Zahl der Krankenhausapotheken geht zurück

Zahl der Krankenhausapotheken geht zurück

(03.07.15) Die Zahl der Krankenhausapotheken sinkt kontinuierlich seit zehn Jahren. 2013 verfügte nur noch jede fünfte Klinik über eine eigene Einrichtung zur Arzneimittelversorgung der Stationen und Ambulanzen. ...-> Apotheke

Keine Einigung zwischen Hebammen und GKV

Keine Einigung zwischen Hebammen und GKV

(02.07.15) Im Konflikt um die steigenden Haftpflichtprämien für Hebammen und Qualitätskriterien für Hausgeburten hat der GKV-Spitzenverband am 24. Juni die Schiedsstelle angerufen. Die gesetzlichen Krankenkassen konnten in langwierigen verhandlungen mit dem Deutschen Hebammenverband und dem Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands keine Einigung erzielen. Die Entscheidung der Schiedsstelle wird nicht vor Ende Juli erwartet. ...-> Heilberufe

Vertrag zur Versorgung mit Rollatoren geplant

Vertrag zur Versorgung mit Rollatoren geplant

(02.07.15) Die AOK NordWest beabsichtigt, Verträge für die Versorgung ihrer Versicherten in der Region Unna mit Rollatoren und Deltarädern (Produktgruppe 10) zu schließen. Der Vertrag soll zum 12. November 2015 in Kraft treten. ...-> Hilfsmittel

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

(01.07.15) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell über 3.500 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...-> Arzneimittel

ASV: Sonderregelung für spezialisierte Zentren

ASV: Sonderregelung für spezialisierte Zentren

(01.07.15) Zentren und Teams, die auf die Behandlung bestimmter gynäkologischer Tumoren spezialisiert sind, können unter bestimmten Voraussetzungen an der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) teilnehmen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat dazu eine Sonderregelung getroffen. ...-> ASV

Medizinische Inhalte der Behandlungsprogramme für Herzpatienten und Typ-1-Diabetiker aktualisiert

Medizinische Inhalte der Behandlungsprogramme für Herzpatienten und Typ-1-Diabetiker aktualisiert

(01.07.15) Seit 1. Juli 2015 gelten neue medizinische Inhalte für die Disease-Management-Programme (DMP) Koronare Herzkrankheit und Diabetes mellitus Typ 1. Die Änderungen betreffen unter anderem die Behandlung von Herzpatienten mit weiteren Erkrankungen, die Förderung körperlicher Aktivität und ärztliche Kontrolluntersuchungen bei Diabetikern. ...-> DMP

Deutsche Krebshilfe gibt weitere Mittel für PREFERE frei

Deutsche Krebshilfe gibt weitere Mittel für PREFERE frei

(30.06.15) Die Deutsche Krebshilfe hat beschlossen, die Deutsche Prostatakrebsstudie PREFERE weiter zu fördern. PREFERE vergleicht in einer prospektiven randomisierten Studie über 13 Jahre alle vier aktuell gängigen Therapieoptionen bei Prostatakrebs. Die Fragen, die mit der Studie geklärt werden sollen, seien zentral für die künftige Behandlung von Prostatakrebs im frühen Stadium, sagt Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes. Die Gesetzliche Krankenversicherung beteiligt sich mit 11 Millionen Euro an PREFERE. Die DKH hat insgesamt 13,5 Millionen Euro eingeplant. ...-> Arzt und Praxis

Patienten bei Zahnärzten noch nicht auf Augenhöhe

Patienten bei Zahnärzten noch nicht auf Augenhöhe

(29.06.15) Die Patienten in Deutschland sind überwiegend zufrieden mit ihren Zahnärzten. Dennoch sehen sie Verbesserungsmöglichkeiten bei der Aufklärung über Kosten und der Kommunikation. Das Behandlungsgespräch findet bei vielen Patienten noch nicht auf Augenhöhe statt. Das geht aus einer aktuellen Auswertung von über 10.000 Zahnarztbewertungen im Arztvergleichsportal "Weisse Liste" hervor. ...-> Zahnarzt/Zahntechnik

Festbeträge leichter finden und vergleichen

Festbeträge leichter finden und vergleichen

(26.06.15) Mit zwei Klicks zur Alternative eines nicht erstattungsfähigen Medikaments, diese komfortable Recherche-Option gibt es jetzt beim Deutschen Institut für medizinische Information und Dokumentation (DIMDI). Die Behörde hat dafür ihre Datenbankfunktionen überarbeitet. ...-> Arzneimittel

TU Berlin: Deutschland ist attraktiver Pharmastandort

TU Berlin: Deutschland ist attraktiver Pharmastandort

(24.06.15) Nirgendwo stehen neue Arzneimittel nach ihrer Zulassung so schnell, umfassend und öffentlich erstattet zur Verfügung, wie in Deutschland, so das Fazit einer Studie der TU-Berlin zu den Rahmenbedingungen für Arzneimittelhersteller und -Verbraucher. Im Vergleich mit 15 anderen europäischen Ländern sei Deutschland auch nach der Neuordnung des Arzneimittelmarktes ein attraktiver Pharmastandort, meint Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen. Nur das Preis-Leistungs-Verhältnis könnte besser sein. ...-> Arzneimittel

Sichere Arzneimittel für Kinder

Sichere Arzneimittel für Kinder

Krankes Kind

(24.06.15) Nur ein Bruchteil der Medikamente auf dem deutschen Markt sind auf ihre Eignung für Kinder getestet. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) will deshalb die Forschung in diesem Bereich intensivieren. Im Mittelpunkt der Initiative steht die „Paediatric use marketing authorisation“ (PUMA), die eine Anwendung bereits zugelassener Arzneimittel ohne Markenschutz bei Kindern erlaubt. ...-> Arzneimittel

G+G 06/15: Schwesig mahnt bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf an

G+G 06/15: Schwesig mahnt bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf an

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

(24.06.15) Flexible Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind für Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig der Schlüssel für mehr Lebensqualität. Dabei hat die Ministerin nicht nur den Nachwuchs im Blick. "Die demografische Entwicklung führt dazu, dass Gesellschaft und Politik Lösungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden müssen", schreibt die Ministerin in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Schwesig verweist auf die Neuregelungen des Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, das seit Januar 2015 in Kraft ist. Dazu zählen das Pflegeunterstützungsgeld sowie der Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit. ...-> Pflege

Änderungen im Hilfsmittelverzeichnis

Änderungen im Hilfsmittelverzeichnis

(24.06.15) Neue Definitionen, neue Produktgruppen – der GKV-Spitzenverband hat über die Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses nach § 139 Abs. 2 SGB V informiert: In den Produktgruppen Bandagen (05), Lagerungshilfen (20) und Orthesen/Schienen (23) wurden unter anderem Zweckbestimmung, Materialien, Wirkungsweise und Indikation neu beschrieben. Zusätzlich gibt es nun einsatzbezogene Anforderungen an Qualität und Nutzen. ...-> Hilfsmittel

EPRD-Dokumentation knackt die Marke von 100.000 Operationen

EPRD-Dokumentation knackt die Marke von 100.000 Operationen

EPRD Logo - k

(22.06.15) Mehr als 100.000 Operationen sind inzwischen im Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) dokumentiert. Der überwiegende Teil davon entfällt mit rund 61.000 Eingriffen auf Hüftoperationen, weitere rund 47.000 auf Operationen des Knies. "Immer mehr Kliniken erkennen den Nutzen des Registers und beteiligen sich daran", erklärt EPRD-Geschäftsführer Prof. Dr. Joachim Hassenpflug. ...-> Krankenhaus

Aktuelle Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement

Aktuelle Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement

(19.06.15) Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hat die Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement überarbeitet. Neben redaktionellen Änderungen wurden insbesondere die Regelungen zur Neu- und Rezertifizierung aktualisiert. Der Paragraf sechs zu den Übergangsfristen ist entfallen. Die aktuelle Vereinbarung steht auf der entsprechenden Internetseite zum Herunterladen bereit. ...-> Reha/Vorsorge

Neuordnung der Erstausbildung in der Pflege

Neuordnung der Erstausbildung in der Pflege

(19.06.15) Die Reform der Pflegeausbildung geht voran. Dazu hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium für Gesundheit den Entwurf für ein Pflegeberufsgesetz erarbeitet. Ziel ist es, die Pflegeberufe attraktiver zu machen, um den zukünftigen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften in der Pflege zu decken ...-> Pflege

Mit besseren Daten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mit besseren Daten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

FOTO: EKG-Patient

(19.06.15) Immer weniger Deutsche sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dennoch sind es in Deutschland immer noch mehr als im OECD-Durchschnitt. Schlaganfälle, Herzinfarkte oder andere HKL-Erkrankungen bleiben Todesursache Nummer Eins. Betroffene könnten von einer besseren Vernetzung der Leistungserbringer im Gesundheitswesen profitieren. ...-> eGK

Ambulante Pflege benötigt eigene Qualitätsindikatoren

Ambulante Pflege benötigt eigene Qualitätsindikatoren

(18.06.15) Die Entwicklung von Indikatoren für die Messung der Ergebnisqualität in der ambulanten Pflege ist schwierig aber machbar: Das ist das Ergebnis eines Gutachtens zur Klärung von Grundsatzfragen zur Weiterentwicklung der Qualitätssicherung und -berichterstattung in der häuslichen Pflege. ...-> Pflege

Kliniken und Patienten profitieren von multiprofessionellen Teams

Kliniken und Patienten profitieren von multiprofessionellen Teams

Foto: Berliner Gesundheitspreis 2015

(18.06.15) Interdisziplinäre Teams begleiten Psychiatriepatienten und binden diese verantwortlich in die Therapie ein – so der Grundgedanke des "Weddinger Modells", das im Rahmen des Berliner Gesundheitspreises 2015 den ersten Platz belegt hat. Die Psychiatrie der Charité im St. Hedwigs Krankenhaus sei ein Musterbeispiel für multiprofessionelle Zusammenarbeit, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei der Preisverleihung am Mittwochabend (17. Juni) im Foyer des AOK-Bundesverbandes in Berlin. Die Preisverleihung stand im Mittelpunkt der Feier zum 20-jährigen Bestehen des Wettbewerbs. ...-> Krankenhaus

G7-Strategie gegen Antiobiotika-Resistenzen

G7-Strategie gegen Antiobiotika-Resistenzen

Foto: Antibiotika-Wirkstoffe im Fläschchen

(12.06.15) Die großen Industriestaaten haben sich bei ihrem Gipfeltreffen in Elmau auf eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen verständigt. Sie folgen damit der World Health Organization (WHO) und auch dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), das bereits seit zwölf Jahren auf mehr Zurückhaltung beim Einsatz dieser Medikamentengruppe drängt. ...-> Krankenhaus