Reform der Pflegeausbildung auf dem Weg ins Parlament

Reform der Pflegeausbildung auf dem Weg ins Parlament

(20.01.16) Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf für die Reform der Pflegeausbildung beschlossen. Damit kommt die generalistische Ausbildung für Pflegende der bisher getrennten Fachrichtungen Alten-, Kinder- und Krankenpflege in die parlamentarische Beratung. Der gemeinsame Entwurf des Bundesgesundheits- und des Familienministeriums soll einem veränderten Pflegebedarf gerecht werden. Geplant ist, dass mit Inkrafttreten zum 1. Januar 2018 zugleich der erste Jahrgang des neuen Ausbildungsberufs startet. ...->

E-Health-Gesetz tritt Anfang 2016 in Kraft

E-Health-Gesetz tritt Anfang 2016 in Kraft

(17.12.15) Am 18. Dezember 2015 steht das E-Health-Gesetz auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Bundesrates vor der Winterpause. Mit dem Gesetz will die Bundesregierung die digitale Vernetzung im Gesundheitswesen voranzutreiben. So soll die Kommunikation zwischen ambulanten und stationären Bereichen schneller und besser werden. Am 1. Januar 2016 soll das Gesetz in Kraft treten. ...->

Blickpunkt Klinik: Krankenhausreform bestimmt Zeitplan für 2016

Blickpunkt Klinik: Krankenhausreform bestimmt Zeitplan für 2016

 Titel Blickpunkt Klinik Ausgabe Dezember 2016

(16.12.15) Nach rund zweijährigen Beratungen und Verhandlungen tritt das Krankenhausstrukturgesetz Anfang 2016 in Kraft. Welche Aufgaben auf die Vertragspartner auf Bundesebene und den Gemeinsamen Bundesausschuss zukommen und welche Chancen sich für den Kliniksektor aus der Qualitätsoffensive ergeben, darüber informiert der aktuelle "Blickpunkt Klinik". ...->

Nationale Präventionskonferenz hat sich konstituiert

Nationale Präventionskonferenz hat sich konstituiert

(28.10.15) In Berlin hat sich am Montag (26. Oktober) die Nationale Präventionskonferenz (NPK) als Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Spitzenorganisationen von Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung konstituiert. Das neue Gremium soll eine nationale Präventionsstrategie entwickeln. ...->

EU-Sicherheitslogo im Internet wird Pflicht

EU-Sicherheitslogo im Internet wird Pflicht

Logo Versandapotheken

(26.10.15) Ab sofort müssen Internethändler von Medikamenten das im Juni eingeführte EU-Logo verpflichtend auf ihre Internetseite stellen. Das hatte die EU-Kommission in einer Durchführungsverordnung beschlossen, mit der neue technische Anforderungen zur Überprüfung der Echtheit von Online-Apotheken in den EU-Mitgliedstaaten etabliert werden. Alle Versandapotheken werden in ein nationales Register eingetragen. In Deutschland listet das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) aller zugelassenen Online-Apotheken auf. ...->

Verordnung von Rehabilitation vereinfacht

Verordnung von Rehabilitation vereinfacht

(23.10.15) Die Verordnung von medizinischer Rehabilitation wird ab 1. April 2016 einfacher. Dann fällt das Verordnungsmuster 60 weg. Damit brauchen Vertragsärzte nur noch ein Formular auszufüllen. Außerdem kann künftig jeder Vertragsarzt eine medizinische Rehabilitation verordnen. Diese Änderungen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) vergangene Woche beschlossen und die Rehabilitations-Richtlinie entsprechend angepasst. ...->

Rheumatoide Arthritis: IQWiG veröffentlicht erste Empfehlungen für ein neues Chroniker-Programm

Rheumatoide Arthritis: IQWiG veröffentlicht erste Empfehlungen für ein neues Chroniker-Programm

(13.10.15) Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse der aktuellen Leitlinien-Recherche zur rheumatoiden Arthritis veröffentlicht. Der Bericht bewertet die Empfehlungen aus 16 Leitlinien – darunter eine aus Deutschland – im Hinblick auf die mögliche Etablierung eines neuen Disease-Management-Programms (DMP). ...->

Studie zur Wirksamkeit von Rehabilitation vorgestellt

Studie zur Wirksamkeit von Rehabilitation vorgestellt

(04.09.15) Rehabilitation führt zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorgelegten Studie des Rheinisch-westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), die im Auftrag der Deutschen Rentenversicherungen Westfalen und Rheinland erstellt wurde. Eine gedruckte Ausgabe der Studie soll Mitte September vorliegen. ...->

Mehr Patienten in Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen

Mehr Patienten in Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen

(25.08.15) In Deutschlands Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen werden immer mehr Menschen behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in den Eckdaten der Krankenhausstatistik 2014 mitteilt, ist die Patientenzahl 2014 auf rund 1,97 Millionen gestiegen (2013: 1,96 Millionen). Das waren 18.400 Behandlungsfälle mehr als im Vorjahr (Plus 0,9 Prozent). ...->

Wie neue Technologien das Leben Älterer verändern

Wie neue Technologien das Leben Älterer verändern

Cover des eMagazins

(19.08.15) Notebook, Smartphone und Tablet haben längst Einzug in den persönlich und beruflichen Alltag gehalten. Dazu gesellen sich nun auch die sogenannten „Wearables“ wie Fitnessbänder und Smartwatches. Sie wollen nicht mehr nur informieren, sondern zu mehr Sport und einem gesünderen Lebensstil motivieren. In der neuen Ausgabe des eMagazins "Lebenlang" beschreibt der Leiter der Abteilung Prävention beim AOK-Bundesverband Kai Kolpatzik, wie die Gesundheitskasse die Entwicklung mitgestaltet und für mehr Transparenz und Verbraucherschutz bei neuen Technologien sorgen will. ...->

Kabinett beschließt Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

Kabinett beschließt Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

(31.07.15) Die Bundesregierung sagt der Korruption im Gesundheitswesen den Kampf an. Die entsprechende Änderung des Strafgesetzbuches hat das Kabinett auf den Weg gebracht. Danach drohen Ärzten, Apothekern und anderen Gesundheitsberufen bis zur drei Jahre Haft, wenn sie sich bei ihren heilberuflichen Entscheidungen durch Zuweisungen beeinflussen lassen. ...->

Neue Gesetze bringen Änderungen für die Reha

Neue Gesetze bringen Änderungen für die Reha

(24.07.15) Versicherte haben bei Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen ab jetzt ein größeres Wahlrecht. Das sieht das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VSG) vor, das am 23. Juli in Kraft getreten ist. So können Versicherte die Rehaeinrichtung jetzt aussuchen, wenn sie die dafür entstehenden Mehrkosten selbst tragen. Bisher galt diese Regelung nur für zertifizierte Einrichtungen, die keinen Versorgungsvertrag mit den Krankenkassen abgeschlossen haben. ...->

Bundesteilhabegesetz: Abschlussbericht der hochrangigen Arbeitsgruppe veröffentlicht

Bundesteilhabegesetz: Abschlussbericht der hochrangigen Arbeitsgruppe veröffentlicht

(21.07.15) Das Bundesteilhabegesetz, das die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen verbessern und ihre Teilhabe und Selbstbestimmung stärken soll, kommt voran. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 14. Juli den Abschlussbericht der hochrangigen Arbeitsgruppe veröffentlicht, die die Grundlagen zu dem neuen Gesetz erarbeitet hat. ...->

Neue Rahmenbedingungen zur Rehabilitation Abhängigkeitskranker

Neue Rahmenbedingungen zur Rehabilitation Abhängigkeitskranker

(14.07.15) Die Deutsche Rentenversicherung und die gesetzliche Krankenversicherung haben zwei neue gemeinsame Rahmenbedingungen zur Rehabilitation Abhängigkeitskranker beschlossen. Sie behandeln den Wechsel in die ambulante Rehabilitationsform und den Wechsel in die ambulante Entlassungsform. Beide Vereinbarungen sind zum 1. Juli in Kraft getreten. ...->

GKV-Finanzergebnis: Kassen bleiben im Minus

GKV-Finanzergebnis: Kassen bleiben im Minus

Grafik: Ausgaben in verschiedenen GKV-Leistungsbereichen (Q1/2015)

(06.07.15) 170 Millionen Euro mehr Ausgaben als Einnahmen, so die Bilanz der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im ersten Quartal 2015: Den Ausgaben von 53,25 Milliarden Euro standen Einnahmen in Höhe von 53,08 Euro gegenüber, das teilte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) mit. Dabei sind die Leistungsausgaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 4,5 Prozent gestiegen. Die höchsten Pro-Kopf-Zuwächse verzeichneten die Kassen bei Schutzimpfungen, im Bereich Behandlungs- beziehungsweise Häuslicher Krankenpflege und beim Krankengeld. Die Finanzreserven der GKV schmelzen weiter. ...->