Zulassung für Praxen für physikalische Therapie

Laut den Rahmenempfehlungen dürfen nur Physiotherapeuten nach zweijähriger Berufserfahrung zur Weiterbildung manueller Therapie zugelassen werden. Nach Abschluss und Vorlage der Urkunde bei der AOK Bayern wurde von uns eine Erweiterung der Abgabeberechtigung erteilt. Das Landessozialgericht München (LSG, Urteil vom 17. September 2006, L 4 KR 295/03) hatte entschieden, dass Masseure bzw. Masseure und medizinische Bademeister eine Abgabeberechtigung für Leistungen der manuellen Therapie erhalten, wenn sie die entsprechende Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Aufgrund dieses LSG-Urteils durften bisher in Bayern, unabhängig von den Eingangsvoraussetzungen der Rahmenempfehlungen zu Weiterbildung in manueller Therapie, auch Masseure nach erfolgreicher Absolvierung der Weiterbildung manuelle Therapie abgeben. Eine entsprechende Abgabeberechtigung wurde in der Vergangenheit unter Vorbehalt erteilt.

Am 16. März 2017 erfolgte vom Bundessozialgericht (BSG) ein Urteil, das uns seit 29 .September 2017 in Schriftform vorliegt. Es wurde entschieden, dass Masseure nicht zur Abgabe und Abrechnung von Leistungen der manuellen Therapie berechtigt sind.
Damit laufende Behandlung noch abgeschlossen werden können, erhalten die Praxen nunmehr eine einjährige Übergangsfrist, die zum 31. März 2018 endet.

Anschreiben Verbände
Schreiben an die Verbände ZVK, VPT, IFK und PVS

Hier finden Sie die Unterlagen für die Zulassung für Praxen für physikalische Therapie.

 

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