Kosten der Kliniken erstmals über 100 Milliarden Euro

Kosten der Kliniken erstmals über 100 Milliarden Euro

(20.11.17) Die Gesamtkosten der deutschen Krankenhäuser beliefen sich im Jahr 2016 auf 101,7 Milliarden Euro und sind damit gegenüber 2015 um 4,5 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung betrugen rund 87,8 Milliarden Euro. Ein Patient kostete im Durchschnitt 4.497 Euro. ...->

"Gelbes Heft" jetzt auch in englischer Sprache

"Gelbes Heft" jetzt auch in englischer Sprache

(15.11.17) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat das Kinderuntersuchungsheft, das sogenannte "Gelbe Heft" in Englisch übersetzen lassen. Damit können fremdsprachige Eltern oder andere Personen besser nachvollziehen, welche Untersuchungen vorgesehen sind. Offizielles Dokument bleibt aber das deutsche "Gelbe Heft". Ärzte dokumentieren auch künftig die Früherkennungsuntersuchungen nur einmal in der deutschen Fassung. ...->

11. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit in Berlin

11. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit in Berlin

Logo Nationaler Qualitätskongress Gesundheit

(15.11.17) Was folgt aus den Zu- und Abschlägen nach Qualität sowie dem Zentrumszuschlag? Wie können Mindestmengen im Rahmen der Zentralisierung stationärer Leistungen verbindlich umgesetzt werden? Ist die Umsetzung verbindlicher Personalvorgaben für die Kliniken durchführbar? Diese und weitere zentralen Fragen stehen im Mittelpunkt des 11. Nationalen Qualitätskongresses Gesundheit, der am 27. und 28. November in Berlin stattfindet. Die AOK und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) beteiligen sich mit mehreren Tagungsbeiträgen am Programm. ...->

Innovationsfonds: Die Beschlüsse für das laufende Jahr sind getroffen

Innovationsfonds: Die Beschlüsse für das laufende Jahr sind getroffen

(13.11.17) Der Innovationausschuss beim GBA hat Anfang November über die letzten Förderprojekte für das Jahr 2017 entschieden. 54 von insgesamt 164 Förderanträgen im Bereich der Versorgungsforschung erhalten zusammen 69,4 Millionen Euro aus den Mitteln des laufenden Jahres. Dabei hat das Gremium für einige der Vorhaben inhaltliche Auflagen oder eine Begrenzung der maximalen Förderung beschlossen. ...->

EPRD: Mehr Revisions-OPs beim Einsatz von Hüftprothesen nach Oberschenkelhalsbruch

EPRD: Mehr Revisions-OPs beim Einsatz von Hüftprothesen nach Oberschenkelhalsbruch

Abbildung eines künstlichen Hüftgelenks

(13.11.17) Beim Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks infolge eines Oberschenkelhalsbruchs sind die Risiken für eine Wechseloperation doppelt so hoch wie bei der Versorgung zu einem frei gewählten Zeitpunkt. Dies gab das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) mit seinem zweiten Jahresbericht bekannt. Auch andere Begleiterkrankungen wirken sich aus. ...->

Bundesrat stimmt Verlängerung der Telematik-Frist zu

Bundesrat stimmt Verlängerung der Telematik-Frist zu

(09.11.17) Der Bundesrat hat der Verlängerung der Telematik-Frist zugestimmt. Stichtag ist nun der 31. Dezember 2018. Ärzte und Zahnärzte haben dadurch ein halbes Jahr länger Zeit, um die zum Überprüfen der Versichertenstammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte notwendige Technik anzuschaffen. Erst nach Ablauf der neuen Frist greifen die im E-Health-Gesetz von 2015 vorgesehenen Vergütungskürzungen bei Nichtbereithalten der Technik. ...->

Neues Internetportal "Migration und Gesundheit" informiert in mehreren Sprachen

Neues Internetportal "Migration und Gesundheit" informiert in mehreren Sprachen

Screenshot: Internetportal Migration und Gesundheit

(08.11.17) Wie funktioniert das deutsche Gesundheitswesen? Welche Leistungen übernehmen die gesetzliche Krankenversicherung und die Pflegeversicherung? Welche Vorsorgeangebote gibt es und was kann man selbst tun, um gesund zu bleiben? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das neue Internetportal "Migration und Gesundheit" des Bundesgesundheitsministeriums. Es richtet sich an Zuwanderer sowie an haupt- und ehrenamtliche Helfer. ...->

Neue Broschüren zur Männergesundheit

Neue Broschüren zur Männergesundheit

(06.11.17) Männer gehen seltener zum Arzt und nehmen seltener an gesundheitsfördernden Angeboten teil als Frauen. Um die Sensibilität von Männern für ihre Gesundheit zu erhöhen, haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Stiftung Männergesundheit die „Wissensreihe Männergesundheit“ um drei neue Broschüren zu den Themen Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Work-Life-Balance erweitert. ...->

Kinderreport Nordost 2017: Weniger Antibiotika für Kinder und Jugendliche

Kinderreport Nordost 2017: Weniger Antibiotika für Kinder und Jugendliche

(03.11.17) Ärzte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern verschreiben Kindern und Jugendlichen weniger Antibiotika. Zwischen 2010 und 2016 ging die Verordnung für die Altersgruppe bis 16 Jahre um 21 Prozent zurück. Das zeigt der erste Kinderreport des Gesundheitswissenschaftlichen Instituts Nordost (GeWINO) der AOK Nordost. ...->

Kliniken behandelten auch 2016 mehr Patienten als im Vorjahr

Kliniken behandelten auch 2016 mehr Patienten als im Vorjahr

Bild Krankenhaus

(02.11.17) Im Jahr 2016 behandelten deutsche Krankenhäuser 19,5 Millionen Patienten. 7,1 Millionen von ihnen wurden operiert. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (Destatis) bekannt. Gegenüber 2015 mit 18,7 Millionen ist die Zahl der Patienten damit weiter gestiegen, der Anteil der Operationen (38 Prozent) blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. ...->

Abrechnung wird einfacher: Einheitliches Kostenträger-IK ab 1. April 2018

Abrechnung wird einfacher: Einheitliches Kostenträger-IK ab 1. April 2018

(01.11.17) Ab dem 1. April 2018 können Sie für die Abrechnung von Leistungen für Versicherte der AOK Nordost ein einheitliches Kostenträger-Institutionskennzeichen (IK) verwenden. Während zum 1. Januar 2011 aus den Regionen Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die AOK Nordost – die Gesundheitskasse entstand, blieb abrechnungstechnisch alles beim Alten. Bei der Rechnungslegung mussten die Regionen beachtet und das entsprechende Kostenträger-IK vermerkt werden. Das wird jetzt einfacher. ...->

Operationen- und Prozedurenschlüssel 2018: Endgültige Fassung liegt vor

Operationen- und Prozedurenschlüssel 2018: Endgültige Fassung liegt vor

(30.10.17) Die endgültige Version des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) für das Jahr 2018 ist da. Das hat das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) mitgeteilt. In die finale Fassung seien 324 Vorschläge und zusätzliche Anforderungen aus der Weiterentwicklung der Entgeltsysteme für Krankenhausleistungen eingeflossen, teilte das DIMDI gestern mit. Viele Prozeduren könnten mit der neuen Version nun genauer und differenzierter verschlüsselt werden. ...->

Blickpunkt Klinik: Aufgaben der kommenden vier Jahre

Blickpunkt Klinik: Aufgaben der kommenden vier Jahre

Blickpunkt Klinik - Titel der Ausgabe Oktober 2017

(26.10.17) Krankenhäuser bleiben auch für die künftige Regierung ein Thema. Obwohl die Klinikreform in weiten Teilen umgesetzt ist, sind bei den Regelungen zur Qualität noch viele Fragen offen. So auch in der Notfallversorgung. Die AOK Nordost, die Barmer und die KV Brandenburg haben ein Modell entwickelt, um Patienten mit akuten Beschwerden besser zu versorgen. ...->

AOK veröffentlicht aktuelle Ergebnisse zur Behandlungsqualität von Kliniken

AOK veröffentlicht aktuelle Ergebnisse zur Behandlungsqualität von Kliniken

(26.10.17) Im Krankenhausnavigator sind seit heute neue Ergebnisse zur Behandlungsqualität der deutschen Krankenhäuser bei bestimmten Operationen und Eingriffen abrufbar. Zur Berechnung der Ergebnisse hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) die Behandlungen von mehr als 780.000 Patienten aus den Jahren 2013 bis 2015 ausgewertet und für den Krankenhausnavigator aufbereitet. In das bundesweit einzigartige Informationsangebot wurden auch Komplikationen und Folgeereignisse aus den Jahren 2013 bis 2016 einbezogen. ...->

DRG und PEPP 2018: Zusatzentgelt für Patienten mit Pflegegrad und neue PEPPs für die Behandlung zuhause

DRG und PEPP 2018: Zusatzentgelt für Patienten mit Pflegegrad und neue PEPPs für die Behandlung zuhause

(24.10.17) Der neue DRG-Katalog berücksichtigt erstmals den Mehraufwand für die Pflege von Patienten mit einem Pflegegrad. Dafür hat das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) zwei Zusatzentgelte eingeführt. Für die Abrechnung psychiatrischer und psychosomatischer Leistungen sind im PEPP-Katalog zwei Pauschalen hinzugekommen. ...->