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Wie eine Zukunftsbranche Fachkräfte gewinnt

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Bessere Bezahlung, mehr Vollzeit-Stellen und eine Ausbildungsreform? Das AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) beleuchtet Lösungsansätze für die anstehenden Herausforderungen in der Pflege. 950.000 Menschen sind in Deutschland bei ambulanten Pflegediensten und in Heimen beschäftigt. 85 Prozent davon sind Frauen. Nur etwa 50 Prozent der Beschäftigten arbeiten Vollzeit. Gleichzeitig fehlt der Nachwuchs, und die Zahl der Pflegebedürftigen steigt bis 2030 von derzeit 2,6 Millionen auf rund 3,5 Millionen. Das sagt eine Untersuchung des Forschungsunternehmens Prognos. Außerdem erzählt G+G-Autorin Magaret Heckel, wie es dazu kam, dass eine 88-Jährige ihr Pflegeheim trotz Bandscheibenvorfall, Schulter- und Armbruch wieder verlassen konnte. Ferner in der Februarausgabe: Wie ein Medizinstudent Schüler vom Nichtrauchen überzeugen will und vier Antworten auf die Frage, ob Sanktionen die Telematik-Infrastruktur voranbringen.

G+G-Gespräch: "Pflege braucht einen Qualifizierungs-Schub"

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1993 gründete Ute Schulz ein Pflegeunternehmen. Heute beschäftigt sie  knapp 60 Mitarbeiter und erhielt 2014 für ihr betriebliches Gesundheitsmanagement den ersten Gesundheitspreis Brandenburg. "Mir kommt es darauf an, dass die Pflegekräfte zufrieden sind", sagt die gelernte Krankenschwester. Wie sie das schafft, verrät die 54-Jährige im G+G-Gespräch. "Ich schließe immer unbefristete Verträge. Ich mache acht Wochen im Voraus einen Wunschdienstplan. Für die Kinderbetreuung gibt es einen Betriebskindergarten. Und meine Mitarbeiter können sich Fortbildungen aussuchen, die sie wirklich interessieren." Zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, und der Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie an der Berliner Charité, Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, diskutiert sie über den richtigen Weg zu einer zukunftsfähigen Pflege.

G+G-Gespräch: "Pflege braucht einen Qualifizierungs-Schub"
G+G Ausgabe 02/2015

 

G+G und G+G-Spezial

"Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) ist das AOK-Forum für Politik, Praxis und Wissenschaft. Die nachfolgenden Artikel, Berichte und Reportagen drehen sich alle um das Thema "Pflege". Durch das Anklicken der Bilder steht das jeweilige Dokument zum Herunterladen bereit.

 

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Heime in Deutschland pflegen Menschen durchweg mit bester Qualität - das besagen zumindest die Noten, die der Medizinische Dienst der Krankenkassen vergibt. Doch wenn fast alle eine Eins oder Zwei bekommen, ist Skepsis angebracht. Heidemarie Kelleter und Nadine-Michèle Szepan beschreiben ein neues Bewertungssystem für die stationäre Pflege, das Pflegebedürftigen, Pflegekassen und Einrichtungen mehr Durchblick bringt. Der G+G-Beitrag von Heidemarie Kelleter und Nadine-Michèle Szepan zum Herunterladen.

Eine "von vorn bis hinten missglückte Konstruktion" ist der von der Großen Koalition geplante Pflege-Vorsorgefonds aus Sicht von Prof. Dr. Klaus Jacobs, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO), und Prof. Dr. Heinz Rothgang von der Universität Bremen. Nach Einschätzung der beiden Gesundheitsökonomen wird der Beitragssatz zur Pflegeversicherung bei konstanten Gehältern, Preisen und Leistungen bis Mitte der 2050er-Jahre in jedem Fall ansteigen, weil die Zahl der Beitragszahler und somit die Summe der beitragspflichtigen Einnahmen zurückgingen. Diese Entwicklung könne auch durch den Fonds nicht "untertunnelt werden". Zudem werde die angekündigte Beitragssatz-Stabilisierung durch den Fonds "kaum wahrnehmbar" sein. Um den Beitragssatzanstieg zu bremsen und die Finanzierung der Pflegeversicherung solidarischer zu gestalten, müssten Jacobs und Rothgang zufolge bei der Beitragskalkulation vielmehr alle Einkommen und Personen berücksichtigt werden. Der Beitrag steht zum Herunterlanden bereit.

Senioren-Wohngemeinschaften gelten bei vielen Pflegebedürftigen als beliebte Wohnform. Die Bewohner der WGs können sich gleichzeitig ihre Häuslichkeit bewahren, die Leistungen ambulanter Pflegedienste in Anspruch nehmen und vom Zusammensein mit anderen Bewohnern profitieren. Am Beispiel einer Berliner Senioren-WG skizziert Reporter Thomas Hommel in der G+G den Alltag in betreuten Wohngemeinschaften. G+G-Reportage zum Herunterladen

Die neue Bundesregierung hat die Pflege zu einem ihren wichtigsten sozialpolitischen Themen erklärt. Doch die Pflegeversicherung steht nicht zum ersten Mal auf der Tagesordnung. In den beiden vorangegangenen Legislaturperioden haben bereits zwei Expertenkommissionen detaillierte Vorschläge für eine Weiterentwicklung der Pflegeversicherung und vor allem für eine Neudefinition des Begriffs Pflegebedürftigkeit erarbeitet. "Wann, wenn nicht jetzt?" lautet daher der Titel des G+G-Spezials, in dem Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Krankenversicherung die Chancen, Wege und Ziele aufzeigen, die in einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff liegen. Das gesamte Heft zum Herunterladen.

Immer mehr Menschen verbringen ihre letzten Lebensjahre im Pflegeheim. Deshalb beschäftigt sich die SPD-Politikerin, Marlene Rupprecht, im G+G-Einwurf mit den Bedürfnissen sterbender Menschen. Sie meint, dass viele Heime trotz großer Fortschritte in diesem Punkt noch einen Nachholbedarf haben. Die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes fordert die stationären Einrichtungen auf, sich noch mehr an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner zu orientieren. Hier der G+G-Einwurf zum Herunterladen.

"Aktiv älter werden mit App und Web" - so lautete das Motto 2013 des AOK-Leonardo Gesundheitspreis, dem höchstdotierten Gesundheitspreis für digitale Prävention in Deutschland. Das Gewinnerprojekt "Vera" setzt genau darauf. Die Bremer Heimstiftung hat ein Konzept für gesundes älter werden mit digitaler Unterstützung aufgelegt. Mit einer interaktiven, webbasierten Plattform werden so die älteren Menschen mit digitaler Unterstützung motivieren, für ihre körperliche und geistige Fitness aktiv zu werden. Das G+G-Spezial zum Herunterladen.

Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften wird künftig deutlich steigen. So werden Pflegeeinrichtungen untereinander immer stärker in Wettbewerb um Nachwuchs und Fachkräfte treten müssen. Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine Möglichkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Das G+G-Spezial "Pflege für die Pflege" informiert über Konzepte, Projekte und Perspektiven der betrieblichen Gesundheitsförderunge für Pflegeberufe. Das gesamte Heft zum Herunterladen.

Gerade mal 15 Jahre ist die gesetzliche Pflegeversicherung alt. Eine erste Reform hat sie mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz von 2008 bereits hinter sich. Um der immer älter werdenden Bevölkerung und dem erhöhten Pflegebedarf gerecht zu werden, sind allerdings weitere Reformen nötig. Positionen und Perspektiven zur Finanzierung und Qualität der Pflege sowie zur Neu-Definition des Pflegebegriffs, zeigt das G+G-Spezial "Frischkur für die Pflege".

Wenn Senioren Kraft und Balance trainieren, sinkt die Gefahr, dass sie stürzen und sich dadurch schwerwiegende Verletzungen zuziehen. Ulmer Wissenschaftler entwickelten deshalb ein Sturzprophylaxe-Programm, das inzwischen zahlreiche Pflegeheime umsetzen. Die Titelgeschichte der G+G erläutert Aufbau und Erfolge des Programm. Eine Reportage aus einer Pflegeeinrichtung schildert, wie die Sturzprophylaxe vor Ort eingesetzt wird. Die G+G zum Herunterladen.

Fehler als Chance – Profis aus Pflege und Praxis berichten

Cover der Broschüre: Fehler als Chance

In der Broschüre des AOK-Bundesverbandes schildern Menschen aus medizinischen und pflegerischen Berufen, wie ihnen Fehler oder Beinaheschäden unterlaufen sind, wie sie damit umgegangen sind und was sie daraus gelernt haben. "Fehler als Chance" gibt Einblicke in das Fehlermanagement einer Hamburger Kinderklinik und informiert über die Ergebnisse einer Studie, die die Wahrnehmung und dem Umgang mit Fehlern durch Pflegekräfte in Deutschland untersucht hat. Experten erklären, wie gute Patientenkommunikation funktioniert.

Die Broschüre erscheint in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit, dem Bundesverband Pflegemanagement, dem Verband medizinischer Fachberufe und dem Deutschen Pflegerat.

Die Broschüre zum Herunterladen

Fehler als Chance - Profis aus Pflege und Praxis berichten

Die Broschüre "Fehler als Chance - Profis aus Pflege und Praxis berichten" können Sie in Einzelexemplaren kostenlos beim AOK-Bundesverband bestellen. Bitte füllen Sie dazu das Formular aus. Wir schicken Ihnen die Broschüre dann zu.

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