"Pille danach" schon bald rezeptfrei?

"Pille danach" schon bald rezeptfrei?

(27.11.14) Das Notfall-Kontrazeptivum EllaOne (Wirkstoff: Ulipristalacetat), also die sogenannte "Pille danach", könnte bald in ganz Europa frei verkäuflich in Apotheken erhältlich sein. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat der EU-Kommission empfohlen, das Präparat aus der Rezeptpflicht zu entlassen. ...-> Arzneimittel

Im Osten mehr Diabetiker

Im Osten mehr Diabetiker

(26.11.14) Diabetes Typ 2 ist im Osten Deutschlands stärker verbreitet als im Westen. Das hat sich bei der Vergleichsanalyse der Nachbeobachtungen von fünf regionalen und bevölkerungsbasierten Studien gezeigt, die die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) vorlegt hat. Danach wies der Raum Halle mit 16,9 Neuerkrankungen pro 1.000 Personenjahren die meisten Neuerkrankungen auf, im nordöstlichen Vorpommern waren es 13,2 Neuerkrankungen auf 1.000 Personenjahre. ...-> DMP

Einschulung bedeutet für viele Kinder: Ranzen, Tüte und Therapie

Einschulung bedeutet für viele Kinder: Ranzen, Tüte und Therapie

Heilmittelbericht 2014 - Titel

(25.11.14) Mit 48 Prozent ist 2013 knapp die Hälfte aller verordneten Sprachtherapien von Kindern zwischen fünf und neun Jahren in Anspruch genommen worden. Das zeigt der Heilmittelbericht 2014, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) jetzt veröffentlicht hat. So erhielt jeder vierte sechsjährige Junge eine Logopädie. Bei den gleichaltrigen Mädchen war es jedes sechste. "Der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule wird in Deutschland zu großen Teilen mit ergotherapeutischer und logopädischer Hilfe gemeistert", sagte Helmut Schröder aus der WIdO-Geschäftsführung. In dem Bericht analysiert das WIdO alle Heilmittelverordnungen, die 2013 für die rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten ausgestellt worden sind. ...-> Arzt und Praxis

G+G 11/14: Mehr Transparenz in der Pflege

G+G 11/14: Mehr Transparenz in der Pflege

(24.11.14) Die Kritik am Bewertungssystem von Pflegeheimen und Pflegediensten hat sich mit der Debatte um die anstehende Pflegereform verschärft: zu gute Noten, zu geringe Transparenz, zu wenig Nutzen für Pflegebedürftige, aber auch für die Pflegeeinrichtungen. In der Novemberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) beschreiben die Autorinnen Heidemarie Ketteler und Nadine-Michèle Szepan, wie ein neues Bewertungssystem für die stationäre Pflege aussehen könnte. ...-> Pflege

ADHS: Normaler Spieltrieb oder doch schon Zappelphilipp?

ADHS: Normaler Spieltrieb oder doch schon Zappelphilipp?

PRO DIALOG aktuell vom 21.11.14

(21.11.14) Die Diagnoserate von ADHS hat sich zwischen 2006 bis 2012 verdoppelt. Laut einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) diagnostizierten Ärzte 2012 bei knapp fünf Prozent aller bei der AOK versicherten Kinder ADHS. Nicht immer trifft der Befund jedoch ins Schwarze. Kinderarzt Eckhard Ziegler-Kirbach sieht auch Eltern in der Pflicht, wenn es um die Diagnose ADHS geht. ...-> Arzt und Praxis

Private scheitern erneut im Streit um Kliniksubventionen

Private scheitern erneut im Streit um Kliniksubventionen

(21.11.14) Städte und Kreise dürfen ihre finanziell angeschlagenen Kliniken weiterhin mit Zuschüssen unterstützen und Verluste ausgleichen. Das Oberlandesgericht Stuttgart wies jetzt in einem Musterverfahren eine Klage des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken (BDPK) gegen den Landkreis Calw ab. Die bisherige Praxis verstoße nicht gegen EU-Recht und das Wettbewerbsrecht, urteilte das Gericht. ...-> Krankenhaus

Pflege-Mindestlohn gilt auch für Bereitschaftsdienste

Pflege-Mindestlohn gilt auch für Bereitschaftsdienste

Übersicht Mindestlohn in der Pflege_k

(21.11.14) Der Mindestlohn in der Pflegebranche muss in voller Höhe auch für Bereitschaftsdienste gezahlt werden. Das hat das Bundesarbeitsgericht jetzt klargestellt. Die Rechtsverordnung zur Festschreibung des Mindestlohns gebe ein Entgelt "je Stunde" vor und knüpfe damit an die vergütungspflichtige Arbeitszeit an. "Dazu gehören auch die Arbeitsbereitschaft und der Bereitschaftsdienst", so das Gericht. ...-> Pflege

BSG weist Bedenken beim Datenschutz der eGK zurück

BSG weist Bedenken beim Datenschutz der eGK zurück

eGK_k

(20.11.14) Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) verstößt nach einem Gerichtsurteil nicht gegen das Recht der Bürger auf den Schutz der persönlichen Daten. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel beschlossen. Die Richter sahen keinen Verstoß gegen die Verfassungsgrundsätze. ...-> eGK

19. November 2014: Welt-COPD-Tag

19. November 2014: Welt-COPD-Tag

(19.11.14) Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist weltweit recht unbekannt. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist aber mehr als jeder achte Erwachsene über 40 Jahre in Deutschland davon betroffen. Die Hauptursache für eine Erkrankung an COPD ist der Tabakkonsum. ...-> DMP

Meisten Deutschen wollen persönlichen Arztkontakt

Meisten Deutschen wollen persönlichen Arztkontakt

(18.11.14) 52 Prozent der Bundesbürger wollen einen persönlichen Kontakt zum Hausarzt und nicht mit ihm über Chat oder E-Mail kommunizieren. Das hat die Online-Umfrage "Arzt-Patienten-Beziehung 2014" ergeben. Demnach kann sich aber etwa ein Drittel (31 Prozent) vorstellen, mit dem Arzt per E-Mail zu kommunizieren, um Röntgenbilder oder Testergebnisse zu erhalten. ...-> Arzt und Praxis

Knapp 3.000 Medikamente ohne Zuzahlung

Knapp 3.000 Medikamente ohne Zuzahlung

(17.11.14) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell knapp 3.000 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...-> Arzneimittel

Neue Behandlungsmethode für traumatisierte Patienten

Neue Behandlungsmethode für traumatisierte Patienten

(17.11.14) Für gesetzlich versicherte Patienten, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen eine weitere psychotherapeutische Behandlungsmethode. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat beschlossen, dass das sogenannte Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing im Rahmen eines umfassenden Behandlungskonzeptes in der Verhaltenstherapie, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie oder der analytischen Psychotherapie angewendet werden kann. ...-> Arzt und Praxis

14. November 2014: Welt-Diabetestag

14. November 2014: Welt-Diabetestag

(13.11.14) Diabetes mellitus zählt zu den großen Volkskrankheiten in Deutschland. Insgesamt wurde laut Robert Koch-Institut in Deutschland bei 7,2 Prozent der Erwachsenen jemals ein Diabetes diagnostiziert. Bei etwa 90 Prozent aller Diabetesfälle handelt es sich um Diabetes mellitus Typ 2, der typischerweise im mittleren bis höheren Alter auftritt. Diabetes mellitus Typ 1 kommt dagegen sehr viel seltener vor und tritt meist sehr plötzlich bei Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auf. ...-> DMP

Destatis: Gesamtkosten der Krankenhäuser steigen

Destatis: Gesamtkosten der Krankenhäuser steigen

Gesamtkosten Kliniken 2013

(12.11.14) Die Gesamtkosten der Krankenhäuser sind 2013 weiter angestiegen: Dem Statistischen Bundesamt zufolge betrugen die Kosten der 1.996 deutschen Kliniken 2013 rund 90 Milliarden Euro, 2012 waren es noch 86,6 Milliarden Euro. Für jeden vollstationär behandelten Patienten gaben die Kliniken 2013 durchschnittlich 4.152 Euro pro Kopf aus. ...-> Krankenhaus

Masern-Infektionen gehen 2014 deutlich zurück

Masern-Infektionen gehen 2014 deutlich zurück

(11.11.14) Die Meldungen zu Infektionen mit Masern sind im Vergleich zum Vorjahr Jahr deutlich gesunken. Das hat eine aktuelle Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) gezeigt. Nach dieser Auflistung wurden diesem Jahr bis Ende Oktober deutschlandweit 269 Fälle von Masern gemeldet. Im gleichen Zeitraum in 2013 waren es 1.668 Meldungen gewesen. ...-> Arzt und Praxis

Organspenden gehen weiter zurück

Organspenden gehen weiter zurück

(11.11.14) In Deutschland warten etwa 11.000 schwer kranke Menschen auf ein Spenderorgan. Doch die Bereitschaft zur Organspende ist stark zurückgegangen. Nach vorläufigen Zahlen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres bundesweit 649 Menschen Organe gespendet – Lebendspender nicht mitgerechnet. ...-> Krankenhaus

BSG-Urteil: Erfüllen von Qualitätsvorgaben ist Vergütungsvoraussetzung

BSG-Urteil: Erfüllen von Qualitätsvorgaben ist Vergütungsvoraussetzung

(10.11.14) Ein Krankenhaus hat nur dann Anspruch auf Vergütung einer Leistung, wenn es die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) festgelegten Mindestanforderungen an Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität erfüllt. Das geht aus einem jetzt schriftlich vorgelegten Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) (B 1 KR 15/13 R) hervor. ...-> Krankenhaus

Koloskopie beugt Darmkrebs vor

Koloskopie beugt Darmkrebs vor

(10.11.14) Die Darmspiegelung (Koloskopie) hilft, Darmkrebs vorzubeugen. Das ist die Bilanz, die Forscher im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) aus zehn Jahren des Früherkennungsprogramms ziehen. Danach haben Ärzte mithilfe von Koloskopien 180.000 Krebsvorstufen entdeckt und gleich während der Untersuchung entfernt. ...-> Arzt und Praxis

Endoprothesen: Register sorgt für mehr Patientensicherheit

Endoprothesen: Register sorgt für mehr Patientensicherheit

(07.11.14) Der Einbau künstlicher Gelenke zählt zu den am häufigsten vorgenommenen Operationen in Deutschland. Die Versorgungsqualität ist hoch, jedoch mangelt es an Transparenz. Das in diesem Jahr gestartete Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) soll Licht ins Dunkel bringen. Für den EPRD-Geschäftsführer Prof. Dr. Hassenpflug ist die Vernetzung von Ärzte, Kassen und Industrie der Dreh- und Angelpunkt des Endoprothesenregisters. ...-> Arzt und Praxis

Bundesrat stimmt der Pflegereform zu

Bundesrat stimmt der Pflegereform zu

(07.11.14) Der Bundesrat hat das "Erste Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften" (Erstes Pflegestärkungsgesetz - PSG I) nach der zweiten Beratung angenommen. Das Gesetz kann nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt werden, damit es am 1. Januar 2015 in Kraft treten kann. ...-> Pflege