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G+G 09/15: "Bei der Patientensicherheit sind wir keinesfalls spitze"

Dr. Tanja Manser vom Instituts für Patientensicherheit des Universitätsklinikums Bonn

Mehr Teamarbeit, eine bessere und stärker interprofessionell ausgerichtete Ausbildung und praxisnahe Forschung - im G+G-Interview erklärt Prof. Dr. Tanja Manser, was auf dem Weg zu einer neuen Fehlerkultur im deutschen Gesundheitswesen noch fehlt. Wichtig sei, "dass Patientensicherheit kein separates Thema der klinischen Versorgung wird". Die Direktorin des 2009 gegründeten Instituts für Patientensicherheit des Universitätsklinikums Bonn plädiert dafür, den Aspekt Patientensicherheit zu einem Bestandteil in der Ausbildung der Gesundheitsberufe zu machen. Denn es gehe dabei "um einen echten Kulturwandel", so Manser im vorab veröffentlichten G+G-Interview.

"Bei der Patientensicherheit sind wir keinesfalls spitze"
Interview mit Prof. Dr. Tanja Manser, Direktorin des Instituts für Patientensicherheit des Universitätsklinikums Bonn (G+G 09/15)

G+G 07-08/15: "Nicht jede Klinik muss alles machen"

Jonas Schreyögg - pl

Prof. Dr. Jonas Schreyögg

Professor Jonas Schreyögg ist 39 Jahre alt und erst seit Januar 2015 Mitglied des Sachverständigenrates für das Gesundheitswesen (SVR) und damit in doppelter Hinsicht der jüngste Gesundheitsweise Deutschlands. Im G+G-Interview plädiert er für mehr Arbeitsteilung und Spezialisierung in deutschen Kliniken und erweist sich durchaus als Freund des klaren Standpunktes. 

"Nicht jede Klinik muss alles machen"
Interview mit Professor Jonas Schreyögg (G+G 07-08/15)

 

G+G-Spezial 02/15: Patient Klinik

G+G-Spezial 02/15 Cover - pl

Wie rund sind die Eckpunkte der Bund-Länder-Arbeitsgruppe für einen qualitätsorientierten Umbau der Kliniklandschaft? Ziemlich rund, findet der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). Und auch die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), ist mit den Eckpunkten zufrieden. Der ganz große Wurf sei es noch nicht, meint Jürgen Malzahn. Er leitet die Abteilung Stationäre Versorgung/Rehabilitation im AOK-Bundesverband.

Patient Klinik
Diagnosen, Rezepte, Therapien - Alles rund um die Krankenhausreform (G+G-Spezial 02/15)

 

"Rote Karte nur für Qualitätsmuffel"

Dr. Christof Veit

Die Qualität in Kliniken und Arztpraxen sektorenübergreifend zu messen und auch für Patienten vergleichbar zu machen - so sieht Dr. Christof Veit, Leiter des neuen Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), die Hauptaufgabe des IQTIG. Im Interview mit dem AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) beschreibt Veit, welche Bereiche das Institut als erstes angehen wird. 

"Rote Karte nur für Qualitätsmuffel"
Interview mit Dr. Christof Veit (G+G 01/15)

 

Aufschlag für eine Psychiatrie-Reform

Ambulant vor stationär - diesem Grundsatz will der Gesetzgeber in der Psychiatrie mehr Geltung verschaffen. In aktuell zwölf Modellvorhaben erproben Krankenkassen, Kliniken und Ärzte sektorenübergreifende Behandlungskonzepte. Patrick Garre zieht eine Zwischenbilanz. 

Aufschlag für eine Psychiatrie-Reform
beitrag von Patrick Garre, Referent Stationäre Versorgung im AOK-Bundesverband (G+G 09/14)

 

G+G Spezial 07-08/14: Risiken senken, Sicherheit erhöhen

GG-Spezial Patientensicherheit Titel

Der Pilot eines Kampfjets fliegt nachts allein über der Nordsee. Alles Routine! Aus Langeweile beginnt der Mann, Geräte im Cockpit aus- und wieder einzubauen. Dann ein Kurzschluss. Das Problem: Der Schalter für den Neustart der Elektronik liegt direkt neben dem Kopf für den Notfall-Ausstieg. Im dunklen Cockpit drückt der Pilot mit Glück den richtigen Schalter. Wieder zu Hause, berichtet er den Vorfall an ein anonymes Fehlermeldesystem. In neuen Jets liegen beiden Schalter jetzt nicht mehr nebeneinander. Eine wahre Geschichte, die zeigt, wie sich mit Fehlern ganz anders umgehen lässt. In den vergangenen Jahren hat sich eine Menge im Gesundheitswesen in punkto Fehlerkultur getan - nicht zuletzt ein Verdienst des Aktionsbündnisses Patientensicherheit. 

"Risiken senken, Sicherheit erhöhen"
Patientensicherheit im Gesundheitswesen (G+G Spezial 07-08/14)

 

"Alle machen alles ist kein gutes Rezept"

Cornelia Prüfer-Storcks, Gesundheitssenatorin Hamburg

Sie will, dass sich Kliniken stärker spezialisieren und Qualität bei der Krankenhausplanung Trumpf wird. Sie setzt sich für eine einheitliche Pflegeausbildung ein. Sie macht sich stark für ein Präventionsgesetz. Die Hamburger Senatorin und Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Cornelia Prüfer-Storcks, hat klare Reformziele. 

"Alle machen alles ist kein gutes Rezept"
Interview mit Cornelia Prüfer-Storcks (G+G 02/14)

 

"Es lohnt sich immer, über Fehler zu sprechen"

Karl-Josef Laumann, Patientenbeauftragter der Bundesregierung und Bevollmächtigter für Pflege

Krankenhäuser, Pflegeheime und nicht zuletzt Arztpraxen sollten noch mehr Zeit und Geld in Risikomanagement und Fehlermeldesysteme stecken, empfiehlt Karl-Josef Laumann, neuer Patientenbeauftragter der Bundesregierung und Bevollmächtiger für Pflege.

"Es lohnt sich immer, über Fehler zu sprechen"
Interview mit Karl-Josef Laumann (G+G 02/14)

 

Nachrechnen lohnt sich

Rund 60 Milliarden Euro haben die gesetzlichen Kassen 2012 für Kran- kenhausbehandlungen gezahlt – nicht ohne die Rechnungen gründlich zu prüfen. Das lohnt sich: Die Kliniken müssen die Beträge um jährlich bis zu zwei Milliarden Euro nach unten korrigieren. Martina Purwins beschreibt das Kontrollverfahren und sein Konfliktpotenzial. 

Nachrechnen lohnt sich
Beitrag von Martina Purwins, Referentin in der Abteilung Stationäre Versorgung im AOK-Bundesverband (G+G 11/13)

 

Revolution auf der Rechnung

Gleicher Preis für gleiche Leistung - seit Anfang 2003 vergüten Krankenkassen die Kliniken in Form von Fall- pauschalen. Zum zehnjährigen Jubiläum der Diagnosis Related Groups beantwortet Jürgen Malzahn zehn Fragen zu den Vorzügen und Tücken des Systems. 

Revolution auf der Rechnung
Beitrag von Jürgen Malzahn Leiter der Abteilung stationäre Versorgung im AOK-Bundesverband i(G+G 01/13)

 

Ein Herz fürs Leben

G+G 05/12 - Teaserfoto - k

Mit der sogenannten Entscheidungslösung reagiert die Politik in Deutschland auf den Mangel an Spenderorganen. Mehrmals im Laufe seines Lebens soll sich jeder Erwachsene dazu äußern, ob er zur Organspende bereit ist oder nicht. Ein Autorenteam des AOK-Bundesverbandes skizziert in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) Stärken und Schwächen der Reforminitiative.

Ein Herz fürs Leben
Godehild Hesse, Elena Gomez und Jürgen Malzahn vom AOK-Bundesverband zur Reform des Transplantationsgesetzes (G+G 05/12)

 

Weitere Artikel zu krankenhauspolitischen Themen

Mehr Effizienz beim Rechnungs-Check
Beitrag von Thomas Hommel (G+G 07-08/11)

Eine Frage der Organisation
Beitrag von Gerhard Schillinger, Godehild Hesse und Jürgen Malzahn vom AOK-Bundesverband (G+G Spezial 05/11)

Qualitätskontrolle fürs Kunstgelenk
Beitrag von Jürgen Malzahn, Leiter der Abteilung Stationäre Versorgung im AOK-Bundesverband und Prof. Dr. med. Joachim Hassenpflug, Direktor der Klinik für Orthopädie am Uniklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und Geschäftsführer der EPRD gGmbH (G+G 04/11)

Weniger Stress auf Station
Beitrag von Simone Burmann, Thomas Göbel und Christian Wehner vom AOK-Bundesverband (G+G 03/11)

Konjunkturspritze für die Kliniken
Beitrag von Simone Burmann, Astrid Schwarz und Christian Wehner, Referenten in der Abteilung Stationäre Versorgung des AOK-Bundesverbandes (G+G 12/09)

Flickwerk statt Finanzreform
Beitrag von Jürgen Malzahn, Leiter der Abteilung Stationäre Versorgung im AOK-Bundesverband (G+G 02/09)

Reform der Krankenhausfinanzierung oder Geldsegen für Krankenhäuser, Wahlgeschenke und Stärkung der Ministerialen?
Beitrag von Jürgen Malzahn, Leiter der Abteilung Stationäre Versorgung im AOK-Bundesverband und Christian Wehner, Referent in der Abteilung Stationäre Versorgung, Rehabilitation im AOK-Bundesverband, in der ZeitschriftGesundheits- und Sozialpolitik 01/2009

Diagnose Ärztemangel
Beitrag von Jürgen Malzahn, Leiter der Abteilung Stationäre Versorgung, Rehabilitation im AOK-Bundesverband, im Deutschen Ärzteblatt, Jahrgang 204, Heft 31-32, vom 06.08.07

 

Gewinn des Awards 2007 zur Krankenhausfinanzierung ab 2009

Autoren der AOK sind für einen Beitrag über Krankenhausleistungen ab 2009 beim 6. Nationalen DRG-Forum im April 2007 ausgezeichnet worden. Die Preisträger des Awards sprechen sich für eine Neuordnung der Krankenhausplanung und -finanzierung aus - so zum Beispiel für kassenspezifische Verträge bei planbaren Leistungen. Den gesamten Beitrag und die Ausschreibung zu dem Award können Sie im Folgenden lesen oder herunterladen.

Elektiv wird selektiv
Ein Vorschlag für einen nach Krankenhausleistungen differenzierenden Ordnungsrahmen ab 2009
Dr. Wulf-Dietrich Leber, Geschäftsbereichsleiter Gesundheit, AOK-Bundesverband;
Jürgen Malzahn, Abteilungsleiter Stationäre Leistungen / Rehabilitation, AOK-Bundesverband; Johannes Wolff, Referatsleiter Krankenhaus, AOK-Bundesverband

Konzept für eine Krankenhausfinanzierung ab 2009
Foliensatz zum Vortrag von Dr. Wulf-Dietrich Leber, Geschäftsbereichsleiter Gesundheit, AOK-Bundesverband, auf dem 6. Nationalen DRG-Forum plus am 19./20.0407 in Berlin

Ausschreibung des Award Krankenhausfinanzierung 2009
vom September 2006

Neuer Rahmen für die Kliniken
Beitrag von Dr. Wulf-Dietrich Leber, Leiter des Geschäftsbereichs Gesundheit, Jürgen Malzahn, Leiter der Abteilung Stationäre Leistungen, Rehabilitation, und Johannes Wolff, Leiter des Referats Krankenhäuser im AOK-Bundesverband, in der Zeitschrift Gesundheit und Gesellschaft 07-08/2007