Neues Begutachtungsinstrument

Das neue Begutachtungsinstrument ist nur einer von vielen Bausteinen im Begutachtungsverfahren. Es bildet aber das Fundament einer neuen Philosophie der Begutachtung. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und seine noch vorhandenen Fähigkeiten. In einer Broschüre stellt die AOK die neue Philosophie der Begutachtung vor und erläutert, wie das dazugehörige Instrument funktioniert.

Alle Problemlagen finden Berücksichtigung

Titel der Broschüre

Die Broschüre zum Lesen und Download

Bei der Beurteilung der Pflegebedürftigkeit geht es um die Frage, wie gut jemand noch allein den Alltag bewältigen kann und wobei er Unterstützung benötigt. Der Grad der Selbstständigkeit steht dabei im Fokus. Neben physischen finden nun auch kognitive, psychische und soziale Problemlagen Berücksichtigung. Der Zeitaufwand bei der Pflege, der bisher für die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit entscheidend war, rückt in den Hintergrund. Auch spielt es keine Rolle mehr, ob die zu bewertende Aktivität, zum Beispiel das Treppensteigen, tatsächlich zu bewältigen ist. Erschwernisfaktoren oder konkrete Bedingungen im Wohnumfeld sind unerheblich.

Wie pflegebedürftig jemand ist, spiegelt sich in fünf Pflegegraden. Dabei gilt: Je höher der Pflegegrad, desto mehr ist der Mensch in seiner Selbstständigkeit eingeschränkt.

Broschüre "Selbstständigkeit im Blick - So funktioniert das neue Begutachtungsinstrument in der Pflegeversicherung"
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