Neue Warnhinweise für Zolpidem

Neue Warnhinweise für Zolpidem

(01.09.14) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) will die in der Packungsbeilage des Schlafmittels Zolpidem enthaltenen Warnhinweise verschärfen. Konkret soll stärker auf Risiken hingewiesen werden, wie beispielsweise Beeinträchtigungen des Fahrvermögens, der Aufmerksamkeit und des Reaktionsvermögens. ...->

Kardiale Risiken bei Domperidon

Kardiale Risiken bei Domperidon

(29.08.14) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt vor Nebenwirkungen nach der Einnahme des Magenmittels Domperidon. Das Medikament wird bei Übelkeit und Erbrechen angewendet und in Deutschland als Generikum von mehreren Firmen vertrieben. Dem Rote-Hand-Brief des BfArM zufolge besteht nach der Einnahme des Präparates für einige Patientengruppen ein gering erhöhtes Risiko für schwerwiegende kardiale Nebenwirkungen. ...->

Neue Preisberechnung für Arzneimittelherstellung

Neue Preisberechnung für Arzneimittelherstellung

(25.08.14) Der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband haben sich auf neue Vergütungsdetails sowie auf neue Abschläge für die Herstellung parenteraler Lösungen geeinigt. So erhalten die Pharmazeuten ab dem 1. September 2014 beispielsweise einen höheren Arbeitspreis für das sterile Zubereiten von Zytostatika-Lösungen für Krebspatienten. ...->

50. Erstattungsbetrag vereinbart

50. Erstattungsbetrag vereinbart

(14.08.14) Für neue Arzneimittel wurden seit 2011 zwischen dem GKV-Spitzenverband und Pharmaunternehmen 50 Erstattungsbeträge ausgehandelt oder durch eine Schiedsstelle festgelegt. Jüngstes Beispiel ist das Krebsmedikament Iclusig (Ponatinib), für das der Hersteller Ariad Pharmaceuticals und der GKV-Spitzenverband Ende Juli auf einen Erstattungsbetrag vereinbart haben. Ponatinib wird in Deutschland zur zytostatischen Behandlung zweier verschiedener Formen der Leukämie eingesetzt. ...->

Off-Label-Use für drei Arzneimittel

Off-Label-Use für drei Arzneimittel

(12.08.14) Drei Arzneimittel können künftig über ihre eigentlichen Anwendungsgebiete hinaus zur Behandlung weiterer Krankheiten verschrieben werden. Konkret hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen, dass die Medikamente Lamotrigin, Cisplatin in Kombination mit Gemcitabin sowie Immunglobulinhaltige Arzneimittel zur intravenösen Anwendung (IVIG) jeweils eine neue Indikation erhalten, in der sie zu Lasten der Krankenkassen verordnet werden können. ...->

iga.Barometer 2014: Klare Absprachen verringern Stress im Job

iga.Barometer 2014: Klare Absprachen verringern Stress im Job

(12.08.14) Zwei Drittel der Erwerbstätigen leisten regelmäßig Überstunden. Jeder Fünfte davon fühlt sich durch die Erwartung des Arbeitgebers, Mehrarbeit leisten zu müssen, belastet. Das sind zwei Ergebnisse des iga.Barometers 2014. Die Initiative Arbeit und Gesundheit (iga) hat insgesamt 2.000 Erwerbstätige zur Flexibilität im Beruf und den privaten Folgen befragen lassen. Mit den richtigen Absprachen zwischen Chef und Mitarbeiter lässt sich die Belastung jedoch reduzieren. Auch das ein Ergebnis der Umfrage. ...->

Knapp 3.000 Medikamente ohne Zuzahlung

Knapp 3.000 Medikamente ohne Zuzahlung

(01.08.14) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell knapp 3.000 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...->

Jährlich 6,9 Milliarden Euro Einsparungen durch Festbeträge

Jährlich 6,9 Milliarden Euro Einsparungen durch Festbeträge

(17.07.14) Festbeträge haben sich für die Krankenkassen als wirksames Mittel zur Preissteuerung von Arzneimitteln erwiesen: Das jährliche Einsparvolumen liegt laut GKV-Spitzenverband im Schnitt bei 6,9 Milliarden Euro. Im Juni 2014 gab es Festbeträge für mehr als 30.000 Arzneimittel. Insgesamt waren diese Präparate in 424 Festbetragsgruppen unterteilt. Rund 40 Prozent der Arzneimittelausgaben der Krankenkassen entstehen durch Festbetragsarzneimittel. ...->

Experten: Fluticason ohne Rezept

Experten: Fluticason ohne Rezept

(17.07.14) Fluticasonproprionat-haltiges Nasenspray zur Behandlung von allergischem Schnupfen (Rhinitis) bei Erwachsenen könnte in Apotheken bald ohne Rezept erhältlich sein. Der beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedelte Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht hat empfohlen, den Wirkstoff in Packungsgrößen bis zu drei Milligramm aus der Rezeptpflicht zu entlassen. ...->

OECD legt Gesundheitsdaten vor

OECD legt Gesundheitsdaten vor

(09.07.14) In Deutschland beliefen sich die Gesamtausgaben für Gesundheit im Jahr 2012 auf 11,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Nach den jetzt veröffentlichten Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) lag die Bundesrepublik um zwei Prozentpunkte über dem Durchschnitt (9,3 Prozent) der Mitgliedsstaaten. Nur in den Vereinigten Staaten (16,9 Prozent), den Niederlanden (11,8 Prozent), Frankreich (11,6 Prozent) und der Schweiz (11,4 Prozent) lag der Anteil der Gesundheitsausgaben an der Wirtschaftsleistung im gleichen Jahr höher. ...->

Europaweites Sicherheits-Logo für Versandapotheken

Europaweites Sicherheits-Logo für Versandapotheken

EU-Logo Versandapotheke

(02.07.14) Versandapotheken in Europa müssen voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2015 ein neues Sicherheitslogo auf ihre Internetseite stellen. Die EU-Kommission hat eine Durchführungsverordnung beschlossen, mit der neue technische Anforderungen zur Überprüfung der Echtheit von Online-Apotheken in den EU-Mitgliedstaaten etabliert werden. ...->

Buscopan weiterhin nicht erstattungsfähig

Buscopan weiterhin nicht erstattungsfähig

(23.06.14) Das krampflösende Arzneimittel Buscopan (Butylscopolamin) zur Anwendung beim Reizdarmsyndrom mit spastischen Beschwerden wird auch in Zukunft nicht von den Krankenkassen erstattet. Das Bundessozialgericht (BSG) wies eine Klage des Pharmaherstellers Boehringer Ingelheim ab, der sich über einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) beschwert hatte. ...->

Arzneimittelausgaben steigen wieder stärker an

Arzneimittelausgaben steigen wieder stärker an

(19.06.14) Die Arzneimittelausgaben sind in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 wieder stärker gestiegen. Vorläufigen Finanzergebnissen der Krankenkassen zufolge gaben die gesetzlichen Kassen zwischen Januar und März 8,4 Prozent mehr für Medikamente aus als im Vorjahreszeitraum. Die Einsparungen aus Arzneimittel-Rabattverträgen wuchsen jedoch weiter. ...->

BZgA informiert im Internet über Medikamentenrisiken

BZgA informiert im Internet über Medikamentenrisiken

(19.06.14) Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat zwei neue Internetportale zum Thema Medikamentenrisiken geschaltet. Ein Schwerpunkt sind die Gefahren von Wechselwirkungen bei der Einnahme mehrerer Arzneimittel. Die neuen Portale www.maennergesundheitsportal.de und www.frauengesundheitsportal.de informieren auch über Interaktion von Arznei und Lebensmitteln. Danach kann Grapefruitsaft bestimmte Blutdrucksenker beeinflussen. Ein weiteres Thema: Medikamentenabhängigkeit. ...->

Rabattverträge für Apotheker bindend

Rabattverträge für Apotheker bindend

(10.06.14) Krankenkassen dürfen Apothekern die komplette Vergütung verweigern, wenn diese ohne Angabe von Gründen ein anderes als das rabattierte Arzneimittel abgeben. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die Beschwerden von zwei Apothekern abgelehnt. Die Pharmazeuten hatten geklagt, weil ihnen eine Kasse zwei Arzneimittel nicht vergütet hatte. ...->

ARMIN: Therapiesicherheit und Compliance verbessern

ARMIN: Therapiesicherheit und Compliance verbessern

PRO DIALOG aktuell - Ausgabe vom 06.06.14

(06.06.14) Die Versorgung von Chronikern stellt Ärzte nicht selten vor große Herausforderungen. Denn oft sind ältere, multimorbide Patienten mit der Einnahme mehrerer Tabletten am Tag überfordert. Das Modellprojekt „ARMIN“ in Sachsen und Thüringen, das im Juli startet, soll neue Wege aufzeigen. Voraussetzung für eine Teilnahme von Arztpraxen am Modellprojekt ARMIN ist die Installation der S3C-Schnittstelle auf dem Praxisrechner. ...->

AOK-Gemeinschaft erteilt Zuschläge für die 13. Tranche der Arzneimittelrabattverträge

AOK-Gemeinschaft erteilt Zuschläge für die 13. Tranche der Arzneimittelrabattverträge

Rabattverträge Tranche 13

(27.05.14) Die AOK-Gemeinschaft hat die Zuschläge für die 13. Tranche der bundesweiten Arzneimittelrabattverträge erteilt. Nach Angaben der federführenden AOK Baden-Württemberg wurden mit 27 Pharmaunternehmen 504 Verträge für 56 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen geschlossen. Die neue Vertragstranche läuft vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2016. Sie ersetzt die Verträge der auslaufenden Tranchen acht und neun. Das jährliche AOK-Umsatzvolumen mit den betreffenden Arzneimitteln lag zuletzt bei rund 1,1 Milliarden Euro. ...->

GBA leitet Stellungnahmeverfahren zur Substitutionsausschlussliste ein

GBA leitet Stellungnahmeverfahren zur Substitutionsausschlussliste ein

(26.05.14) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat erste Arzneimittel für einen Substitutionsausschluss benannt. Auf die Liste nicht austauschbarer Arzneimittel ("Substitutionsausschlussliste") könnten demnach unter anderem das Schilddrüsenhormon Levothyroxin und das Antiepileptikum Phenytoin gesetzt werden. Die Fachverbände können nun Stellung dazu beziehen. ...->

Apotheker und Ärzte helfen beim Schlafmittel-Entzug

Apotheker und Ärzte helfen beim Schlafmittel-Entzug

(21.05.14) Apotheker und Hausärzte haben in einem Modellprojekt erprobt, wie sie Schlafmittel-abhängigen Patienten beim Entzug helfen können. An dem von der ABDA getragenen Projekt nahmen 102 Patienten aus Hamburg und Baden-Württemberg teil. Knapp die Hälfte von ihnen konnte nach Ablauf des Modellprojektes auf die Einnahme von Schlafmitteln verzichten. ...->

GBA stoppt Nutzenbewertung im Bestandsmarkt

GBA stoppt Nutzenbewertung im Bestandsmarkt

(24.04.14) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat alle Nutzenbewertungen von Arzneimitteln aus dem sogenannten Bestandsmarkt eingestellt. Die Bundesregierung hatte mit dem 14. Gesetz zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (14. SGB V-Änd-G) festgestellt, dass vor 2011 zugelassene Medikamente keiner Nutzenbewertung mehr unterzogen werden sollen. ...->