Fachliteratur

Weiterentwicklung der Qualitätsberichterstattung in der Langzeitpflege

Verlässliche Informationen über die Qualität einer Pflegeeinrichtung haben für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen eine hohe Relevanz. Im Zusammenhang mit der künftigen Darstellung der Pflegequalität muss daher geprüft werden, welche Informationen aus Verbrauchersicht Transparenz schaffen und sie im Entscheidungsprozess bei der Wahl von Leistungsangeboten wirksam stärken. Auf der Basis repräsentativer Forschungsergebnisse können nun Schlussfolgerungen für die Ausgestaltung der verbraucherorientierten Qualitätsberichtserstattung gezogen werden.

Kurzfazit der Studie

Die Studie bietet aktuelle und fundierte Erkenntnisse dazu, auf welche Qualitätskriterien es pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen bei der Auswahl von stationären Pflegeeinrichtungen ankommt. Hierfür wurde erstmals in Deutschland gezielt eine große und sorgfältig ausgewählte Stichprobe von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen angesprochen. Zwei Ergebnismuster lassen sich hervorheben.

Erstens: Insgesamt betrachtet, fallen die Unterschiede bei den Vergleichen der Bewertungen der Qualitätsbereiche und der Qualitätskriterien zwischen den von ambulant und stationär Versorgten eher gering aus. Gleiches gilt für die Vergleiche zwischen den Antworten von Pflegebedürftigen und Angehörigen.
Dennoch sind Unterschiede zwischen den Befragtengruppen festzustellen: So ist ambulant Versorgten die Transparenz von Kosten am wichtigsten. Für die befragten Bewohner von Pflegeeinrichtungen hat die pflegerische Versorgung höchste Relevanz. Der Qualitätsbereich Lage und Erreichbarkeit nimmt für Angehörige einen deutlich höheren Stellenwert ein als für die Pflegebedürftigen.

Zweitens: Die Ergebnisse zeigen, dass den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen die Qualität der pflegerischen Versorgung ganz besonders wichtig ist. Dies bezieht sich sowohl auf zwischenmenschliche Aspekte als auch fachliche. Die Resultate demonstrieren somit die besondere Wichtigkeit dieser zentralen Pflegekompetenzen. Qualität und Quantität des Personals sind für die Güte einer Pflegeeinrichtung aus Sicht der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen zentral. Entsprechend benötigen sie hierüber aussagekräftige Informationen.

ZQP Abschlussbericht Qualittskriterien
Stand: November 2017

ZQP Kurzbericht Qualittskriterien
Stand: Dezember 2017

 

Pflegewörterbuch "Wir verstehen uns"

Pflegewörterbuch innen

Um Pflegefachkräften aus Polen, der Türkei und Russland die Arbeit in Deutschland zu erleichtern, hat der AOK-Verlag drei Fachwörterbücher herausgebracht. Jedes der broschierten Taschenbücher hat rund 120 Seiten und passt mit dem Format 16,5 x 9,5 cm in jede Kitteltasche.

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Bericht informiert über die Entwicklung der Pflegeversicherung

Die Bundesregierung hat den fünften Bericht über die Entwicklung der Pflegeversicherung und den Stand der pflegerischen Versorgung in Deutschland veröffentlicht. Der Bericht beleuchtet die Situation der Pflegeversicherung in den Jahren 2007 bis 2010. Er gibt einen Überblick über die Leistungen der Pflegeversicherung, die Anzahl und Struktur der Leistungsempfänger, über die Pflegeinfrastruktur und die Qualitätssicherung in der Pflege und stellt wichtige gesetzgeberische Maßnahmen seit dem letzten Bericht sowie ausgewählte Forschungsaktivitäten und Modellvorhaben vor.

Die Berichte der Bundesregierung erscheinen im Abstand von drei Jahren.

Bericht der Bundesregierung über die Entwicklung der Pflegeversicherung und den Stand der pflegerischen Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland 2007-2010
Stand: 05.12.11

 

AOK-Trendbericht Pflege II

Entwicklungen in der häuslichen Pflege seit Einführung der Pflegeversicherung

Zum zweiten Mal nach 2002 hat die Universität Hamburg in Kooperation mit dem AOK-Bundesverband und den AOKs die wesentlichen Trends in der häuslichen Pflege erhoben. Dazu wurden im Rahmen einer bundesweit repräsentativ angelegten Studie 1.266 AOK-Versicherten befragt, die ambulante Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.

Grundlage dieser Erhebung ist eine Langzeitstudie zu den Auswirkungen der Pflegeversicherung auf die häusliche Pflege, die die Universität Hamburg im Jahr 1996 mit mehreren gesetzlichen und privaten Krankenkassen begonnen hatte.

Die aktuelle Erhebung ist bereits die vierte Querschnittsbefragung in deutschen Pflegehaushalten. Sie ermöglicht erstmalig, die längerfristigen Trends seit der Einführung der Pflegeversicherung darzulegen und Hintergründe aufzuzeigen. Den Autoren der Studie ging es aber auch darum, die Wirkungen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes aus dem Jahr 2008 für die häusliche Pflege zu analysieren.

AOK-Trendbericht Pflege II: Entwicklungen in der häuslichen Pflege seit Einführung der Pflegeversicherung
Rote Reihe, Band 18, 2. Auflage, Hamburg 2011; Herausgeber: Prof. Dr. Peter Runde, Arbeitsstelle Rehabilitations- und Präventionsforschung, Institut für Soziologie, Universität Hamburg

 

Wirtschaftliches Handeln in Pflegehaushalten und die Folgen für Pflege und Pflegeversicherung

Empirische Ergebnisse einer schriftlichen und qualitativen Befragung von AOK-Leistungsempfängern.

Die Autoren der Studie widmen sich der Frage, inwieweit die Pflege von wirtschaftlichen Überlegungen beziehungsweise davon geprägten Verhaltensweisen bestimmt wird und welche Folgen sich daraus für die Pflege und die Pflegeversicherung ergeben.

Die aktuelle Erhebung ist ein Teil der Langzeitstudie zu den Auswirkungen der Pflegeversicherung auf die häusliche Pflege.

Wirtschaftliches Handeln in Pflegehaushalten und die Folgen für Pflege und Pflegeversicherung
Rote Reihe, Band 19, Hamburg 2010; Herausgeber: Prof. Dr. Peter Runde Arbeitsstelle Rehabilitations- und Präventionsforschung, Institut für Soziologie, Universität Hamburg

 

PRAXISWISSEN ambulante Pflege

Praxiswissen ambulante Pflege

Praktische Hilfen - sofort umsetzbar

Themenhefte und direkt einsetzbare Arbeitshilfen (Abonnement)

Format: DIN A4-Ordner mit Schnelllesekarten, Kurzbeiträgen und im Startpaket fünf Themenheften inklusive CD-ROM mit Arbeitshilfen

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PDCA - Qualitätsmanagement in der Pflege

PDCA - QM in der Pflege

"PDCA – Qualitätsmanagement in der Pflege" ist ein Loseblattwerk mit Online-Kundenbereich. Es unterstützt Pflegeeinrichtungen beim strategischen Qualitätsmanagement und versetzt sie in die Lage, proaktiv (vorausschauend) zu handeln. Sie erhalten ein Diagnose- und Kontrollinstrument, mit dem sie Ihr bestehendes Qualitätsniveau analysieren, Stärken und Schwächen identifizieren und Prozesse optimieren können.

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Handbuch Soziale Pflegeversicherung

Handbuch Soziale Pflegeversicherung

Der umfassende Ratgeber des AOK-Verlages zum Pflegerecht enthält derzeit vier Ordner mit den Modulen

- Rechtsprechung SGB XI

- Rechts- und Materialsammlung SGB XI

- Kommentar SGB XI

- Heimrecht.

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WIdO-Publikation "Fokus Pflegeversicherung"

Fokus Pflegeversicherung

Die Debatte über sinnvolle Pflegereformen geht unvermindert weiter. Vor diesem Hintergrund werden in dieser neuen Publikation des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wichtige Dimensionen der Pflegeversorgung und ihrer Finanzierung von kompetenten Autorinnen und Autoren beleuchtet. Die drei Schwerpunktthemen sind: Finanzierung, Leistungserbringung, Situation der Pflegebedürftigen.

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Vierter Bericht über die Entwicklung der Pflegeversicherung

Das Bundesministerium für Gesundheit informiert im Abstand von drei Jahren den Bundestag und den Bundesrat über die Entwicklung der Pflegeversicherung, den Stand der pflegerischen Versorgung in Deutschland und die Umsetzung der Empfehlungen und der Vorschläge des Ausschusses für Fragen der Pflegeversicherung.

Der Vierte Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die Situation der Pflegeversicherung (Zahl der Leistungsbezieher, Auswirkungen der Pflegeversicherung auf die Pflegeinfrastruktur und andere Bereiche) in den Jahren 2004 bis 2006.

4. Bericht zur Entwicklung der Pflegeversicherung

 

Praxisleitfaden für die stationäre Altenpflege

Praxisleitfaden AOK-Verlag - k  	 Praxisleitfaden für die stationäre Altenpflege

Nach den Wünschen von Pflegepraktikern entwickelt, unterstützt der Praxisleitfaden speziell Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen bei den vielfältigen Aufgaben in der stationären Altenpflege. Themenschwerpunkte sind neben der Ernährung im Alter, u. a. Pflegevisite, Hygiene, Freiheitsentziehende Maßnahmen und Trinkwasserversorgung.

Direkt einsetzbare Checklisten, Formblätter, Arbeitsanweisungen und Textbausteine, die Sie bei Bedarf nach Ihren speziellen Anforderungen bearbeiten können, stehen Ihnen auf der mitgelieferten CD-ROM zur Verfügung.

So unterstützt Sie die praktische Arbeitshilfe zum Beispiel

  • sich schnell und kompetent auf eine Qualitätsprüfung der Heimaufsicht und des MDK vorzubereiten
  • das Qualitätshandbuch praxisorientiert zu gestalten,
  • sich auf eine Zertifizierung vorzubereiten und
  • die Außendarstellung Ihrer Einrichtung zu verbessern.

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Pflegedokumentation stationär – Das Handbuch für die Pflegeleitung

Pflegedokumentation stationär

Die Pflegedokumentation ist ein unverzichtbares Instrument zur Qualitätssicherung in der stationären Altenhilfe. Das von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegebene Handbuch für die Pflegeleitung "Pflegedokumentation stationär" wurde von der Praxis für die Praxis entwickelt.

Das Handbuch gibt konkrete Orientierungshilfen und Empfehlungen für typische Pflegesituationen im Heimalltag wie zum Beispiel Mangelernährung, Flüssigkeitsdefizit, Sturz oder Demenz.

Pflegedokumentation stationär – Das Handbuch für die Pflegeleitung

 

Fünfter Altenbericht der Bundesregierung

"Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft" - so lautet der Titel des 5. Altenberichts der Bundesregierung 2005. Er beschäftigt sich mit der Frage, welchen Beitrag ältere Menschen heute und in Zukunft zum solidarischen Zusammenleben der Generationen leisten können und sollen. Der Bericht wurde von einer elfköpfigen Sachverständigenkommission aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erarbeitet.

Fünfter Altenbericht der Bundesregierung

Altenbericht im Dialog
Dialogveranstaltungen, Hintergründe, Leitbilder sowie Aussagen und Empfehlungen der Kommission zum 5. Altenbericht

 

Vierter Altenbericht: Risiken, Lebensqualität und Versorgung Hochaltriger - unter besonderer Berücksichtigung demenzieller Erkrankungen

Vierter Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland: Stellungnahme der Bundesregierung, Stand: April 2002

4. Altenbericht Teil 1

4. Altenbericht Teil 2

4. Altenbericht Teil 3

4. Altenbericht Teil 4

 

Bericht Einstellungen und Verhalten zur häuslichen Pflege und zur Pflegeversicherung unter den Bedingungen des gesellschaftlichen Wandels

Analysen und Empfehlungen auf der Basis von repräsentativen Befragungen bei AOK-Leistungsempfängern der Pflegeversicherung

Herausgegeben von der Arbeitsstelle Rehabilitations- und Präventionsforschung der Universität Heidelberg; Leitung: Prof. Dr. Peter Runde; Autoren: Prof. Dr. Peter Runde, Reinhard Giese, Claudia Stierle; August 2003

Bericht Einstellungen und Verhalten zur häuslichen Pflege und zur Pflegeversicherung