Berliner Gesundheitspreis zu "Migration und Gesundheit" verliehen

Berliner Gesundheitspreis zu "Migration und Gesundheit" verliehen

Bild Flyer Berliner Gesundheitspreis 2017

(19.06.17) Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Aydan Özoğuz, haben am Montag (19. Juni) den Berliner Gesundheitspreis 2017 verliehen. Ausgezeichnet wurden fünf Projekte, die sich für die Gesundheitsversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen oder ihnen berufliche Perspektiven im Gesundheitswesen aufzeigen. Insgesamt gab es 80 Bewerbungen für den Wettbewerb mit dem Thema "Migration und Gesundheit - Integration gestalten". Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird vom AOK-Bundesverband, der Ärztekammer Berlin und der AOK Nordost vergeben. ...->

Rund 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

Rund 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

(15.06.17) Für knapp 3.800 Arzneimittel müssen gesetzlich Versicherte zurzeit keine Zuzahlung leisten. Der Beitrag zum rezeptpflichtigen Medikament kann entfallen, wenn der Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. Die Liste enthält Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. ...->

Immer noch Lücken beim Immunschutz von Erstklässlern

Immer noch Lücken beim Immunschutz von Erstklässlern

Foto: Masernimpfung beim Kleinkind

(30.05.17) Die Impfquote an deutschen Schulen ist in den letzten Jahren gestiegen. Dennoch gibt es bei Masern, Mumps und Röteln noch immer Luft nach oben. Bei den seit längerer Zeit etablierten Standardimpfungen für Kinder halten sich die Impfquoten der Erstklässler seit 2004 mit leichten Schwankungen auf hohem Niveau. Diese Zahlen veröffentlichte jetzt das Statistische Bundesamt. ...->

Neues Onlineprogramm des WIdO wertet Arzneimitteldaten aus

Neues Onlineprogramm des WIdO wertet Arzneimitteldaten aus

(18.05.17) Welche Medikamente verordnen Ärzte am häufigsten? Wie teuer ist ein bestimmtes Präparat je Tagesdosis? Fragen wie diese beantwortet seit Ende April der "PharMaAnalyst" des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Das Analyseprogramm wertet die verordnungs- und umsatzstärksten Arzneimittel eines Jahres nach verschiedenen Kriterien aus. ...->

Fluorchinolon-Antibiotika auf dem Prüfstand

Fluorchinolon-Antibiotika auf dem Prüfstand

(10.05.17) Fluorchinolone gehören zu den am häufigsten verordneten Antibiotika. Wegen schwerwiegender Nebenwirkungen unterzieht die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) diese Arzneimittel gerade einer neuen Risikobewertung. Das Wissenschaftliche Institut der AOK rät, Fluorchinolone nur nach gründlicher Nutzen-Risiko-Abwägung einzusetzen. ...->

Ministerium veröffentlicht GKV-Finanzergebnis 2016

Ministerium veröffentlicht GKV-Finanzergebnis 2016

(08.03.17) 2016 nahmen die gesetzlichen Krankenkassen knapp 1,38 Milliarden Euro mehr ein, als sie ausgaben. So beliefen sich die Einnahmen auf insgesamt 224,15 Milliarden Euro. Denen standen Ausgaben von 222,77 Milliarden Euro gegenüber. Das hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) jetzt im vorläufigen Finanzergebnis mitgeteilt. ...->

DIMDI veröffentlicht amtliche ATC-Klassifikation inklusive definierter Tagesdosen (DDD) für 2017

DIMDI veröffentlicht amtliche ATC-Klassifikation inklusive definierter Tagesdosen (DDD) für 2017

(04.01.17) Die aktualisierte amtliche Fassung der Anatomisch-Therapeutisch-Chemischen Klassifikation (ATC-Klassifikation) inklusive definierter Tagesdosen (DDD) ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) bietet die Klassifikation auf seiner Webseite zum kostenfreien Download an. ...->

Neue Rahmenvorgaben für Arzneimittel: 3,3 Prozent Mehrausgaben für 2017

Neue Rahmenvorgaben für Arzneimittel: 3,3 Prozent Mehrausgaben für 2017

Foto: Arzneimittel

(31.10.16) Der Einsatz von Biosimilars und Generika soll stärker gefördert werden. Erstmals empfehlen die Bundesvertragspartner zudem, auf regionaler Ebene fachgruppenspezifische Vereinbarungen zur Arzneimittelgruppe der "GABA-Analoga" und Interferon-ß-1a zur Behandlung der Multiplen Sklerose zu berücksichtigen. ...->

Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung: Kabinett kassiert die Ausschreibung von Zytostatika

Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung: Kabinett kassiert die Ausschreibung von Zytostatika

(24.10.16) Das Bundeskabinett hat Mitte Oktober den Entwurf für das geplante Arzneimittelversorgungs-Stärkungsgesetz (AMVSG) verabschiedet. Damit soll die nicht-öffentliche Listung von Erstattungsbeträgen und eine Umsatzschwelle von 250 Millionen Euro festgeschrieben werden, ab der ein ausgehandelter Erstattungsbetrag bei neueingeführten Medikamenten vorzeitig greift. Auch die Möglichkeit der Ausschreibung der Versorgung mit onkologischen Zubereitungen auf Apothekenebene durch einzelne Kassen streicht der Entwurf. ...->

Arzneiverordnungs-Report 2016: Arzneimittelausgaben steigen weiter an

Arzneiverordnungs-Report 2016: Arzneimittelausgaben steigen weiter an

Arzneiverordnungsreport 2016 - Cover

(27.09.16) Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben 2015 das neue Rekordniveau von 36,9 Milliarden Euro erreicht. Damit sind die Kosten in nur zwei Jahren um 4,8 Milliarden Euro gestiegen. Diese Entwicklung ist zum größten Teil durch den Patentmarkt begründet, zeigt die Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Arzneiverordnungs-Report 2016. ...->

Austauschverbot für weitere Arzneimittel in Kraft

Austauschverbot für weitere Arzneimittel in Kraft

Foto: Apothekerin bei der Medikamentenauswahl

(01.08.16) Zum 1. August 2016 ist die zweite Tranche der Substitutionsausschlussliste in Kraft getreten. Darin führt der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) acht weitere Arzneimittel auf, die dem generellen Austauschverbot unterliegen. Das Bundesministerium für Gesundheit hatte den entsprechenden Beschluss des GBA vom 21. April 2016 ohne Beanstandung genehmigt. ...->

Thalidomid: Hinweise auf Virus-Reaktivierung und Lungenhochdruck

Thalidomid: Hinweise auf Virus-Reaktivierung und Lungenhochdruck

(05.07.16) Bei der Behandlung von Patienten mit dem Arzneimittel Thalidomide Celgene® ist es mehrfach zur Reaktivierung von Virusinfektionen gekommen, darunter schwerwiegende Fälle von Herpes Zoster und Hepatitis B mit fortschreitendem Verlauf bis hin zum akuten Leberversagen. Zudem wird über Fälle von Lungenhochdruck berichtet. Das teilte der Hersteller in einem Rote-Hand-Brief mit. Der Wirkstoff Thalidomid ist in Kombination mit dem Zytostatikum Melphalan und dem Glucocorticoid Prednison zur Therapie des unbehandeltem multiplen Myeloms zugelassen. ...->

Psychoaktive Stoffe auf dem Vormarsch: Bundesregierung will sogenannte „Legal Highs“ bekämpfen

Psychoaktive Stoffe auf dem Vormarsch: Bundesregierung will sogenannte „Legal Highs“ bekämpfen

Foto: Jugendliche nimmt Designerdroge

(06.06.16) Mehr als 100 psychoaktive Substanzen kamen in Europa allein 2014 auf den Markt. Zur Bekämpfung ihrer Verbreitung hat die Bundesregierung jetzt einen Gesetzentwurf vorgelegt. Der Kabinettsbeschluss stellt nahezu jeglichen Umgang mit Stoffen, die Amphetaminen oder Cannabis ähneln, unter Strafe. Um den schnellen Entwicklungszyklen neuer Rauschmittel zu begegnen, verbietet das Gesetz gleich ganze Wirkstoffgruppen. ...->

EMA prüft Hepatitis C-Medikamente

EMA prüft Hepatitis C-Medikamente

(21.04.16) Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat mit der Prüfung der neuen Hepatitis-C-Medikamente begonnen. Die direkt antiviral wirksamen Arzneimittel stehen im Verdacht, zur Reaktivierung einer latenten Hepatitis B zu führen. Darüber hinaus untersucht der Pharmakovigilanz-Ausschuss (PRAC) der EMA, ob die Behandlung mit entsprechenden Medikamenten die Entwicklung von Leberkrebs fördern könnte. ...->

Pharmadialog: Im Ergebnis viele Fragen offen

Pharmadialog: Im Ergebnis viele Fragen offen

Foto: Verschiedene Arzneimittel

(15.04.16) Politik und Pharmaunternehmen haben sich darauf verständigt, den Umsatz bei neuen hochpreisigen Arzneimitteln im ersten Jahr nach Markteintritt zu begrenzen. Das teilte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe am vergangenen Dienstag (12. April 2016) in Berlin mit. Zum Abschluss des Pharmadialogs zwischen Bundesregierung und Pharmaindustrie kündigte Gröhe die Einführung einer Umsatzschwelle an. ...->