1. Dezember: Welt-Aidstag

Aids-Schleife

(30.11.18) 36,9 Millionen Menschen haben laut UNAIDS, dem Aidsprogramm der Vereinten Nationen, im Jahr 2017 weltweit mit HIV gelebt. Zwar sinkt die Zahl der Neuinfektionen, dennoch kamen im Jahr 2017 weltweit 1,8 Millionen hinzu. 940.000 Menschen sind 2017 an Erkrankungen aufgrund von Aids gestorben. 

UNAIDS zufolge sei ein Ende von Aids als globaler Epidemie möglich. Dazu müssten Patienten frühzeitig mit antiretrovialen Medikamenten behandelt werden. Laut UNAIDS stieg die Zahl der antiretrovial behandelten Patienten von 2,2 Millionen im Jahr 2005 auf 21,7 Millionen im Jahr 2017.

HIV-Meldedaten für Deutschland:

Dem Robert Koch Institut (RKI) zufolge haben sich in Deutschland 2017 etwa 2.700 Menschen neu mit HIV infiziert, die Zahl ist gegenüber den Vorjahren gesunken. Für das Jahr 2017 schätzt das RKI die Gesamtzahl der in Deutschland mit einer HIV-Infektion oder Aids-Erkrankung lebenden Menschen auf etwa 86.100. Die Todesfälle lagen laut RKI im Jahr 2017 bei etwa 450 Fällen.

Um gegen ein schleichendes Vergessen und Verharmlosen der Epidemie anzukämpfen organisieren die Vereinten Nationen (UNAIDS)  den Welt-Aidstag. Seit 1988 wird er jährlich am 1. Dezember begangen. Zentrale Ziele sind: Aufklärung, Schutz und Solidarität.

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