Modellvorhaben

Zur Weiterentwicklung der Versorgung können Krankenkassen und ihre Verbände Modellvorhaben nach §§ 63 – 65 SGB V durchführen oder mit Leistungserbringern vereinbaren. Sie sollen der Weiterentwicklung der Verfahrens-, Organisations-, Finanzierungs- und Vergütungsformen der Leistungserbringer dienen. Solche Modellvorhaben können auch Leistungen zur Verhütung und Früherkennung von Krankheiten, der Krankenbehandlung sowie bei Schwangerschaft und Mutterschaft beinhalten. Voraussetzung dafür ist, dass es sich dabei um keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung handelt und diese Leistungen auch nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss als ungeeignet abgelehnt wurde.

Modellvorhaben sind in der Regel auf längstens acht Jahre zu befristen. Sie müssen im Hinblick auf die Erreichung der angestrebten Ziele wissenschaftlich begleitet und ausgewertet werden. Dabei ist der Evaluationsbericht von einem unabhängigen Experten zu erstellen und die Ergebnisse zu veröffentlichen.