Innovationsfonds: Erste Förderwelle 2017 gestartet

Innovationsfonds: Erste Förderwelle 2017 gestartet

(27.02.17) Der Innovationsauschuss beim GBA hat drei neue Förderbekanntmachungen veröffentlicht. Im Rahmen der ersten Förderwelle des Jahres 2017 können sich Forschungsprojekte und Initiativen aus dem Bereich neue Versorgungsformen bewerben, die in den bisherigen Förderschwerpunkten nicht einzuordnen waren. Eine dritte Förderbekanntmachung dreht sich um die Evaluation und Auswertung von Selektivverträgen. ...->

Klinikfälle: Ein Fünftel wäre vermeidbar

Klinikfälle: Ein Fünftel wäre vermeidbar

PRO DIALOG aktuell - Ausgabe vom 24.02.17

(24.02.17) 1,5 Millionen AOK-Versicherte wurden im Jahr 2015 mindestens einmal wegen einer potenziell vermeidbaren Erkrankung stationär behandelt. So das Ergebnis einer WIdO-Analyse. Hauptauslöser waren Herz- und Lungenerkrankungen, Suchtprobleme und Grippefälle. PRO DIALOG nennt Webangebote, die bei der Entscheidungsfindung in der Praxis hilfreich sein können. ...->

Gesundheitsausgaben lagen 2015 bei 344,2 Milliarden Euro

Gesundheitsausgaben lagen 2015 bei 344,2 Milliarden Euro

(22.02.17) Die Ausgaben für Gesundheit in Deutschland stiegen auch 2015 und lagen bei 344,2 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung um 15,0 Milliarden Euro oder 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Somit entfielen auf jeden Einwohner in der Bundesrepublik gut 4.213 Euro (2014: 3.770 Euro). Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg leicht auf 11,3 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil 11,2 Prozent betragen. ...->

Meldungen beim Hämophilieregister sollen Pflicht für Ärzte werden

Meldungen beim Hämophilieregister sollen Pflicht für Ärzte werden

(21.02.17) Wer als Arzt Personen mit Hämophilie behandelt soll künftig Informationen über Menschen mit angeborenen Hämostasestörungen an das Deutsche Hämophilieregister weitergeben. Das hat das Bundeskabinett jetzt mit seinem Gesetzentwurf "Blut- und Gewebezubereitungen" beschlossen. Derzeit ist die Datenweitergabe noch freiwillig. Hämophilie ist eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. ...->

IQTIG: Arbeitsgrundlagen zur Kommentierung veröffentlicht

IQTIG: Arbeitsgrundlagen zur Kommentierung veröffentlicht

(16.02.17) Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat eine Vorabversion seiner "Methodischen Grundlagen" veröffentlicht. Die Fachöffentlichkeit, aber auch interessierte Bürger haben nun bis zum 31. März 2017 die Möglichkeit, das Dokument zu kommentieren und inhaltliche Ergänzungen vorzuschlagen. ...->

Rund 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

Rund 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

(15.02.17) Für mehr als 3.800 Arzneimittel müssen gesetzlich Versicherte zurzeit keine Zuzahlung leisten. Der Beitrag zum rezeptpflichtigen Medikament kann entfallen, wenn der Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. Die Liste enthält Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. ...->

Bundesrat stimmt Cannabisgesetz zu

Bundesrat stimmt Cannabisgesetz zu

(15.02.17) Der Zugang von chronisch Kranken zu Cannabis als Arzneimittel wird künftig gesetzlich geregelt. Der Bundesrat hat am 10. Februar 2017 dem Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften zugestimmt. Danach dürfen behandelnde Ärzte eigenverantwortlich entscheiden, ob für schwerkranke Patienten eine Cannabis-Therapie sinnvoll ist, auch wenn im Einzelfall noch andere Behandlungsoptionen bestehen. ...->

Patienten verständlich informieren und beraten

Patienten verständlich informieren und beraten

(13.02.17) Eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld zeigt: Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland verfügt über eine eingeschränkte oder nicht ausreichende Gesundheitskompetenz. Die Broschüre "Gesundheitskompetenz – verständlich informieren und beraten" gibt Hinweise für die Gesprächsführung mit Patienten. Sie soll den Gesundheitsprofessionen Methoden an die Hand geben, um Behandlungen und Diagnosen verständlicher zu vermitteln. ...->

Deutschland und EU: Weitere Schritte im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

Deutschland und EU: Weitere Schritte im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

(09.02.17) Laut Angaben der Europäischen Kommission führen Infektionen durch arzneimittelresistente Bakterien in der Europäischen Union (EU) jährlich zu 25.000 Todesfällen und Kosten von 1,5 Milliarden Euro. Die Kommission verschärft daher die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen und will bis zum Sommer 2017 einen neuen europäischen Aktionsplan vorlegen. Dazu holt sie jetzt Vorschläge von Bürgern und Behörden ein. ...->

Kinderrichtlinie: Neue Untersuchungsmethode zur Frühkennung schwerer Herzfehler

Kinderrichtlinie: Neue Untersuchungsmethode zur Frühkennung schwerer Herzfehler

(03.02.17) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern um das Pulsoxymetrie-Screening ergänzt und die Kinder-Richtlinie entsprechend angepasst. Die Änderungen sind seit 28. Januar 2017 in Kraft. ...->

Hilfsmittelverzeichnis für Krankenpflegeartikel und Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege aktualisiert

Hilfsmittelverzeichnis für Krankenpflegeartikel und Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege aktualisiert

(31.01.17) Der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) hat das Hilfsmittelverzeichnis in den Produktgruppen "Krankenpflegeartikel" (PG 19) und "Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege" (PG 50) fortgeschrieben und unter anderem neue Produktarten gebildet. Produkte, die nicht mehr hergestellt werden oder nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, hat er dagegen gestrichen oder mit "nicht besetzt" gekennzeichnet. Die Aktualisierungen betreffen auch die indikations- und einsatzbezogenen Qualitätsanforderungen sowie die Anforderungen an den medizinischen Nutzen und die Produktinformation. Außerdem hat der GKV-SV mit der Bereitstellung der Hilfsmittel verbundene Dienstleistungsstandards definiert. ...->

KBV-Qualitätsbericht 2016: Immer mehr Patienten erfolgreich im DMP

KBV-Qualitätsbericht 2016: Immer mehr Patienten erfolgreich im DMP

(30.01.17) Ende 2015 waren insgesamt 6,6 Millionen Versicherte in die Disease-Management-Programme eingeschrieben. Je länger die Patienten am DMP teilnehmen, desto besser sind die Behandlungsergebnisse. ...->

Vereinbarung zur Verbesserung der Palliativversorgung

Vereinbarung zur Verbesserung der Palliativversorgung

(30.01.17) Kassenärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband haben die Voraussetzungen für eine besonders qualifizierte und koordinierte palliativmedizinische Versorgung vereinbart und als Anlage 30 im Bundesmantelvertrag - Ärzte veröffentlicht. Ziel der neuen Vereinbarung ist es, die Betreuung unheilbar kranker und sterbender Menschen in ihrem Zuhause zu stärken. ...->

Immer mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen

Immer mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen

(25.01.17) Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen nimmt weiter zu. Laut Statistischem Bundesamt arbeiteten 2015 rund 5,3 Millionen Menschen in diesem Sektor. Das waren 2,2 Prozent mehr als im Jahr davor. Starke Zuwächse verzeichnete die Pflegebranche. Geringer fiel dagegen der Anstieg in den medizinischen Gesundheitsberufen aus. ...->

Preisinformationen zu Antidiabetika aktualisiert

Preisinformationen zu Antidiabetika aktualisiert

(17.01.17) Die AOK Nordost hat neue Preisinformationen zu Antidiabetika veröffentlicht. Die Liste liefert für Substanzen in dieser Wirkstoffgruppe einen Überblick zu den Kosten pro Tagesdosis und steht ab sofort zum Herunterladen bereit. ...->

Förderung von nichtärztlichen Praxisassistenten ausgeweitet

Förderung von nichtärztlichen Praxisassistenten ausgeweitet

(09.01.17) Für Hausärzte ist es seit dem 1. Januar 2017 einfacher, nichtärztliche Praxisassistenten (NäPa) zu beschäftigen. Noch kurz vor dem Jahreswechsel einigten sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband darauf, die Fördervoraussetzungen zu erleichtern. Außerdem wurde die finanzielle Förderung erhöht. ...->

Neues Verfahren für die Übermittlung von Unterlagen an den MDK

Neues Verfahren für die Übermittlung von Unterlagen an den MDK

(06.01.17) Seit Jahresbeginn gibt es grundsätzlich ein neues Verfahren für die Übermittlung von Unterlagen an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK): Leistungserbringer übermitteln die angeforderten versichertenbezogenen Daten für gutachterliche Stellungnahmen oder Prüfungen nun zusammen mit einem standardisierten Weiterleitungsbogen der Krankenkassen direkt an den MDK. Bei einigen Sachverhalten bleibt allerdings alles beim Alten. ...->

DIMDI veröffentlicht amtliche ATC-Klassifikation inklusive definierter Tagesdosen (DDD) für 2017

DIMDI veröffentlicht amtliche ATC-Klassifikation inklusive definierter Tagesdosen (DDD) für 2017

(04.01.17) Die aktualisierte amtliche Fassung der Anatomisch-Therapeutisch-Chemischen Klassifikation (ATC-Klassifikation) inklusive definierter Tagesdosen (DDD) ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) bietet die Klassifikation auf seiner Webseite zum kostenfreien Download an. ...->

Jahreswechsel: Das gilt ab 1. Januar 2017

Jahreswechsel: Das gilt ab 1. Januar 2017

Foto: Kalenderblatt vom 1. Januar

(30.12.16) Umbau der Pflegeversicherung, neues Mutterschutzgesetz, Vergütungsreform in der Psychiatrie: In vielen Bereichen des Gesundheitswesens treten zum Jahreswechsel neue Regelungen in Kraft. Hier sind die wichtigsten – vom ambulanten Operieren bis zur Verordnung von Krankentransporten. ...->

Klinikpatienten haben Anspruch auf Entlassmanagement

Klinikpatienten haben Anspruch auf Entlassmanagement

(03.01.17) Krankenhäuser müssen sich nun systematisch um die Versorgung ihrer Patienten im Anschluss an die Entlassung kümmern. Im Rahmen des Entlassmanagements können Klinikärzte Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmittel sowie häusliche Krankenpflege und Soziotherapie verordnen. ...->

Ambulantes Operieren: Katalog und Meldeformular für 2017 online

Ambulantes Operieren: Katalog und Meldeformular für 2017 online

(29.12.16) Der Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe im Krankenhaus (AOP-Katalog) sowie das Meldeformular für das ambulante Operieren am Krankenhaus für das Jahr 2017 liegen vor. Grundlage für die Abrechnung der Leistungen ist der jeweils zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültige Anhang 2 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs. Seine Anpassung an den Operationen-und Prozedurenschlüssel (OPS) Version 2017 erfolgt mit Wirkung zum 1. April 2017. ...->

Krankentransport: Wann Pflegebedürftige zum Arzt gefahren werden können

Krankentransport: Wann Pflegebedürftige zum Arzt gefahren werden können

Foto: Rettungswagen im Einsatz

(28.12.16) Mit dem Inkrafttreten des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs zum 1. Januar 2017 gilt die Systematik der neuen Pflegegrade auch für Krankentransporte. Die Kassen genehmigen Fahrten zur ambulanten Behandlung nun für Versicherte der Pflegrade 4 und 5 sowie bei Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 3 bei eingeschränkter Mobilität. Diese Einschränkung muss der verordnende Arzt gesondert notieren. ...->

Pflegebericht der Bundesregierung: Pflegebedürftige und ihre Angehörigen erhalten mehr Unterstützung

Pflegebericht der Bundesregierung: Pflegebedürftige und ihre Angehörigen erhalten mehr Unterstützung

Foto: Pflegerin mit Älteren beim Gesellschaftsspiel

(27.12.16) Die Neuausrichtung der Pflege und das Erste Pflegestärkungsgesetz haben die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung und die pflegerische Versorgung in Deutschland verbessert. Diese Bilanz zieht der sechste Bericht der Bundesregierung über die Entwicklung der Pflegeversicherung und den Stand der pflegerischen Versorgung. Der Report informiert umfassend über die Entwicklung der sozialen Pflegeversicherung seit 2011. ...->

Crystal Meth: Neue S3-Leitlinie hilft Ärzten bei der Behandlung von Abhängigen

Crystal Meth: Neue S3-Leitlinie hilft Ärzten bei der Behandlung von Abhängigen

(21.12.16) Welche Anzeichen deuten auf eine Crystal-Meth-Abhängigkeit hin? Welche Therapien sind wirksam, welche ungeeignet? Antworten auf diese Fragen gibt die erste S3-Leitlinie zur Behandlung von Methamphetamin-bezogenen Störungen. Ziel der Leitlinie ist es, die Versorgung der Betroffenen zu verbessern und Ärzten und Therapeuten mehr Handlungssicherheit zu geben. ...->

AOK erteilt Zuschläge: Tranche XVIII der Rabattverträge in den Startlöchern

AOK erteilt Zuschläge: Tranche XVIII der Rabattverträge in den Startlöchern

Arzneirabattverträge - Logo

(14.12.16) Die AOK-Gemeinschaft hat am Dienstag (13. Dezember) die Zuschläge für die 18. Tranche der Arzneimittelrabattverträge erteilt. Die Verträge starten am 1. Juni 2017 und ersetzen die Kontrakte der 14. Tranche. Dabei sind besonders umsatzstarke Wirkstoffe wie zum Beispiel der Magensäurehemmer Omeprazol, der Cholesterinsenker Simvastatin und das Schmerzmittel Ibuprofen. ...->

Prostatakrebs-Studie PREFERE wird nicht fortgeführt

Prostatakrebs-Studie PREFERE wird nicht fortgeführt

(13.12.16) Die Deutsche Krebshilfe, die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen werden die PREFERE-Studie zur Bewertung der gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs nicht fortführen und die Studienförderung zum 31. Dezember 2016 beenden, weil die Zahl der eingeschriebenen Patienten weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. ...->

Förderung der Weiterbildung jetzt auch für grundversorgende Fachärzte

Förderung der Weiterbildung jetzt auch für grundversorgende Fachärzte

(12.12.16) Seit Anfang Oktober 2016 gibt es die ersten geförderten Weiterbildungsstellen für die ambulante Weiterbildung im Bereich der grundversorgenden Fachärzte. Bundesweit stehen insgesamt bis zu 1.000 fachärztliche Weiterbildungsplätze in verschiedenen Fachrichtungen zur Verfügung. Voraussetzung für die Förderung ist die Feststellung eines Förderbedarfs in den Regionen. Die Ausweitung des Weiterbildungsprogramms wurde im GKV-Versorgungstärkungsgesetz beschlossen, bisher gab es die Förderung der Weiterbildung nur für Allgemeinmediziner. ...->

Hochschulambulanzen dürfen ambulant behandeln

Hochschulambulanzen dürfen ambulant behandeln

(06.12.16) Hochschulambulanzen dürfen seit 1. Dezember 2016 Patienten mit schweren, komplexen Krankheiten ambulant behandeln. Die dafür notwendigen Bedingungen hat das erweiterte Bundesschiedsamt beschlossen und in einer entsprechenden Vereinbarung festgelegt. Zuvor war eine ambulante Versorgung in Hochschulambulanzen auf einen für Lehre und Forschung notwendigen Umfang beschränkt. ...->

Informationsmaterialien der BZgA klären über sexuell übertragbare Krankheiten auf

Informationsmaterialien der BZgA klären über sexuell übertragbare Krankheiten auf

(02.12.16) Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat zusammen mit ärztlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden und dem Robert Koch-Institut neue Informationsmaterialien zur Chlamydien-Infektion sowie zur HPV-Impfung entwickelt. Ärzte können diese zur Beratung ihrer Patienten nutzen oder im Wartezimmer auslegen. ...->

Innovationsfonds fördert 18 Projekte mit AOK-Beteiligung

Innovationsfonds fördert 18 Projekte mit AOK-Beteiligung

(01.12.16) Die Würfel sind gefallen: 18 Projekte zu neuen Versorgungsformen, an denen die AOK beteiligt ist, erhalten Mittel aus dem Innovationsfonds. Die Fördersumme von 133 Millionen kommt allen Projektbeteiligten zugute. ...->

Diagnosedaten der Krankenhäuser für 2015 veröffentlicht

Diagnosedaten der Krankenhäuser für 2015 veröffentlicht

Grafik: Häufigste Krankenhausdiagnosen 2015

(30.11.16) Alkoholmissbrauch war im Jahr 2015 die zweithäufigste Diagnose bei Krankenhausbehandlungen in Deutschland. Häufiger wurde lediglich die Herzinsuffizienz diagnostiziert. Insgesamt gab es 2015 knapp 19,8 Millionen vollstationäre Behandlungsfälle in deutschen Krankenhäusern, 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus den aktuellen Daten zu Krankenhausdiagnosen hervor, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlicht hat. ...->

Mammographie-Screening: Geänderte Anforderung an die Versorgung

Mammographie-Screening: Geänderte Anforderung an die Versorgung

Bild: Assistentin bereitet eine Mammographie-Untersuchung vor

(30.11.16) Die Anforderungen an die Versorgung im Rahmen des Programms zur Früherkennung von Brustkrebs durch Mammographie-Screening haben sich geändert. Die Anpassungen betreffen unter anderem die Aufklärungspflicht der Ärzte, die Regelung zur Fortbildung und die Vereinbarung zur Qualitätssicherung (QS) der kurativen Mammographie. ...->

Für Herzinsuffizienz bald eigenständiges DMP

Für Herzinsuffizienz bald eigenständiges DMP

(28.11.16) Künftig soll es ein eigenständiges Disease-Management-Programm (DMP) für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz geben. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) mitgeteilt. Dafür werde das derzeit noch bestehende Modul Herzinsuffizienz aus dem DMP koronare Herzerkrankung (KHK) herausgenommen. ...->

Ärzte und Patienten sollen Nebenwirkungen von Arzneimitteln melden

Ärzte und Patienten sollen Nebenwirkungen von Arzneimitteln melden

(23.11.16) Ärzte, die bei der Behandlung ihrer Patienten unerwünschte Arzneimittelwirkungen feststellen, sind laut Berufsordnung aufgerufen, diese mitzuteilen. Patienten sollten solche Verdachtsfälle ebenfalls melden. Dazu haben das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) jetzt aufgerufen. ...->

Checkliste für Patienten jetzt im Arztnavigator

Checkliste für Patienten jetzt im Arztnavigator

Screenshot Arztnavigator

(22.11.16) Worauf sollten Patienten vor, während und nach einem Arztbesuch achten, woran sollten sie denken? Antworten auf diese Fragen gibt eine neue Checkliste zum Arztbesuch, die ab sofort auf der Startseite des Arztnavigators zum kostenlosen Download bereitsteht. ...->

Qualitätsmanagement: Eine Richtlinie für alle Sektoren

Qualitätsmanagement: Eine Richtlinie für alle Sektoren

(18.11.16) Die überarbeitete Qualitätsmanagement-Richtlinie ist in Kraft. Zweck der Überarbeitung war es, grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement, die sowohl für Praxen als auch für Kliniken gelten, zusammenzuführen. Die neue Richtlinie löst die drei bisherigen Qualitätsmanagement-Richtlinien für den vertragsärztlichen, vertragszahnärztlichen und stationären Bereich ab. ...->

GBA-Merkblätter und U-Hefte online bestellen

GBA-Merkblätter und U-Hefte online bestellen

(15.11.16) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat ein neues Bestellsystem für seine hauseigenen Druckerzeugnisse gestartet. Registrierte Großverteiler können die Merkblätter und Untersuchungshefte des GBA jetzt online anfordern. Der Service ist für Krankenhäuser, Kassenärztliche Vereinigungen (KVen), die beiden großen Hebammen-Verbände und die Facheinrichtungen des Mammografie-Screenings vorgesehen. ...->

Telemedizinische Versorgung für insulinpflichtige Diabetiker bei der AOK Nordost

Telemedizinische Versorgung für insulinpflichtige Diabetiker bei der AOK Nordost

(14.11.16) Ein neuer Versorgungsvertrag der AOK Nordost soll die Versorgung von insulinpflichtigen Diabetikern mit starken Stoffwechselschwankungen und erhöhten Blutzuckerwerten optimieren. Ein innovativer digitaler Betreuungsansatz ermöglicht dem betreuenden Arzt ein unmittelbares und vollständiges Monitoring der Blutzuckerwerte. Das hilft dabei, die Therapie möglichst zeitnah anzupassen, und trägt zur Vermeidung von Folgeerkrankungen bei. ...->

Statistisches Bundesamt: Kliniken behandelten auch 2015 mehr Patienten als im Vorjahr

Statistisches Bundesamt: Kliniken behandelten auch 2015 mehr Patienten als im Vorjahr

(01.11.16) Im Jahr 2015 behandelten deutsche Krankenhäuser etwa 18,7 Millionen Patienten. Sieben Millionen von ihnen wurden operiert. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt. Gegenüber 2014 mit 18, 5 Millionen ist die Zahl der Patienten damit weiter gestiegen, der Anteil der Operationen (38 Prozent) blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. Gut die Hälfte der operierten Patienten war 60 Jahr alt und älter. ...->

Neue Rahmenvorgaben für Arzneimittel: 3,3 Prozent Mehrausgaben für 2017

Neue Rahmenvorgaben für Arzneimittel: 3,3 Prozent Mehrausgaben für 2017

Foto: Arzneimittel

(31.10.16) Der Einsatz von Biosimilars und Generika soll stärker gefördert werden. Erstmals empfehlen die Bundesvertragspartner zudem, auf regionaler Ebene fachgruppenspezifische Vereinbarungen zur Arzneimittelgruppe der "GABA-Analoga" und Interferon-ß-1a zur Behandlung der Multiplen Sklerose zu berücksichtigen. ...->