Ambulantes Operieren (AOP)

Vertrag

Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung vereinbaren einen Vertrag zum ambulanten Operieren (AOP-Vertrag). Dieser Vertrag dientl dazu, einheitliche Rahmenbedingungen für ambulante Operationen und sonstiger stationsersetzende Eingriffe im niedergelassenen Bereich und im Krankenhaus zu schaffen. Der Vertrag soll außerdem die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern fördern. Dies umfasst auch die nach dem Vertragsarztrechtsänderungsgesetz und dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz zulässigen Kooperationsmöglichkeiten.

Vertrag - Ambulantes Operieren und sonstige stationsersetzende Eingriffe im Krankenhaus
Stand: 08.04.14

Katalog

Als Anlage zum AOP-Vertrag vereinbaren die Vertragspartner jährlich einen Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe im Krankenhaus (AOP-Katalog). Grundlage für die Abrechnung der Leistungen ist der jeweils zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültige Anhang 2 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs.​ Er wird an den entsprechenden Operationen-Prozedurenschlüssel (OPS) des jeweiligen Jahres angepasst. Die Anpassungen treten kontinuierlich in Kraft. 

AOP-Katalog 2017: Deckblatt und Präambel

Abschnitt 1
beinhaltet ambulant durchführbare Operationen und sonstige stationsersetzende Eingriffe gem. § 115 b SGB V, die im EBM in Anhang 2 zu Kapitel 31 enthalten sind.

Abschnitt 2
beinhaltet ambulant durchführbare Operationen und sonstige stationsersetzende Eingriffe gem. § 115 b SGB V, die im EBM außerhalb des Anhanges 2 zu Kapitel 31 aufgeführt sind.

Abschnitt 3
enthält ambulant durchführbare Operationen und sonstige stationsersetzende Leistungen gem. § 115 b SGB V ohne OPS-Zuordnung. Das heißt, hier werden ausschließlich EBM-Leistungen aufgeführt.

Abschnitt 3
enthält ambulant durchführbare Operationen und sonstige stationsersetzende Leistungen gem. § 115 b SGB V ohne OPS-Zuordnung. Das heißt, hier werden ausschließlich EBM-Leistungen aufgeführt.

Meldeformular

Um Leistungen des AOP-Katalogs erbringen zu können, müsse Ärzte eine maschinenlesbare Mitteilung an die zuständigen Verbände der Krankenkassen, an die Kassenärztlichen Vereinigungen und den Zulassungsausschuss schicken. Hierzu ist das zwischen dem GKV-Spitzenverband und der DKG abgestimmte Meldeformular zu verwenden.

In dieser Mitteilung sind die entsprechenden abteilungsbezogenen Leistungsbereiche und Leistungen auf der Grundlage des gemeinsamen AOP-Katalogs zu benennen. Gegenüber den Krankenkassen ist die Mitteilung die Voraussetzung, um die entsprechenden Operationen und stationsersetzenden Eingriffe abrechnen zu können.

Meldeformular 2017

Archiv

AOP-Kataloge und Meldeformulare der Vorjahre sind im Archiv zu finden.