Landesbasisfallwerte

Die Erlöse der somatischen Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen (NRW) und Bremen stehen fest. Zum 1. Januar 2018 wurde für NRW ein Landesbasisfallwert von 3.447,43 Euro vereinbart. Der Preis für Krankenhausleistungen steigt damit gegenüber dem Vorjahr um 2,75 Prozent, das Erlösvolumen insgesamt um 4,6 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro. In Bremen beträgt der neue Landesbasisfallwert 3.458,00 Euro, das ist ein Plus von 2,35 Prozent gegenüber 2017. Die Erlöse der Bremer Kliniken steigen damit um 2,58 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro.

Landesbasisfallwerte
Stand: 11.01.18

Hintergrund

Seit 2010 gelten in einem Bundesland einheitliche Preise für stationäre Leistungen, die sogenannten Landesbasisfallwerte (LBFW). Die Höhe des LBFW verhandeln die Landesverbände der Krankenkassen und die Landeskrankenhausgesellschaften jedes Jahr auf Grundlage des jeweiligen Bundesbasisfallwertes.
 

  • Landesbasisfallwerte der Vorjahre

    Die Landesbasisfallwerte 2006 bis 2017 sind im Archiv zu finden.
  • Was sind Landesbasisfallwerte?

    Seit 2010 gelten in einem Bundesland einheitliche Preise für stationäre Leistungen, die sogenannten Landesbasisfallwerte (LBFW). Die Höhe des LBFW verhandeln die Landesverbände der Krankenkassen und die Landeskrankenhausgesellschaften jedes Jahr auf Grundlage des jeweiligen Bundesbasisfallwertes.

    Die bundesweit unterschiedlichen Landesbasisfallwerte werden schrittweise an einen einheitlichen Basisfallwertkorridor angeglichen, dessen Grenzen derzeit bei +2,5 Prozent und -1,02 Prozent um einen einheitlichen Bundesbasisfallwert (BBFW) liegen. Dabei wird in den Landesbasisfallwert-Verhandlungen ein Angleichungsbetrag bestimmt, um den der verhandelte Wert zu erhöhen oder zu vermindern ist. Grundlage für die Verhandlungen ist der Paragraf 10 des Krankenhausentgeltgesetzes, KHEntgG.