Verordnungsverbot für MCP-Tropfen

Verordnungsverbot für MCP-Tropfen

(23.04.14) Ärzte dürfen das Magen-Darm-Medikament Metoclopramid-Tropfen (MCP) mit einem Wirkstoffgehalt von mehr als ein Milligramm Wirkstoff pro Milliliter ab sofort nicht mehr verordnen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) teilte mit, dass die Europäische Kommission die Zulassung für die betroffenen Arzneimittel zurückgezogen habe. ...->

Über 5.000 Medikamente ohne Zuzahlung

Über 5.000 Medikamente ohne Zuzahlung

(15.04.14) Für die Versorgung der Patienten stehen über 5.000 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Die Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...->

Sanofi nimmt Diabetesmittel vom Markt

Sanofi nimmt Diabetesmittel vom Markt

(11.04.14) Der französische Pharmakonzern Sanofi vertreibt sein Diabetes-Medikament Lyxumia (Lixisenatid) nicht länger in Deutschland. Die Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband waren zuvor ergebnislos verlaufen. Auch ohne Lyxumia stehe zur Versorgung von Typ-2-Diabetiker eine breite Palette von anderen Medikamenten zur Verfügung, teilte der GKV-Spitzenverband mit. ...->

Notdienstpauschale steigt um knapp 30 Euro pro Dienst

Notdienstpauschale steigt um knapp 30 Euro pro Dienst

(10.04.14) Die Notdienstpauschale für Apotheker ist im vierten Quartal 2013 um knapp 30 Euro pro geleisteten Dienst angestiegen. Der beim Deutschen Apothekerverband (DAV) angesiedelte Nacht- und Notdienstfonds teilte mit, dass Ende März für jeden Dienst eine Pauschale in Höhe von 252,75 Euro an die Apotheker ausgezahlt worden sei. Insgesamt flossen für das vierte Quartal 27,4 Millionen Euro – rund 10 Millionen mehr als für das vorherige Quartal. ...->

14. SGB-V-Änderungsgesetz in Kraft

14. SGB-V-Änderungsgesetz in Kraft

(02.04.14) Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist das 14. SGB-V-Änderungsgesetz am 1. April in Kraft getreten. Der Herstellerabschlag für patentgeschützte und keinem Festbetrag unterliegende Arzneimittel liegt jetzt bei sieben Prozent. Für Generika gilt weiter ein 6-Prozent-Herstellerabschlag. Das Preismoratorium für verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne Festbetrag wird mit dem Gesetz bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Zudem ist jetzt der Gemeinsame Bundesausschuss für die Erstellung einer Liste von Medikamenten zuständig, die in der Apotheke nicht mehr ausgetauscht werden dürfen. ...->

"Rabattverträge stehen für sichere Versorgung"

"Rabattverträge stehen für sichere Versorgung"

Rabattverträge - Logo

(31.03.14) Die AOK-Gemeinschaft setzt weiter auf die Arzneimittelrabattverträge als bevorzugtes Mittel der Versorgung. "Die Verträge garantieren eine besonders sichere Versorgung mit Medikamenten. Sie sind das wirksamste Instrument, mit dem Krankenkassen ihre Arzneimittelausgaben individuell steuern können", sagte der Verhandlungsführer für die bundesweiten AOK-Arzneimittelrabattverträge, Baden-Württembergs AOK-Vorstandschef Dr. Christopher Hermann, zum Start der zwölften AOK-Vertragstranche am 1. April. ...->

Erstattungsbetrag für Gliptine aus dem Bestandsmarkt vereinbart

Erstattungsbetrag für Gliptine aus dem Bestandsmarkt vereinbart

(13.03.14) Der GKV-Spitzenverband hat sich mit den pharmazeutischen Unternehmern MSD Sharp & Dohme und Berlin-Chemie AG auf einen Erstattungsbetrag für die Arzneimittel Januvia® und Xelevia® sowie für Janumet® und Velmetia® geeinigt. Die Medikamente enthalten den Wirkstoff Sitagliptin beziehungsweise Sitagliptin/Metformin und gehören zur Wirkstoffgruppe der Gliptine. ...->

Arzneimittelausgaben liegen weiter im Aufwärtstrend

Arzneimittelausgaben liegen weiter im Aufwärtstrend

(10.03.14) Die Arzneimittelausgaben steigen weiter. Nach vorläufigen Finanzergebnissen gaben die gesetzlichen Krankenkassen 2013 insgesamt 32,2 Milliarden Euro für Medikamente aus. Das entspricht einem Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Arzneimittelausgaben machen damit 16 Prozent der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung aus. ...->

Alkoholentwöhnungsmittel bedingt verordnungsfähig

Alkoholentwöhnungsmittel bedingt verordnungsfähig

(05.03.14) Medikamente zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit können in Zukunft unter bestimmten weiteren Voraussetzungen zu Lasten der Krankenkassen verschrieben werden. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen. Konkret geht es um Arzneimittel, die helfen, den Alkoholkonsum von Abhängigen zu verringern. ...->

AOK schreibt neue Arzneimittelrabattverträge aus

AOK schreibt neue Arzneimittelrabattverträge aus

(26.02.14) Die AOK hat die Arzneimittelrabattverträge für 60 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen im Europäischen Amtsblatt ausgeschrieben. Dabei handelt es sich um alle 45 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen der Vertragstranchen 8 und 9, die Ende September 2014 auslaufen. Hinzu kommen 15 Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen, für die bisher noch keine Verträge ausgeschrieben wurden. Die Pharmaunternehmen können ihre Angebote bis zum 16. April 2014 abgeben. ...->

Erster Erstattungsbetrag für ein Bestandsmarktarzneimittel vereinbart

Erster Erstattungsbetrag für ein Bestandsmarktarzneimittel vereinbart

(25.02.14) Der GKV-Spitzenverband hat sich mit den pharmazeutischen Unternehmern Bristol-Myers Squibb und AstraZeneca auf einen Erstattungsbetrag für das Arzneimittel Onglyza® (Saxagliptin) geeinigt. Grundlage der Erstattungsbetragsverhandlung war der GBA-Beschluss vom 1. Oktober 2013. Saxagliptin ist bei erwachsenen Patienten ab 18 Jahren mit Typ-2-Diabetes mellitus zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle indiziert. ...->

Zwölfte Tranche der Arzneimittelrabattverträge abgeschlossen

Zwölfte Tranche der Arzneimittelrabattverträge abgeschlossen

(24.02.14) Die AOK-Gemeinschaft hat das Vergabeverfahren der zwölften Tranche der Arzneimittelrabattverträge erfolgreich abgeschlossen. Der Vergabesenat des Oberlandesgerichtes Düsseldorf (OLG) hat Mitte Februar 2014 eine Klage gegen die Zuschläge für Pantoprazol und Fentanyl abgewiesen. Auch für diese letzten beiden Wirkstoffe konnten die Zuschläge daher nun erteilt werden. ...->

Experten empfehlen Dosierungsangaben auf Rezepten

Experten empfehlen Dosierungsangaben auf Rezepten

(10.02.14) Angaben zur Dosierung sollen zur obligatorischen Angabe auf Arzneimittel-Rezepten werden. Der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht hat dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) eine Änderung der Arzneimittel-Verschreibungsverordnung (AMVV) empfohlen. ...->

EMA überprüft Wirkung der "Pille danach"

EMA überprüft Wirkung der "Pille danach"

(28.01.14) Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat ein Prüfverfahren zur sogenannten "Pille danach" eingeleitet. Einer Mitteilung der Agentur zufolge gibt es Hinweise darauf, dass die in den Notfallkontrazeptiva verwendeten Wirkstoffe Levonorgestrel und Ulipristalacetat ab einem bestimmten Körpergewicht nicht wirken. Bestätigt sich der Verdacht, muss die Packungsbeilage der Medikamente geändert werden. ...->

Erstattungsbeträge für Hautarzneimittel und Antibiotikum verhandelt

Erstattungsbeträge für Hautarzneimittel und Antibiotikum verhandelt

(27.01.14) Der GKV-Spitzenverband hat im Rahmen der frühen Nutzenbewertung mit zwei Pharmaunternehmen erstmals Erstattungsbeträge für ein Hautarzneimittel und ein Antibiotikum ausgehandelt. Die Preise für das Gel Picato (Ingenolmebutat) des Herstellers Leo Pharma und das Antibiotikum Dificlir (Fidaxomicin) von Astellas Pharma gelten seit dem 15. Januar 2014. ...->

Impfstoff-Engpass: Ärzte sollen Impfungen verschieben

Impfstoff-Engpass: Ärzte sollen Impfungen verschieben

(23.01.14) Kinderärzte können derzeit nicht alle empfohlenen Windpocken-Impfungen durchführen. Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hat mitgeteilt, dass zurzeit weder Einzel- noch Kombinationsimpfstoffe gegen Varizellen (Windpocken) ausgeliefert werden können. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Robert-Koch-Institut (RKI) empfehlen Ärzten daher, einige Impfungen zu verschieben. ...->

Zahl der Arzneimittelwarnungen gestiegen

Zahl der Arzneimittelwarnungen gestiegen

(20.01.14) Immer häufiger müssen Pharmaunternehmen Warnhinweise zu ihren Medikamenten veröffentlichen. Gegenüber der "Wirtschaftswoche" sagte Walter Schwerdtfeger, Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), dass ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen sei. Die Hersteller hätten im vergangenen Jahr 54 sogenannte "Rote-Hand-Briefe" veröffentlicht. Darin warnen die Unternehmen vor bislang unbekannten Komplikationen. 2012 hatte es noch 35 solcher Warnungen gegeben. ...->

Medikamentöse Rauchentwöhnung nicht auf Rezept

Medikamentöse Rauchentwöhnung nicht auf Rezept

(20.01.14) Auch mit der Großen Koalition wird es Rauchentwöhnungsmedikamente nicht auf Kassenrezept geben. Die Bundesregierung verteidigte eine Regelung im Sozialgesetzbuch V (SGB V), die Arzneimittel zur Rauchentwöhnung von der Versorgung zu Lasten der Krankenkassen ausschließt. ...->

Experten empfehlen "Pille danach" ohne Rezept

Experten empfehlen "Pille danach" ohne Rezept

(16.01.14) Die "Pille danach" mit dem Wirkstoff Levonorgestrel könnte nach Ansicht von Fachexperten ohne Rezept in Apotheken verkauft werden. Der beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedelte Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht hat die Aufhebung der Rezeptpflicht für den Wirkstoff Levonorgestrel empfohlen. ...->

Nutzenbewertung: Erstattungsbeträge für 35 neue Arzneimittel

Nutzenbewertung: Erstattungsbeträge für 35 neue Arzneimittel

(10.01.14) Für 32 neue Medikamente haben Pharmahersteller und der GKV-Spitzenverband seit 2011 einen Erstattungsbetrag nach dem Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) vereinbart. Für drei weitere Medikamente hat eine Schiedsstelle den Betrag festgelegt. Angaben des GKV-Spitzenverbandes zufolge sind zuletzt im Dezember für zwei Krebsmedikamente die Erstattungsbeträge ausgehandelt worden. ...->

Einigung beim Substitutionsausschluss

Einigung beim Substitutionsausschluss

(09.01.14) Erstmals haben der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband zwei Wirkstoffe definiert, die bei der Abgabe in den Apotheken nicht gegen ein anderes Preäparat ausgetauscht werden dürfen. Das Immunsuppressivum Ciclosporin und das Antiepileptikum Phenytoin sind die ersten Wirkstoffe auf der sogenannten "Substitutionsausschlussliste". Die Aufnahme weiterer Wirkstoffe wird im Rahmen eines Schiedsstellenverfahrens geprüft. ...->

Bosulif wieder auf dem Markt

Bosulif wieder auf dem Markt

(07.01.14) Der GKV-Spitzenverband und das US-Pharmaunternehmen Pfizer konnten sich nun doch auf einen Erstattungsbetrag für das Krebsmedikament Bosulif (Bosutinib) einigen. Mitte Dezember 2013 hatte Pfizer die Preisverhandlungen für das zur Behandlung von chronisch myeloischer Leukämie (CML) eingesetzte Medikament für gescheitert erklärt und das Medikament vom Markt genommen. Der am 19. Dezember 2013 vereinbarte Erstattungsbetrag gilt seit dem 1. Januar 2014. ...->

Apotheker erhalten erste Notdienstpauschale

Apotheker erhalten erste Notdienstpauschale

(07.01.14) In diesen Tagen erhalten die Apotheker erstmals eine Notdienstpauschale. Der Nacht- und Notdienstfonds des Deutschen Apothekerverbandes (e.V.) teilte kurz vor Weihnachten mit, dass die Pharmazeuten pro geleisteten Notdienst 223,79 Euro erhalten sollen. Die Abrechnung bezieht sich auf Notdienste, die in den Monaten August und September 2013 erbracht wurden. Die Apotheker leisteten in diesem Zeitraum 71.777 Notdienste. Somit zahlt der Notdienstfonds insgesamt rund 16,06 Millionen Euro aus. ...->

Pharmazie-Professoren beschweren sich bei Apothekerkammern

Pharmazie-Professoren beschweren sich bei Apothekerkammern

(03.01.14) Acht namhafte Pharmazie-Professoren von deutschen Universitäten haben sich bei der Bundesapothekerkammer (BAK) und den Landesapothekerkammern (LAK) über deren Fortbildungskultur beschwert. Aus Sicht der Wissenschaftler bestehen Tendenzen, dass die Kammern nicht ihrer Aufgabe nachgehen, Apotheker wissenschaftlich fundiert fort- und weiterzubilden. Vielmehr fänden sich in den Schulungsangeboten auch die Interessen der Pharmaindustrie wieder. ...->

2014: Was sich im Gesundheitswesen ändert

2014: Was sich im Gesundheitswesen ändert

(02.01.14) Der neue Beruf "Notfallsanitäter" löst 2014 den "Rettungsassistenten" ab. Die Ausbildung wird zusätzliche Qualifikationen bieten sowie drei Jahre dauern und damit ein Jahr länger sein als die bisherige zum Rettungsassistenten. Das ist nur eine von zahlreichen Änderungen im Gesundheitswesen, die mit dem Jahreswechsel in Kraft treten. ...->

DIMDI veröffentlicht ATC-Klassifikation für 2014

DIMDI veröffentlicht ATC-Klassifikation für 2014

(30.12.13) Ab sofort können Ärzte die 11. aktualisierte amtliche Fassung der Anatomisch-Therapeutisch-Chemischen Klassifikation (ATC-Klassifikation) inklusive definierter Tagesdosen (DDD) beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) erhalten. Die ATC-Klassifikation tritt am 1. Januar 2014 in Kraft. Sie steht beim DIMDI als PDF-Dokument zum Herunterladen bereit. Eine maschinenlesbare Fassung im Excel-Format ist auf den Seiten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zu finden. ...->

Hersteller nehmen Antidiabetikum vom Markt

Hersteller nehmen Antidiabetikum vom Markt

(27.12.13) Die Pharmaunternehmen AstraZeneca und Bristol-Myers Squibb werden das Antidiabetikum Forxiga (Dapaglifozin) nicht länger in Deutschland vertreiben. Die Unternehmen teilten mit, dass Ärzte das Medikament noch verschreiben können, bis der Bestand hierzulande aufgebraucht ist. Der GKV-Spitzenverband und die beiden Hersteller hatten sich zuvor im Rahmen der frühen Nutzenbewertung nicht auf einen Erstattungsbetrag einigen können. ...->

Rotavirus-Impfung ist jetzt Kassenleistung

Rotavirus-Impfung ist jetzt Kassenleistung

(23.12.13) Säuglinge ab dem Alter von sechs Wochen können in Zukunft zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung gegen den Rotavirus geimpft werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Schutzimpfungs-Richtlinie entsprechend geändert. Im Juli 2013 ist bereits die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut veröffentlicht worden. Demnach sollen Kinder mit einer Schluckimpfung gegen den Magen-Darm-Virus immunisiert werden. ...->

Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung): Das gilt 2014

Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung): Das gilt 2014

(19.12.13) Was ändert sich, was bleibt im neuen Jahr in der gesetzlichen Kranken- und in der Pflegeversicherung bei Beiträgen, Zuschüssen und Leistungen? Antworten darauf gibt der Klassiker "Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung) - das gilt 2014". Übersichtlich, aktuell und zum Download. ...->

Arzneimittelrabattverträge: AOK erteilt Zuschläge für die zwölfte Tranche

Arzneimittelrabattverträge: AOK erteilt Zuschläge für die zwölfte Tranche

Rabattverträge - Logo

(09.12.13) Die AOK-Gemeinschaft hat die Zuschläge für die zwölfte Tranche ihrer bundesweiten Arzneimittelrabattverträge erteilt. An der neuen Vertragsrunde sind mit insgesamt 48 Pharmaunternehmen wieder alle relevanten Generika-Hersteller beteiligt. Es wurden 104 Fachlose bezuschlagt, davon 21 im Drei-Partner-Modell und 83 im Ein-Partner-Modell. Die Verträge treten am 1. April 2014 in Kraft und laufen über zwei Jahre. ...->

Kassen geben mehr für Grippe-Impfungen aus

Kassen geben mehr für Grippe-Impfungen aus

(09.12.13) Im Jahr 2012 haben sich deutlich mehr Menschen gegen Grippe impfen lassen. Dem GKV-Spitzenverband zufolge haben die Kassen die Kosten für fast 20 Millionen Immunisierungen übernommen. 2010 und 2011 hatte es jeweils rund elf Millionen Grippeschutzimpfungen gegeben. ...->

Gericht bestätigt Verordnungseinschränkungen für Insulinanaloga

Gericht bestätigt Verordnungseinschränkungen für Insulinanaloga

(25.11.13) Schnell wirksame Insulinanaloga zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 bleiben nur unter bestimmten Voraussetzungen verordnungsfähig. Dies hat das Sozialgericht Berlin in einem Hauptsacheverfahren beschlossen, nachdem der Pharmahersteller Novo Nordisk gegen einen entsprechenden Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) geklagt hatte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. ...->

Pfizer nimmt Krebsmedikament vom Markt

Pfizer nimmt Krebsmedikament vom Markt

(22.11.13) Der US-Pharmahersteller Pfizer wird sein Krebsmedikament Bosulif (Wirkstoff: Bosutinib) nicht länger in Deutschland vertreiben. Das Unternehmen hat die Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband bereits nach dem ersten Treffen abgebrochen und angekündigt, das Zytostatikum vom Markt zu nehmen. ...->

BfArM ruft Notfallmedikament zurück

BfArM ruft Notfallmedikament zurück

(13.11.13) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat fünf Chargen des Notfallmedikamentes "Jext" (Wirkstoff: Epinephrin) zurückgerufen. Laut BfArM besteht bei den betroffenen Pens des Herstellers ALK Albelló sowie der Reimporteure EurimPharm und Pharma Gerke das Risiko, dass das Medikament nicht in den Muskel abgeben wird. ...->

Bundesrat: "Pille danach" ohne Rezept

Bundesrat: "Pille danach" ohne Rezept

(12.11.13) Der Bundesrat hat sich dafür ausgesprochen, dass die sogenannte "Pille danach" mit dem Wirkstoff Levonorgestrel künftig ohne Rezept in Apotheken angeboten werden kann. Die Migränemittel Zolmitriptan und Sumatriptan sollen hingegen rezeptpflichtig bleiben. Beide Beschlüsse müssten allerdings vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) bestätigt werden. In Kraft treten kann dagegen eine in nationales Recht überführte EU-Richtlinie zur gegenseitigen Anerkennung von Rezepten aus EU-Mitgliedsstaaten. ...->

Studie: Probleme bei Paracetamol in der Schwangerschaft

Studie: Probleme bei Paracetamol in der Schwangerschaft

(05.11.13) Die Langzeiteinnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft könnte sich möglicherweise negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken. Einer Studie der norwegischen Universität Oslo zufolge zeigten auffällig viele Kinder Entwicklungsstörungen, deren Mütter in der Schwangerschaft mehr als insgesamt 28 Tage Paracetamol eingenommen hatten. ...->

Studie: HPV-Impfstoff ist sicher

Studie: HPV-Impfstoff ist sicher

(29.10.13) Die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) führt nicht zu einem vermehrten Auftreten von Autoimmunerkrankungen, neurologischen Zwischenfällen oder venösen Thromboembolien. Das zeigt eine aktuelle Studie des schwedischen Karolinska Institutes und des dänischen Statens Serums Institutes, die das Auftreten verschiedender Krankheiten nach einer HPV-Impfung untersucht hat. ...->

Informationspflicht für Arzneimittelhersteller ausgeweitet

Informationspflicht für Arzneimittelhersteller ausgeweitet

(28.10.13) Ab sofort müssen Arzneimittelhersteller, die ein Medikament auch nur vorübergehend vom Markt nehmen, die zuständigen Behörden darüber unverzüglich informieren und die Gründe nennen. Das regelt die jetzt in Kraft getretene EU-Richtlinie zur Arzneimittelsicherheit. Die Änderungen zum Erwerb von Dopingmitteln beziehungsweise Doping und die Klarstellung zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln sind bereits Mitte August in Kraft getreten. ...->

GBA: Zusatznutzen für zwei neue Arzneimittel

GBA: Zusatznutzen für zwei neue Arzneimittel

(22.10.13) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat zwei neuen Arzneimitteln einen Zusatznutzen zugesprochen. Das Augen-Medikament Jetrea® (Ocriplasmin) und das Krebsmedikament Bosulif® (Bosutinib) haben nach Abschluss der Nutzenbewertung einen Mehrwert gegenüber der Vergleichstherapie. Das Arzneimittel Constella® (Linaclotid) zur Behandlung des Reizdarmsyndroms hingegen hat dem GBA-Beschluss zufolge keinen Zusatznutzen. ...->

GBA: Noch keine Bestnote für Medikamente

GBA: Noch keine Bestnote für Medikamente

(10.10.13) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat bislang den Zusatznutzen von 56 Wirkstoffen oder Wirkstoffkombinationen untersucht. Einer aktuellen Statistik des GBA zufolge haben davon 34 Medikamente einen Mehrwert – für sie handeln der GKV-Spitzenverband und der jeweilige Hersteller einen Erstattungsbetrag aus. Die Bestnote, ein "erheblicher" Zusatznutzen, wurde bislang noch nicht vergeben. Seit Anfang 2011 überprüft GBA den Zusatznutzen von Medikamenten. Inzwischen hat der Ausschuss sowohl neue, patentgeschützte Wirkstoffe als auch Medikamente aus dem sogenannten "Bestandsmarkt" einer Nutzenbewertung unterzogen. ...->

GBA: Erste Nutzenbewertung im Bestandsmarkt abgeschlossen

GBA: Erste Nutzenbewertung im Bestandsmarkt abgeschlossen

(08.10.13) Erstmals hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) über den Zusatznutzen von patentgeschützten Arzneimitteln entschieden, die seit vor 2011 auf dem Markt sind. Bewertet wurden die drei Diabetesmittel Sitagliptin, Vildagliptin und Saxagliptin sowie Kombinationspräparate dieser drei Wirkstoffe mit Metformin. Nur bei Sitagliptin und Saxagliptin konnte der GBA einen Zusatznutzen feststellen. ...->

15 Prozent mehr Arzneimittelfälschungen

15 Prozent mehr Arzneimittelfälschungen

(01.10.13) Der Zoll beschlagnahmt immer mehr gefälschte Medikamente. Alleine im ersten Halbjahr 2013 wurden 1,4 Millionen gefälschte Tabletten, Pulver und Ampullen sichergestellt. Das entspricht einem Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Zollkriminalamt, Apotheker, Arzneimittelhersteller und Interpol wollen nun ihre Zusammenarbeit intensivieren, um diese Entwicklung zu bremsen. ...->

Arzneiverordnungs-Report 2013: Ausgaben für Medikamente steigen

Arzneiverordnungs-Report 2013: Ausgaben für Medikamente steigen

AVR 2013 - Cover

(23.09.13) Die Arzneimittelausgaben in Deutschland steigen wieder an. 2012 gaben die Krankenkassen 30,6 Milliarden Euro für Medikamente aus, wie aus dem Arzneiverordnungs-Report (AVR) 2013 hervorgeht. Das entspricht einer Steigerung von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2011 waren die Ausgaben rückläufig. Dass der Anstieg moderat ausfiel, führten die AVR-Herausgeber, Prof. Dr. Ulrich Schwabe und Dr. Dieter Paffrath, vor allem auf den erhöhten Herstellerabschlag und den Preisstopp für Medikamente mit Festbetrag zurück. Ende 2013 laufen beide Sparinstrumente jedoch aus. Für 2014 erwarten die Experten daher stärker ansteigende Arzneimittelausgaben. ...->

Arzneimittel: Schwarzes Dreieck steht für Überwachung

Arzneimittel: Schwarzes Dreieck steht für Überwachung

Schwarze Dreiseck steht für Arzneimittelüberwachung

(05.09.13) Unerwünschte Wirkungen rasch erkennen ist das Ziel der sogenannten Pharmakovigilanz, also der Arzneimittelüberwachung. Helfen soll dabei nun ein neues europaweites Symbol. Medikamente, die einer zusätzlichen Überwachung unterliegen, erhalten auf dem Beipackzettel das auf der Spitze stehende schwarze Dreieck. ...->

Arzneimittelrabattverträge: AOK bringt zwölfte Tranche an den Start

Arzneimittelrabattverträge: AOK bringt zwölfte Tranche an den Start

Logo AOK-Rabattverträge

(21.08.13) Die AOK hat die bislang umfangreichste Ausschreibung für bundesweite Arzneimittelrabattverträge auf den Weg gebracht. Die am 21. August im Europäischen Amtsblatt veröffentlichte zwölfte Ausschreibung für Generika umfasst 93 Wirkstoffe der Ende März 2014 auslaufenden 7. Tranche sowie 23 weitere Wirkstoffe. Das jährliche AOK-Umsatzvolumen der ausgeschriebenen Arzneimittel liegt bei rund 2,1 Milliarden Euro. ...->

GBA sieht bei Prostatakrebs-Präparat beträchtlichen Zusatznutzen

GBA sieht bei Prostatakrebs-Präparat beträchtlichen Zusatznutzen

(15.08.13) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat im Rahmen der frühen Nutzenbewertung dem Wirkstoffs Abirateronacetat (Zytiga®) für ein weiteres Anwendungsgebiet einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen attestiert. Die Preisverhandlungen zwischen GKV-Spitzenverband und dem Hersteller sollen im August 2013 beginnen. ...->

Neue Packungsgrößen bei Arzneimitteln

Neue Packungsgrößen bei Arzneimitteln

(13.08.13) Zukünftig richtet sich die Packungsgröße von Fertigarzneimitteln nach der Behandlungsdauer. Die Details werden in der vom Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) erlassenen "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift des DIMDI zur Ermittlung von Packungsgrößen" geregelt. ...->

Kassen und KBV vereinbaren Rahmenvorgaben für Arzneimittel

Kassen und KBV vereinbaren Rahmenvorgaben für Arzneimittel

(14.11.12) Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben sich über die Rahmenvorgaben für Arznei- und Heilmittel für das Jahr 2013 geeinigt. Danach steigt das Ausgabenvolumen für Arzneimittel im kommenden Jahr bundesweit um drei Prozent. Gleichzeitig wurde die Steigerungsrate für 2012 von 2,4 Prozent auf 2,7 Prozent angehoben. ...->

AVR: Trotz gesunkener Ausgaben hohe Einsparpotenziale

AVR: Trotz gesunkener Ausgaben hohe Einsparpotenziale

AVR 2012 - Cover - k

(01.10.12) Die Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel sind 2011 um 3,3 Prozent gesunken. Zu dieser Entwicklung haben vor allem Arzneimittelrabattverträge und gesetzliche Sparmaßnahmen beigetragen, wie der aktuelle Arzneiverordnungs-Report (AVR) ausweist. Dennoch sehen die Herausgeber des AVR weitere Einsparpotenziale unter anderem bei patentgeschützten Wirkstoffen. Das Schwerpunkthema des AVR 2012 sind die ersten Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel. ...->

Zuschläge für die neunte Tranche erteilt

Zuschläge für die neunte Tranche erteilt

(24.09.12) 20 der im Ausschreibungsverfahren angetretenen 38 Bieter und Bietergemeinschaften haben die Zuschläge für die neunte Tranche der bundesweiten Arzneimittelrabattverträge der AOKs erhalten. Bezuschlagt wurden 26 der 30 ausgeschriebenen Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen. Für vier kleinere Wirkstoffe wurden keine Angebote abgegeben. Die neunte Tranche startet am 1. Januar 2013 und läuft bis zum 30. September 2014. ...->