Symptomkontrolle bei Palliativpatienten bald Kassenleistung

Symptomkontrolle bei Palliativpatienten bald Kassenleistung

(20.04.17) Künftig können Ärzte die Symptomkontrolle bei Palliativpatienten im Rahmen der häuslichen Krankenpflege (HKP) verordnen. Damit soll die pflegerische Versorgung von sterbenden Menschen in ihrer häuslichen Umgebung verbessert werden. Dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die Regelungen für die HKP angepasst und somit eine Vorgabe aus dem Hospiz- und Palliativgesetz umgesetzt. ...->

G+G 03/17: Schneller und flexibler zum Psychiater

G+G 03/17: Schneller und flexibler zum Psychiater

G+G 03/17: Kurzer Draht

(20.04.17) Zwischen vier Wochen bis zu einem halben Jahr warten Patienten auf einen Termin in einer psychiatrischen oder einer psychotherapeutischen Praxis. Daten der Krankenkassen deuten darauf hin, dass sich die Dauer einer psychischen Erkrankung damit zumindest um die Zeit, in der ein Patient nicht behandelt wird, verlängert. Der Gesetzgeber hat reagiert und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) im Zuge des Versorgungsstärkungsgesetz 2015 den Auftrag, die Psychotherapie-Richtlinie zu überarbeiten. Die neue Richtlinie trat am 1. April 2017 in Kraft. In der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) wird erklärt was sich ändert. ...->

Ausbildung für Pflegeberufe wird reformiert

Ausbildung für Pflegeberufe wird reformiert

(12.04.17) Die Große Koalition hat sich hinsichtlich der Reform der Ausbildung in den Pflegeberufen auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach soll künftig in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen fächerübergreifenden Pflegeausbildung beginnen. Danach entscheiden die Auszubildenden, ob sie die generalistische Ausbildung fortsetzen oder den bisherigen Abschluss als Altenpfleger oder Kinderkrankenpfleger wählen. Das Ziel ist ein einheitliches Berufsbild mit einer neuen generalistischen Grundausbildung und einer darauf aufbauenden Spezialisierung für die Alten-, Kranken- und Kinderpflege. ...->

Kabinett beschließt Untergrenzen für Pflegepersonal in Krankenhäusern

Kabinett beschließt Untergrenzen für Pflegepersonal in Krankenhäusern

Foto: Pflegerin am Krankenbett

(07.04.17) Krankenhäuser müssen künftig auf ihren Stationen Vorgaben für die minimale Besetzung mit Pflegepersonal erfüllen. Entsprechende Regelungen hat das Bundeskabinett beschlossen. Die geplanten Personaluntergrenzen sollen künftig bundesweit für sogenannte pflegesensitive Bereiche gelten. Kassen und Kliniken sind aufgefordert, bis zum 30. Juni 2018 eine entsprechende Vereinbarung zu treffen. ...->

Berliner Gesundheitspreis 2017: Die Jury hat entschieden

Berliner Gesundheitspreis 2017: Die Jury hat entschieden

Logo Berliner Gesundheitspreis 2017

(06.04.17) 80 Einsendungen für den Berliner Gesundheitspreis 2017 zum Thema "Migration und Gesundheit – Integration gestalten" haben es der Jury nicht leicht gemacht. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren haben sich die neun Mitglieder für fünf Preisträger entschieden. Die genaue Platzierung sowie die Höhe des Preisgeldes erfahren die Gewinner jedoch erst im Rahmen der Preisverleihung. Sie findet am 19. Juni 2017 in Berlin statt. ...->

ASV-Indikationen um Mukoviszidose erweitert

ASV-Indikationen um Mukoviszidose erweitert

(06.04.17) Die Indikationen zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) wurden um Mukoviszidose ergänzt. Die Richtlinienänderung des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) ist am 18. März 2017 in Kraft getreten. In der Neuregelung hat der GBA die Leistungen konkretisiert, die im Rahmen der Diagnostik, Behandlung und Beratung von Patienten mit Mukoviszidose erbracht werden können. ...->

Pflege-Report 2017: Zu viele Psychopharmaka in Pflegeheimen

Pflege-Report 2017: Zu viele Psychopharmaka in Pflegeheimen

Pflege Report 2017 Cover

(05.04.17) Ein Teil der rund 800.000 Pflegeheimbewohner in Deutschland erhält zu viele Psychopharmaka. Besonders betroffen sind die rund 500.000 Demenzkranken. Das zeigt eine vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Untersuchung der Klinischen Pharmakologin Professor Petra Thürmann, deren Ergebnisse im Pflege-Report 2017 enthalten sind. Demnach erhielten gut 30 Prozent der Bewohner ein Antidepressivum, wobei es kaum Unterschiede zwischen Pflegebedürftigen mit oder ohne Demenz gibt. Dagegen bekommen 40 Prozent der Bewohner mit Demenz dauerhaft mindestens ein Neuroleptikum, aber nur knapp 20 Prozent der Heimbewohner ohne Demenz. ...->

Investitionsbewertungsrelationen für 2017 online

Investitionsbewertungsrelationen für 2017 online

(05.04.17) Die Investitionsbewertungsrelationen für das Jahr 2017 stehen fest. Sie zeigen den leistungsbezogenen Investitionsbedarf für die unterschiedlichen Fallpauschalen. Die Bundesländer können sie für die Verteilung der Investitionsmittel auf die Krankenhäuser nutzen. Der aktuelle Katalog steht ab sofort zum Herunterladen bereit. ...->

Bundestag hat Mutterschutzgesetz beschlossen

Bundestag hat Mutterschutzgesetz beschlossen

Bild Schwangere Frau

(05.04.17) Der Deutsche Bundestag hat die Änderungen des Mutterschutzgesetzes beschlossen. Damit haben nun auch Schülerinnen und Studentinnen einen Anspruch auf Mutterschutz. Sie können zukünftig während des Mutterschutzes für verpflichtende Veranstaltungen, Prüfungen oder Praktika Ausnahmen beantragen. Der Bundesrat wird das Gesetz voraussichtlich am 12. Mai abschließend beraten. ...->

OPS und ICD-10-GM: DIMDI veröffentlicht Vorschläge für 2018

OPS und ICD-10-GM: DIMDI veröffentlicht Vorschläge für 2018

(04.04.17) Das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat die Vorschläge aus dem Vorschlagsverfahren für die Version 2018 der Klassifikationen ICD-10-GM und OPS publiziert. Beide Klassifikationen dienen den Krankenhäusern zur Verschlüsselung von Krankheiten und medizinischen Eingriffen. Sie sind unter anderem Grundlage für die Abrechnung der Kliniken. ...->

Neue Verordnung für Medizinprodukte und in-vitro-Diagnostik verabschiedet

Neue Verordnung für Medizinprodukte und in-vitro-Diagnostik verabschiedet

(03.04.17) Nach der EU-Kommission und den Vertretern der EU-Mitgliedstaaten im Rat der Europäischen Union hat nun auch das Europäische Parlament der neuen Medizinprodukteverordnung zugestimmt. Der mühsam ausgehandelte Kompromiss zwischen Markt- und Gesundheitsinteressen wird im Sommer 2017 in Kraft treten. Eine staatliche Zulassung für Hochrisiko-Medizinprodukte, wie von Teilen des EU-Parlaments gefordert, wird es nicht geben. ...->

Planungsrelevante Qualitätsindikatoren sind in Kraft

Planungsrelevante Qualitätsindikatoren sind in Kraft

(28.03.17) Die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren für die Krankenhausplanung der Länder sind mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft getreten. Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlichten Indikatoren betreffen zunächst die Leistungsbereiche gynäkologische Operationen, Geburtshilfe und Mammachirurgie. ...->

Extremkostenbericht: Weiter sinkende Belastung durch Kostenausreißer

Extremkostenbericht: Weiter sinkende Belastung durch Kostenausreißer

(27.03.17) Die Fallpauschalen bilden das Leistungsgeschehen an deutschen Kliniken immer besser ab. Die finanzielle Belastung der Krankenhäuser durch sogenannte Kostenausreißer ging 2015 erneut zurück, die daraus folgende Unterdeckung sank auf 0,5 Millionen Euro. Das geht aus dem dritten Extremkostenbericht des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (INeK) hervor. ...->

Evaluation der AOK-Pflegeberatung: Ergebnisse einer Versichertenbefragung

Evaluation der AOK-Pflegeberatung: Ergebnisse einer Versichertenbefragung

Pflegeberaterbroschüre

(24.03.17) Fast 90 Prozent der AOK-Versicherten sind mit der individuellen Pflegeberatung der Gesundheitskasse zufrieden. Besonderes die Freundlichkeit, das Einfühlungsvermögen, die Fachkompetenz, die Verständlichkeit und Objektivität der Pflegeberater kamen gut an. Das zeigt eine Umfrage des Zentrums für Sozialforschung Halle im Auftrag der AOK. ...->

Hamburg und Sachsen-Anhalt vereinbaren Preise für Klinikleistungen

Hamburg und Sachsen-Anhalt vereinbaren Preise für Klinikleistungen

(21.03.17) Krankenhäuser und Krankenkassen in Hamburg und Sachsen-Anhalt haben sich auf die Landesbasisfallwerte für 2017 geeinigt. Demnach liegt der landesweite Preis für Klinikleistungen in Hamburg bei 3.350,00 Euro. Das sind 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. In Sachsen-Anhalt steigt der diesjährige Landesbasisfallwert um zwei Prozent auf 3.344,75 Euro. Damit können die dortigen Krankenhäuser mit einem Erlösvolumen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro rechnen. Die Erlöse der Kliniken in Hamburg klettern ebenfalls auf 2,1 Milliarden Euro. ...->