Blinddarmentfernungen: Große Qualitätsunterschiede zwischen Kliniken

Blinddarmentfernungen: Große Qualitätsunterschiede zwischen Kliniken

PRO DIALOG aktuell vom 24.10.14

(24.10.14) Die AOK hat ihren Krankenhausnavigator aktualisiert und erweitert. Seit Mitte Oktober können sich Ärzte und ihre Patienten auf dem Online-Portal auch über die Behandlungsqualität der Kliniken bei Blinddarm-Entfernungen informieren. Zudem wurden die Ergebnisse zu allen anderen bewerteten Operationen auf den neuesten Stand gebracht. ...->

Rückruf für Meningokokken-Impfstoff

Rückruf für Meningokokken-Impfstoff

(21.10.14) Der Pharmahersteller Nuron Biotech hat alle Chargen seines Meningokokken-Impfstoffes Meningitec zurückgerufen. Einem Rote-Hand-Brief des Herstellers zufolge ist ein Qualitätsmangel der Grund für den Rückruf. ...->

AOK PLUS übernimmt die Kosten für die Grippeschutzimpfung für Kinder

AOK PLUS übernimmt die Kosten für die Grippeschutzimpfung für Kinder

(20.10.14) Der wirksamste Schutz vor einer Influenza ist die vorbeugende Grippeschutzimpfung. Daher übernimmt ab sofort die sächsisch-thüringische Gesundheitskasse für die Kinder von Versicherten im Alter vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 7. Lebensjahr die jährliche Grippeschutzimpfung. Damit geht die AOK PLUS über die Bestimmungen der Schutzimpfungsrichtlinie hinaus. ...->

Johanniskraut ist Arzneipflanze des Jahres

Johanniskraut ist Arzneipflanze des Jahres

(20.10.14) Der "Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" der Universität Würzburg hat das "Echte Johanniskraut" (lat.: Hypericum perforatum) zur Arzneipflanze des Jahres 2015 ernannt. ...->

EMA veröffentlicht Arzneimittel-Studien

EMA veröffentlicht Arzneimittel-Studien

(20.10.14) Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) will ab Januar 2015 alle klinischen Humanarzneimittel-Studien im Internet veröffentlichen. Die Agentur teilte mit, dass es sich dabei um Untersuchungen handeln werde, die von Pharmaherstellern eingereicht wurden, um eine europaweite Zulassung für das jeweilige Präparat zu erhalten. ...->

Nutzenbewertung: Schwierige Umsetzung in der Praxis

Nutzenbewertung: Schwierige Umsetzung in der Praxis

(17.10.14) Innerhalb von zwei Jahren hat der Gemeinsame Bundesausschuss für 41 neue Wirkstoffe einen Zusatznutzen festgestellt, für 26 Wirkstoffe dagegen keinen. Die Arzneimittel sind unterschiedlich schnell auf dem Weg in die Versorgung. Woran liegt das? Brauchen Ärzte mehr Information? ...->

Klinikapotheker fordern Änderungen bei Vertriebswegen

Klinikapotheker fordern Änderungen bei Vertriebswegen

(14.10.14) Für kürzere und transparentere Vertriebswege von Arzneimitteln hat sich Markus Müller eingesetzt. Der Präsident des Bundesverbandes der Krankenhausapotheker äußerte sich im Polit-Magazin "Plusminus" der ARD angesichts der Zunahme von Arzneimittelfälschungen. Aus seiner Sicht sind Importe, Reimporte und Parallelimporte zu unterbinden. ...->

Arzneimittelrabattverträge: 14. AOK-Ausschreibung beinhaltet 116 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen

Arzneimittelrabattverträge: 14. AOK-Ausschreibung beinhaltet 116 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen

(02.10.14) Kurz nach dem Start der 13. Vertragstranche am 1. Oktober hat die AOK-Gemeinschaft bereits die nächste Ausschreibung auf den Weg gebracht. Die Veröffentlichung im Europäischen Amtsblatt erfolgte am 2. Oktober 2014. Sie umfasst diesmal 116 Wirkstoffe/Wirkstoffkombinationen, die als insgesamt 117 Fachlose ausgeschrieben werden. Neu dabei sind unter anderem das seit Juni 2014 patentfreie Antidepressivum Escitalopram sowie das Magen-Darm-Krebs-Mittel Octreotid. ...->

AVR: Pharma-Industrie belastet Patienten mit überhöhten Preisen

AVR: Pharma-Industrie belastet Patienten mit überhöhten Preisen

TiteL: AVR 2014 - pl

(23.09.14) Die Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports (AVR) kritisieren anhaltend überteuerte Arzneimittelpreise und verweisen auf bestehende Einsparungspotenziale in Deutschland. Die im Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) verankerte frühe Nutzenbewertung jedoch wirke sich aber weiterhin positiv aus, so der Heidelberger Pharmakologe Prof. Dr. Ulrich Schwabe bei Präsentation des AVR 2014 am Dienstag (23. September). Auch das Ausland zeige großes Interesse an seinen Auswirkungen auf den deutschen Arzneimittelmarkt. ...->

HPV-Impfung ab neun Jahren

HPV-Impfung ab neun Jahren

(02.09.14) Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, Mädchen ab dem Alter von neun Jahren gegen Humane Papillomviren (HPV) zu impfen. Das geht aus dem aktuellen Epidemiologischen Bulletin hervor, in dem die am Robert-Koch-Institut (RKI) angesiedelte Kommission regelmäßig neue Impfempfehlungen veröffentlicht. ...->

Neue Warnhinweise für Zolpidem

Neue Warnhinweise für Zolpidem

(01.09.14) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) will die in der Packungsbeilage des Schlafmittels Zolpidem enthaltenen Warnhinweise verschärfen. Konkret soll stärker auf Risiken hingewiesen werden, wie beispielsweise Beeinträchtigungen des Fahrvermögens, der Aufmerksamkeit und des Reaktionsvermögens. ...->

Kardiale Risiken bei Domperidon

Kardiale Risiken bei Domperidon

(29.08.14) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt vor Nebenwirkungen nach der Einnahme des Magenmittels Domperidon. Das Medikament wird bei Übelkeit und Erbrechen angewendet und in Deutschland als Generikum von mehreren Firmen vertrieben. Dem Rote-Hand-Brief des BfArM zufolge besteht nach der Einnahme des Präparates für einige Patientengruppen ein gering erhöhtes Risiko für schwerwiegende kardiale Nebenwirkungen. ...->

Neue Preisberechnung für Arzneimittelherstellung

Neue Preisberechnung für Arzneimittelherstellung

(25.08.14) Der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband haben sich auf neue Vergütungsdetails sowie auf neue Abschläge für die Herstellung parenteraler Lösungen geeinigt. So erhalten die Pharmazeuten ab dem 1. September 2014 beispielsweise einen höheren Arbeitspreis für das sterile Zubereiten von Zytostatika-Lösungen für Krebspatienten. ...->

50. Erstattungsbetrag vereinbart

50. Erstattungsbetrag vereinbart

(14.08.14) Für neue Arzneimittel wurden seit 2011 zwischen dem GKV-Spitzenverband und Pharmaunternehmen 50 Erstattungsbeträge ausgehandelt oder durch eine Schiedsstelle festgelegt. Jüngstes Beispiel ist das Krebsmedikament Iclusig (Ponatinib), für das der Hersteller Ariad Pharmaceuticals und der GKV-Spitzenverband Ende Juli auf einen Erstattungsbetrag vereinbart haben. Ponatinib wird in Deutschland zur zytostatischen Behandlung zweier verschiedener Formen der Leukämie eingesetzt. ...->

Off-Label-Use für drei Arzneimittel

Off-Label-Use für drei Arzneimittel

(12.08.14) Drei Arzneimittel können künftig über ihre eigentlichen Anwendungsgebiete hinaus zur Behandlung weiterer Krankheiten verschrieben werden. Konkret hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen, dass die Medikamente Lamotrigin, Cisplatin in Kombination mit Gemcitabin sowie Immunglobulinhaltige Arzneimittel zur intravenösen Anwendung (IVIG) jeweils eine neue Indikation erhalten, in der sie zu Lasten der Krankenkassen verordnet werden können. ...->

iga.Barometer 2014: Klare Absprachen verringern Stress im Job

iga.Barometer 2014: Klare Absprachen verringern Stress im Job

(12.08.14) Zwei Drittel der Erwerbstätigen leisten regelmäßig Überstunden. Jeder Fünfte davon fühlt sich durch die Erwartung des Arbeitgebers, Mehrarbeit leisten zu müssen, belastet. Das sind zwei Ergebnisse des iga.Barometers 2014. Die Initiative Arbeit und Gesundheit (iga) hat insgesamt 2.000 Erwerbstätige zur Flexibilität im Beruf und den privaten Folgen befragen lassen. Mit den richtigen Absprachen zwischen Chef und Mitarbeiter lässt sich die Belastung jedoch reduzieren. Auch das ein Ergebnis der Umfrage. ...->

Experten: Fluticason ohne Rezept

Experten: Fluticason ohne Rezept

(17.07.14) Fluticasonproprionat-haltiges Nasenspray zur Behandlung von allergischem Schnupfen (Rhinitis) bei Erwachsenen könnte in Apotheken bald ohne Rezept erhältlich sein. Der beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedelte Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht hat empfohlen, den Wirkstoff in Packungsgrößen bis zu drei Milligramm aus der Rezeptpflicht zu entlassen. ...->

OECD legt Gesundheitsdaten vor

OECD legt Gesundheitsdaten vor

(09.07.14) In Deutschland beliefen sich die Gesamtausgaben für Gesundheit im Jahr 2012 auf 11,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Nach den jetzt veröffentlichten Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) lag die Bundesrepublik um zwei Prozentpunkte über dem Durchschnitt (9,3 Prozent) der Mitgliedsstaaten. Nur in den Vereinigten Staaten (16,9 Prozent), den Niederlanden (11,8 Prozent), Frankreich (11,6 Prozent) und der Schweiz (11,4 Prozent) lag der Anteil der Gesundheitsausgaben an der Wirtschaftsleistung im gleichen Jahr höher. ...->

Europaweites Sicherheits-Logo für Versandapotheken

Europaweites Sicherheits-Logo für Versandapotheken

EU-Logo Versandapotheke

(02.07.14) Versandapotheken in Europa müssen voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2015 ein neues Sicherheitslogo auf ihre Internetseite stellen. Die EU-Kommission hat eine Durchführungsverordnung beschlossen, mit der neue technische Anforderungen zur Überprüfung der Echtheit von Online-Apotheken in den EU-Mitgliedstaaten etabliert werden. ...->

Buscopan weiterhin nicht erstattungsfähig

Buscopan weiterhin nicht erstattungsfähig

(23.06.14) Das krampflösende Arzneimittel Buscopan (Butylscopolamin) zur Anwendung beim Reizdarmsyndrom mit spastischen Beschwerden wird auch in Zukunft nicht von den Krankenkassen erstattet. Das Bundessozialgericht (BSG) wies eine Klage des Pharmaherstellers Boehringer Ingelheim ab, der sich über einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) beschwert hatte. ...->

BZgA informiert im Internet über Medikamentenrisiken

BZgA informiert im Internet über Medikamentenrisiken

(19.06.14) Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat zwei neue Internetportale zum Thema Medikamentenrisiken geschaltet. Ein Schwerpunkt sind die Gefahren von Wechselwirkungen bei der Einnahme mehrerer Arzneimittel. Die neuen Portale www.maennergesundheitsportal.de und www.frauengesundheitsportal.de informieren auch über Interaktion von Arznei und Lebensmitteln. Danach kann Grapefruitsaft bestimmte Blutdrucksenker beeinflussen. Ein weiteres Thema: Medikamentenabhängigkeit. ...->

Rabattverträge für Apotheker bindend

Rabattverträge für Apotheker bindend

(10.06.14) Krankenkassen dürfen Apothekern die komplette Vergütung verweigern, wenn diese ohne Angabe von Gründen ein anderes als das rabattierte Arzneimittel abgeben. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die Beschwerden von zwei Apothekern abgelehnt. Die Pharmazeuten hatten geklagt, weil ihnen eine Kasse zwei Arzneimittel nicht vergütet hatte. ...->

ARMIN: Therapiesicherheit und Compliance verbessern

ARMIN: Therapiesicherheit und Compliance verbessern

PRO DIALOG aktuell - Ausgabe vom 06.06.14

(06.06.14) Die Versorgung von Chronikern stellt Ärzte nicht selten vor große Herausforderungen. Denn oft sind ältere, multimorbide Patienten mit der Einnahme mehrerer Tabletten am Tag überfordert. Das Modellprojekt „ARMIN“ in Sachsen und Thüringen, das im Juli startet, soll neue Wege aufzeigen. Voraussetzung für eine Teilnahme von Arztpraxen am Modellprojekt ARMIN ist die Installation der S3C-Schnittstelle auf dem Praxisrechner. ...->

AOK-Gemeinschaft erteilt Zuschläge für die 13. Tranche der Arzneimittelrabattverträge

AOK-Gemeinschaft erteilt Zuschläge für die 13. Tranche der Arzneimittelrabattverträge

Rabattverträge Tranche 13

(27.05.14) Die AOK-Gemeinschaft hat die Zuschläge für die 13. Tranche der bundesweiten Arzneimittelrabattverträge erteilt. Nach Angaben der federführenden AOK Baden-Württemberg wurden mit 27 Pharmaunternehmen 504 Verträge für 56 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen geschlossen. Die neue Vertragstranche läuft vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2016. Sie ersetzt die Verträge der auslaufenden Tranchen acht und neun. Das jährliche AOK-Umsatzvolumen mit den betreffenden Arzneimitteln lag zuletzt bei rund 1,1 Milliarden Euro. ...->

GBA leitet Stellungnahmeverfahren zur Substitutionsausschlussliste ein

GBA leitet Stellungnahmeverfahren zur Substitutionsausschlussliste ein

(26.05.14) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat erste Arzneimittel für einen Substitutionsausschluss benannt. Auf die Liste nicht austauschbarer Arzneimittel ("Substitutionsausschlussliste") könnten demnach unter anderem das Schilddrüsenhormon Levothyroxin und das Antiepileptikum Phenytoin gesetzt werden. Die Fachverbände können nun Stellung dazu beziehen. ...->

Apotheker und Ärzte helfen beim Schlafmittel-Entzug

Apotheker und Ärzte helfen beim Schlafmittel-Entzug

(21.05.14) Apotheker und Hausärzte haben in einem Modellprojekt erprobt, wie sie Schlafmittel-abhängigen Patienten beim Entzug helfen können. An dem von der ABDA getragenen Projekt nahmen 102 Patienten aus Hamburg und Baden-Württemberg teil. Knapp die Hälfte von ihnen konnte nach Ablauf des Modellprojektes auf die Einnahme von Schlafmitteln verzichten. ...->

GBA stoppt Nutzenbewertung im Bestandsmarkt

GBA stoppt Nutzenbewertung im Bestandsmarkt

(24.04.14) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat alle Nutzenbewertungen von Arzneimitteln aus dem sogenannten Bestandsmarkt eingestellt. Die Bundesregierung hatte mit dem 14. Gesetz zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (14. SGB V-Änd-G) festgestellt, dass vor 2011 zugelassene Medikamente keiner Nutzenbewertung mehr unterzogen werden sollen. ...->

Europäische Impfwoche gestartet

Europäische Impfwoche gestartet

Impfkalender 2013 k

(24.04.14) Impfungen schützen vor Infektionskrankheiten wie Grippe, Masern oder Wundstarrkrampf. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wirbt anlässlich der Europäischen Impfwoche (22. bis 26. April 2014) dafür, den Impfschutz weiter auszubauen. 2014 ist das Thema der Europäischen Impfwoche "Impfschutz fürs Leben". Ziel ist es, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und so höhere Durchimpfungsraten zu erreichen. ...->

Verordnungsverbot für MCP-Tropfen

Verordnungsverbot für MCP-Tropfen

(23.04.14) Ärzte dürfen das Magen-Darm-Medikament Metoclopramid-Tropfen (MCP) mit einem Wirkstoffgehalt von mehr als ein Milligramm Wirkstoff pro Milliliter ab sofort nicht mehr verordnen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) teilte mit, dass die Europäische Kommission die Zulassung für die betroffenen Arzneimittel zurückgezogen habe. ...->

Sanofi nimmt Diabetesmittel vom Markt

Sanofi nimmt Diabetesmittel vom Markt

(11.04.14) Der französische Pharmakonzern Sanofi vertreibt sein Diabetes-Medikament Lyxumia (Lixisenatid) nicht länger in Deutschland. Die Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband waren zuvor ergebnislos verlaufen. Auch ohne Lyxumia stehe zur Versorgung von Typ-2-Diabetiker eine breite Palette von anderen Medikamenten zur Verfügung, teilte der GKV-Spitzenverband mit. ...->

Notdienstpauschale steigt um knapp 30 Euro pro Dienst

Notdienstpauschale steigt um knapp 30 Euro pro Dienst

(10.04.14) Die Notdienstpauschale für Apotheker ist im vierten Quartal 2013 um knapp 30 Euro pro geleisteten Dienst angestiegen. Der beim Deutschen Apothekerverband (DAV) angesiedelte Nacht- und Notdienstfonds teilte mit, dass Ende März für jeden Dienst eine Pauschale in Höhe von 252,75 Euro an die Apotheker ausgezahlt worden sei. Insgesamt flossen für das vierte Quartal 27,4 Millionen Euro – rund 10 Millionen mehr als für das vorherige Quartal. ...->

14. SGB-V-Änderungsgesetz in Kraft

14. SGB-V-Änderungsgesetz in Kraft

(02.04.14) Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist das 14. SGB-V-Änderungsgesetz am 1. April in Kraft getreten. Der Herstellerabschlag für patentgeschützte und keinem Festbetrag unterliegende Arzneimittel liegt jetzt bei sieben Prozent. Für Generika gilt weiter ein 6-Prozent-Herstellerabschlag. Das Preismoratorium für verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne Festbetrag wird mit dem Gesetz bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Zudem ist jetzt der Gemeinsame Bundesausschuss für die Erstellung einer Liste von Medikamenten zuständig, die in der Apotheke nicht mehr ausgetauscht werden dürfen. ...->

Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen "ARMIN" gestartet

Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen "ARMIN" gestartet

(02.04.14) Die Apothekerverbände und die Kassenärztlichen Vereinigungen in Sachsen und Thüringen haben gemeinsam mit der AOK PLUS zum 1. April 2014 die Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen "ARMIN" gestartet. Mit dem Modellvorhaben sollen Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung verbessert werden. ...->

"Rabattverträge stehen für sichere Versorgung"

"Rabattverträge stehen für sichere Versorgung"

Rabattverträge - Logo

(31.03.14) Die AOK-Gemeinschaft setzt weiter auf die Arzneimittelrabattverträge als bevorzugtes Mittel der Versorgung. "Die Verträge garantieren eine besonders sichere Versorgung mit Medikamenten. Sie sind das wirksamste Instrument, mit dem Krankenkassen ihre Arzneimittelausgaben individuell steuern können", sagte der Verhandlungsführer für die bundesweiten AOK-Arzneimittelrabattverträge, Baden-Württembergs AOK-Vorstandschef Dr. Christopher Hermann, zum Start der zwölften AOK-Vertragstranche am 1. April. ...->

Erstattungsbetrag für Gliptine aus dem Bestandsmarkt vereinbart

Erstattungsbetrag für Gliptine aus dem Bestandsmarkt vereinbart

(13.03.14) Der GKV-Spitzenverband hat sich mit den pharmazeutischen Unternehmern MSD Sharp & Dohme und Berlin-Chemie AG auf einen Erstattungsbetrag für die Arzneimittel Januvia® und Xelevia® sowie für Janumet® und Velmetia® geeinigt. Die Medikamente enthalten den Wirkstoff Sitagliptin beziehungsweise Sitagliptin/Metformin und gehören zur Wirkstoffgruppe der Gliptine. ...->

Alkoholentwöhnungsmittel bedingt verordnungsfähig

Alkoholentwöhnungsmittel bedingt verordnungsfähig

(05.03.14) Medikamente zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit können in Zukunft unter bestimmten weiteren Voraussetzungen zu Lasten der Krankenkassen verschrieben werden. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen. Konkret geht es um Arzneimittel, die helfen, den Alkoholkonsum von Abhängigen zu verringern. ...->

AOK schreibt neue Arzneimittelrabattverträge aus

AOK schreibt neue Arzneimittelrabattverträge aus

(26.02.14) Die AOK hat die Arzneimittelrabattverträge für 60 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen im Europäischen Amtsblatt ausgeschrieben. Dabei handelt es sich um alle 45 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen der Vertragstranchen 8 und 9, die Ende September 2014 auslaufen. Hinzu kommen 15 Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen, für die bisher noch keine Verträge ausgeschrieben wurden. Die Pharmaunternehmen können ihre Angebote bis zum 16. April 2014 abgeben. ...->

Erster Erstattungsbetrag für ein Bestandsmarktarzneimittel vereinbart

Erster Erstattungsbetrag für ein Bestandsmarktarzneimittel vereinbart

(25.02.14) Der GKV-Spitzenverband hat sich mit den pharmazeutischen Unternehmern Bristol-Myers Squibb und AstraZeneca auf einen Erstattungsbetrag für das Arzneimittel Onglyza® (Saxagliptin) geeinigt. Grundlage der Erstattungsbetragsverhandlung war der GBA-Beschluss vom 1. Oktober 2013. Saxagliptin ist bei erwachsenen Patienten ab 18 Jahren mit Typ-2-Diabetes mellitus zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle indiziert. ...->

Zwölfte Tranche der Arzneimittelrabattverträge abgeschlossen

Zwölfte Tranche der Arzneimittelrabattverträge abgeschlossen

(24.02.14) Die AOK-Gemeinschaft hat das Vergabeverfahren der zwölften Tranche der Arzneimittelrabattverträge erfolgreich abgeschlossen. Der Vergabesenat des Oberlandesgerichtes Düsseldorf (OLG) hat Mitte Februar 2014 eine Klage gegen die Zuschläge für Pantoprazol und Fentanyl abgewiesen. Auch für diese letzten beiden Wirkstoffe konnten die Zuschläge daher nun erteilt werden. ...->

Experten empfehlen Dosierungsangaben auf Rezepten

Experten empfehlen Dosierungsangaben auf Rezepten

(10.02.14) Angaben zur Dosierung sollen zur obligatorischen Angabe auf Arzneimittel-Rezepten werden. Der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht hat dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) eine Änderung der Arzneimittel-Verschreibungsverordnung (AMVV) empfohlen. ...->

EMA überprüft Wirkung der "Pille danach"

EMA überprüft Wirkung der "Pille danach"

(28.01.14) Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat ein Prüfverfahren zur sogenannten "Pille danach" eingeleitet. Einer Mitteilung der Agentur zufolge gibt es Hinweise darauf, dass die in den Notfallkontrazeptiva verwendeten Wirkstoffe Levonorgestrel und Ulipristalacetat ab einem bestimmten Körpergewicht nicht wirken. Bestätigt sich der Verdacht, muss die Packungsbeilage der Medikamente geändert werden. ...->

Erstattungsbeträge für Hautarzneimittel und Antibiotikum verhandelt

Erstattungsbeträge für Hautarzneimittel und Antibiotikum verhandelt

(27.01.14) Der GKV-Spitzenverband hat im Rahmen der frühen Nutzenbewertung mit zwei Pharmaunternehmen erstmals Erstattungsbeträge für ein Hautarzneimittel und ein Antibiotikum ausgehandelt. Die Preise für das Gel Picato (Ingenolmebutat) des Herstellers Leo Pharma und das Antibiotikum Dificlir (Fidaxomicin) von Astellas Pharma gelten seit dem 15. Januar 2014. ...->

Impfstoff-Engpass: Ärzte sollen Impfungen verschieben

Impfstoff-Engpass: Ärzte sollen Impfungen verschieben

(23.01.14) Kinderärzte können derzeit nicht alle empfohlenen Windpocken-Impfungen durchführen. Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hat mitgeteilt, dass zurzeit weder Einzel- noch Kombinationsimpfstoffe gegen Varizellen (Windpocken) ausgeliefert werden können. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Robert-Koch-Institut (RKI) empfehlen Ärzten daher, einige Impfungen zu verschieben. ...->

Zahl der Arzneimittelwarnungen gestiegen

Zahl der Arzneimittelwarnungen gestiegen

(20.01.14) Immer häufiger müssen Pharmaunternehmen Warnhinweise zu ihren Medikamenten veröffentlichen. Gegenüber der "Wirtschaftswoche" sagte Walter Schwerdtfeger, Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), dass ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen sei. Die Hersteller hätten im vergangenen Jahr 54 sogenannte "Rote-Hand-Briefe" veröffentlicht. Darin warnen die Unternehmen vor bislang unbekannten Komplikationen. 2012 hatte es noch 35 solcher Warnungen gegeben. ...->

Medikamentöse Rauchentwöhnung nicht auf Rezept

Medikamentöse Rauchentwöhnung nicht auf Rezept

(20.01.14) Auch mit der Großen Koalition wird es Rauchentwöhnungsmedikamente nicht auf Kassenrezept geben. Die Bundesregierung verteidigte eine Regelung im Sozialgesetzbuch V (SGB V), die Arzneimittel zur Rauchentwöhnung von der Versorgung zu Lasten der Krankenkassen ausschließt. ...->

Experten empfehlen "Pille danach" ohne Rezept

Experten empfehlen "Pille danach" ohne Rezept

(16.01.14) Die "Pille danach" mit dem Wirkstoff Levonorgestrel könnte nach Ansicht von Fachexperten ohne Rezept in Apotheken verkauft werden. Der beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedelte Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht hat die Aufhebung der Rezeptpflicht für den Wirkstoff Levonorgestrel empfohlen. ...->

Nutzenbewertung: Erstattungsbeträge für 35 neue Arzneimittel

Nutzenbewertung: Erstattungsbeträge für 35 neue Arzneimittel

(10.01.14) Für 32 neue Medikamente haben Pharmahersteller und der GKV-Spitzenverband seit 2011 einen Erstattungsbetrag nach dem Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) vereinbart. Für drei weitere Medikamente hat eine Schiedsstelle den Betrag festgelegt. Angaben des GKV-Spitzenverbandes zufolge sind zuletzt im Dezember für zwei Krebsmedikamente die Erstattungsbeträge ausgehandelt worden. ...->

Einigung beim Substitutionsausschluss

Einigung beim Substitutionsausschluss

(09.01.14) Erstmals haben der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband zwei Wirkstoffe definiert, die bei der Abgabe in den Apotheken nicht gegen ein anderes Preäparat ausgetauscht werden dürfen. Das Immunsuppressivum Ciclosporin und das Antiepileptikum Phenytoin sind die ersten Wirkstoffe auf der sogenannten "Substitutionsausschlussliste". Die Aufnahme weiterer Wirkstoffe wird im Rahmen eines Schiedsstellenverfahrens geprüft. ...->

Bosulif wieder auf dem Markt

Bosulif wieder auf dem Markt

(07.01.14) Der GKV-Spitzenverband und das US-Pharmaunternehmen Pfizer konnten sich nun doch auf einen Erstattungsbetrag für das Krebsmedikament Bosulif (Bosutinib) einigen. Mitte Dezember 2013 hatte Pfizer die Preisverhandlungen für das zur Behandlung von chronisch myeloischer Leukämie (CML) eingesetzte Medikament für gescheitert erklärt und das Medikament vom Markt genommen. Der am 19. Dezember 2013 vereinbarte Erstattungsbetrag gilt seit dem 1. Januar 2014. ...->

Apotheker erhalten erste Notdienstpauschale

Apotheker erhalten erste Notdienstpauschale

(07.01.14) In diesen Tagen erhalten die Apotheker erstmals eine Notdienstpauschale. Der Nacht- und Notdienstfonds des Deutschen Apothekerverbandes (e.V.) teilte kurz vor Weihnachten mit, dass die Pharmazeuten pro geleisteten Notdienst 223,79 Euro erhalten sollen. Die Abrechnung bezieht sich auf Notdienste, die in den Monaten August und September 2013 erbracht wurden. Die Apotheker leisteten in diesem Zeitraum 71.777 Notdienste. Somit zahlt der Notdienstfonds insgesamt rund 16,06 Millionen Euro aus. ...->