Hausarztzentrierte Versorgung

Mit dem Inkrafttreten des § 73 b SGB V zum 1. April 2007 haben die Krankenkassen ihren Versicherten eine besondere hausarztzentrierte Versorgung anzubieten.

Durch den Vertrag wird dem Wunsch der Hausärzte nach einer stärkeren Steuerungsfunktion in der Versorgung entsprochen. Die an dem Vertrag beteiligten Hausärzte sind für die Versicherten die erste Anlaufstelle. Sie koordinieren die gesamte medizinische Versorgung über alle Ebenen hinweg.

Ziel

Ziel ist es, die Lotsenfunktion des Hausarztes zu stärken. Er soll seine Patienten durch den gesamten "Behandlungsprozess" begleiten und Doppeluntersuchungen beziehungsweise unnötige Krankenhausaufenthalte vermeiden helfen. Lässt sich ein Krankenhausaufenthalt nicht umgehen, soll der Hausarzt die weitere Therapie und den Übergang in die ambulante Versorgung mit dem Krankenhausarzt und dem Patienten abstimmen. Durch den Gesamtüberblick, den der Hausarzt nun erhält, ist beispielsweise auch eine abgestimmte Arzneitherapie ohne Nebenwirkungen möglich. Nicht zuletzt wird die Arzt-Patienten-Beziehung gestärkt und der Patient bekommt die Sicherheit einer intensiven Betreuung durch den Arzt seines Vertrauens.

Unser Projekt

Die involvierten Hausärzte erfüllen Standards zu Praxisausstattung, Weiterbildung und Qualitätssicherung. Eine besonders gute Qualität wird durch ständige Weiterbildung des Arztes in Schwerpunktbereichen garantiert. Der Arzt steht dem Patienten auch außerhalb der Sprechstundenzeiten zur Verfügung. In Notfällen kann so die Lage des Patienten besser beurteilt werden. Krankenhausaufenthalte werden vermieden und der Patient erhält die für ihn richtige Behandlung. Im Falle eines Krankenhausaufenthaltes spricht sich der Hausarzt mit dem Krankenhausarzt ab, um eine reibungslose Überleitung in die ambulante Behandlung zu ermöglichen.

Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung im KV-Bezirk Hamburg