Startschuss für den Deutschen Preis für Patientensicherheit

(16.10.19) Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) hat den diesjährigen Deutschen Preis für Patientensicherheit ausgeschrieben. Gesucht werden "Best-Practice-Projekte und zukunftsweisende Forschungsarbeiten, die zu einer nachweislich besseren Patientensicherheit beitragen". Insgesamt ist der Preis mit 19.500 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 4. November 2019.

Patientensicherheit ist eine Querschnittsaufgabe, die potenziellen Bewerber und ihre Beiträge sind vielfältig. Gefragt sind Methoden zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit, Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für medizinische Berufsgruppen, Ideen zur Optimierung von Infrastruktur und Organisation oder auch Modelle für eine patientenzentrierte Kommunikation.

Wer kann sich bewerben? "Im Prinzip alle aus dem Gesundheitswesen! Akteure aller Bereiche und Professionen sowie Institutionen, Wissenschaftler und Verbände können sich um den Deutschen Preis für Patientensicherheit bewerben", heißt es auf der Website des Aktionsbündnis Patientensicherheit. Weitere Informationen zur Bewerbung und Formulare stehen auf der Webseite der Initiatoren zur Verfügung. Die Preisverleihung findet im Rahmen der APS-Jahrestagung am 14. und 15. Mai 2020 in Berlin statt.

Die Auswahl der Projekte übernimmt eine unabhängige Expertenjury aus den Bereichen Pflege, Ärzteschaft, Apotheke, Selbsthilfe und Kostenträger mit jeweils einem Vertreter der Kooperationspartner. Hierzu gehören die Aesculap AG, der Ecclesia Versicherungsdienst, MSD Sharp & Doehme sowie der Thieme-Verlag.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit wurde im April 2005 als gemeinsame Initiative von Vertretern der Gesundheitsberufe, ihrer Verbände und der Patientenorganisationen gegründet. Ziel ist es, eine gemeinsame Plattform für die Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland aufzubauen. Auch das AOK-System unterstützt das Bündnis.

Weiterführende Informationen zum Thema Patientensicherheit: