Landesbasisfallwerte

Der Landesbasisfallwert ist ein landesweit einheitlicher Preis für Klinikleistungen. Er wird jedes Jahr von den Landesverbänden der Krankenkassen und den Landeskrankenhausgesellschaften verhandelt.

Die Erlöse der somatischen Krankenhäuser in Bayern steigen in 2019 um 2,50 Prozent. Der Landesbasisfallwert (LBFW) liegt bei 3.536,70 Euro, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von ebenfalls 2,50 Prozent bedeutet. Mit 3.532,50 Euro ist der Landesbasisfallwert in Berlin etwas stärker, nämlich um 2,56 Prozent gestiegen, die Erlöse wachsen damit um 3,55 Prozent. Sowohl Nordrhein-Westfalen (NRW) mit einem Landesbasisfallwert von 3.537,00 Euro als auch Schleswig-Holstein (3.528,50 Euro) legen beim LBFW um 2,60 Prozent zu. Daraus resultieren für NRW Erlöszuwächse von 2,42 Prozent, die Kliniken im Norden der Republik verbuchen beim Erlös 3,09 Prozent zusätzlich. Ein Anstieg beim LBFW von 2,65 Prozent führt in Brandenburg (3.530,00 Euro) zu einem Erlöswachstum von 2,27 Prozent. Die Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern können 2019 pro Fall 2,42 Prozent zusätzlich abrechnen (3.529,85 Euro), die Erlöse der dortigen Häuser steigen damit um denselben Wert. In Rheinland-Pfalz steigt der Landesbasisfallwert um 1,85 Prozent (3.537,00 Euro), das gleiche gilt für die Erlössumme der Krankenhäuser.

Übersicht Landesbasisfallwerte 2019
Stand: 07.02.19

  • Landesbasisfallwerte der Vorjahre

    Die Landesbasisfallwerte 2006 bis 2018 sind im Archiv zu finden.

Hintergrund: Was sind Landesbasisfallwerte?

Seit 2010 gelten in einem Bundesland einheitliche Preise für stationäre Leistungen, die sogenannten Landesbasisfallwerte (LBFW). Die Höhe des LBFW verhandeln die Landesverbände der Krankenkassen und die Landeskrankenhausgesellschaften jedes Jahr auf Grundlage des jeweiligen Bundesbasisfallwertes.