Nutzenbewertung von Arzneimitteln

Das Prinzip der Nutzenbewertung von Arzneimitteln gibt es seit dem GKV-Modernisierungsgesetz (2004). Das damals neu gegründete Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erhielt erstmals die Aufgabe, im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) den therapeutischen Nutzen von Medikamenten zu messen. In der Nutzenbewertung sollten Medikamente mit anderen bereits vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten verglichen werden. Die Ergebnisse sollten in die Arzneimittel-Richtlinien aufgenommen werden. Heute gibt es zwei Verfahren zur Nutzenbewertung von Medikamenten: Die frühe Nutzenbewertung von neuen Medikamenten, die ausschlaggebend für anschließende Preisverhandlungen zwischen dem GKV-Spitzenverband und dem jeweiligen Pharmaunternehmen ist sowie die Kosten-Nutzen-Bewertung.

Mehr Informationen zur frühen Nutzenbewertung nach AMNOG

Mehr Informationen zur Kosten-Nutzen-Bewertung