Datenaustausch

Zahnärzte sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Leistungsabrechnung den Krankenkassen digital zu übermitteln (§ 295 Abrechnung ärztlicher Leistungen in Verbindung mit § 303 Abs. 3 SGB V). Grundsätzlich ist dazu die Datenfernübertragung als Austauschart zu nutzen. Soweit dies aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht realisiert werden kann, können maschinell auswertbare Datenträger verwendet werden.

Vertrag über den Datenaustausch auf Datenträgern
Der GKV-Spitzenverband und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung vereinbaren als Bestandteil des Bundesmantelvertrags unter anderem

  1. die Art und den Inhalt
     - der Abrechnungsunterlagen für die vertragszahnärztlichen Leistungen
     - der Unterlagen für den Einzug der Zuzahlungen nach § 28 Abs. 4 SGB V durch die Krankenkassen
  2. die Inhalte der im Rahmen der Abrechung elektronisch zu übermittelnden Daten.
  3. Regelungen über die Datenlieferungen für die Auffälligkeits- und Zufälligkeitsprüfung zwischen den Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen.

Vertrag über den Datenaustausch auf Datenträgern oder im Wege elektronischer Datenübertragung

Die technischen Anlagen zum Vertrag für die Zahnärzte finden Sie hier.

Der GKV-Spitzenverband hat unter der Adresse www.gkv-datenaustausch.de umfangreiche Informationen zum Datenaustausch zwischen den gesetzlichen Krankenkassen, den Leistungserbringern und den Arbeitgebern zusammengestellt.

Informationen zum Sicherheitsverfahren, zum Krankenkassen-Kommunikationssystem (KKS) sowie die Richtlinien zum Datenaustausch finden Sie unter Standards und Normen.