Psychiatrie

Psychiatrische Krankenhäuser und psychiatrische Abteilungen von Allgemeinkrankenhäusern vereinbaren ihr Budget nach der Bundespflegesatzverordnung (BPflV). Grundlage dafür sind die tagesgleichen Pflegesätze.

Seit 2013 haben die psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken auch die Möglichkeit, ihre Leistungen nach dem neuen pauschalierenden Entgeltsystem (PEPP) abzurechnen.

AEB-Psych-Vereinbarung

Vereinbarung zur Weiterentwicklung der Aufstellung der Entgelte und Budgetvermittlung gemäß Bundespflegesatzverordnung.

AEB-Psych-Vereinbarung 2016

AEB-Psych-Formulare 2016

AEB-Psych-Vereinbarung 2015

AEB-Psych-Formulare 2015

Budget nach tagesgleichen Pflegesätzen

Das Budget und die tagesgleichen Pflegesätze müssen medizinisch leistungsgerecht sein und einem Krankenhaus bei wirtschaftlicher Betriebsführung ermöglichen, den Versorgungsauftrag zu erfüllen. Dabei ist der Grundsatz der Beitragssatzstabilität zu beachten.

Bei der Vereinbarung des leistungsgerechten Budgets sind folgende Punkte zu beachten:

  • Voraussichtliche Leistungsentwicklung
  • Verkürzung von Verweildauern
  • Ergebnisse von Fehlbelegungsprüfungen
  • Leistungsverlagerungen, zum Beispiel in die ambulante Versorgung
  • Leistungen, die im Rahmen von Modellvorhaben nach § 63 SGB V und der Integrierten Versorgung vergütet werden
  • Ergebnisse von Krankenhausvergleichen nach § 5 BPflV

Bei der Vereinbarung des Budgets ist zudem eine Regelung vorgegeben, die Budgetsteigerung begrenzt. Davon sind Ausnahmen möglich, wie bei zusätzlichen Kapazitäten für medizinische Leistungen auf Grund der Krankenhausplanung oder des Investitionsprogramms des Landes oder den Vorgaben der Psychiatrie Personalverordnung zur Zahl der Personalstellen.

Zu den TVöD-Berichtigungsraten