Bund und Länder empfehlen engere Zusammenarbeit in der Pflege

Bund und Länder empfehlen engere Zusammenarbeit in der Pflege

(20.05.15) Gute Pflege geht nur gemeinsam. Dieses Fazit zogen Mitglieder einer Arbeitsgruppe (AG) aus Bund und Ländern, die sich seit September 2014 mit der Rolle der Kommunen in der Pflege befasst haben. Die AG unter der Leitung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) sollte Vorschläge erarbeiten, wie es Ländern, Kommunen und Pflegkassen noch besser gelingen kann, die Pflege vor Ort zu stärken. Ihre Empfehlungen liegen nun vor. ...->

Wachsendes Interesse an neuen Versorgungsformen

Wachsendes Interesse an neuen Versorgungsformen

Pflegereport WIdO

(18.05.15) Neue Wohn- und Versorgungsformen im Fall von Pflegebedürftigkeit stoßen auf wachsendes Interesse. Jeder zweite 50- bis 80-Jährige findet Modelle wie "Betreutes Wohnen" oder das Leben in einem Mehrgenerationenhaus ansprechend. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für seinen ersten Pflege-Report. "Eine differenzierte Versorgungslandschaft, die sich an den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen orientiert, ist immer mehr gefragt", so der Mitherausgeber des Pflege-Reports, WIdO-Geschäftsführer Prof. Klaus Jacobs. ...->

2014 sind 45 neue Arzneistoffe auf den Markt gekommen

2014 sind 45 neue Arzneistoffe auf den Markt gekommen

Anzahl neu eingeführter Medikamente 2014

(15.05.15) Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 45 neue Arzneistoffe auf den Markt gebracht, so viele wie nie zuvor. Gleichzeitig gab es noch nie so viele neue Arzneimittel, die so teuer waren. Darunter befindet sich auch das Arzneimittel Sovaldi mit dem neuen Wirkstoff Sofosbuvir, das zur Behandlung von Hepatitis C eingesetzt wird und zu Therapiekosten von bis zu 120.000 Euro führen kann. ...->

Laumann startet Entbürokratisierungs-Tour in Berlin

Laumann startet Entbürokratisierungs-Tour in Berlin

(12.05.15) Am Internationalen Tag der Pflege startet die bundesweite Entbürokratisierungs-Tour in Berlin. Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Karl-Josef Laumann und die ehemalige Ombudsfrau des Bundesgesundheitsministeriums zur Entbürokratisierung in der Pflege Elisabeth Beikirch laden zu Informationsveranstaltungen zum sogenannten Strukturmodell ein. In insgesamt 15 bundesweiten Veranstaltungen wird das vereinfachte Dokumentationskonzept für die Pflege vorgestellt. ...->

Lesefassung zum Hospiz- und Palliativgesetz

Lesefassung zum Hospiz- und Palliativgesetz

Lesefassung HPG Bild

(07.05.15) Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines "Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland" beschlossen. Mit dem Gesetz soll die palliativmedizinische Versorgung insbesondere im ländlichen Raum verbessert werden. Der AOK-Bundesverband hat eine Lesefassung zum Kabinettsbeschluss erstellt. Diese steht auf der entsprechenden Internetseite zum Herunterladen bereit. ...->

G+G 04/15: Wegbegleiter am Lebensende

G+G 04/15: Wegbegleiter am Lebensende

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(06.05.15) Die Diskussion über die Sterbehilfe hat der Palliativmedizin besondere Aufmerksamkeit verschafft. Die meisten Politiker, Wissenschaftler und Verbandsvertreter fordern ihren Ausbau als Alternative zum assistierter Selbsttötung. Das AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) nimmt die Debatte auf. Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, beschreibt das Angebot und fordert klare gesetzliche Regelungen für eine flächendeckende Versorgung. Die G+G-Reportage schildert außerdem die Arbeit des Palliativteams Frankfurt mit im wahrsten Sinne des Wortes sterbenskranken Menschen. ...->

5. Mai 2015: Welt-Händehygienetag

5. Mai 2015: Welt-Händehygienetag

Hände waschen

(05.05.15) Der beste Schutz vor Infektionskrankheiten ist regelmäßiges Händewaschen. Besonders wichtig ist das gründliche Waschen und Desinfizieren der Hände im medizinischen Bereich. Darauf macht der Welt-Händehygienetag am 5. Mai aufmerksam. Ziel der Aktion ist es, die Patientensicherheit zu erhöhen. ...->

Infos zur Verordnung von Pflegeunterstützungsgeld online

Infos zur Verordnung von Pflegeunterstützungsgeld online

(28.04.15) Tritt ein akuter Pflegefall in der Familie auf, so können Angehörige seit Anfang 2015 Pflegeunterstützungsgeld beanspruchen. Dazu ist allerdings eine Bescheinigung des behandelten Arztes notwendig. Was Ärzte über die Verordnung dieser neuen Leistung wissen müssen, erläutert jetzt die AOK auf ihren Seiten. Dort finden Mediziner auch einen ausfüllbaren Vordruck, der die Verordnung erleichtert. ...->

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15 Cover - pl

(22.04.15) Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen ist ins Stocken geraten. "Es fehlt an der Umsetzung des Zentrenmodells in das System der gesetzlichen Krankenversicherung und einer sektorenübergreifenden elektronischen Kommunikation zwischen den Leistungserbringern", kritisiert Dr. Andreas Reimann, Vorsitzender der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). ...->

Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

(16.04.15) Bereits über 160.000 Menschen in Deutschland hatten sich bis Ende 2014 für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden. Knapp 23.600 von ihnen haben sogar die zwölfmonatige Dienstzeit auf 18 Monate verlängert. Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke mitgeteilt. Der Bundesfreiwilligendienst wurde im Juli 2011 eingeführt und hat den Zivildienst abgelöst. ...->

Pflege-Kompakt: Aktuelle Ausgabe erschienen

Pflege-Kompakt: Aktuelle Ausgabe erschienen

Foto - pflege kompakt

(13.04.15) Mit dem anstehenden Präventionsgesetz ist unter anderem vorgesehen, dass Pflegeeinrichtungen mehr Aufgaben erhalten. So sollen ab 2016 kassenartenübergreifende Leistungen zur Prävention in teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen erbracht werden. Offen ist aber, wie diese präventiven Leistungen zur aktivierenden Pflege, zu den Betreuungs- und Aktivierungsansätzen der Betreuungskräfte in den Einrichtungen oder zu den Expertenstandards abzugrenzen sind. Mehr dazu steht im aktuellen "Pflege-Kompakt". ...->

Neues Begutachtungsassessment: Paradigmenwechsel in der Pflege

Neues Begutachtungsassessment: Paradigmenwechsel in der Pflege

(07.04.15) In wenigen Wochen soll er da sein – der Referentenentwurf für das Zweite Pflegestärkungsgesetz. Damit soll auch der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, an dem die Politik seit Jahren arbeitet, endlich Wirklichkeit werden. Gelten sollen die Änderungen dann ab 2017. Aber was genau bringt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff den Pflegebedürftigen und Pflegenden? ...->

Pflege-TÜV: Bis zum Neustart Qualitätsinformationen erhalten

Pflege-TÜV: Bis zum Neustart Qualitätsinformationen erhalten

(02.04.15) Die Pläne der Bundesregierung zur Neuausrichtung des Pflege-TÜVs hält der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, für nachvollziehbar. "Sowohl die Überprüfung der Pflegequalität als auch die Darstellung der Ergebnisse müssen dringend in die Inspektion." Die breite Kritik an der derzeit geübten Praxis sei zweifelsohne berechtigt. Ein Notensystem, das nur "Einser" vergebe, sei gescheitert, da für eine Orientierung nicht geeignet. ...->

Viele Deutsche vertrauen dem Gesundheitssystem

Viele Deutsche vertrauen dem Gesundheitssystem

(31.03.15) Die meisten Deutschen sind mit ihren Ärzten, Kliniken und Krankenkassen zufrieden. Das hat eine Befragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ergeben. Danach sehen mehr als die Hälfte der 1.062 Teilnehmer das deutsche Gesundheitssystem unter den Top drei weltweit. Die Hälfte der Deutschen vergibt für eine Behandlung in der Klinik die Noten eins oder zwei. Insgesamt 80 Prozent der Befragten sind mit den Leistungen ihrer Krankenkasse zufrieden. ...->

Präventionsgesetz im Bundestag

Präventionsgesetz im Bundestag

(23.03.15) Der Bundestag hat am 20. März 2015 in erster Lesung den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention debattiert. Ziel des Gesetzes ist, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen. So sollen beispielsweise Ärzte bei Vorsorgeberatungen in Zukunft auch über Impfempfehlungen beraten. ...->

Kommunen: Schlüsselrolle in der Pflege

Kommunen: Schlüsselrolle in der Pflege

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(18.03.15) Die meisten Pflegebedürftigen wollen so lange wie möglich in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung wohnen bleiben. Dazu benötigen sie aber eine passende Infrastruktur vor Ort. Diese bereitzustellen ist eine Aufgabe der Kommunen. Aber sind die Städte und Gemeinden auf diese Herausforderung vorbereitet? Darüber diskutierten bei einer Podiumsveranstaltung des AOK-Bundesverbandes im Rahmen des Deutschen Pflegetags 2015 Vertreter der Krankenkassen, der Länder und Kommunen sowie der Pflegebranche. ...->

WHO schätzt steigende Zahl der Demenzkranken

WHO schätzt steigende Zahl der Demenzkranken

(18.03.15) Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) steigt die Zahl der Demenzkranken um rund 28 Millionen innerhalb der nächsten 15 Jahre. Während derzeit rund 47,5 Millionen Menschen unter einer Form von bislang nicht heilbarem Gedächtnisverlust leiden, würden es im Jahr 2030 bereits 75,6 Millionen sein. Bis 2050 werde sich die Zahl der Demenzkranken auf 135,5 Millionen verdreifachen. ...->

Angehörige leisten Großteil der Altenpflege

Angehörige leisten Großteil der Altenpflege

(16.03.15) Mehr als zwei Drittel der 2,63 Millionen deutschen pflegebedürftigen Menschen wurden 2013 zu Hause gepflegt. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt. Nach der aktuellen Pflegestatistik lebten 71 Prozent oder 1,86 Millionen der Menschen, die Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, in den eigenen vier Wänden. ...->

Dreyer erhält Deutschen Pflegepreis

Dreyer erhält Deutschen Pflegepreis

Malu Dreyer

(06.03.15) Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer erhält den diesjährigen Deutschen Pflegepreis. Der Deutsche Pflegerat, der den Preis verleiht, zeichnet damit insbesondere Dreyers Engagement für die Belange der Pflege in ihrer Zeit als Sozialministerin aus. ...->

G+G-Spezial 02/15: Patient Klinik

G+G-Spezial 02/15: Patient Klinik

G+G-Spezial 02/15 Cover - pl

(24.02.15) Wie rund sind die Eckpunkte der Bund-Länder-Arbeitsgruppe für einen qualitätsorientierten Umbau der Kliniklandschaft? Ziemlich rund, findet der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). Und auch die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), ist mit den Eckpunkten zufrieden. Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbands, fehlt noch der Dampf zur Umsetzung. Außerdem äußern sich im G+G-Spezial zur Krankenhausreform die gesundheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen. Dazu gibt es eine Reihe Beispiele aus der Praxis, die zeigen, wie es funktionieren könnte. ...->