DBfK startet Inforeihe zum Pflegeberufegesetz

DBfK startet Inforeihe zum Pflegeberufegesetz

(07.12.17) Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat erste Informationen zum Pflegeberufegesetz veröffentlicht. In einer Reihe von Informationsblättern stellt er das in der letzten Legislaturperiode verabschiedetet Gesetz und seine Umsetzung vor. Der erste Teil beleuchtet insbesondere die Ausbildungsziele, die Struktur der Pflegeausbildung mit den unterschiedlichen Abschlüssen und die Zusatzregelungen für die hochschulische Ausbildung. Zudem werden Fragen zum Ausbildungsvertrag und zur Berufsbezeichnung erläutert. ...->

Mindestmengen: "Wahrscheinlicher Zusammenhang" von Qualität und Menge genügt

Mindestmengen: "Wahrscheinlicher Zusammenhang" von Qualität und Menge genügt

Foto: Patient im OP-Saal

(06.12.17) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Regelungen zu Mindestmengen in der stationären Versorgung neu gefasst. Demnach muss der Zusammenhang von Ergebnisqualität und Menge bei planbaren Eingriffen nicht mehr "in besonderem Maße" nachgewiesen werden. Stattdessen genügt es, wenn der Zusammenhang nach Studienlage als "wahrscheinlich" gilt. Auch die Verfahrensordnung hat der GBA vervollständigt. ...->

Spitzenverbände vereinbaren, was ein Krankenhaus ist

Spitzenverbände vereinbaren, was ein Krankenhaus ist

(05.12.17) Die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der GKV-Spitzenverband haben sich über die Definition von Klinikstandorten geeinigt und die Einrichtung eines bundesweiten Verzeichnisses beschlossen. Die Definition wird für die Qualitätssicherung, die Abrechnung, die Krankenhausplanung und für die Krankenhausstatistik benötigt. ...->

Zahnerkrankungen bei Pflegebedürftigen vorbeugen

Zahnerkrankungen bei Pflegebedürftigen vorbeugen

Zahnarzt - Pflegebedürftige

(30.11.17) Künftig können Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen zusätzliche zahnärztliche Vorsorgemaßnahmen in Anspruch nehmen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) entschieden. Ziel ist es, das überdurchschnittlich hohe Risiko für Karies-, Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen für diesen Personenkreis zu senken. ...->

Leistung für Palliativpatienten in der HKP erweitert

Leistung für Palliativpatienten in der HKP erweitert

(28.11.17) Ab sofort können Ärzte die Symptomkontrolle bei Palliativpatienten im Rahmen der häuslichen Krankenpflege (HKP) verordnen. Damit wird die pflegerische Versorgung von sterbenden Menschen in ihrer häuslichen Umgebung um eine weitere Leistung erweitert. Dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die Regelungen für die HKP angepasst und somit eine Vorgabe aus dem Hospiz- und Palliativgesetz umgesetzt. Die Änderung der Richtlinie ist am 25. November in Kraft getreten. ...->

Neuer Service des RKI: Kliniken können ihren Verbrauch von Antibiotika abgleichen

Neuer Service des RKI: Kliniken können ihren Verbrauch von Antibiotika abgleichen

(27.11.17) Das Robert Koch-Institut (RKI) hat ein Serviceangebot zur Eindämmung des Verbrauchs von Antibiotika entwickelt. Mit der Antibiotika-Verbrauchs-Surveillance können Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen ihren Verbrauch entsprechender Medikamente mit Referenzdaten abgleichen. ...->

Qualitätsmonitor: Viele vermeidbare Todesfälle durch "Gelegenheitschirurgie" bei Krebs-OPs

Qualitätsmonitor: Viele vermeidbare Todesfälle durch "Gelegenheitschirurgie" bei Krebs-OPs

Cover: Qualitätsmonitor 2018

(23.11.17) Viele Patienten in Deutschland sterben zu früh, weil sie in Kliniken operiert werden, die zu wenig Erfahrung mit komplizierten Krebs-OPs haben. So könnte allein die Zahl der Todesfälle infolge von Lungenkrebs-Operationen durch die Einführung einer Mindestmenge von 108 Eingriffen pro Jahr um etwa ein Fünftel sinken. Das zeigt eine Analyse auf Basis der Krankenhaus-Abrechnungsdaten für den Qualitätsmonitor 2018. ...->

Innovationsfonds: Ausgewählte Projekte der dritten Förderwelle veröffentlicht

Innovationsfonds: Ausgewählte Projekte der dritten Förderwelle veröffentlicht

(22.11.17) Der Innovationsausschuss beim gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) hat seine Informationen zu den Förderprojekten aktualisiert. Veröffentlicht wurde jetzt die Liste der geförderten Projekte zur dritten Förderwelle im Bereich der neuen Versorgungsformen. ...->

Repräsentative DRG-Kalkulation: Mäßiger Erfolg für die Klinikauslosung

Repräsentative DRG-Kalkulation: Mäßiger Erfolg für die Klinikauslosung

(21.11.17) Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat eine Liste der Kliniken veröffentlicht, die das Institut zur Lieferung ihrer Kostendaten verpflichtet hat. Die 40 Häuser, deren Daten die Repräsentativität der DRG-Kalkulation auf der Datengrundlage des Jahres 2016 verbessern sollen, wurden per Los bestimmt. Acht Krankenhäuser haben nun an der Probekalkulation teilgenommen. 15 Kliniken nahmen an der vereinfachten Kalkulation teil. 17 Krankenhäuser lieferten keine Daten. ...->

Telematikinfrastruktur: Erste Komponenten zugelassen

Telematikinfrastruktur: Erste Komponenten zugelassen

(21.11.17) Der Online-Rollout der Gesundheitskarte kann starten. Die erforderlichen Geräte und Komponenten für den Anschluss der Arzt- und Zahnarztpraxen, der Psychotherapeutenpraxen sowie der Krankenhäuser sind zertifiziert. Das hat die gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) mitgeteilt. Die Zulassungen für erste Konnektoren, E-Health-Kartenterminals, VPN-Zugangsdienst und elektronische Praxisausweise sind erteilt worden. Zudem durchlaufen weitere Produkte mehrerer Unternehmen derzeit die Zulassungsverfahren, gab die gematik bekannt. ...->

Kosten der Kliniken erstmals über 100 Milliarden Euro

Kosten der Kliniken erstmals über 100 Milliarden Euro

(20.11.17) Die Gesamtkosten der deutschen Krankenhäuser beliefen sich im Jahr 2016 auf 101,7 Milliarden Euro und sind damit gegenüber 2015 um 4,5 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung betrugen rund 87,8 Milliarden Euro. Ein Patient kostete im Durchschnitt 4.497 Euro. ...->

"Gelbes Heft" jetzt auch in englischer Sprache

"Gelbes Heft" jetzt auch in englischer Sprache

(15.11.17) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat das Kinderuntersuchungsheft, das sogenannte "Gelbe Heft" in Englisch übersetzen lassen. Damit können fremdsprachige Eltern oder andere Personen besser nachvollziehen, welche Untersuchungen vorgesehen sind. Offizielles Dokument bleibt aber das deutsche "Gelbe Heft". Ärzte dokumentieren auch künftig die Früherkennungsuntersuchungen nur einmal in der deutschen Fassung. ...->

11. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit in Berlin

11. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit in Berlin

Logo Nationaler Qualitätskongress Gesundheit

(15.11.17) Was folgt aus den Zu- und Abschlägen nach Qualität sowie dem Zentrumszuschlag? Wie können Mindestmengen im Rahmen der Zentralisierung stationärer Leistungen verbindlich umgesetzt werden? Ist die Umsetzung verbindlicher Personalvorgaben für die Kliniken durchführbar? Diese und weitere zentralen Fragen stehen im Mittelpunkt des 11. Nationalen Qualitätskongresses Gesundheit, der am 27. und 28. November in Berlin stattfindet. Die AOK und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) beteiligen sich mit mehreren Tagungsbeiträgen am Programm. ...->

EPRD: Mehr Revisions-OPs beim Einsatz von Hüftprothesen nach Oberschenkelhalsbruch

EPRD: Mehr Revisions-OPs beim Einsatz von Hüftprothesen nach Oberschenkelhalsbruch

Abbildung eines künstlichen Hüftgelenks

(13.11.17) Beim Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks infolge eines Oberschenkelhalsbruchs sind die Risiken für eine Wechseloperation doppelt so hoch wie bei der Versorgung zu einem frei gewählten Zeitpunkt. Dies gab das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) mit seinem zweiten Jahresbericht bekannt. Auch andere Begleiterkrankungen wirken sich aus. ...->

Bundesrat stimmt Verlängerung der Telematik-Frist zu

Bundesrat stimmt Verlängerung der Telematik-Frist zu

(09.11.17) Der Bundesrat hat der Verlängerung der Telematik-Frist zugestimmt. Stichtag ist nun der 31. Dezember 2018. Ärzte und Zahnärzte haben dadurch ein halbes Jahr länger Zeit, um die zum Überprüfen der Versichertenstammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte notwendige Technik anzuschaffen. Erst nach Ablauf der neuen Frist greifen die im E-Health-Gesetz von 2015 vorgesehenen Vergütungskürzungen bei Nichtbereithalten der Technik. ...->