eDMP: Elektronische Datenübermittlung

Wie funktioniert eDMP?

Grundvoraussetzung für eDMP ist eine DMP-Software, die in Ihrer Praxisverwaltungssoftware (PVS) integriert ist. Zum Einsatz sollte dabei ein System kommen, das durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zertifiziert worden ist.

Zertifizierte DMP-Software

Folgender Link führt Sie zur Homepage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Hier finden Sie ein Verzeichnis der zertifizierten DMP-Softwareprogramme ("N12: Zulassungsliste Dokumentation/DMP") mit den dazugehörigen Prüfnummern:

Register der KBV

Die Dokumentationen werden beim eDMP direkt im PC erfasst, was viele Vorteile mit sich bringt:

  • Das Programm weist Sie auf Eintragungen hin, die fehlen oder nicht plausibel sind.
  • Sofern Angaben zum Versicherten und seinen Befunden schon in der Praxissoftware vorhanden sind, können diese übernommen und müssen nicht manuell erfasst werden.
  • Elektronische Datensätze werden in der Datenstelle praktisch fehlerfrei eingelesen.
  • Je nach Praxissoftware gibt es noch weitere komfortable Zusatzfunktionen für die Betreuung der Patienten, wie z. B. das Anschreiben auf Knopfdruck.

Varianten der Datenübertragung:

1. Übermittlung über das KVN-Portal

Bei der Übermittlung über das DMP-Portal der KV Niedersachsen werden die Dokumentationsdaten anhand lizenzierter Software direkt über Ihren PC an die Datenstelle transferiert.
Weitere Informationen dazu finden Sie im KVN-Portal (www.kvn.de).

2. Übermittlung über KV-Connect

Bei der Übermittlung über KV-Connect werden die Daten direkt aus der PVS im sicheren Netz der KVen (SNK) verschlüsselt an die Datenstelle übermittelt.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.kvn.de.

3. Übermittlung über das Onlineportal der Datenstelle "DMPonline"

Bei der Übermittlung per "DMPonline" werden Dokumentationen direkt in einem Web-Browser erfasst und online an die Datenstelle übertragen.

Mehr Informationen über "DMPonline"

Kompakte Informationen zu eDMP finden Sie im Merkblatt eDMP:

Merkblatt eDMP