Kodierung und Klassifikation

 

Deutsche Kodierrichtlinien

Ärzte und Dokumentare in den Krankenhäusern verschlüsseln Operationen und Prozeduren nach den Deutschen Kodierrichtlinien (DKR). Im Regelwerk sind allgemeine und spezielle Kodierrichtlinien enthalten. Der allgemeine Teil beinhaltet neben den Definitionen von Begriffen wie Haupt- und Nebendiagnosen auch Regeln zur Kodierung von Diagnosen und Prozeduren sowie Hinweise zur Anwendung der Prozedurenklassifikationen. In den speziellen Kodierrichtlinien werden anhand von Fallbeispielen Konstellationen beschrieben, die entweder einer genaueren Festlegung bedürfen oder bei denen Ausnahmen von den allgemeinen Kodierrichtlinien vorliegen.

Zu den Deutschen Kodierrichtlinien für die Psychiatrie/Psychosomatik 2017

 

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten (ICD-10-GM)

2019

Für 2019 liegt die vorläufige Fassung der ICD-10-GM in der Version 2019 vor.

Zur vorläufigen Fassung der ICD-10-GM 2019

2018

Die endgültige Fassung der ICD-10-GM 2018 liegt vor. In die neue Version flossen die Änderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein. Berücksichtigt sind zudem 56 Vorschläge, zumeist von Fachgesellschaften und Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie Organisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.

Zur endgültige Fassung ICD-10-GM 2018 online

2017
In die ICD-10-GM Version 2017 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification) flossen die Änderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein. Berücksichtigt sind zudem 84 Vorschläge, zumeist von Fachgesellschaften und Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie Organisationen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.

Wichtige inhaltliche Änderungen in der Version 2017:

  • Adipositas bei Kindern und Jugendlichen: Einführung zusätzlicher Schlüsselnummern zur Kodierung von Adipositas und extremer Adipositas bei Kindern und Jugendlichen
  • Lymphödem: Aufnahme neuer Schlüsselnummern für eine lokalisationsbezogene, stadiengerechte Kodierung des Lymphödems
  • Multiresistente Erreger: Umstrukturierung von Kodebereichen zur Anpassung an die Nomenklatur der KRINKO (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention)-Empfehlungen
  • Zika-Viruskrankheit: Belegung sogenannter nicht belegter Schlüsselnummern für die Kodierung der Zika-Viruskrankheit durch die WHO.

Zur endgültigen Fassung der ICD-10-GM 2017

Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS)

Mit dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) werden Operationen und andere medizinische Prozeduren in der stationären Versorgung und im Bereich ambulantes Operieren verschlüsselt. 

2018

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) hat die endgültige Fassung des OPS 2018 veröffentlicht. In die Endfassung gingen laut DIMDI 324 Vorschläge und zusätzliche Anforderungen aus der Weiterentwicklung der Entgeltsysteme für Krankenhausleistungen ein. Die Vorschläge kamen dabei zumeist von den Fachgesellschaften sowie von Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken.

Zur endgültige Fassung des OPS 2018 sowie zum Downloadcenter Klassifikationen

2017
Die wichtigsten inhaltlichen Änderungen für 2017 betreffen

  • Neustrukturierung des Bereiches 5-38a Endovaskuläre Implantation von Stent-Prothesen
  • Änderung der Kodierung für CAD-CAM-Prothesen an den Gelenken
  • Überarbeitung der Operationen an der Vulva
  • Aufnahme eines neuen Kodebereiches für die spezialisierte palliativmedizinische Komplexbehandlung durch einen Palliativdienst.

Zur Onlinefassung des OPS 2017