Publikationen

G+G 06/14 Pferdefuß

Eine "von vorn bis hinten missglückte Konstruktion" ist der von der Großen Koalition geplante Pflege-Vorsorgefonds aus Sicht von Prof. Dr. Klaus Jacobs, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO), und Prof. Dr. Heinz Rothgang von der Universität Bremen. Nach Einschätzung der beiden Gesundheitsökonomen wird der Beitragssatz zur Pflegeversicherung bei konstanten Gehältern, Preisen und Leistungen bis Mitte der 2050er-Jahre in jedem Fall ansteigen, weil die Zahl der Beitragszahler und somit die Summe der beitragspflichtigen Einnahmen zurückgingen. Diese Entwicklung könne auch durch den Fonds nicht "untertunnelt werden". Zudem werde die angekündigte Beitragssatz-Stabilisierung durch den Fonds "kaum wahrnehmbar" sein. Um den Beitragssatzanstieg zu bremsen und die Finanzierung der Pflegeversicherung solidarischer zu gestalten, müssten Jacobs und Rothgang zufolge bei der Beitragskalkulation vielmehr alle Einkommen und Personen berücksichtigt werden.

"Pflegefonds als Pferdefuß"
G+G-Beitrag von Prof. Dr. Klaus Jacobs und Prof. Dr. Heinz Rothgang

 

Senioren-WG: Was neue Wohnformen im Alter auszeichnet

Tietelbild G+G 01/14

Senioren-Wohngemeinschaften gelten bei vielen Pflegebedürftigen als beliebte Wohnform. Die Bewohner der WGs können sich gleichzeitig ihre Häuslichkeit bewahren, die Leistungen ambulanter Pflegedienste in Anspruch nehmen und vom Zusammensein mit anderen Bewohnern profitieren. Am Beispiel einer Berliner Senioren-WG skizziert Reporter Thomas Hommel in der G+G den Alltag in betreuten Wohngemeinschaften. Die weiteren Themen: Die ersten Wochen von Hermann Gröhe (CDU) als neuer Bundesgesundheitsminister, drei südamerikanische Gesundheitssysteme im Fokus und Informationen zur Sturzprävention für Senioren.

"Pflege im kleinen Kreis"
G+G-Reportage von Reporter Thomas Hommel

 

Fehler als Chance – Profis aus Pflege und Praxis berichten

Cover der Broschüre: Fehler als Chance

In der Broschüre des AOK-Bundesverbandes schildern Menschen aus medizinischen und pflegerischen Berufen, wie ihnen Fehler oder Beinaheschäden unterlaufen sind, wie sie damit umgegangen sind und was sie daraus gelernt haben. "Fehler als Chance" gibt Einblicke in das Fehlermanagement einer Hamburger Kinderklinik und informiert über die Ergebnisse einer Studie, die die Wahrnehmung und dem Umgang mit Fehlern durch Pflegekräfte in Deutschland untersucht hat. Experten erklären, wie gute Patientenkommunikation funktioniert.

Die Broschüre erscheint in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit, dem Bundesverband Pflegemanagement, dem Verband medizinischer Fachberufe und dem Deutschen Pflegerat.

Die Broschüre zum Herunterladen

Fehler als Chance - Profis aus Pflege und Praxis berichten

Die Broschüre "Fehler als Chance - Profis aus Pflege und Praxis berichten" können Sie in Einzelexemplaren kostenlos beim AOK-Bundesverband bestellen. Bitte füllen Sie dazu das Formular aus. Wir schicken Ihnen die Broschüre dann zu.

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Schluss mit dem Kompetenz-Hickhack

Andreas Westerfellhaus, Präsident Dt. Pflegerat - k

Andreas Westerfellhaus

Pflege ist "in". Das behauptet der gerade wiedergewählte Präsident des Deutschen Pflegerates, Andreas Westerfellhaus, im G+G-Interview. "Ich versuche immer, an erster Stelle die gute Botschaft und nicht die Jammerbotschaft zu setzen", so der 57-Jährige. Dabei will er die Realität nicht bunter zeichnen, als sie ist. Pflegearbeit bedeute hohe Belastungen bei relativ schlechter Bezahlung. Pflege biete aber auch Karrierechancen vom Krankenbett bis hinauf ins Klinikmanagement. Seine Forderung: die Kompetenzen nicht-ärztlicher Berufsgruppen zum Wohle der Patienten stärker nutzen. Mit dem Kompetenzgerangel zwischen Ärzten und Pflegern müsse Schluss sein. "Ich spüre bei vielen Pflegekräften das wachsende Gefühl, dass wir etwas ändern können", sagt Westerfellhaus.

G+G 10/13 Schluss mit dem Kompetenz-Hickhack
G+G-Interview mit Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates

 

Votum für die Pflege

Grafik G+G-Leserumfrage - pl

Für fast die Hälfte der Teilnehmer der Leserumfrage (44 Prozent) des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) ist das Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) der gesundheitspolitische Flop der auslaufenden Legislaturperiode. Das hat die G+G-Umfrage im Frühjahr 2013 ergeben. Gleichzeitig ist die Pflege eines der dringlichsten Themen für die Zeit nach der Bundestagswahl am 22. September. 27 Prozent der Teilnehmer sind dieser Meinung. Weit abgeschlagen folgen Krankenhausfinanzierung (15 Prozent) und Ärztemangel (12 Prozent). Top der auslaufenden Legislaturperiode ist für die Teilnehmer der G+G-Befragung übrigens das Versorgungsstrukturgesetz. 42 Prozent sind der Meinung, dass das sogenannte Landärztegesetz wichtige Weichen gestellt habe.

Leserumfrage: Votum für die Pflege
G+G-Beitrag von Hans-Bernhard Henkel-Hoving

 

Pflege Kompakt
Der AOK-Newsletter für die Pflege. Erscheinungsdatum: 11.07.13

Altenhilfe braucht Hospizarbeit

GG 3/13 Marlene Rupprecht, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes und SPD-Bundestagsabgeordnete

Immer mehr Menschen verbringen ihre letzten Lebensjahre im Pflegeheim. Deshalb beschäftigt sich die SPD-Politikerin, Marlene Rupprecht, im G+G-Einwurf mit den Bedürfnissen sterbender Menschen. Sie meint, dass viele Heime trotz großer Fortschritte in diesem Punkt noch einen Nachholbedarf haben. Die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes fordert die stationären Einrichtungen auf, sich noch mehr an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner zu orientieren.

Altenhilfe braucht Hospizarbeit
G+G-Einwurf zum Herunterladen

 

Aktiv älter werden mit App und Web

G+G-Spezial 03/13 - Titelbild - k

"Aktiv älter werden mit App und Web" - so lautete das Motto 2013 des AOK-Leonardo Gesundheitspreis, dem höchstdotierten Gesundheitspreis für digitale Prävention in Deutschland. Das Gewinnerprojekt "Vera" setzt genau darauf. Die Bremer Heimstiftung hat ein Konzept für gesundes älter werden mit digitaler Unterstützung aufgelegt. Mit einer interaktiven, webbasierten Plattform werden so die älteren Menschen mit digitaler Unterstützung motivieren, für ihre körperliche und geistige Fitness aktiv zu werden.

Aktiv älter werden mit App und Web
G+G-Spezial 03/13 zum Herunterladen

 

Pflege für die Pflege

G+G- Spezial 11/11 - Pflege

Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften wird künftig deutlich steigen. So werden Pflegeeinrichtungen untereinander immer stärker in Wettbewerb um Nachwuchs und Fachkräfte treten müssen. Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine Möglichkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Das G+G-Spezial "Pflege für die Pflege" informiert über Konzepte, Projekte und Perspektiven der betrieblichen Gesundheitsförderunge für Pflegeberufe.

Pflege für die Pflege
G+G-Spezial 11/11 zum Herunterladen

 

Frischkur für die Pflege

G+G- Spezial 05/10

Gerade mal 15 Jahre ist die gesetzliche Pflegeversicherung alt. Eine erste Reform hat sie mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz von 2008 bereits hinter sich. Um der immer älter werdenden Bevölkerung und dem erhöhten Pflegebedarf gerecht zu werden, sind allerdings weitere Reformen nötig. Positionen und Perspektiven zur Finanzierung und Qualität der Pflege sowie zur Neu-Definition des Pflegebegriffs, zeigt die aktuelle G+G-Spezial "Frischkur für die Pflege".

Frischkur für die Pflege
G+G-Spezial 05/10 zum Herunterladen

 

G+G 06/2009: Sturzgefahr

GG 06.09

G+G 06/2009 - Vorsicht: Stufe!

 

G+G 02/2008: Jedem seinen Pflegescout

GG 02.08

G+G 02/2008 - Jedem seinen Pflegescout

 

G+G Spezial 09/2007: Nachschlag für die Pflege

GG-Spezial 09.07

G+G Spezial 09/2007 - Pflegereform

 

G+G 11/2006: Die Pflege-Profis stärken

GG 11.06

G+G 11/2006 Die Pflege-Profis stärken

 

G+G Spezial 03/2006: Pflege mit Weitblick

GG-Spezial 03.06

Pflege mit Weitblick
G+G Spezial 03/06 zum Herunterladen

G+G 01/2006: Ein Maß für den Qualitäts-Check

GG 01.06

G+G 01/2006: Ein Maß für den Qualitäts-Check
Inhalte und mögliche Wirkungen der neuen Richtlinie von Christoph Frey