Kurzzeitpflege

Eine kurzzeitige Heimbetreuung in einer stationären Einrichtung können pflegebedürftige Menschen in Anspruch nehmen, wenn die Pflege zu Hause vorübergehend nicht oder noch nicht möglich ist.

Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für die pflegerische und die medizinisch-pflegerische Versorgung sowie für die soziale Betreuung für maximal vier Wochen im Kalenderjahr ab 1. Januar 2012 bis zu einer Höhe von 1.550 Euro.

Für die Beschäftigung von zusätzlichem Betreuungspersonal für die Betreuung und Aktivierung von pflegebedürftigen Heimbewohner mit erheblichem allgemeinen Betreuungsaufwand erhält die Pflegeeinrichtung einen Vergütungszuschlag (§ 87b SGB XI).

Mit dem Ziel, eine wirksame und wirtschaftliche pflegerische Versorgung der Pflegebedürftigen sicherzustellen, vereinbaren die Vertragspartner auf Landesebene Rahmenverträge für die Kurzzeitpflege.

 

 

Rahmenkonzept Kurzzeitpflege als Übergangspflege Rahmenkonzept Kurzzeitpflege als Übergangspflege
Kurzzeitpflege nach § 42 SGB XI als Übergangspflege zur Sicherung der häuslichen Pflege.

Zulassungsverfahren für Kurzzeitpflegeeinrichtungen

Der Strukturerhebungsbogen bildet die Grundlage für die Zulassung der Kurzzeitpflegeeinrichtung durch Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI. Er ist vom Träger ausgefüllt und unterschrieben mit den erforderlichen Unterlagen und Nachweisen der zuständigen Heimaufsicht zu übergeben. Von der Heimaufsichtsbehörde werden die Daten an die Verbände der gesetzlichen Pflegekassen in Niedersachsen und den für das Erteilen des Einvernehmens nach § 72 Abs. 2 SGB XI zuständigen Sozialhilfeträger weitergeleitet.

Strukturerhebungsbogen für Kurzzeitpflegeeinrichtungen

Musterversorgungsvertrag - Kurzzeitpflege

Merkblatt
Änderungen der im Strukturerhebungsbogen gemachten Angaben sind den Landesverbänden der gesetzlichen Pflegekassen in Niedersachsen zeitnah mitzuteilen, da diese ggf. Auswirkungen auf den Versorgungsvertrag haben können.