Rehabilitations-Richtlinie

Die Richtlinien sollen eine notwendige, ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung der Versicherten mit im Einzelfall gebotenen Leistungen zur medizinischen Rehabilitation gewährleisten. Sie regeln außerdem die Beratung über Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und ergänzende Leistungen zur Rehabilitation (§ 92 Abs. 1 S. 2 Nr. 8 SGB V), um die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft zu fördern, Benachteiligungen zu vermeiden oder ihnen entgegenzuwirken.

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Entlassungsberichte

Entlassungsberichte nach medizinischer Rehabilitation werden nur noch dem Vertragsarzt und auf Wunsch den Versicherten selbst zur Verfügung gestellt. Damit wird die Rehabilitations-Richtlinie den aktuellen Datenschutzbestimmungen angepasst.

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) prüft die Notwendigkeit von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation bei der Erstverordnung nicht mehr generell, sondern nur noch in Stichproben. Verlängerung werden weiterhin regelmäßig geprüft.

 

Neufassung einer Qualitätssicherungsvereinbarung zur Rehabilitation

Zur Sicherstellung der Qualifikation verordnender Ärzte ist zum 1. März 2005 die "Vereinbarung von Qualitätsmaßnahmen zur medizinischen Rehabilitation" getroffen worden. Sie regelt das Genehmigungsverfahren für Ärzte, die zur Verordnung von Rehabilitationsleistungen berechtigt sind, sowie die in den Rehabilitationsrichtlinien vorgesehene 16-stündige Fortbildung für Ärzte, die einen der dort geforderten Qualifikationsnachweise nicht erbringen können. Die Anforderungen an die Fortbildung und die zur Durchführung berechtigten Personen sind detailliert beschrieben.

Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen zur medizinischen Rehabilitation
Bekanntmachung im Deutschen Ärzteblatt Nr. 8 v. 25.02.2005, Seite A-530; Inkrafttreten: 01.03.05