Stresstest fürs Gesundheitswesen

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(23.04.20) Deutschland, USA, Asien: Corona ist ein globales Problem. Deshalb betrachtet das aktuelle AOK-Magazin "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) die Krise nicht allein aus der Perspektive des deutschen Gesundheitssystems. Was können wir von anderen Ländern in Sachen Alltagsbeschränkungen, Schutzkleidung und Tests lernen? Wo und wie muss die internationale Gemeinschaft künftig gemeinsam ansetzen? Die Antworten dazu stehen in der April-Ausgabe der G+G.

Das Titelthema der G+G-Ausgabe beschäftigt sich mit der Corona-Pandemie und wie das deutsche Gesundheitswesen auf eine noch nie dagewesene Belastungsprobe reagiert. Aber auch die Stärken des Solidarsystems werden dargestellt. Im Video-Interview mit der Asien-Korrespondentin Agnes Tandler wird gezeigt, wie beispielsweise die asiatischen Länder mit der Corona-Pandemie umgehen.

Pflegeeinrichtungen durch Coronavirus besonders gefährdet

Die Corona-Krise bedeutet vor allem aber auch für die Versorgung der rund vier Millionen Pflegebedürftigen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen eine enorme Kraftanstrengung. Wie ein Maßnahmenpaket der Pflegekassen für erste Entlastung sorgen kann und diese Gelder bei Pflegeengpässen vor Ort helfen sollen, stellt Yvonne Ehmen, Expertin für Qualitätssicherung in der Abteilung Pflege im AOK-Bundesverband, dar.

"Wir brauchen einen Kulturwandel", sagt Dr. med. Kai Kolpatzik, Leiter der Abteilung Prävention im AOK-Bundesverband im G+G-Interview. Er setze darauf, dass die Krise zu einem echten gesellschaftlichen Wandel führt und zu einem anderen Hygieneverständnis. "Auch zu einem anderen Umgang mit Erkrankungen", sagt der Präventionsexperte weiter im Gespräch mit Thomas Rottschäfer.

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