Welthändehygienetag: "Erregersteckbriefe" informieren online über Infektionsrisiken

Welthändehygienetag: "Erregersteckbriefe" informieren online über Infektionsrisiken

Foto: Hände waschen

(05.05.16) Wer sich regelmäßig die Hände wäscht, schützt sich und andere vor Infektionskrankheiten. Für alle, die es genauer wissen wollen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) ein kompaktes Online-Informationsangebot zu Infektionsrisiken zusammengestellt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes und dem Robert-Koch-Institut (RKI) hat die BZgA detailliertes Hintergrundwissen zu bestimmten Krankheitserregern und ihren Übertragungswegen zusammengestellt - von A wie Adenovieren bis W wie Windpocken. ...->

Bessere Versorgung mit Inkontinenzhilfen

Bessere Versorgung mit Inkontinenzhilfen

Foto: Inkontinenzhilfen

(22.03.16) Der GKV-Spitzenverband hat die Qualitätsanforderungen für aufsaugende Inkontinenzhilfsmittel angehoben. Die Änderungen beziehen sich auf die Saugleistung, die Absorption von Gerüchen und die Atmungsaktivität. Die Produkte hatten aufgrund ihrer schlechten Qualität lange in der Kritik gestanden. Krankenkassen und Hersteller müssen zur Umsetzung der Neuregelung ihre Versorgungsverträge anpassen. ...->

Verordnung von Rehabilitationen wird einfacher

Verordnung von Rehabilitationen wird einfacher

(09.03.16) Ab 1. April 2016 kann jeder Vertragsarzt eine medizinische Rehabilitation zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnen. Der bisher notwendige Nachweis einer rehabilitationsmedizinischen Qualifikation ist dann nicht mehr notwendig. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen und die Rehabilitations-Richtlinie entsprechend geändert. Gleichzeitig hat der GBA das Verordnungsverfahren vereinfacht. ...->

Nationale Präventionskonferenz verabschiedet Empfehlungen zur Gesundheitsförderung

Nationale Präventionskonferenz verabschiedet Empfehlungen zur Gesundheitsförderung

(02.03.16) Die Nationale Präventionskonferenz hat bundesweit gültige Rahmenempfehlungen zur Gesundheitsförderung verabschiedet. Damit hat das Gremium, das von der gesetzlichen Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung getragen wird, seine erste gesetzliche Aufgabe erfüllt. Die nun beschlossenen Rahmenempfehlungen sollen die Grundlage einer künftigen nationalen Präventionsstrategie bilden und in den Ländern und Kommunen auf der Grundlage von Landesrahmenvereinbarungen umgesetzt werden. ...->

Gemeinsame Empfehlungen für Patientenschulungen für chronisch Kranke überarbeitet

Gemeinsame Empfehlungen für Patientenschulungen für chronisch Kranke überarbeitet

(12.05.15) Die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene haben die Gemeinsamen Empfehlungen für Patientenschulungen für chronisch Kranke aktualisiert. Überarbeitet wurden die Qualifikationsanforderungen für das Schulungspersonal, die Voraussetzungen der Inanspruchnahme sowie die Leistungsgewährung. Ziel der Schulungen ist unter anderem, dass chronisch kranke Menschen lernen, besser mit ihrer Krankheit umzugehen, und sich dadurch ihre Lebensqualität erhöht. ...->

Nationale Präventionskonferenz hat sich konstituiert

Nationale Präventionskonferenz hat sich konstituiert

(28.10.15) In Berlin hat sich am Montag (26. Oktober) die Nationale Präventionskonferenz (NPK) als Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Spitzenorganisationen von Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung konstituiert. Das neue Gremium soll eine nationale Präventionsstrategie entwickeln. ...->

Verordnung von Rehabilitation vereinfacht

Verordnung von Rehabilitation vereinfacht

(23.10.15) Die Verordnung von medizinischer Rehabilitation wird ab 1. April 2016 einfacher. Dann fällt das Verordnungsmuster 60 weg. Damit brauchen Vertragsärzte nur noch ein Formular auszufüllen. Außerdem kann künftig jeder Vertragsarzt eine medizinische Rehabilitation verordnen. Diese Änderungen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) vergangene Woche beschlossen und die Rehabilitations-Richtlinie entsprechend angepasst. ...->

Rheumatoide Arthritis: IQWiG veröffentlicht erste Empfehlungen für ein neues Chroniker-Programm

Rheumatoide Arthritis: IQWiG veröffentlicht erste Empfehlungen für ein neues Chroniker-Programm

(13.10.15) Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse der aktuellen Leitlinien-Recherche zur rheumatoiden Arthritis veröffentlicht. Der Bericht bewertet die Empfehlungen aus 16 Leitlinien – darunter eine aus Deutschland – im Hinblick auf die mögliche Etablierung eines neuen Disease-Management-Programms (DMP). ...->

Studie zur Wirksamkeit von Rehabilitation vorgestellt

Studie zur Wirksamkeit von Rehabilitation vorgestellt

(04.09.15) Rehabilitation führt zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorgelegten Studie des Rheinisch-westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), die im Auftrag der Deutschen Rentenversicherungen Westfalen und Rheinland erstellt wurde. Eine gedruckte Ausgabe der Studie soll Mitte September vorliegen. ...->

Mehr Patienten in Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen

Mehr Patienten in Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen

(25.08.15) In Deutschlands Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen werden immer mehr Menschen behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in den Eckdaten der Krankenhausstatistik 2014 mitteilt, ist die Patientenzahl 2014 auf rund 1,97 Millionen gestiegen (2013: 1,96 Millionen). Das waren 18.400 Behandlungsfälle mehr als im Vorjahr (Plus 0,9 Prozent). ...->

Neue Gesetze bringen Änderungen für die Reha

Neue Gesetze bringen Änderungen für die Reha

(24.07.15) Versicherte haben bei Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen ab jetzt ein größeres Wahlrecht. Das sieht das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VSG) vor, das am 23. Juli in Kraft getreten ist. So können Versicherte die Rehaeinrichtung jetzt aussuchen, wenn sie die dafür entstehenden Mehrkosten selbst tragen. Bisher galt diese Regelung nur für zertifizierte Einrichtungen, die keinen Versorgungsvertrag mit den Krankenkassen abgeschlossen haben. ...->

Bundesteilhabegesetz: Abschlussbericht der hochrangigen Arbeitsgruppe veröffentlicht

Bundesteilhabegesetz: Abschlussbericht der hochrangigen Arbeitsgruppe veröffentlicht

(21.07.15) Das Bundesteilhabegesetz, das die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen verbessern und ihre Teilhabe und Selbstbestimmung stärken soll, kommt voran. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 14. Juli den Abschlussbericht der hochrangigen Arbeitsgruppe veröffentlicht, die die Grundlagen zu dem neuen Gesetz erarbeitet hat. ...->

Antibiotika: WHO einigt sich auf Aktionsplan

Antibiotika: WHO einigt sich auf Aktionsplan

(27.05.15) Die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben einen globalen Aktionsplan zum Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen verabschiedet. Ziel sei es, eine wirksame Behandlung und Vorbeugung bakterieller Infektionen durch effektive und sichere Medikamente auch weiter gewährleisten zu können, erklärte die Organisation. Unter anderem fordert die WHO bessere Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern, um dort Infektionen mit resistenten und daher lebensbedrohlichen Keimen zu verhindern. ...->

Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant, deutliche Unterschiede zwischen den Berufen

Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant, deutliche Unterschiede zwischen den Berufen

(01.04.15) Insgesamt ist der Krankenstand bei den elf Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern im Jahr 2014 nahezu unverändert geblieben. Er stieg im Vergleich zu 2013 lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Jeder Beschäftigte war demnach im Schnitt 18,9 Tage aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung arbeitsunfähig. Die Ursachen allerdings unterscheiden sich erheblich nach den Berufszweigen. ...->

MGW startet Infokampagne für Ärzte und Väter

MGW startet Infokampagne für Ärzte und Väter

(04.02.15) Das Müttergenesungswerk (MGW) startet eine neue Informationskampagne zu Vater-Kind-Kuren. Die Aktion richtet sich an niedergelassene Allgemeinmediziner, Kardiologen und Internisten sowie an die Väter direkt. Ziel ist es, vor allem Väter mehr auf diese Gesundheitsmaßnahmen aufmerksam zu machen. ...->