GBA-Beschluss zur Hilfsmittel-Richtlinie in Kraft

GBA-Beschluss zur Hilfsmittel-Richtlinie in Kraft

(29.10.14) Erleidet ein Patient einen Hörverlust, ist nur für die erstmalige Versorgung eine ärztliche Verordnung notwendig. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) in einer Änderung der Hilfsmittel-Richtlinie klargestellt. Die Änderung ist jetzt in Kraft getreten. Mit diesem Beschluss setzt der GBA die vom Bundesgesundheitsministerium erteilten Maßgaben zur Neufassung der Richtlinie um. ...-> Hilfsmittel

Krebs-Organisationen bieten neuen Beratungsservice an

Krebs-Organisationen bieten neuen Beratungsservice an

(28.10.14) Krebspatienten und deren Angehörige können sich künftig besser über die Krankheit und mögliche Therapien informieren. Dazu haben die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft einen neuen telefonischen Beratungsservice eingerichtet. Das haben die zwei Organisationen jetzt in einer gemeinsamen Pressemeldung mitgeteilt. Ziel des Service sei es, die Betroffenen mit leicht verständlichen und qualitätsgesicherten Informationen unterstützen. ...-> Arzt und Praxis

Blinddarmentfernungen: Große Qualitätsunterschiede zwischen Kliniken

Blinddarmentfernungen: Große Qualitätsunterschiede zwischen Kliniken

PRO DIALOG aktuell vom 24.10.14

(24.10.14) Die AOK hat ihren Krankenhausnavigator aktualisiert und erweitert. Seit Mitte Oktober können sich Ärzte und ihre Patienten auf dem Online-Portal auch über die Behandlungsqualität der Kliniken bei Blinddarm-Entfernungen informieren. Zudem wurden die Ergebnisse zu allen anderen bewerteten Operationen auf den neuesten Stand gebracht. ...-> Arzt und Praxis

Neue Ausgabe von info praxisteam ist da

Neue Ausgabe von info praxisteam ist da

IP 5/14 Titelbild

(23.10.14) Selbsthilfegruppen sind für die Lebensqualität chronisch kranker und behinderter Menschen oft sehr wichtig. Auch Hausarztpraxen können von der Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe profitieren. Weitere Themen im neuen Heft: Qualitätszirkel für MFA, Lachen als Medizin sowie Ursachen, Therapie und Patientenführung bei Vorhofflimmern. ...-> Arzt und Praxis

Destatis: Zahl der Operationen steigt auch 2013

Destatis: Zahl der Operationen steigt auch 2013

(23.10.14) Die Zahl der in Krankenhäusern durchgeführten Operationen und medizinischen Prozeduren ist im Jahr 2013 um 2 Prozent angestiegen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden 2013 knapp 18 Millionen Patienten vollstationär behandelt, insgesamt wurden an ihnen rund 52 Millionen Operationen oder medizinische Prozeduren durchgeführt. ...-> Krankenhaus

Bundestag beschließt erste Stufe der Pflegereform

Bundestag beschließt erste Stufe der Pflegereform

(22.10.14) Der Bundestag hat das Erste Pflegestärkungsgesetz (PSG I) beschlossen. Mit dem Gesetz will die Bundesregierung die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung ausbauen und flexibilisieren. Dazu werden die Beiträge zum 1. Januar 2015 um 0,3 Prozentpunkte auf 2,35 Prozent steigen. Ein Teil der Mehreinnahmen fließt in einen Pflegevorsorge-Fonds, mit dem die Finanzierung steigender Leistungsausgaben unterstützt werden soll. Der AOK-Bundesverband bietet zum PSG I eine Lesefassung an, aus der alle Änderungen am Sozialgesetzbuch XI hervorgehen. ...-> Pflege

Kliniken erhalten auch 2015 den Versorgungszuschlag

Kliniken erhalten auch 2015 den Versorgungszuschlag

(22.10.14) Die rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland sollen den Versorgungszuschlag von 500 Millionen Euro im Jahr weiter erhalten. Das hat der Bundestag jetzt beschlossen. Die Verlängerung des Versorgungszuschlages soll mit dem Ersten Pflegestärkungsgesetz umgesetzt werden. ...-> Krankenhaus

Blickpunkt Klinik: Damit die Krankenhausreform gelingt

Blickpunkt Klinik: Damit die Krankenhausreform gelingt

Ausgabe Oktober 2014

(21.10.14) Die Arbeitsgruppe von Bund und Ländern zur Krankenhausreform kommt Anfang November erneut zu Beratungen zusammen. Auf der Agenda stehen strittige Themen wie Krankenhausfinanzierung und strukturelle Anpassungen. Wenn die Reform gelingen soll, müssen Bund und Länder hier zu einer gemeinsamen Lösung kommen. Allerdings haben sie dafür nicht mehr viel Zeit. Nach der Vorgabe der Großen Koalition soll die Arbeitsgruppe bis Ende des Jahres Ergebnisse vorlegen. Mehr zum Thema gibt es in der aktuellen Ausgabe des "Blickpunkt Klinik". ...-> Krankenhaus

Kassen geben 2015 mehr für Heilmittel aus

Kassen geben 2015 mehr für Heilmittel aus

(21.10.14) Das Ausgabenvolumen der gesetzlichen Krankenkassen für Heilmittel wird im Jahr 2015 um 3,8 Prozent ansteigen. Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich im Rahmen der Verhandlungen zu den überregionalen Rahmenvorgaben für Heilmittel auf eine Ausgabensteigerung von 185 Millionen Euro geeinigt. ...-> Heilberufe

AOK PLUS startet neues Projekt zur Sturzprävention in sächsischen Pflegeheimen

AOK PLUS startet neues Projekt zur Sturzprävention in sächsischen Pflegeheimen

(20.10.14) Jeder Pflegeheimbewohner in Sachsen stürzt statistisch gesehen mindestens einmal im Jahr. Zur Reduzierung dieser Stürze und deren Folgen startete die AOK PLUS deshalb jetzt in Sachsen ein neues Projekt zur Sturzprävention in Pflegeheimen. Dazu hat die Gesundheitskasse mit 30 Pflegeheimen eine Vereinbarung über jeweils drei Jahre abgeschlossen. ...-> Pflege

AOK PLUS übernimmt die Kosten für die Grippeschutzimpfung für Kinder

AOK PLUS übernimmt die Kosten für die Grippeschutzimpfung für Kinder

(20.10.14) Der wirksamste Schutz vor einer Influenza ist die vorbeugende Grippeschutzimpfung. Daher übernimmt ab sofort die sächsisch-thüringische Gesundheitskasse für die Kinder von Versicherten im Alter vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 7. Lebensjahr die jährliche Grippeschutzimpfung. Damit geht die AOK PLUS über die Bestimmungen der Schutzimpfungsrichtlinie hinaus. ...-> Arzt und Praxis

EMA veröffentlicht Arzneimittel-Studien

EMA veröffentlicht Arzneimittel-Studien

(20.10.14) Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) will ab Januar 2015 alle klinischen Humanarzneimittel-Studien im Internet veröffentlichen. Die Agentur teilte mit, dass es sich dabei um Untersuchungen handeln werde, die von Pharmaherstellern eingereicht wurden, um eine europaweite Zulassung für das jeweilige Präparat zu erhalten. ...-> Arzneimittel

Nutzenbewertung: Schwierige Umsetzung in der Praxis

Nutzenbewertung: Schwierige Umsetzung in der Praxis

(17.10.14) Innerhalb von zwei Jahren hat der Gemeinsame Bundesausschuss für 41 neue Wirkstoffe einen Zusatznutzen festgestellt, für 26 Wirkstoffe dagegen keinen. Die Arzneimittel sind unterschiedlich schnell auf dem Weg in die Versorgung. Woran liegt das? Brauchen Ärzte mehr Information? ...-> Arzt und Praxis

Anstieg bei Ausgaben für Hospiz- und Palliativversorgung

Anstieg bei Ausgaben für Hospiz- und Palliativversorgung

(16.10.14) Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) sind seit dem Jahr 2009 um das Zehnfache gestiegen. Das stellt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit Annette Widmann-Mauz in ihrer Antwort auf die Frage eines Bundestagsabgeordneten zur Entwicklung der GKV-Ausgaben für Palliativmedizin und Hospizarbeit fest. ...-> Pflege

Knapp 3.000 Medikamente ohne Zuzahlung

Knapp 3.000 Medikamente ohne Zuzahlung

(15.10.14) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell knapp 3.000 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...-> Arzneimittel

Kabinett beschließt Entwurf für bezahlte Pflegezeit

Kabinett beschließt Entwurf für bezahlte Pflegezeit

(15.10.14) Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf beschlossen. Ziel der Bundesregierung ist es, die familiäre Pflegesituationen für Pflegebedürftige und deren Angehörige verbessern. Daher sollen künftig Angehörige auch Unterstützung erhalten, wenn sie ihre Stiefeltern, Schwäger oder Partner in lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaften pflegen. ...-> Pflege

Urteil: Mindestmengen bei Knie-TEP sind rechtens

Urteil: Mindestmengen bei Knie-TEP sind rechtens

(15.10.14) Das Bundessozialgericht (BSG) hat die Mindestmengenregelung des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) für das Einsetzen von künstlichen Kniegelenken (Knie-TEP) bestätigt. Nach Auffassung des Gerichts sind Knie-TEP planbare Eingriffe, deren Ergebnisqualität in besonderem Maße von der Menge der erbrachten Leistungen abhängt. ...-> Krankenhaus

Klinikapotheker fordern Änderungen bei Vertriebswegen

Klinikapotheker fordern Änderungen bei Vertriebswegen

(14.10.14) Für kürzere und transparentere Vertriebswege von Arzneimitteln hat sich Markus Müller eingesetzt. Der Präsident des Bundesverbandes der Krankenhausapotheker äußerte sich im Polit-Magazin "Plusminus" der ARD angesichts der Zunahme von Arzneimittelfälschungen. Aus seiner Sicht sind Importe, Reimporte und Parallelimporte zu unterbinden. ...-> Arzneimittel

Mehr Zeit beim Übergang von stationär zu ambulant

Mehr Zeit beim Übergang von stationär zu ambulant

(09.10.14) Klinikärzte können Patienten künftig für bis zu fünf Arbeitstage häusliche Krankenpflege verordnen, wenn sie dies bei der Entlassung für notwendig halten. Die entsprechende Änderung der Häusliche Krankenpflege-Richtlinie (HKP-RL), die der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) bereits Mitte Juli beschlossen hatte, ist am 7. Oktober in Kraft getreten. Bislang durften Klinikmediziner bis zum Ablauf des dritten Werktages nach der Entlassung häusliche Krankenpflege verordnen. ...-> Pflege

Ärzte verordnen Kindern weniger Antibiotika

Ärzte verordnen Kindern weniger Antibiotika

(08.10.14) Ärzte verschreiben Kindern in Deutschland immer weniger Antibiotika. Das haben Wissenschaftler vom Versorgungsatlas der Kassenärztlichen Vereinigungen in einer am Dienstag vorgestellten Studie berechnet. Demnach fiel die Zahl der ausgestellten Rezepte zwischen 2008 und 2012 für Patienten bis 14 Jahre pro Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent. ...-> Arzt und Praxis