Deutsche haben Lücken beim Gesundheitswissen

Deutsche haben Lücken beim Gesundheitswissen

(16.07.14) Das Wissen der Deutschen über Gesundheitsthemen ist lückenhaft. Fast 60 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten haben Defizite. Jeder siebte verfügt nur über eine unzureichende Gesundheitskompetenz, fast die Hälfte über eine problematische. Dies ist das Ergebnis des WIdOmonitors des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Es handelt sich um die erste repräsentative bundesweite Befragung zur Gesundheitskompetenz. Lediglich sieben Prozent verfügen laut Umfrage über ausgezeichnete Fähigkeiten. ...->

Erste Beratung der Pflegereform im Bundesrat

Erste Beratung der Pflegereform im Bundesrat

(15.07.14) Der Bundesrat hat am 11. Juli im ersten Durchgang über den Gesetzentwurf des ersten Pflegestärkungsgesetzes beraten. Durch das Gesetz will die Bundesregierung bereits ab 2015 Verbesserungen für Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und Pflegekräfte umsetzen. Noch in dieser Legislaturperiode soll auch der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt werden. ...->

Neues Projekt zum betrieblichen Gesundheitsmanagement

Neues Projekt zum betrieblichen Gesundheitsmanagement

(08.07.14) Die Gesundheit der Beschäftigen zu erhalten und zu verbessern - das ist Ziel eines dreijährigen Projektes des Neurologischen Rehabilitationszentrums (NRZ) Leipzig und der AOK PLUS zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung wurde jetzt unterzeichnet. Davon profitieren rund 1.000 Mitarbeiter in Bennewitz, Bad Lausick, Taucha und Altenburg. Mit der Rahmenvereinbarung wird die kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit in Zukunft weiter ausgebaut. ...->

Reha-Richtlinie: Anpassung der Verweise auf ICF

Reha-Richtlinie: Anpassung der Verweise auf ICF

(03.07.14) Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Richtlinie über Leistungen zur medizinischen Rehabilitation aktualisiert. In der überarbeiteten Richtlinie wurde der Verweis auf die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) anpasst sowie die Erläuterungen und Begriffsbestimmungen zur ICF in Anlage 1 überarbeitet. Die ICF ist eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO). ...->

Neues Institut soll Therapie für Demenzkranke finden

Neues Institut soll Therapie für Demenzkranke finden

(01.07.14) Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) und ihre niedersächsische Kollegin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) haben in Göttingen den Grundstein für ein neues Forschungszentrum gegen Alzheimer und Demenz gelegt. 

Künftig sollen die Wissenschaftler untersuchen, wie genetische Veranlagungen im Zusammenspiel mit Umweltfaktoren das Risiko von Alzheimer-Demenz beeinflussen. Damit ist das neue Zentrum weltweit das erste Institut was sich mit der Epigenetik von Hirnerkrankungen befasst. ...->

Gutachter fordern bedarfsgerechte Versorgung

Gutachter fordern bedarfsgerechte Versorgung

(24.06.14) Die Niederlassung auf dem Land soll für Ärzte attraktiver werden. Das hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) in seinem aktuellen Gutachten "Bedarfsgerechte Versorgung - Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche" gefordert. Die bisherigen Versuche, mehr Mediziner aufs Land zu locken, reichten nicht aus. ...->

Bundesregierung will ambulante Reha fördern

Bundesregierung will ambulante Reha fördern

(18.06.14) Die Bundesregierung will die Rehabilitation stärker fördern. Ambulante Reha-Einrichtungen sollen künftig in die Gewerbesteuerbefreiung einbezogen und damit den stationären Einrichtungen gleichgestellt werden. Das sieht der "Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften" vor. ...->

Hausärzte können Reha-Erfolg gut einschätzen

Hausärzte können Reha-Erfolg gut einschätzen

(06.05.14) Hausärzte können den Erfolg von Reha-Maßnahmen zumeist gut prognostizieren. Das zeigt eine in Baden-Württemberg durchgeführte Studie des Institutes für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm. Rund drei Viertel der Patienten, deren Hausärzte die Aussichten nach einer Reha-Maßnahme "sehr gut" oder "gut" einschätzten, kehrten ins Berufsleben zurück. ...->

5. Mai 2014: Welt-Händehygienetag

5. Mai 2014: Welt-Händehygienetag

(05.05.14) Regelmäßiges Waschen der Hände ist der beste Schutz vor Husten, Schnupfen oder gar schlimmeren Infektionen. Vor allem im medizinischen Bereich spielt das gründliche Waschen und Desinfizieren der Hände eine große Rolle, um Infektionskrankheiten zu vermeiden. Darauf macht der heutige (5. Mai) Welt-Händehygienetag aufmerksam. ...->

Gesundheitsausgaben lagen 2012 über 300 Milliarden Euro

Gesundheitsausgaben lagen 2012 über 300 Milliarden Euro

(10.04.14) Die Ausgaben für Gesundheit lagen in Deutschland im Jahr 2012 bei rund 300,4 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung um 6,9 Milliarden Euro oder 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltgesundheitstages mitteilte. Somit entfielen auf jeden Einwohner in der Bundesrepublik gut 3.740 Euro (2011: 3.660 Euro). ...->

Gesundheitswesen ist Deutschlands größter Arbeitgeber

Gesundheitswesen ist Deutschlands größter Arbeitgeber

Beschäftigte im Gesundheitswesen 03/2014 k

(07.03.14) Jeder achte Beschäftigte in Deutschland arbeitet im Gesundheitswesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte waren Ende 2012 rund 5,2 Millionen Menschen als Arzt, Therapeut oder Pfleger, in Praxen, Kliniken oder Pflegeeinrichtungen tätig. Das waren knapp zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Größte Gruppe ist das Personal an den Krankenhäusern, wo 2012 rund 1,1 Million Menschen arbeiteten. ...->

GBA sammelt Vorschläge für neue DMP

GBA sammelt Vorschläge für neue DMP

(26.02.14) Der Gemeinsame Bundesauschuss nimmt ab sofort Vorschläge für neue Disease-Management-Programme (DMP) entgegen. Insbesondere medizinische Dachverbände und Gesellschaften, die Sachverständigen der medizinischen Wissenschaft und Praxis sowie Spitzenverbände der Selbsthilfe- und Patientenorganisationen erhalten damit die Möglichkeit, Krankheiten zu benennen, die sich für strukturierte Behandlungsprogramme eignen. ...->

Krankenhaus-Report 2014: Wege zu mehr Patientensicherheit

Krankenhaus-Report 2014: Wege zu mehr Patientensicherheit

Krankenhaus-Report 2014 - Titel

(22.01.14) Mit der Routine wächst der Behandlungserfolg. "Wenn eine Klinik einen Eingriff besonders häufig durchführt, sind die Ergebnisse auch besser“, sagte der Mitherausgeber des neuen Krankenhaus-Reports Jürgen Klauber bei der Vorstellung der Studie in Berlin. Laut Studie verursachen Behandlungsfehler in Deutschlands Krankenhäusern jährlich in rund 190.000 Fällen gesundheitliche Schäden bei Patienten. Die Experten riefen unter anderem zu mehr Spezialisierung auf. ...->

Mehr Transparenz in geriatrischen Reha-Einrichtungen

Mehr Transparenz in geriatrischen Reha-Einrichtungen

(03.12.13) Künftig sollen die geriatrischen Reha-Einrichtungen die Prozess- und Ergebnisqualität sowie die Patientenzufriedenheit erfassen. Das hat der GKV-Spitzenverband jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Bereits seit Sommer 2012 erheben die geriatrischen Reha-Einrichtungen Daten zur Strukturqualität. ...->

Reha-Förderpreis ausgeschrieben

Reha-Förderpreis ausgeschrieben

(04.10.13) Auch in diesem Jahr schreibt die Celenus-Kliniken GmbH den mit 7.500 Euro dotierten rehabilitationswissenschaftlichen Förderpreis aus. "Es geht uns darum, die moderne Rehabilitation voranzubringen und dabei insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern", sagt der Chef der Offenburger Rehagruppe, Berthold Müller. ...->

Vernetzung steht im Mittelpunkt des KTQ-Forums 2013

Vernetzung steht im Mittelpunkt des KTQ-Forums 2013

(20.09.13) "Vernetzung in Gesundheitswesen" ist das Thema des diesjährigen KTQ-Forums. Dazu lädt die KTQ-GmbH am 18. und 19. Oktober 2013 Experten aus ganz Deutschland nach Berlin ein. Das Forum dient als Kontaktbörse und als Plattform für den fachlichen Austausch rund um das Thema Qualitätsmanagement. ...->

Meisten Reha-Betten stehen in privaten Häusern

Meisten Reha-Betten stehen in privaten Häusern

(29.08.13) Private Träger sind größte Anbieter von Reha-Leistungen. Fast zwei Drittel oder 65,9 Prozent aller Reha-Betten standen 2012 in Häusern in privater Hand. Öffentliche Einrichtungen hielten hingegen nur 18,1 Prozent der Betten vor. Mit 16 Prozent hatten die freigemeinnützigen Einrichtungen den geringsten Bettenanteil. ...->

Bessere Erfolge durch gute Teamarbeit in der medizinisch-beruflichen Rehabilitation

Bessere Erfolge durch gute Teamarbeit in der medizinisch-beruflichen Rehabilitation

(28.08.13) Die Teamarbeit von Ärzten und anderen Gesundheitsberufen ist ein Erfolgsfaktor in der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR). Das berichtet die Koordinierungsstelle Angewandte Rehabilitationsforschung in der Klinik für Rehabilitationsmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Ziel der Studie war es, mehr zu den Erfolgsfaktoren der MBOR aus Sicht der Therapeutinnen und Therapeuten zu erfahren. ...->

HTA-Bericht: Ergotherapie gut bei Menschen mit Demenz

HTA-Bericht: Ergotherapie gut bei Menschen mit Demenz

(20.08.13) Ergotherapie wirkt sich positiv bei mittlerer und schwerer Demenz aus. Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Health Technology Assessment-Bericht (HTA-Bericht) des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hervor. Richtig eingesetzt verbessert die Therapie Lebensqualität und den Gemütszustand von Demenzkranken, so die Wissenschaftler. ...->

DRV: Zahl der medizinischen Rehabilitationen steigt

DRV: Zahl der medizinischen Rehabilitationen steigt

(31.07.13) Immer mehr Arbeitnehmer in Deutschland nehmen die medizinische Rehabilitation in Anspruch. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) genehmigten Reha-Behandlungen auf fast 1,1 Millionen. Das zeigt eine statistische Analyse der DRV. 2005 waren es noch 880.000. In einem Zeitraum von acht Jahren nahm die Zahl der genehmigten Anträge damit um etwa 25 Prozent zu. ...->