Kinderarztvertrag: Vorsorge und Früherkennung von klein an

Kinderarztvertrag: Vorsorge und Früherkennung von klein an

PRO DIALOG aktuell vom 24.04.15

(24.04.15) Kranke Kinder sind häufig die kranken Erwachsenen von morgen. Der Kinderarztvertrag der AOK Bayern und des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte setzt den Schwerpunkt daher auf Vorsorge und Früherkennung. Das kommt gut an. Rund 250.000 Kinder und Jugendliche sind im Vertrag bereits eingeschrieben. ...-> Arzt und Praxis

Schulungen zum "Strukturmodell" sind gestartet

Schulungen zum "Strukturmodell" sind gestartet

(23.04.15) Das Projekt zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation nimmt nach Angaben des Pflegebevollmächtigten Karl-Josef Laumann Fahrt auf. Die ersten Schulungen zum vereinfachten Dokumentationskonzept ("Strukturmodell") seien kurz vor Ostern gestartet, heißt es in einer Pressemeldung des Pflegebevollmächtigten. Das beauftragte Projektbüro will bis Mitte Juni in zehn Städten insgesamt 650 von den Trägerverbänden benannte Experten schulen. Diese Multiplikatoren sollen dann ihr Wissen an die Pflegeeinrichtungen weitergeben und sie bei der Umsetzung unterstützen. Um mehr Pflegende für die Teilnahme am Projekt zu gewinnen, wird Laumann ab Mitte Mai bei bundesweit 15 Veranstaltungen das neue Konzept vorstellen. ...-> Pflege

Durch Impfung Krankheitsausbrüche verhindern

Durch Impfung Krankheitsausbrüche verhindern

(23.04.15) Impfungen können vor gefährlichen Infektionskrankheiten wie Diphtherie, Tetanus und Masern schützen. Die Krankheitserreger Masern und Röteln sollen, so das Ziel der WHO, auf Dauer ausgerottet werden. Ausbrüche, wie die große Masernwelle im Frühjahr 2015 in Berlin, lassen sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) erst verhindern, wenn mindestens 95 Prozent der Bevölkerung gegen das Virus immun sind. Deshalb ruft das RKI dazu auf, die Impfquoten in Deutschland gerade bei den Standardimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln zu verbessern. Während der Europäischen Impfwoche vom 20. bis 25. April 2015 klären Experten über die Bedeutung von Schutzimpfungen auf. ...-> Arzt und Praxis

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15 Cover - pl

(22.04.15) Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen ist ins Stocken geraten. "Es fehlt an der Umsetzung des Zentrenmodells in das System der gesetzlichen Krankenversicherung und einer sektorenübergreifenden elektronischen Kommunikation zwischen den Leistungserbringern", kritisiert Dr. Andreas Reimann, Vorsitzender der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). ...-> Arzt und Praxis

Krankenhausgestaltungsgesetz in NRW geändert

Krankenhausgestaltungsgesetz in NRW geändert

(17.04.15) Das zweite Gesetz zur Änderung des Krankenhausgestaltungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) wurde in 2. Lesung verabschiedet. Ziel ist es, die bestehenden Rechtsunsicherheiten und Regelungslücken zu beseitigen. Auch soll bei der Krankenhausplanung und -gestaltung sowie beispielsweise bei den Hygienestandards größere Transparenz erreicht werden. Das aktuelle Gesetz sowie mehr Informationen stehen unter der Regionalauswahl "Westfalen-Lippe". ...-> Krankenhaus

Mehr Ärzte in Deutschland

Mehr Ärzte in Deutschland

(16.04.15) 2014 arbeiteten mehr als 365.000 Ärzte in Deutschland. Das geht aus der jetzt veröffentlichten Ärztestatistik der Bundesärztekammer hervor. Danach ist die Zahl der bei den Landesärztekammern gemeldeten ärztlich tätigen Mediziner im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent gestiegen. Auch der Anteil der Krankenhausärzte ist in diesem Zeitraum erneut leicht nach oben gegangen. Mit 186.329 (plus 5.317) liegt er nun bei 51 Prozent. ...-> Arzt und Praxis

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

(16.04.15) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell über 3.500 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...-> Arzneimittel

Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

(16.04.15) Bereits über 160.000 Menschen in Deutschland hatten sich bis Ende 2014 für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden. Knapp 23.600 von ihnen haben sogar die zwölfmonatige Dienstzeit auf 18 Monate verlängert. Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke mitgeteilt. Der Bundesfreiwilligendienst wurde im Juli 2011 eingeführt und hat den Zivildienst abgelöst. ...-> Pflege

Soziotherapie-Richtlinie neu gefasst

Soziotherapie-Richtlinie neu gefasst

(15.04.15) Ärzte haben künftig mehr Möglichkeiten, schwer psychisch kranken Menschen eine Soziotherapie zu verordnen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat mit der Neufassung der Soziotherapie-Richtlinie das Spektrum der Diagnosen und Fähigkeitsstörungen erweitert, bei denen eine solche Behandlung in Betracht kommt. Der Beschluss wurde jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist am 15. April 2015 in Kraft getreten. ...-> Arzt und Praxis

EuGH soll über minderwertige Brustimplantate entscheiden

EuGH soll über minderwertige Brustimplantate entscheiden

(14.04.15) Der Streit über die Haftung für mangelhafte Silikonimplantate geht weiter. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe legte jetzt dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg eine Klage zur Entscheidung vor, mit der eine Frau vom TÜV Rheinland 40.000 Euro Schmerzensgeld verlangt. Der Frau wurden Brustimplantate aus minderwertigem Industriesilikon eingesetzt. Der TÜV Rheinland hatte die Implantate zertifiziert. ...-> Krankenhaus

Baby on time: Mehr Vorsorge zum Schutz vor Frühgeburt

Baby on time: Mehr Vorsorge zum Schutz vor Frühgeburt

(10.04.15) Bei Frühgeburten hält Deutschland eine (traurige) Spitzenposition in Europa. Fast jedes zehnte Kind kommt hierzulande zu früh zur Welt. Mit ihrem Vorsorge- und Betreuungsprogramm für werdende Mütter "Baby on time" will die AOK Nordost die Risiken minimieren. ...-> Arzt und Praxis

Neues Begutachtungsassessment: Paradigmenwechsel in der Pflege

Neues Begutachtungsassessment: Paradigmenwechsel in der Pflege

(07.04.15) In wenigen Wochen soll er da sein – der Referentenentwurf für das Zweite Pflegestärkungsgesetz. Damit soll auch der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, an dem die Politik seit Jahren arbeitet, endlich Wirklichkeit werden. Gelten sollen die Änderungen dann ab 2017. Aber was genau bringt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff den Pflegebedürftigen und Pflegenden? ...-> Pflege

Pflege-TÜV: Bis zum Neustart Qualitätsinformationen erhalten

Pflege-TÜV: Bis zum Neustart Qualitätsinformationen erhalten

(02.04.15) Die Pläne der Bundesregierung zur Neuausrichtung des Pflege-TÜVs hält der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, für nachvollziehbar. "Sowohl die Überprüfung der Pflegequalität als auch die Darstellung der Ergebnisse müssen dringend in die Inspektion." Die breite Kritik an der derzeit geübten Praxis sei zweifelsohne berechtigt. Ein Notensystem, das nur "Einser" vergebe, sei gescheitert, da für eine Orientierung nicht geeignet. ...-> Pflege

Volle Vertreterpauschale für Haus- und Kinderärzte

Volle Vertreterpauschale für Haus- und Kinderärzte

(01.04.15) Ab 1. April 2015 können Haus- und Kinderärzte, die einen Kollegen im Urlaub oder wegen Krankheit vertreten, die volle Versichertenpauschale abrechnen. Das hatten die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband bereits Ende 2014 beschlossen. ...-> Arzt und Praxis

Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant, deutliche Unterschiede zwischen den Berufen

Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant, deutliche Unterschiede zwischen den Berufen

(01.04.15) Insgesamt ist der Krankenstand bei den elf Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern im Jahr 2014 nahezu unverändert geblieben. Er stieg im Vergleich zu 2013 lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Jeder Beschäftigte war demnach im Schnitt 18,9 Tage aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung arbeitsunfähig. Die Ursachen allerdings unterscheiden sich erheblich nach den Berufszweigen. ...-> Arzt und Praxis

Hessen: Landesbasisfallwert 2015 liegt bei 3.190,81 Euro

Hessen: Landesbasisfallwert 2015 liegt bei 3.190,81 Euro

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(31.03.15) Der Landesbasisfallwert für das Jahr 2015 liegt in Hessen bei 3.190,81 Euro ohne Ausgleiche und wurde mit Wirkung zum 1. April 2015 genehmigt. Damit können die Kliniken in Hessen mit einem Erlösvolumen von etwa 4,7 Milliarden Euro rechnen. Das ist ein Plus von knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die vereinbarte Leistungsmenge oder das Casemixvolumen beträgt 1.472.785, knapp drei Prozent mehr als 2014. ...-> Krankenhaus

Viele Deutsche vertrauen dem Gesundheitssystem

Viele Deutsche vertrauen dem Gesundheitssystem

(31.03.15) Die meisten Deutschen sind mit ihren Ärzten, Kliniken und Krankenkassen zufrieden. Das hat eine Befragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ergeben. Danach sehen mehr als die Hälfte der 1.062 Teilnehmer das deutsche Gesundheitssystem unter den Top drei weltweit. Die Hälfte der Deutschen vergibt für eine Behandlung in der Klinik die Noten eins oder zwei. Insgesamt 80 Prozent der Befragten sind mit den Leistungen ihrer Krankenkasse zufrieden. ...-> Arzt und Praxis

Zehn-Punkte-Plan gegen Klinikkeime

Zehn-Punkte-Plan gegen Klinikkeime

(30.03.15) Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will den Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime intensivieren. Nach einem Zehn-Punkte-Plan sollen unter anderem die Meldepflichten für Kliniken bei Auftreten besonders gefährlicher Keime verschärft werden. Kliniken sollen zudem verpflichtet werden, regelmäßig in allgemein verständlicher Sprache über ihre Hygienestandards zu informieren. ...-> Krankenhaus

Referentenentwurf zur Hospiz- und Palliativversorgung liegt vor

Referentenentwurf zur Hospiz- und Palliativversorgung liegt vor

(26.03.15) Die Bundesregierung will die Versorgung sterbenskranker Menschen in Deutschland verbessern. Das geht aus dem Referentenentwurf für ein "Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung" hervor, den das Bundesgesundheitsministerium jetzt vorgelegt hat. ...-> Pflege

Mit System Medikationsfehler im Krankenhaus vermeiden

Mit System Medikationsfehler im Krankenhaus vermeiden

(24.03.15) Das Frankfurter Universitätsklinikum hat ein Programm erarbeitet, mit dem Fehler bei der Arzneimittelabgabe verhindert werden sollen. Hintergrund ist, dass rund 80 Prozent aller Behandlungsfehler in Krankenhäusern bei der Abgabe von Medikamenten passieren. Zu diesem Ergebnis kommen nationale und internationale Studien. ...-> Krankenhaus