Bundestag beschließt erste Stufe der Pflegereform

Bundestag beschließt erste Stufe der Pflegereform

(22.10.14) Der Bundestag hat das Erste Pflegestärkungsgesetz (PSG I) beschlossen. Mit dem Gesetz will die Bundesregierung die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung ausbauen und flexibilisieren. Dazu werden die Beiträge zum 1. Januar 2015 um 0,3 Prozentpunkte auf 2,35 Prozent steigen. Ein Teil der Mehreinnahmen fließt in einen Pflegevorsorge-Fonds, mit dem die Finanzierung steigender Leistungsausgaben unterstützt werden soll. Der AOK-Bundesverband bietet zum PSG I eine Lesefassung an, aus der alle Änderungen am Sozialgesetzbuch XI hervorgehen. ...->

Anstieg bei Ausgaben für Hospiz- und Palliativversorgung

Anstieg bei Ausgaben für Hospiz- und Palliativversorgung

(16.10.14) Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) sind seit dem Jahr 2009 um das Zehnfache gestiegen. Das stellt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit Annette Widmann-Mauz in ihrer Antwort auf die Frage eines Bundestagsabgeordneten zur Entwicklung der GKV-Ausgaben für Palliativmedizin und Hospizarbeit fest. ...->

Kabinett beschließt Entwurf für bezahlte Pflegezeit

Kabinett beschließt Entwurf für bezahlte Pflegezeit

(15.10.14) Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf beschlossen. Ziel der Bundesregierung ist es, die familiäre Pflegesituationen für Pflegebedürftige und deren Angehörige verbessern. Daher sollen künftig Angehörige auch Unterstützung erhalten, wenn sie ihre Stiefeltern, Schwäger oder Partner in lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaften pflegen. ...->

Mehr Zeit beim Übergang von stationär zu ambulant

Mehr Zeit beim Übergang von stationär zu ambulant

(09.10.14) Klinikärzte können Patienten künftig für bis zu fünf Arbeitstage häusliche Krankenpflege verordnen, wenn sie dies bei der Entlassung für notwendig halten. Die entsprechende Änderung der Häusliche Krankenpflege-Richtlinie (HKP-RL), die der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) bereits Mitte Juli beschlossen hatte, ist am 7. Oktober in Kraft getreten. Bislang durften Klinikmediziner bis zum Ablauf des dritten Werktages nach der Entlassung häusliche Krankenpflege verordnen. ...->

Bund-Länder-AG zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege gegründet

Bund-Länder-AG zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege gegründet

(02.10.14) Am 29. September hat sich die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege konstituiert. Sie soll bis zum Frühjahr des kommenden Jahres prüfen und diskutieren, wie Angebote der Altenpflege und der Pflegeversicherung enger miteinander verzahnt werden können und wie sich die Planungs- und Steuerungskompetenz der Kommunen in der Pflege stärken lässt. ...->

Preis für engagierten Führungsnachwuchs in der Pflege

Preis für engagierten Führungsnachwuchs in der Pflege

(24.09.14) Ab sofort können erfahrene Pflegemanager ihre jungen Kollegen für den Pflegemanagement-Award für Nachwuchsführungskräfte 2015 vorschlagen. Gesucht werden junge Menschen, die sich in besonderer Weise für die Stärkung der Position der Pflege einsetzen und dabei die für ihren Beruf so wichtige Empathie nicht aus den Augen verlieren. ...->

Qualitätsreport: Beständige Qualität in deutschen Kliniken

Qualitätsreport: Beständige Qualität in deutschen Kliniken

(18.09.14) Deutsche Krankenhäuser haben ein flächendeckendes stabiles Qualitätsniveau. Zu diesem Ergebnis kommt der jetzt veröffentlichte Qualitätsreport 2013, den das Göttinger Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH (AQUA-Institut) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) erstellt. Der Report informiert jährlich über die bundesweite Behandlungs- und Ergebnisqualität zu ausgewählten medizinischen und pflegerischen Leistungen im Krankenhaus. ...->

Agenda verspricht Hilfe für Demenzkranke und ihre Familien

Agenda verspricht Hilfe für Demenzkranke und ihre Familien

(17.09.14) Mit einer "Allianz für Menschen mit Demenz" will die Bundesregierung Betroffene und ihre Angehörigen unterstützen. Die Initiative dient als Grundstein für eine nationale Demenzstrategie. Unter anderem sollen insgesamt 1.250 lokale Anlaufstellen dazu beitragen, demenzkranke Menschen künftig besser zu versorgen. ...->

Geringe Auslastung führt ins Aus

Geringe Auslastung führt ins Aus

Gutachten Marktaustritt 2014 - k

(27.08.14) Zwischen 2003 und 2013 mussten 74 Krankenhäuser vom Markt gehen. Das sind deutlich weniger als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuelles Gutachten im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes, das die Marktaustritte von Krankenhäusern in Deutschland analysiert. ...->

APS schreibt Preis für Patientensicherheit aus

APS schreibt Preis für Patientensicherheit aus

(27.08.14) Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) vergibt auch in diesem Jahr wieder den "Deutschen Preis für Patientensicherheit". Dafür sucht das APS Initiativen, Projekte und Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement. Ziel der Preisvergabe ist es, das Thema Patientensicherheit im Gesundheitswesen zu stärken. ...->

GBA nimmt Beratung für neue DMP auf

GBA nimmt Beratung für neue DMP auf

(26.08.14) Der Gemeinsame Bundesauschuss (GBA) will prüfen, ob sich die chronischen Krankheiten rheumatoide Arthritis, chronische Herzinsuffizienz, Osteoporose und Rückenschmerz für neue Disease-Management-Programme (DMP) eignen. Der GBA hat beschlossen, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit einer Leitlinienrecherche zu allen vier Erkrankungen zu beauftragen. ...->

MFA: Nur wenige Männer lassen sich ausbilden

MFA: Nur wenige Männer lassen sich ausbilden

(21.08.14) Nach wie vor ergreifen nur wenige Männer den Beruf des Medizinischen Fachangestellten (MFA). Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) haben im vergangenen Jahr lediglich 183 Männer eine Ausbildung zum MFA begonnen. Zur gleichen Zeit hatten 13.692 Frauen einen Ausbildungsvertrag zur MFA in der Tasche. ...->

Reibungsloserer Übergang in häusliche Krankenpflege

Reibungsloserer Übergang in häusliche Krankenpflege

(13.08.14) Krankenhausärzte dürfen ihren Patienten künftig für bis zu fünf Arbeitstage nach ihrer Klinikentlassung häusliche Krankenpflege verordnen. Der Gemein­same Bundesausschuss (GBA) hat eine entsprechende Änderung der Häusliche Krankenpflege-Richtlinie (HKP-RL) beschlossen. ...->

iga.Barometer 2014: Klare Absprachen verringern Stress im Job

iga.Barometer 2014: Klare Absprachen verringern Stress im Job

(12.08.14) Zwei Drittel der Erwerbstätigen leisten regelmäßig Überstunden. Jeder Fünfte davon fühlt sich durch die Erwartung des Arbeitgebers, Mehrarbeit leisten zu müssen, belastet. Das sind zwei Ergebnisse des iga.Barometers 2014. Die Initiative Arbeit und Gesundheit (iga) hat insgesamt 2.000 Erwerbstätige zur Flexibilität im Beruf und den privaten Folgen befragen lassen. Mit den richtigen Absprachen zwischen Chef und Mitarbeiter lässt sich die Belastung jedoch reduzieren. Auch das ein Ergebnis der Umfrage. ...->

Pflegethemen bei Sachsen-Anhaltern besonders gefragt

Pflegethemen bei Sachsen-Anhaltern besonders gefragt

(12.08.14) Das Thema Pflege beschäftigt die Sachsen-Anhalter am meisten. Das ergab eine Auswertung der AOK Sachsen-Anhalt zu den häufigsten Anfragen bei ihrem Servicetelefon im Juni 2014. Von den insgesamt 43.000 Anrufern in diesem Monat hatten mehr als 18 Prozent Fragen zu diesem Themenbereich. Auf Platz zwei folgen mit rund 12 Prozent Anfragen zum Thema Mitgliedschaft, gefolgt von Anfragen zur Befreiung von Zuzahlungen mit rund 9 Prozent. ...->

AOK erweitert Vorsorge für Kinder und Jugendliche

AOK erweitert Vorsorge für Kinder und Jugendliche

(01.08.14) Ab sofort werden die AOK-Vorsorgeuntersuchungen um die U10, die U11 und die J2 erweitert. Die Untersuchungen sind sehr umfangreich und bringen Sicherheit, wie es um die Gesundheit des eigenen Kindes steht. Ziel ist es, Entwicklungsstörungen früh zu erkennen und die Lücke zu schließen. ...->

Mehr Auszubildende in Pflegeberufen

Mehr Auszubildende in Pflegeberufen

Grafik Azubis 2000 bis 2012 k

(23.07.14) Immer mehr junge Leute entscheiden sich für eine Berufsausbildung in einen Pflegeberuf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, haben im Herbst 2012 rund 58.300 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag im Pflegebereich unterschieben. Das waren knapp elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Jahr 2000 stieg ihre Zahl sogar um 42 Prozent (41.000 Berufsanfänger). ...->

Mehr Zeit für die Pflege

Mehr Zeit für die Pflege

(18.07.14) Die Ergebnisse aus dem Projekt des Bundesgesundheitsministeriums „Praktische Anwendung des Strukturmodells – Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation" sind mit den bestehenden Gesetzen, Verträgen und Qualitätsprüfungsinhalten vereinbar. Darüber haben jetzt der GKV-Spitzenverband, die Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene, die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe, die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände sowie die Interessenvertreter der Pflegebedürftigen und der Selbsthilfe in einem Beschluss gefasst. ...->

Deutsche haben Lücken beim Gesundheitswissen

Deutsche haben Lücken beim Gesundheitswissen

(16.07.14) Das Wissen der Deutschen über Gesundheitsthemen ist lückenhaft. Fast 60 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten haben Defizite. Jeder siebte verfügt nur über eine unzureichende Gesundheitskompetenz, fast die Hälfte über eine problematische. Dies ist das Ergebnis des WIdOmonitors des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Es handelt sich um die erste repräsentative bundesweite Befragung zur Gesundheitskompetenz. Lediglich sieben Prozent verfügen laut Umfrage über ausgezeichnete Fähigkeiten. ...->

Gewalt in der Pflege: Internetportal soll vorbeugen

Gewalt in der Pflege: Internetportal soll vorbeugen

(11.07.14) Beschimpfungen, entwürdigender Umgang, Vernachlässigung: Gewalt in der Pflege hat viele Gesichter. Um vorzubeugen, hat die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) ein Internetportal zur Gewaltprävention entwickelt. Es richtet sich an Pflegefachkräfte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige. ...->