Innovationsfonds: Auch die ersten Förderprojekte der zweiten Welle stehen fest

Innovationsfonds: Auch die ersten Förderprojekte der zweiten Welle stehen fest

(27.04.17) Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) hat 26 weitere Projekte ausgewählt, die mit Mitteln des Innovationsfonds gefördert werden. Zur Bewerbung aufgefordert waren Initiativen aus dem Bereich neuer Versorgungsformen. Neun der neuen Förderprojekte befassen sich mit Patientenkommunikation und Gesundheitskompetenz. ...->

Mindestlöhne in der Pflege sollen ab Januar 2018 steigen

Mindestlöhne in der Pflege sollen ab Januar 2018 steigen

Mindestlohn Pflege Übersicht

(27.04.17) Der Mindestlohn in der Pflege soll zum 1. Januar 2018 steigen. Er liegt dann bei 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten Deutschlands. In zwei Schritten soll er bis Januar 2020 weiter steigen und dann 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten betragen. Darauf einigte sich die Pflegekommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern. ...->

Pflegebedürftige sind mit MDK-Begutachtung zufrieden

Pflegebedürftige sind mit MDK-Begutachtung zufrieden

MDK-Versichertenbefragung - Gesamtbericht 2016

(25.04.17) 85 Prozent der pflegebedürftigen Menschen sind mit der Begutachtung durch die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) insgesamt zufrieden. Das ist das Ergebnis der dritten bundesweiten Versichertenbefragung, die ein Marktforschungsinstitut im Auftrag der MDK durchgeführt hat. Dazu haben die Medizinischen Dienste im Zeitraum Januar 2016 bis Dezember 2016 bundesweit 44.826 Fragebögen an Menschen versandt, die einen Pflegeeinstufungsantrag gestellt haben und in ihrem persönlichen Umfeld begutachtet wurden. Mit 17.639 ausgefüllten Bögen lag die Rücklaufquote bei fast 40 Prozent. ...->

AOK fordert mehr Patientenschutz

AOK fordert mehr Patientenschutz

PRO DIALOG aktuell - Ausgabe vom 21.04.17

(21.04.17) Defekte Kabel, brüchige Kunststoffteile: Was nach Schwierigkeiten auf der Baustelle klingt, beschreibt Ursachen schwerer Schäden durch fehlerhafte Implantate. Mit der jüngst verabschiedeten EU-Verordnung sollen Medizinprodukte sicherer werden. Der AOK-Bundesverband sieht dennoch sozialrechtlichen Handlungsbedarf in Deutschland. ...->

Symptomkontrolle bei Palliativpatienten bald Kassenleistung

Symptomkontrolle bei Palliativpatienten bald Kassenleistung

(20.04.17) Künftig können Ärzte die Symptomkontrolle bei Palliativpatienten im Rahmen der häuslichen Krankenpflege (HKP) verordnen. Damit soll die pflegerische Versorgung von sterbenden Menschen in ihrer häuslichen Umgebung verbessert werden. Dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die Regelungen für die HKP angepasst und somit eine Vorgabe aus dem Hospiz- und Palliativgesetz umgesetzt. ...->

G+G 03/17: Schneller und flexibler zum Psychiater

G+G 03/17: Schneller und flexibler zum Psychiater

G+G 03/17: Kurzer Draht

(20.04.17) Zwischen vier Wochen bis zu einem halben Jahr warten Patienten auf einen Termin in einer psychiatrischen oder einer psychotherapeutischen Praxis. Daten der Krankenkassen deuten darauf hin, dass sich die Dauer einer psychischen Erkrankung damit zumindest um die Zeit, in der ein Patient nicht behandelt wird, verlängert. Der Gesetzgeber hat reagiert und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) im Zuge des Versorgungsstärkungsgesetz 2015 den Auftrag, die Psychotherapie-Richtlinie zu überarbeiten. Die neue Richtlinie trat am 1. April 2017 in Kraft. In der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) wird erklärt was sich ändert. ...->

Ausbildung für Pflegeberufe wird reformiert

Ausbildung für Pflegeberufe wird reformiert

(12.04.17) Die Große Koalition hat sich hinsichtlich der Reform der Ausbildung in den Pflegeberufen auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach soll künftig in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen fächerübergreifenden Pflegeausbildung beginnen. Danach entscheiden die Auszubildenden, ob sie die generalistische Ausbildung fortsetzen oder den bisherigen Abschluss als Altenpfleger oder Kinderkrankenpfleger wählen. Das Ziel ist ein einheitliches Berufsbild mit einer neuen generalistischen Grundausbildung und einer darauf aufbauenden Spezialisierung für die Alten-, Kranken- und Kinderpflege. ...->

G+G-Spezial 3/17: Ein Abschied in Würde

G+G-Spezial 3/17: Ein Abschied in Würde

Cover G+G_Spezial 03/17 - kh

(11.04.17) Zu Hause friedlich einschlafen - so wünschen sich viele Menschen ihr Lebensende. Dass dieser Wunsch häufiger in Erfüllung geht, ist das erklärte Ziel des Hospiz- und Palliativgesetzes und auch der Charta zur Betreuung. Dazu ist auch das aktuelle G+G-Spezial "Abschied in Würde" erschienen. Darin werden Fragen, Konzepte und Ziele zur Versorgung schwerkranker und pflegebedürftiger Menschen an deren Lebensende aufgezeigt - mit einem Vorwort von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. ...->

Pflege-Report 2017: Zu viele Psychopharmaka in Pflegeheimen

Pflege-Report 2017: Zu viele Psychopharmaka in Pflegeheimen

Pflege Report 2017 Cover

(05.04.17) Ein Teil der rund 800.000 Pflegeheimbewohner in Deutschland erhält zu viele Psychopharmaka. Besonders betroffen sind die rund 500.000 Demenzkranken. Das zeigt eine vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Untersuchung der Klinischen Pharmakologin Professor Petra Thürmann, deren Ergebnisse im Pflege-Report 2017 enthalten sind. Demnach erhielten gut 30 Prozent der Bewohner ein Antidepressivum, wobei es kaum Unterschiede zwischen Pflegebedürftigen mit oder ohne Demenz gibt. Dagegen bekommen 40 Prozent der Bewohner mit Demenz dauerhaft mindestens ein Neuroleptikum, aber nur knapp 20 Prozent der Heimbewohner ohne Demenz. ...->

Evaluation der AOK-Pflegeberatung: Ergebnisse einer Versichertenbefragung

Evaluation der AOK-Pflegeberatung: Ergebnisse einer Versichertenbefragung

Pflegeberaterbroschüre

(24.03.17) Fast 90 Prozent der AOK-Versicherten sind mit der individuellen Pflegeberatung der Gesundheitskasse zufrieden. Besonderes die Freundlichkeit, das Einfühlungsvermögen, die Fachkompetenz, die Verständlichkeit und Objektivität der Pflegeberater kamen gut an. Das zeigt eine Umfrage des Zentrums für Sozialforschung Halle im Auftrag der AOK. ...->

Ministerium veröffentlicht GKV-Finanzergebnis 2016

Ministerium veröffentlicht GKV-Finanzergebnis 2016

(08.03.17) 2016 nahmen die gesetzlichen Krankenkassen knapp 1,38 Milliarden Euro mehr ein, als sie ausgaben. So beliefen sich die Einnahmen auf insgesamt 224,15 Milliarden Euro. Denen standen Ausgaben von 222,77 Milliarden Euro gegenüber. Das hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) jetzt im vorläufigen Finanzergebnis mitgeteilt. ...->

Gesundheitsausgaben lagen 2015 bei 344,2 Milliarden Euro

Gesundheitsausgaben lagen 2015 bei 344,2 Milliarden Euro

(22.02.17) Die Ausgaben für Gesundheit in Deutschland stiegen auch 2015 und lagen bei 344,2 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung um 15,0 Milliarden Euro oder 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Somit entfielen auf jeden Einwohner in der Bundesrepublik gut 4.213 Euro (2014: 3.770 Euro). Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg leicht auf 11,3 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil 11,2 Prozent betragen. ...->

Deutscher Pflegetag 2017 – Pflege stärken mit starken Partnern

Deutscher Pflegetag 2017 – Pflege stärken mit starken Partnern

Deutscher Pflegetag 2017

(17.02.17) "Die Pflege hat die Wahl" - so lautet das Motto des Deutschen Pflegetages vom 23. bis 25. März 2017 in Berlin. Der Kongress bietet eine Plattform für Experten, Entscheider und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Pflege und Gesellschaft zum intensiven Erfahrungsaustausch. Er richtet sich gleichermaßen an Manager, Pflegefachpersonen, Pflegeschüler und -studierende oder Pflegeinteressierte. Der AOK-Bundesverband, gemeinsam mit dem Deutschen Pflegerat Gründungspartner des ersten Deutschen Pflegetages 2013, beteiligt sich auch 2017 mit zahlreichen Programmpunkten. ...->

Bundesrat stimmt Cannabisgesetz zu

Bundesrat stimmt Cannabisgesetz zu

(15.02.17) Der Zugang von chronisch Kranken zu Cannabis als Arzneimittel wird künftig gesetzlich geregelt. Der Bundesrat hat am 10. Februar 2017 dem Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften zugestimmt. Danach dürfen behandelnde Ärzte eigenverantwortlich entscheiden, ob für schwerkranke Patienten eine Cannabis-Therapie sinnvoll ist, auch wenn im Einzelfall noch andere Behandlungsoptionen bestehen. ...->

Patienten verständlich informieren und beraten

Patienten verständlich informieren und beraten

(13.02.17) Eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld zeigt: Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland verfügt über eine eingeschränkte oder nicht ausreichende Gesundheitskompetenz. Die Broschüre "Gesundheitskompetenz – verständlich informieren und beraten" gibt Hinweise für die Gesprächsführung mit Patienten. Sie soll den Gesundheitsprofessionen Methoden an die Hand geben, um Behandlungen und Diagnosen verständlicher zu vermitteln. ...->