Gelenkersatz: Endoprothesenregister legt Jahresbericht vor

(03.01.19) Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) hat seinen dritten Jahresbericht veröffentlicht. Danach flossen 2017 knapp 283.000 OP-Dokumentationen aus 706 Krankenhäusern in das nationale Datenregister ein.

Dem Bericht zufolge sind rund 63 Prozent aller in Deutschland erfolgten endoprothetischen Eingriffe (etwa 448.000) an Knie und Hüfte erfasst worden. Bis Ende 2018 wurden Informationen von mehr als einer Million Implantationen an Hüfte und Knie gesammelt und in das Register eingespeist. Das berichtet das Magazin G+G-Gesundheit und Gesellschaft in der Ausgabe 11/2018.

EPRD: Qualität von Operationen und künstlichen Gelenken verbessern

Ziel des EPRD ist es, die Qualität von Hüft- und Kniegelenks-Operationen wie auch die Qualität der künstlichen Gelenke zu verbessern. Der umfangreiche Datenpool des EPRD soll dazu beitragen, die Ursachen für einen eventuellen Misserfolg bei einem Endoprothesen-Eingriff leichter als bisher aufzuschlüsseln. So lässt sich im Zweifelsfall klären, ob die verwendeten Implantate, das operative Vorgehen oder patientenspezifische Merkmale für eine erneute Operation verantwortlich sind.

Das Register wird finanziell, organisatorisch und mit Know-how vom AOK-Bundesverband, dem Verband der Ersatzkassen und dem Bundesverband Medizintechnologie unterstützt.

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