Externe stationäre Qualitätssicherung 2012

Der GBA legt in den Richtlinien über Maßnahmen der Qualitätssicherung für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser (QSKH-RL) fest, auf welche Leistungsbereiche in der stationären Versorgung sich die externe Qualitätssicherung konzetriert.

2012 nahm der GBA im Leistungsbereich Karotisrekonstruktion eine Änderung vor. Danach müssen neben den offen-chirurgischen Eingriffen erstmals auch die kathetergestützten interventionellen Eingriffe (durch Ballondilatation und Stentimplantation) verpflichtend dokumentiert werden. Wegen dieser Erweiterung wurde der Leistungsbereich umbenannt. Er heißt jetzt Karotisrevaskularisation.

Ausführliche Informationen zur Datenerfassung für das Qualitätssicherungsverfahren, Dokumentationsbögen und Ausfüllhinweise zu den einzelnen Leistungsbereichen sind auf der Homepage des Instituts für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH (AQUA-Institut/Institution nach § 137a SGB V) zu finden. Das Göttinger Institut wertet im Auftrag des GBA Daten der Krankenhäuser im Rahmen der externen Qualitätssichrung aus. Die Ergebnisse der bundesweiten Auswertung veröffentlicht das Institut im jährlich erscheinenden Qualitätsreport.

Leistungsbereiche 2012

Qualitätsreport 2012

Vereinbarung zur Qualitätssicherung

Abschlussbericht zum Strukturierten Dialog 2010

Zum ersten Mal steht 2011 ein Abschlussbericht über die Ergebnisse des Strukturierten Dialogs der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Beim Strukturierten Dialog handelt es sich um ein Verfahren, mit dem in der externen Statiionären Qualitätssicherung auffällige Krankenhäuser im Dialog bei der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen und Qualität unterstützt werden.

In aktuellen Bericht gemäß § 15 Abs. 2 der Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) sind die Ergebnisse des Strukturierten Dialogs aus dem Jahr 2010 aufgeführt, die auf den für die externe stationäre Qualitätssicherung dokumentierten Daten. Auf Basis der Daten des Erfassungsjahres 2009 wurden insgesamt 19.202 rechnerische Auffälligkeiten ermittelt. Zu diesen Auffälligkeiten wurden 7.319 Hinweise an Krankenhäuser versendet und 9.332 Stellungnahmen von Krankenhäusern angefordert. In 176 Fällen hatten die Auffälligkeiten weitere Maßnahmen zur Folge, in 2.375 Fällen konnte auf Maßnahmen verzichtet werden. Zusätzlich fanden 247 Besprechungen mit Krankenhäusern und 13 Vor-Ort-Begehungen statt.

Bericht zum Strukturierten Dialog 2010
Erfassungsjahr 2009, Stand: 29.06.11