Länderkammer billigt das Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

Länderkammer billigt das Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

(25.05.16) Auch der Bundesrat hat das von der Bundesregierung vorgelegte Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen passieren lassen. Angehörige von Heilberufen machen sich künftig strafbar, wenn sie beim Bezug oder bei der Verordnung von Arznei, Hilfs- und Heilmitteln oder Medizinprodukten Vorteile für sich selbst oder für Dritte erlangen. Gleichwohl wies die Länderkammer in ihrer Entschließung auf verbliebene Gesetzeslücken hin: So ziele das Gesetz nur auf Wettbewerbs-, nicht aber auf Patientenschutz; zudem fielen Apotheker aus dem tatsächlichen Anwendungsbereich heraus. ...->

Welthändehygienetag: "Erregersteckbriefe" informieren online über Infektionsrisiken

Welthändehygienetag: "Erregersteckbriefe" informieren online über Infektionsrisiken

Foto: Hände waschen

(05.05.16) Wer sich regelmäßig die Hände wäscht, schützt sich und andere vor Infektionskrankheiten. Für alle, die es genauer wissen wollen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) ein kompaktes Online-Informationsangebot zu Infektionsrisiken zusammengestellt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes und dem Robert-Koch-Institut (RKI) hat die BZgA detailliertes Hintergrundwissen zu bestimmten Krankheitserregern und ihren Übertragungswegen zusammengestellt - von A wie Adenovieren bis W wie Windpocken. ...->

Bessere Versorgung mit Inkontinenzhilfen

Bessere Versorgung mit Inkontinenzhilfen

Foto: Inkontinenzhilfen

(22.03.16) Der GKV-Spitzenverband hat die Qualitätsanforderungen für aufsaugende Inkontinenzhilfsmittel angehoben. Die Änderungen beziehen sich auf die Saugleistung, die Absorption von Gerüchen und die Atmungsaktivität. Die Produkte hatten aufgrund ihrer schlechten Qualität lange in der Kritik gestanden. Krankenkassen und Hersteller müssen zur Umsetzung der Neuregelung ihre Versorgungsverträge anpassen. ...->

Verordnung von Rehabilitationen wird einfacher

Verordnung von Rehabilitationen wird einfacher

(09.03.16) Ab 1. April 2016 kann jeder Vertragsarzt eine medizinische Rehabilitation zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnen. Der bisher notwendige Nachweis einer rehabilitationsmedizinischen Qualifikation ist dann nicht mehr notwendig. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen und die Rehabilitations-Richtlinie entsprechend geändert. Gleichzeitig hat der GBA das Verordnungsverfahren vereinfacht. ...->

Nationale Präventionskonferenz verabschiedet Empfehlungen zur Gesundheitsförderung

Nationale Präventionskonferenz verabschiedet Empfehlungen zur Gesundheitsförderung

(02.03.16) Die Nationale Präventionskonferenz hat bundesweit gültige Rahmenempfehlungen zur Gesundheitsförderung verabschiedet. Damit hat das Gremium, das von der gesetzlichen Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung getragen wird, seine erste gesetzliche Aufgabe erfüllt. Die nun beschlossenen Rahmenempfehlungen sollen die Grundlage einer künftigen nationalen Präventionsstrategie bilden und in den Ländern und Kommunen auf der Grundlage von Landesrahmenvereinbarungen umgesetzt werden. ...->

Reform der Pflegeberufe: Gesundheitsausschuss des Bundesrates empfiehlt Beschluss

Reform der Pflegeberufe: Gesundheitsausschuss des Bundesrates empfiehlt Beschluss

(19.02.16) Der Gesundheitsausschuss des Bundesrates erwartet von der neuen Pflegeausbildung positive Impulse für Pflege und Pflegeberufe. In seiner Stellungnahme vom 16. Februar 2016 empfiehlt er der Länderkammer, dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zuzustimmen. Die Reform läge sowohl im Interesse der Pflegebedürftigen als auch der Berufsangehörigen selbst und trage zur Attraktivität des Berufsbildes bei. Unterschiede in der Entlohnung von Pflegekräften sollten noch weiter abgebaut werden. Das Bundesratsplenum befasst sich am 26. Februar 2016 mit dem Gesetz. ...->

E-Health-Gesetz tritt Anfang 2016 in Kraft

E-Health-Gesetz tritt Anfang 2016 in Kraft

(17.12.15) Am 18. Dezember 2015 steht das E-Health-Gesetz auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Bundesrates vor der Winterpause. Mit dem Gesetz will die Bundesregierung die digitale Vernetzung im Gesundheitswesen voranzutreiben. So soll die Kommunikation zwischen ambulanten und stationären Bereichen schneller und besser werden. Am 1. Januar 2016 soll das Gesetz in Kraft treten. ...->

Gemeinsame Empfehlungen für Patientenschulungen für chronisch Kranke überarbeitet

Gemeinsame Empfehlungen für Patientenschulungen für chronisch Kranke überarbeitet

(12.05.15) Die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene haben die Gemeinsamen Empfehlungen für Patientenschulungen für chronisch Kranke aktualisiert. Überarbeitet wurden die Qualifikationsanforderungen für das Schulungspersonal, die Voraussetzungen der Inanspruchnahme sowie die Leistungsgewährung. Ziel der Schulungen ist unter anderem, dass chronisch kranke Menschen lernen, besser mit ihrer Krankheit umzugehen, und sich dadurch ihre Lebensqualität erhöht. ...->

Nationale Präventionskonferenz hat sich konstituiert

Nationale Präventionskonferenz hat sich konstituiert

(28.10.15) In Berlin hat sich am Montag (26. Oktober) die Nationale Präventionskonferenz (NPK) als Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Spitzenorganisationen von Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung konstituiert. Das neue Gremium soll eine nationale Präventionsstrategie entwickeln. ...->

EU-Sicherheitslogo im Internet wird Pflicht

EU-Sicherheitslogo im Internet wird Pflicht

Logo Versandapotheken

(26.10.15) Ab sofort müssen Internethändler von Medikamenten das im Juni eingeführte EU-Logo verpflichtend auf ihre Internetseite stellen. Das hatte die EU-Kommission in einer Durchführungsverordnung beschlossen, mit der neue technische Anforderungen zur Überprüfung der Echtheit von Online-Apotheken in den EU-Mitgliedstaaten etabliert werden. Alle Versandapotheken werden in ein nationales Register eingetragen. In Deutschland listet das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) aller zugelassenen Online-Apotheken auf. ...->

Verordnung von Rehabilitation vereinfacht

Verordnung von Rehabilitation vereinfacht

(23.10.15) Die Verordnung von medizinischer Rehabilitation wird ab 1. April 2016 einfacher. Dann fällt das Verordnungsmuster 60 weg. Damit brauchen Vertragsärzte nur noch ein Formular auszufüllen. Außerdem kann künftig jeder Vertragsarzt eine medizinische Rehabilitation verordnen. Diese Änderungen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) vergangene Woche beschlossen und die Rehabilitations-Richtlinie entsprechend angepasst. ...->

Rheumatoide Arthritis: IQWiG veröffentlicht erste Empfehlungen für ein neues Chroniker-Programm

Rheumatoide Arthritis: IQWiG veröffentlicht erste Empfehlungen für ein neues Chroniker-Programm

(13.10.15) Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse der aktuellen Leitlinien-Recherche zur rheumatoiden Arthritis veröffentlicht. Der Bericht bewertet die Empfehlungen aus 16 Leitlinien – darunter eine aus Deutschland – im Hinblick auf die mögliche Etablierung eines neuen Disease-Management-Programms (DMP). ...->

Studie zur Wirksamkeit von Rehabilitation vorgestellt

Studie zur Wirksamkeit von Rehabilitation vorgestellt

(04.09.15) Rehabilitation führt zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorgelegten Studie des Rheinisch-westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), die im Auftrag der Deutschen Rentenversicherungen Westfalen und Rheinland erstellt wurde. Eine gedruckte Ausgabe der Studie soll Mitte September vorliegen. ...->

Mehr Patienten in Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen

Mehr Patienten in Vorsorge- oder Rehaeinrichtungen

(25.08.15) In Deutschlands Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen werden immer mehr Menschen behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in den Eckdaten der Krankenhausstatistik 2014 mitteilt, ist die Patientenzahl 2014 auf rund 1,97 Millionen gestiegen (2013: 1,96 Millionen). Das waren 18.400 Behandlungsfälle mehr als im Vorjahr (Plus 0,9 Prozent). ...->

Wie neue Technologien das Leben Älterer verändern

Wie neue Technologien das Leben Älterer verändern

Cover des eMagazins

(19.08.15) Notebook, Smartphone und Tablet haben längst Einzug in den persönlich und beruflichen Alltag gehalten. Dazu gesellen sich nun auch die sogenannten „Wearables“ wie Fitnessbänder und Smartwatches. Sie wollen nicht mehr nur informieren, sondern zu mehr Sport und einem gesünderen Lebensstil motivieren. In der neuen Ausgabe des eMagazins "Lebenlang" beschreibt der Leiter der Abteilung Prävention beim AOK-Bundesverband Kai Kolpatzik, wie die Gesundheitskasse die Entwicklung mitgestaltet und für mehr Transparenz und Verbraucherschutz bei neuen Technologien sorgen will. ...->