Jens Spahn ist neuer Bundesminister für Gesundheit

Pressefoto Jens Spahn

(15.03.18) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Mittwoch (14. März) den bisherigen Parlamentarischen Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU) zum Bundesminister für Gesundheit ernannt. Im Anschluss erfolgte die Vereidigung im Deutschen Bundestag. Spahn folgt auf Hermann Gröhe (CDU), der das Ministeramt seit Dezember 2013 ausgeübt hat.

Der 37-jährige Spahn gehört dem Bundestag bereits seit 2002 für den Wahlkreis Steinfurt I/Borken I an. Von 2005 bis 2015 war er zunächst Obmann im Gesundheitsausschuss für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dann deren gesundheitspolitischer Sprecher. Der Bankkaufmann und Politikwissenschaftler stammt aus Ahaus im Münsterland.

Staatssekretäre im BMG

Zur Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit (BMG) wird am Donnerstag (15. März) Sabine Weiss (CDU) ernannt. Die Juristin wurde 1958 in Duisburg geboren und ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Wesel I. Seit 2014 ist sie als stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion für die Bereiche Arbeit und Soziales und wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zuständig.

Ebenfalls zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit wird Dr. Thomas Gebhart berufen. Der 46-Jährige hat Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaften studiert und stammt aus der Südpfalz. Er vertritt den Wahlkreis Südpfalz seit 2009 im Bundestag.

Beamteter Staatssekretär bleibt Lutz Stroppe, der diese Funktion 2013 übernommen hat. Das Amt der Drogenbeauftragten der Bundesregierung übt weiterhin Marlene Mortler (CSU) auf.