Erstmals erhalten Auszubildende in Heilberufen an Kliniken eine Vergütung

Bild Gesundheitsberufe

(19.12.18) Ab dem 1. Januar 2019 erhalten Auszubildende in betrieblich-schulischen Gesundheitsberufen an Deutschlands Krankenhäusern erstmals eine Vergütung. Verdi hatte mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) eine Einigung über einen Tarifvertrag für die Auszubildenden erzielt. Betroffen sind laut der Gewerkschaft rund 1.800 Schüler an Universitätskliniken und 1.700 an den kommunalen Krankenhäusern.

Bei den Betroffenen handelt es sich unter anderem um angehende Diätassistenten, Ergotherapeuten, Logopäden, Medizinisch-technischen Assistenten (MTA) und Physiotherapeuten. Diese Auszubildenden sind überwiegend Frauen.

Nach Angeben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi beträgt das Ausbildungsentgelt im ersten Ausbildungsjahr 965,24 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr 1.025,30 Euro und im dritten Ausbildungsjahr 1.122,03 Euro. Zuvor hatten diese jungen Menschen gar keine Ausbildungsvergütung erhalten.

Direkt Pressemitteilung von Verdi