HPV-Impfung ab neun Jahren

HPV-Impfung ab neun Jahren

Impfkalender Februar 2015 k

(18.02.15) Künftig können sich Mädchen ab dem Alter von neun Jahren gegen Humane Papillomviren (HPV) impfen lassen. Bisher wurde empfohlen, die Immunisierung zwischen dem zwölften und 17. Lebensjahr zu verabreichen. Bereits Ende 2014 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die Änderung der Schutzimpfungs-Richtlinie beschlossen und ist damit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gefolgt. Dieser Beschluss wurde jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht. ...->

Europaweites Sicherheitslogo für Versandapotheken

Europaweites Sicherheitslogo für Versandapotheken

Logo Versandapotheken

(17.02.15) Versandapotheken in Europa müssen ab der zweiten Jahreshälfte 2015 ein neues Sicherheitslogo auf ihre Internetseite stellen. Das hat die EU-Kommission in einer Durchführungsverordnung beschlossen, mit der neue technische Anforderungen zur Überprüfung der Echtheit von Online-Apotheken in den EU-Mitgliedstaaten etabliert werden. Alle Versandapotheken werden in ein nationales Register eingetragen. In Deutschland listet das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) aller zugelassenen Online-Apotheken auf. ...->

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

(17.02.15) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell über 3.500 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...->

Erstattungsbetrag für Sovaldi vereinbart

Erstattungsbetrag für Sovaldi vereinbart

(13.02.15) Der GKV-Spitzenverband konnte sich mit dem US-Pharmaunternehmen Gilead auf einen Erstattungsbetrag für das Hepatitis-C-Präparat Sovaldi® (Wirkstoff Sofosbuvir) einigen. Das haben der GKV-Spitzenverband und der Pharmahersteller in einer Pressemitteilung mitgeteilt. Die Verhandlungen dauerten über sieben Monate. ...->

Mehr Patienten im DMP eingeschrieben

Mehr Patienten im DMP eingeschrieben

DMP_Einschreibungen_k

(28.01.15) Immer mehr Patienten werden in strukturierte Behandlungsprogramme (Disease-Management-Programme, kurz "DMP") eingeschrieben. Das geht aus dem "Qualitätsbericht 2014" hervor, den die Kassenärztliche Bundesvereinigung veröffentlicht hat. Ende 2013 gab es etwa 7,4 Millionen Einschreibungen in eines der Programme, die zu sechs verschiedenen Erkrankungen angeboten werden. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung von knapp drei Prozent (2012: rund 7,2 Millionen). ...->

Neue Ratgeber für das Gesundheitswesen

Neue Ratgeber für das Gesundheitswesen

SVR

(28.01.15) In Berlin hat sich der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) neu konstituiert. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe überreichte den Mitgliedern ihre Ernennungsurkunden. Neu dabei sind die Pflege-Expertin Prof. Gabriele Meyer von der Universität Halle sowie der Gesundheitsökonom Prof. Jonas Schreyögg von der Universität Hamburg. SVR-Vorsitzender bleibt der Allgemeinmediziner Prof. Ferdinand Gerlach (Universität Frankfurt). ...->

Alte BtM-Rezepte werden ungültig

Alte BtM-Rezepte werden ungültig

(30.12.14) Ab dem 1. Januar 2015 dürfen Ärzte bei der Verordnung von Betäubungsmitteln (BtM) nur noch neue Rezeptvordrucke verwenden. Um die Sicherheit bei der BtM-Abgabe zu erhöhen, gibt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bereits seit März 2014 neue Vordrucke heraus. Zum Jahreswechsel verlieren die alten Vordrucke ihre Gültigkeit. ...->

AOK-Arzneimittelrabattverträge: 14. Ausschreibung erfolgreich unter Dach und Fach

AOK-Arzneimittelrabattverträge: 14. Ausschreibung erfolgreich unter Dach und Fach

(29.12.14) Die AOK-Gemeinschaft stellt die Weichen für die Fortsetzung der erfolgreichen Arzneimittelrabattverträge: Die für die bundesweiten Verträge federführende AOK Baden-Württemberg hat die Zuschläge für die 14. Tranche auf den Weg gebracht. "Für 103 von 116 ausgeschriebenen Wirkstoffen und Wirkstoffkombinationen können wir mit 29 Pharmaunternehmen Versorgungsverträge unter Dach und Fach bringen", zeigte sich Vorstandschef Dr. Christopher Hermann zufrieden. Die neuen AOK-Verträge treten am 1. Juni 2015 in Kraft. ...->

Rückruf bei Fenistil-Injektionen

Rückruf bei Fenistil-Injektionen

(10.12.14) Der Pharmahersteller Novartis ruft zwei komplette Chargen des Antiallergikums Fenistil als Injektionslösung zurück. Einem Rote-Hand-Brief des Herstellers zufolge sind einige undichte Ampullen in der Lieferkette aufgetaucht. ...->

Ibuprofen bleibt in der Apotheke

Ibuprofen bleibt in der Apotheke

(09.12.14) Ibuprofen-Tabletten mit einem Wirkstoffgehalt von 200 Milligramm sollen auch weiterhin nur in Apotheken verkauft werden dürfen. Dafür haben sich Experten des beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedelten Sachverständigenausschuss für Apothekenpflicht ausgesprochen. Gleiches gilt für Diclofenac-Salben und Nikotinersatzprodukte. ...->

Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung): Das gilt 2015

Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung): Das gilt 2015

(08.12.14) Was ändert sich, was bleibt im neuen Jahr in der gesetzlichen Kranken- und in der Pflegeversicherung bei Beiträgen, Zuschüssen und Leistungen? Antworten darauf gibt der Klassiker "Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung) - das gilt 2015". Übersichtlich, aktuell und zum Download. ...->

Arzneimittelausgaben steigen überdurchschnittlich

Arzneimittelausgaben steigen überdurchschnittlich

(08.12.14) Von Jahresbeginn bis Ende September 2014 haben die Krankenkassen 5,3 Prozent mehr für Leistungen (je Versicherten) ausgegeben als im gleichen Zeitraum 2013. Das geht aus dem vorläufigen Bericht des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum GKV-Finanzergebnis für das 1. bis 3. Quartal 2014 hervor. Danach hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) das vergangene Dreivierteljahr mit einem Minus von 763 Millionen Euro abgeschlossen: 152,6 Milliarden Euro an Einnahmen standen Ausgaben von rund 153,3 Milliarden Euro gegenüber. ...->

"Pille danach" schon bald rezeptfrei?

"Pille danach" schon bald rezeptfrei?

(27.11.14) Das Notfall-Kontrazeptivum EllaOne (Wirkstoff: Ulipristalacetat), also die sogenannte "Pille danach", könnte bald in ganz Europa frei verkäuflich in Apotheken erhältlich sein. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat der EU-Kommission empfohlen, das Präparat aus der Rezeptpflicht zu entlassen. ...->

Kassen steigern ihre Arzneimittelausgaben in 2015

Kassen steigern ihre Arzneimittelausgaben in 2015

(04.11.14) Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen im Jahr 2015 rund 1,8 Milliarden Euro mehr für die Arzneimittelversorgung als 2014. Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich in den Rahmenvorgaben für Arzneimittel auf eine Anhebung der Anpassungsfaktoren um 5,5 Prozent geeinigt. In den Regionen starten nun Verhandlungen um die genaue Höhe der Ausgabenvolumina. ...->

Rückruf für Meningokokken-Impfstoff

Rückruf für Meningokokken-Impfstoff

(21.10.14) Der Pharmahersteller Nuron Biotech hat alle Chargen seines Meningokokken-Impfstoffes Meningitec zurückgerufen. Einem Rote-Hand-Brief des Herstellers zufolge ist ein Qualitätsmangel der Grund für den Rückruf. ...->

Johanniskraut ist Arzneipflanze des Jahres

Johanniskraut ist Arzneipflanze des Jahres

(20.10.14) Der "Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" der Universität Würzburg hat das "Echte Johanniskraut" (lat.: Hypericum perforatum) zur Arzneipflanze des Jahres 2015 ernannt. ...->

EMA veröffentlicht Arzneimittel-Studien

EMA veröffentlicht Arzneimittel-Studien

(20.10.14) Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) will ab Januar 2015 alle klinischen Humanarzneimittel-Studien im Internet veröffentlichen. Die Agentur teilte mit, dass es sich dabei um Untersuchungen handeln werde, die von Pharmaherstellern eingereicht wurden, um eine europaweite Zulassung für das jeweilige Präparat zu erhalten. ...->

Klinikapotheker fordern Änderungen bei Vertriebswegen

Klinikapotheker fordern Änderungen bei Vertriebswegen

(14.10.14) Für kürzere und transparentere Vertriebswege von Arzneimitteln hat sich Markus Müller eingesetzt. Der Präsident des Bundesverbandes der Krankenhausapotheker äußerte sich im Polit-Magazin "Plusminus" der ARD angesichts der Zunahme von Arzneimittelfälschungen. Aus seiner Sicht sind Importe, Reimporte und Parallelimporte zu unterbinden. ...->

Ärzte verordnen Kindern weniger Antibiotika

Ärzte verordnen Kindern weniger Antibiotika

(08.10.14) Ärzte verschreiben Kindern in Deutschland immer weniger Antibiotika. Das haben Wissenschaftler vom Versorgungsatlas der Kassenärztlichen Vereinigungen in einer am Dienstag vorgestellten Studie berechnet. Demnach fiel die Zahl der ausgestellten Rezepte zwischen 2008 und 2012 für Patienten bis 14 Jahre pro Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent. ...->

Arzneimittelrabattverträge: 14. AOK-Ausschreibung beinhaltet 116 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen

Arzneimittelrabattverträge: 14. AOK-Ausschreibung beinhaltet 116 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen

(02.10.14) Kurz nach dem Start der 13. Vertragstranche am 1. Oktober hat die AOK-Gemeinschaft bereits die nächste Ausschreibung auf den Weg gebracht. Die Veröffentlichung im Europäischen Amtsblatt erfolgte am 2. Oktober 2014. Sie umfasst diesmal 116 Wirkstoffe/Wirkstoffkombinationen, die als insgesamt 117 Fachlose ausgeschrieben werden. Neu dabei sind unter anderem das seit Juni 2014 patentfreie Antidepressivum Escitalopram sowie das Magen-Darm-Krebs-Mittel Octreotid. ...->

AVR: Pharma-Industrie belastet Patienten mit überhöhten Preisen

AVR: Pharma-Industrie belastet Patienten mit überhöhten Preisen

TiteL: AVR 2014 - pl

(23.09.14) Die Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports (AVR) kritisieren anhaltend überteuerte Arzneimittelpreise und verweisen auf bestehende Einsparungspotenziale in Deutschland. Die im Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) verankerte frühe Nutzenbewertung jedoch wirke sich aber weiterhin positiv aus, so der Heidelberger Pharmakologe Prof. Dr. Ulrich Schwabe bei Präsentation des AVR 2014 am Dienstag (23. September). Auch das Ausland zeige großes Interesse an seinen Auswirkungen auf den deutschen Arzneimittelmarkt. ...->

Grippeschutzimpfung kann rechtzeitig starten

Grippeschutzimpfung kann rechtzeitig starten

(18.09.14) Die flächendeckende Grippeschutzimpfung in Schleswig-Holstein kann rechtzeitig zum Start der diesjährigen Grippesaison im Oktober beginnen. Das teilten heute die gesetzlichen Krankenkassen und das Pharmaunternehmen Abbott Arzneimittel aus Hannover mit. Der vorbestellte Grippeimpfstoff wird bereits seit einigen Wochen an die Apotheken verteilt. ...->

Arzneimittelausgaben steigen weiter an

Arzneimittelausgaben steigen weiter an

(04.09.14) Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel sind auch im zweiten Quartal des Jahres 2014 angestiegen. Laut Bundesgesundheitsministerium (BMG) wuchsen die Ausgaben um 8,9 Prozent. Insgesamt gaben die Kassen im ersten Halbjahr 2014 rund 17,47 Milliarden Euro für Medikamente aus, im Vergleichszeitraum 2013 waren es 16,09 Milliarden Euro. ...->

Neue Warnhinweise für Zolpidem

Neue Warnhinweise für Zolpidem

(01.09.14) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) will die in der Packungsbeilage des Schlafmittels Zolpidem enthaltenen Warnhinweise verschärfen. Konkret soll stärker auf Risiken hingewiesen werden, wie beispielsweise Beeinträchtigungen des Fahrvermögens, der Aufmerksamkeit und des Reaktionsvermögens. ...->

Kardiale Risiken bei Domperidon

Kardiale Risiken bei Domperidon

(29.08.14) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt vor Nebenwirkungen nach der Einnahme des Magenmittels Domperidon. Das Medikament wird bei Übelkeit und Erbrechen angewendet und in Deutschland als Generikum von mehreren Firmen vertrieben. Dem Rote-Hand-Brief des BfArM zufolge besteht nach der Einnahme des Präparates für einige Patientengruppen ein gering erhöhtes Risiko für schwerwiegende kardiale Nebenwirkungen. ...->

GBA gründet Qualitätsinstitut

GBA gründet Qualitätsinstitut

(26.08.14) Der Gemeinsame Bundesauschuss (GBA) hat die Gründung der „Stiftung für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen“ beschlossen. Die Stiftung wird Trägerin des gleichnamigen Instituts sein, das mit der fachlich unabhängigen und wissenschaftlichen Qualitätssicherung im Gesundheitswesen beauftragt werden soll. ...->

Neue Preisberechnung für Arzneimittelherstellung

Neue Preisberechnung für Arzneimittelherstellung

(25.08.14) Der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband haben sich auf neue Vergütungsdetails sowie auf neue Abschläge für die Herstellung parenteraler Lösungen geeinigt. So erhalten die Pharmazeuten ab dem 1. September 2014 beispielsweise einen höheren Arbeitspreis für das sterile Zubereiten von Zytostatika-Lösungen für Krebspatienten. ...->

50. Erstattungsbetrag vereinbart

50. Erstattungsbetrag vereinbart

(14.08.14) Für neue Arzneimittel wurden seit 2011 zwischen dem GKV-Spitzenverband und Pharmaunternehmen 50 Erstattungsbeträge ausgehandelt oder durch eine Schiedsstelle festgelegt. Jüngstes Beispiel ist das Krebsmedikament Iclusig (Ponatinib), für das der Hersteller Ariad Pharmaceuticals und der GKV-Spitzenverband Ende Juli auf einen Erstattungsbetrag vereinbart haben. Ponatinib wird in Deutschland zur zytostatischen Behandlung zweier verschiedener Formen der Leukämie eingesetzt. ...->

Off-Label-Use für drei Arzneimittel

Off-Label-Use für drei Arzneimittel

(12.08.14) Drei Arzneimittel können künftig über ihre eigentlichen Anwendungsgebiete hinaus zur Behandlung weiterer Krankheiten verschrieben werden. Konkret hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen, dass die Medikamente Lamotrigin, Cisplatin in Kombination mit Gemcitabin sowie Immunglobulinhaltige Arzneimittel zur intravenösen Anwendung (IVIG) jeweils eine neue Indikation erhalten, in der sie zu Lasten der Krankenkassen verordnet werden können. ...->

iga.Barometer 2014: Klare Absprachen verringern Stress im Job

iga.Barometer 2014: Klare Absprachen verringern Stress im Job

(12.08.14) Zwei Drittel der Erwerbstätigen leisten regelmäßig Überstunden. Jeder Fünfte davon fühlt sich durch die Erwartung des Arbeitgebers, Mehrarbeit leisten zu müssen, belastet. Das sind zwei Ergebnisse des iga.Barometers 2014. Die Initiative Arbeit und Gesundheit (iga) hat insgesamt 2.000 Erwerbstätige zur Flexibilität im Beruf und den privaten Folgen befragen lassen. Mit den richtigen Absprachen zwischen Chef und Mitarbeiter lässt sich die Belastung jedoch reduzieren. Auch das ein Ergebnis der Umfrage. ...->

Jährlich 6,9 Milliarden Euro Einsparungen durch Festbeträge

Jährlich 6,9 Milliarden Euro Einsparungen durch Festbeträge

(17.07.14) Festbeträge haben sich für die Krankenkassen als wirksames Mittel zur Preissteuerung von Arzneimitteln erwiesen: Das jährliche Einsparvolumen liegt laut GKV-Spitzenverband im Schnitt bei 6,9 Milliarden Euro. Im Juni 2014 gab es Festbeträge für mehr als 30.000 Arzneimittel. Insgesamt waren diese Präparate in 424 Festbetragsgruppen unterteilt. Rund 40 Prozent der Arzneimittelausgaben der Krankenkassen entstehen durch Festbetragsarzneimittel. ...->

Experten: Fluticason ohne Rezept

Experten: Fluticason ohne Rezept

(17.07.14) Fluticasonproprionat-haltiges Nasenspray zur Behandlung von allergischem Schnupfen (Rhinitis) bei Erwachsenen könnte in Apotheken bald ohne Rezept erhältlich sein. Der beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedelte Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht hat empfohlen, den Wirkstoff in Packungsgrößen bis zu drei Milligramm aus der Rezeptpflicht zu entlassen. ...->

Deutsche haben Lücken beim Gesundheitswissen

Deutsche haben Lücken beim Gesundheitswissen

(16.07.14) Das Wissen der Deutschen über Gesundheitsthemen ist lückenhaft. Fast 60 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten haben Defizite. Jeder siebte verfügt nur über eine unzureichende Gesundheitskompetenz, fast die Hälfte über eine problematische. Dies ist das Ergebnis des WIdOmonitors des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Es handelt sich um die erste repräsentative bundesweite Befragung zur Gesundheitskompetenz. Lediglich sieben Prozent verfügen laut Umfrage über ausgezeichnete Fähigkeiten. ...->

OECD legt Gesundheitsdaten vor

OECD legt Gesundheitsdaten vor

(09.07.14) In Deutschland beliefen sich die Gesamtausgaben für Gesundheit im Jahr 2012 auf 11,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Nach den jetzt veröffentlichten Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) lag die Bundesrepublik um zwei Prozentpunkte über dem Durchschnitt (9,3 Prozent) der Mitgliedsstaaten. Nur in den Vereinigten Staaten (16,9 Prozent), den Niederlanden (11,8 Prozent), Frankreich (11,6 Prozent) und der Schweiz (11,4 Prozent) lag der Anteil der Gesundheitsausgaben an der Wirtschaftsleistung im gleichen Jahr höher. ...->

Projekt ‚AlcoMedia – Voll das Leben!‘ gestartet

Projekt ‚AlcoMedia – Voll das Leben!‘ gestartet

(04.07.14) Mit dem bundesweit einmaligen Projekt ‚AlcoMedia – Voll das Leben!‘ sollen Jugendliche in Schleswig-Holstein über Ursachen und Folgen eines riskanten Alkohol- und Medienkonsums informiert werden und ihr eigenes Verhalten kritisch reflektieren. Gelingen soll dies mit dem Einsatz modernster Medien. So durchlaufen die Schüler mithilfe einer speziellen Applikation (App) an Computer-Tablets einen medienübergreifenden Parcours mit verschiedenen Stationen. ...->

Gutachter fordern bedarfsgerechte Versorgung

Gutachter fordern bedarfsgerechte Versorgung

(24.06.14) Die Niederlassung auf dem Land soll für Ärzte attraktiver werden. Das hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) in seinem aktuellen Gutachten "Bedarfsgerechte Versorgung - Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche" gefordert. Die bisherigen Versuche, mehr Mediziner aufs Land zu locken, reichten nicht aus. ...->

Buscopan weiterhin nicht erstattungsfähig

Buscopan weiterhin nicht erstattungsfähig

(23.06.14) Das krampflösende Arzneimittel Buscopan (Butylscopolamin) zur Anwendung beim Reizdarmsyndrom mit spastischen Beschwerden wird auch in Zukunft nicht von den Krankenkassen erstattet. Das Bundessozialgericht (BSG) wies eine Klage des Pharmaherstellers Boehringer Ingelheim ab, der sich über einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) beschwert hatte. ...->

BZgA informiert im Internet über Medikamentenrisiken

BZgA informiert im Internet über Medikamentenrisiken

(19.06.14) Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat zwei neue Internetportale zum Thema Medikamentenrisiken geschaltet. Ein Schwerpunkt sind die Gefahren von Wechselwirkungen bei der Einnahme mehrerer Arzneimittel. Die neuen Portale www.maennergesundheitsportal.de und www.frauengesundheitsportal.de informieren auch über Interaktion von Arznei und Lebensmitteln. Danach kann Grapefruitsaft bestimmte Blutdrucksenker beeinflussen. Ein weiteres Thema: Medikamentenabhängigkeit. ...->

Rabattverträge für Apotheker bindend

Rabattverträge für Apotheker bindend

(10.06.14) Krankenkassen dürfen Apothekern die komplette Vergütung verweigern, wenn diese ohne Angabe von Gründen ein anderes als das rabattierte Arzneimittel abgeben. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die Beschwerden von zwei Apothekern abgelehnt. Die Pharmazeuten hatten geklagt, weil ihnen eine Kasse zwei Arzneimittel nicht vergütet hatte. ...->

AOK-Gemeinschaft erteilt Zuschläge für die 13. Tranche der Arzneimittelrabattverträge

AOK-Gemeinschaft erteilt Zuschläge für die 13. Tranche der Arzneimittelrabattverträge

Rabattverträge Tranche 13

(27.05.14) Die AOK-Gemeinschaft hat die Zuschläge für die 13. Tranche der bundesweiten Arzneimittelrabattverträge erteilt. Nach Angaben der federführenden AOK Baden-Württemberg wurden mit 27 Pharmaunternehmen 504 Verträge für 56 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen geschlossen. Die neue Vertragstranche läuft vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2016. Sie ersetzt die Verträge der auslaufenden Tranchen acht und neun. Das jährliche AOK-Umsatzvolumen mit den betreffenden Arzneimitteln lag zuletzt bei rund 1,1 Milliarden Euro. ...->

GBA leitet Stellungnahmeverfahren zur Substitutionsausschlussliste ein

GBA leitet Stellungnahmeverfahren zur Substitutionsausschlussliste ein

(26.05.14) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat erste Arzneimittel für einen Substitutionsausschluss benannt. Auf die Liste nicht austauschbarer Arzneimittel ("Substitutionsausschlussliste") könnten demnach unter anderem das Schilddrüsenhormon Levothyroxin und das Antiepileptikum Phenytoin gesetzt werden. Die Fachverbände können nun Stellung dazu beziehen. ...->

Apotheker und Ärzte helfen beim Schlafmittel-Entzug

Apotheker und Ärzte helfen beim Schlafmittel-Entzug

(21.05.14) Apotheker und Hausärzte haben in einem Modellprojekt erprobt, wie sie Schlafmittel-abhängigen Patienten beim Entzug helfen können. An dem von der ABDA getragenen Projekt nahmen 102 Patienten aus Hamburg und Baden-Württemberg teil. Knapp die Hälfte von ihnen konnte nach Ablauf des Modellprojektes auf die Einnahme von Schlafmitteln verzichten. ...->

5. Mai 2014: Welt-Händehygienetag

5. Mai 2014: Welt-Händehygienetag

(05.05.14) Regelmäßiges Waschen der Hände ist der beste Schutz vor Husten, Schnupfen oder gar schlimmeren Infektionen. Vor allem im medizinischen Bereich spielt das gründliche Waschen und Desinfizieren der Hände eine große Rolle, um Infektionskrankheiten zu vermeiden. Darauf macht der heutige (5. Mai) Welt-Händehygienetag aufmerksam. ...->

GBA stoppt Nutzenbewertung im Bestandsmarkt

GBA stoppt Nutzenbewertung im Bestandsmarkt

(24.04.14) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat alle Nutzenbewertungen von Arzneimitteln aus dem sogenannten Bestandsmarkt eingestellt. Die Bundesregierung hatte mit dem 14. Gesetz zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (14. SGB V-Änd-G) festgestellt, dass vor 2011 zugelassene Medikamente keiner Nutzenbewertung mehr unterzogen werden sollen. ...->

Europäische Impfwoche gestartet

Europäische Impfwoche gestartet

Impfkalender 2013 k

(24.04.14) Impfungen schützen vor Infektionskrankheiten wie Grippe, Masern oder Wundstarrkrampf. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wirbt anlässlich der Europäischen Impfwoche (22. bis 26. April 2014) dafür, den Impfschutz weiter auszubauen. 2014 ist das Thema der Europäischen Impfwoche "Impfschutz fürs Leben". Ziel ist es, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und so höhere Durchimpfungsraten zu erreichen. ...->

Verordnungsverbot für MCP-Tropfen

Verordnungsverbot für MCP-Tropfen

(23.04.14) Ärzte dürfen das Magen-Darm-Medikament Metoclopramid-Tropfen (MCP) mit einem Wirkstoffgehalt von mehr als ein Milligramm Wirkstoff pro Milliliter ab sofort nicht mehr verordnen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) teilte mit, dass die Europäische Kommission die Zulassung für die betroffenen Arzneimittel zurückgezogen habe. ...->

Sanofi nimmt Diabetesmittel vom Markt

Sanofi nimmt Diabetesmittel vom Markt

(11.04.14) Der französische Pharmakonzern Sanofi vertreibt sein Diabetes-Medikament Lyxumia (Lixisenatid) nicht länger in Deutschland. Die Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband waren zuvor ergebnislos verlaufen. Auch ohne Lyxumia stehe zur Versorgung von Typ-2-Diabetiker eine breite Palette von anderen Medikamenten zur Verfügung, teilte der GKV-Spitzenverband mit. ...->

Neue UV-CheckApp soll bei Prävention helfen

Neue UV-CheckApp soll bei Prävention helfen

(10.04.14) Ab heute (10. April) gibt es die kostenlose UV-CheckApp, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Berufsverband der Deutschen Dermatologen gemeinsam entwickelt haben. Die App unterstützt den Nutzer dabei, Sonnenbränden zu vermeiden und sich besser zu schützen. Denn jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 234.000 Menschen neu an Hautkrebs. Eine der Hauptursache für irreparable Hautschäden sind Sonnenbrände, wie die Deutsche Krebshilfe auf ihrer Internetseite bekannt gibt. ...->

Notdienstpauschale steigt um knapp 30 Euro pro Dienst

Notdienstpauschale steigt um knapp 30 Euro pro Dienst

(10.04.14) Die Notdienstpauschale für Apotheker ist im vierten Quartal 2013 um knapp 30 Euro pro geleisteten Dienst angestiegen. Der beim Deutschen Apothekerverband (DAV) angesiedelte Nacht- und Notdienstfonds teilte mit, dass Ende März für jeden Dienst eine Pauschale in Höhe von 252,75 Euro an die Apotheker ausgezahlt worden sei. Insgesamt flossen für das vierte Quartal 27,4 Millionen Euro – rund 10 Millionen mehr als für das vorherige Quartal. ...->

14. SGB-V-Änderungsgesetz in Kraft

14. SGB-V-Änderungsgesetz in Kraft

(02.04.14) Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist das 14. SGB-V-Änderungsgesetz am 1. April in Kraft getreten. Der Herstellerabschlag für patentgeschützte und keinem Festbetrag unterliegende Arzneimittel liegt jetzt bei sieben Prozent. Für Generika gilt weiter ein 6-Prozent-Herstellerabschlag. Das Preismoratorium für verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne Festbetrag wird mit dem Gesetz bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Zudem ist jetzt der Gemeinsame Bundesausschuss für die Erstellung einer Liste von Medikamenten zuständig, die in der Apotheke nicht mehr ausgetauscht werden dürfen. ...->