Frühchen-Stationen: Strukturabfrage zur Personalausstattung beschlossen

Foto eines Frühchens

(24.08.17) Geburtskliniken, die schwerpunktmäßig Frühchen und kranke Neugeborene versorgen, sollen künftig einmal im Jahr über ihre Personalausstattung berichten. Eine entsprechende Struktur-Abfrage hat jetzt der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen. Das Gremium will auf diesem Weg in Erfahrung bringen, inwieweit die Frühchen-Versorgung in den Häusern den Vorgaben zur Qualitätssicherung entspricht. 

Seit Anfang 2017 sollen die sogenannten Perinatalzentren auf ihren Intensivstationen mindestens eine Kinderkrankenpflegekraft je Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm nachweisen. Zudem fordert die entsprechende Richtlinie eine bestimmte Anzahl qualifizierter Pädiatrischer Intensivpfleger oder -pflegerinnen.

Die Ergebnisse der Struktur-Abfrage werden standortbezogen ausgewertet und auf der Webseite www.perinatalzentren.org veröffentlichen. 
 

Weitere Informatonen zu Personalvorgaben für Frühchen-Stationen
Andere Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Perinatalzentren