Kinderherzchirurgie

Kinder und Jugendliche, die sich einer herzchirurgischen Behandlung unterziehen müssen, sind nach verbindlichen Qualitätsstandards zu versorgen. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschusses (GBA) im Februar 2010 in der Richtlinie Kinderherzchirurgie gemäß § 137 Absatz 1 Nr. 2 SGB V beschlossen. Die Richtlinie ist am 19. Juni 2010 in Kraft getreten.

Durch die neue, für alle Krankenhäuser verbindliche Regelung soll sichergestellt werden, dass die Versorgung von Früh- und Neugeborenen, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit zum Teil schweren angeborenen oder in der Kindheit erworbenen Herzfehlern ausschließlich in Einrichtungen mit Expertise und geeigneter Infrastruktur erfolgt und damit eine qualitativ hochwertige herzchirurgische Versorgung gewährleistet wird. Die vom GBA festgelegten Qualitätskriterien beziehen sich sowohl auf die fachlichen Qualifikationen der behandelnden Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte als auch auf die Struktur, Organisation und Ausstattung von Krankenhäusern.

Richtlinie Kinderherzchirurgie mit Anlagen und Beschlüssen
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Korrektur der Anlage 1 der Richtlinie
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Die offensichtliche Unrichtigkeit in Anlage 1 der Richtlinie bezüglich der OPS-Code-Angabe wurde korrigiert. Der Korrekturbeschluss ist am 18.11.10 in Kraft getreten.

Anpassung der OPS-Klassifikation zum 1. Januar 2011
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