Bundestag verabschiedet Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz

Bundestag verabschiedet Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz

Foto: Heil- und Hilfsmittel im Einsatz

(16.02.17) Der Bundestag hat das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) verabschiedet. Die neuen Regelungen sollen die Qualität der Leistungen und Produkte verbessern und die aufzahlungsfreie Versorgung der Versicherten mit Hilfsmitteln sicherstellen. Die Regelungen des HHVG sollen überwiegend im März 2017 in Kraft treten. ...->

Hilfsmittelverzeichnis für Krankenpflegeartikel und Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege aktualisiert

Hilfsmittelverzeichnis für Krankenpflegeartikel und Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege aktualisiert

(31.01.17) Der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) hat das Hilfsmittelverzeichnis in den Produktgruppen "Krankenpflegeartikel" (PG 19) und "Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege" (PG 50) fortgeschrieben und unter anderem neue Produktarten gebildet. Produkte, die nicht mehr hergestellt werden oder nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, hat er dagegen gestrichen oder mit "nicht besetzt" gekennzeichnet. Die Aktualisierungen betreffen auch die indikations- und einsatzbezogenen Qualitätsanforderungen sowie die Anforderungen an den medizinischen Nutzen und die Produktinformation. Außerdem hat der GKV-SV mit der Bereitstellung der Hilfsmittel verbundene Dienstleistungsstandards definiert. ...->

Präqualifizierung für Hilfsmittelanbieter: Neue Kriterien seit 1. Januar 2017

Präqualifizierung für Hilfsmittelanbieter: Neue Kriterien seit 1. Januar 2017

(13.01.17) Der GKV-Spitzenverband hat seine Empfehlungen zur Präqualifizierung von Hilfsmittelanbietern zum 1. Januar 2017 aktualisiert: Die neue Fassung ergänzt Produktuntergruppen sowie Umgruppierungen und konkretisiert die beruflichen Qualifikationen der fachlichen Leitungen in diversen Versorgungsbereichen. Der Kriterienkatalog wurde um die Anforderungen für die Präqualifizierung von vollstationären Pflegeheimen erweitert. Die aktuellen Empfehlungen und der zugehörige Kriterienkatalog stehen zum Herunterladen bereit. ...->

Klinikpatienten haben Anspruch auf Entlassmanagement

Klinikpatienten haben Anspruch auf Entlassmanagement

(03.01.17) Krankenhäuser müssen sich nun systematisch um die Versorgung ihrer Patienten im Anschluss an die Entlassung kümmern. Im Rahmen des Entlassmanagements können Klinikärzte Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmittel sowie häusliche Krankenpflege und Soziotherapie verordnen. ...->

AOK Nordost plant Verträge für Haarersatz

AOK Nordost plant Verträge für Haarersatz

(28.09.16) Die AOK Nordost beabsichtigt, Verträge über die Versorgung ihrer Versicherten mit Haarersatz (PG 24) abzuschließen. Interessierte Anbieter können bis zum 28. Oktober 2016 formlos und schriftlich ihre Verhandlungsbereitschaft bekunden. Alle notwendigen Informationen befinden sich auf der folgenden Seite. ...->

Bessere Versorgung mit Inkontinenzhilfen

Bessere Versorgung mit Inkontinenzhilfen

Foto: Inkontinenzhilfen

(22.03.16) Der GKV-Spitzenverband hat die Qualitätsanforderungen für aufsaugende Inkontinenzhilfsmittel angehoben. Die Änderungen beziehen sich auf die Saugleistung, die Absorption von Gerüchen und die Atmungsaktivität. Die Produkte hatten aufgrund ihrer schlechten Qualität lange in der Kritik gestanden. Krankenkassen und Hersteller müssen zur Umsetzung der Neuregelung ihre Versorgungsverträge anpassen. ...->

Hilfsmittelverzeichnis: Neuerungen bei Inkontinenzhilfen und orthopädischen Einlagen

Hilfsmittelverzeichnis: Neuerungen bei Inkontinenzhilfen und orthopädischen Einlagen

(15.12.15) Der GKV-Spitzenverband will das Hilfsmittelverzeichnis in den Produktgruppen "Inkontinenzhilfen" und "Einlagen" fortschreiben. Leistungserbringer, Hersteller und Patientenvertreter im Bereich Inkontinenzhilfen können bis zum 22. Dezember 2015 ihre Stellungsnahmen abgeben. Das Anhörungsverfahren zur Produktgruppe der Einlagen endet am 15. Januar 2016. ...->

BSG sieht Bewegungsschiene Camoped als neue Methode

BSG sieht Bewegungsschiene Camoped als neue Methode

(10.11.15) Die therapeutische Selbstanwendung der aktiven Kniebewegungsschiene „Camoped“ durch Patienten im häuslichen Umfeld stellt eine neue Behandlungsmethode im Sinne des Paragrafen 135 SGB V dar und kann bis auf Weiteres nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) abgerechnet werden. So urteilte das Bundessozialgericht (BSG) in einem Streitfall um die Aufnahme des Produkts in das Hilfsmittelverzeichnis. ...->

Rheumatoide Arthritis: IQWiG veröffentlicht erste Empfehlungen für ein neues Chroniker-Programm

Rheumatoide Arthritis: IQWiG veröffentlicht erste Empfehlungen für ein neues Chroniker-Programm

(13.10.15) Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse der aktuellen Leitlinien-Recherche zur rheumatoiden Arthritis veröffentlicht. Der Bericht bewertet die Empfehlungen aus 16 Leitlinien – darunter eine aus Deutschland – im Hinblick auf die mögliche Etablierung eines neuen Disease-Management-Programms (DMP). ...->

Aktionsbündnis Patientensicherheit vergibt Preis

Aktionsbündnis Patientensicherheit vergibt Preis

(07.09.15) Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) vergibt auch 2016 wieder den Deutschen Preis für Patientensicherheit. Prämiert werden dieses Mal erfolgreiche Praxisbeispiele und Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement. Das können beispielsweise Methoden zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit, Modelle für eine patientenzentrierte Kommunikation oder wirksame Lösungsansätze zur Fehlerprävention sein. ...->

Pragmatischer Umgang mit Telemedizin

Pragmatischer Umgang mit Telemedizin

(06.08.15) Angst vor dem eigenen Pflegefall steht bei den Deutschen ganz oben auf der Liste der gefürchteten Lebensrisiken. Dies prägt auch die Einstellung gegenüber neuen Technologien. Telemedizinische Anwendungen zu Zwecken des Monitoring werden vor allem unter Älteren als sinnvoll betrachtet. Diese Ergebnisse brachte der "Sicherheitsreport 2015" der Telekom. ...->

Bundessozialgericht klärt Anspruch auf Hilfsmittel

Bundessozialgericht klärt Anspruch auf Hilfsmittel

(16.07.15) Bei der Verpflichtung zur Kostenübernahme für Hilfsmittel im Rahmen neuer Behandlungsmethoden durch die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) bleibt der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die entscheidende Instanz: Ohne positive Bewertung keine Zahlungspflicht. Diese Entscheidung traf das Bundessozialgericht (BSG) am 8. Juli in zwei Fällen. Auch auf die Aufnahme entsprechender Hilfsmittel in das Hilfsmittelverzeichnis besteht kein Anspruch, solange der GBA den Nutzen einer Methode nicht bestätigt hat. ...->

Hörgeräte-Markt legt zu

Hörgeräte-Markt legt zu

(13.05.15) In Deutschland werden immer mehr Hörgeräte verkauft. Laut aktuellen Zahlen des Marktforschungsgesellschaft GfK verzeichnete der Hörgeräte-Markt 2014 ein Umsatzplus von rund 34 Prozent und lag bei rund 1,3 Milliarden Euro. Insgesamt wurden vergangenes Jahr bundesweit rund 1,2 Millionen Hörgeräte über den Fachhandel verkauft. Im Jahr 2013 betrug das Umsatzvolumen rund 991 Millionen Euro. Die verkaufte Stückzahl lag bei rund 836.000. ...->

AOK Nordost schreibt Versorgung mit Elektrostimulationsgeräten europaweit aus

AOK Nordost schreibt Versorgung mit Elektrostimulationsgeräten europaweit aus

(24.11.14 ) Die Vergabestelle der AOK-Bundesverband GbR hat im Auftrag der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse am 20. November 2014 die Versorgung der Anspruchsberechtigten der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse mit Elektrostimulationsgeräten in den Regionen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin gemäß § 127 Absatz 1 SGB V EU-weit im offenen Verfahren ausgeschrieben. ...->

Neue Rechnungsanlieferungsadresse ab 1. August 2014

Neue Rechnungsanlieferungsadresse ab 1. August 2014

Die AOK Nordost hat ab 1. August 2014 eine neue Rechnungsanlieferungsadresse für die Abrechnungen nach § 302 SGB V und § 105 SGB XI. Alle im Zusammenhang mit der Rechnungsprüfung erforderlichen Papierbelege müssen dann an diese Adresse gesandt werden. ...->

Höhere Festbeträge für Hörhilfen

Höhere Festbeträge für Hörhilfen

(01.11.13) Der Festbetrag für Hörhilfen für schwerhörige gesetzlich Krankenversicherte steigt ab heute (1. November) auf 784,94 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Das hat der GKV-Spitzenverband beschlossen. Die Festbetragserhöhung ist an die Erfüllung neuer technischer Mindeststandards gekoppelt. ...->

Elektronischer Kostenvoranschlag

Elektronischer Kostenvoranschlag

Seit dem 24. Januar 2013 besteht die Möglichkeit elektronische Kostenvoranschläge nicht nur für die Region Berlin und Brandenburg zu schicken, sondern auch für die Region Mecklenburg-Vorpommern. Zeitgleich wurde der elektronische Rückweg für alle drei Regionen implementiert. ...->

Ab 2012 gilt eine neue Version der Technischen Anlagen zum Datenaustausch

Ab 2012 gilt eine neue Version der Technischen Anlagen zum Datenaustausch

(03.12.12) Ab 1. Januar 2013 tritt die Version 8.0 der Technischen Anlage (TA) zum DTA für Sonstige Leistungserbringer nach § 302 SGB V in Kraft. Die Neuerungen betreffen die Änderung der Pharmazentralnummer auf 8 Stellen und die Einführung eines Kennzeichens "Art der Genehmigung". Bitte beachten Sie, dass Datenlieferung nach Version 7.0 der TA nur noch bis zum 31.03.13 angenommen werden. Danach werden ausschließlich Datenlieferungen nach Version 8.0 der TA angenommen. ...->