Rechnungsprüfung Fahrkosten und Pflegeleistungen: Neuer Dienstleister ab April 2015

Ab dem 1. April 2015 übernimmt die CCT CompetenceCenter Thüringen GmbH  für die AOK Hessen  die Rechnungsprüfung für die Bereiche Krankentransport und Pflege. Ihre Aufgaben umfassen dabei insbesondere die manuelle und maschinelle Prüfung der eingereichten Unterlagen, die Zahlbarmachung und die Zuordnung der gezahlten Leistung zu dem jeweiligen Versichertenkonto. Soweit die Prüfungen zu Nachfragen führen, werden die entsprechenden Beträge ggf. korrigiert und der Rechnungssteller erhält hierüber eine Nachricht durch CCT GmbH.

Die CCT GmbH hat ihren Betriebsstandort für die Rechnungsprüfung der AOK-Hessen in der Fröhliche-Mann-Str. 3b in 98528 Suhl. Alle Vertragspartner und Abrechnungszentren wurden schriftlich informiert. 

Häufige Fragen und Antworten zu Rechnungsprüfung

 

Schulungen zum "Strukturmodell" sind gestartet

Schulungen zum "Strukturmodell" sind gestartet

(23.04.15) Das Projekt zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation nimmt nach Angaben des Pflegebevollmächtigten Karl-Josef Laumann Fahrt auf. Die ersten Schulungen zum vereinfachten Dokumentationskonzept ("Strukturmodell") seien kurz vor Ostern gestartet, heißt es in einer Pressemeldung des Pflegebevollmächtigten. Das beauftragte Projektbüro will bis Mitte Juni in zehn Städten insgesamt 650 von den Trägerverbänden benannte Experten schulen. Diese Multiplikatoren sollen dann ihr Wissen an die Pflegeeinrichtungen weitergeben und sie bei der Umsetzung unterstützen. Um mehr Pflegende für die Teilnahme am Projekt zu gewinnen, wird Laumann ab Mitte Mai bei bundesweit 15 Veranstaltungen das neue Konzept vorstellen. ...->

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15 Cover - pl

(22.04.15) Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen ist ins Stocken geraten. "Es fehlt an der Umsetzung des Zentrenmodells in das System der gesetzlichen Krankenversicherung und einer sektorenübergreifenden elektronischen Kommunikation zwischen den Leistungserbringern", kritisiert Dr. Andreas Reimann, Vorsitzender der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). ...->

Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

(16.04.15) Bereits über 160.000 Menschen in Deutschland hatten sich bis Ende 2014 für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden. Knapp 23.600 von ihnen haben sogar die zwölfmonatige Dienstzeit auf 18 Monate verlängert. Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke mitgeteilt. Der Bundesfreiwilligendienst wurde im Juli 2011 eingeführt und hat den Zivildienst abgelöst. ...->

Pflege-Kompakt: Aktuelle Ausgabe erschienen

Pflege-Kompakt: Aktuelle Ausgabe erschienen

Foto - pflege kompakt

(13.04.15) Mit dem anstehenden Präventionsgesetz ist unter anderem vorgesehen, dass Pflegeeinrichtungen mehr Aufgaben erhalten. So sollen ab 2016 kassenartenübergreifende Leistungen zur Prävention in teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen erbracht werden. Offen ist aber, wie diese präventiven Leistungen zur aktivierenden Pflege, zu den Betreuungs- und Aktivierungsansätzen der Betreuungskräfte in den Einrichtungen oder zu den Expertenstandards abzugrenzen sind. Mehr dazu steht im aktuellen "Pflege-Kompakt". ...->

Neues Begutachtungsassessment: Paradigmenwechsel in der Pflege

Neues Begutachtungsassessment: Paradigmenwechsel in der Pflege

(07.04.15) In wenigen Wochen soll er da sein – der Referentenentwurf für das Zweite Pflegestärkungsgesetz. Damit soll auch der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, an dem die Politik seit Jahren arbeitet, endlich Wirklichkeit werden. Gelten sollen die Änderungen dann ab 2017. Aber was genau bringt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff den Pflegebedürftigen und Pflegenden? ...->

Pflege-TÜV: Bis zum Neustart Qualitätsinformationen erhalten

Pflege-TÜV: Bis zum Neustart Qualitätsinformationen erhalten

(02.04.15) Die Pläne der Bundesregierung zur Neuausrichtung des Pflege-TÜVs hält der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, für nachvollziehbar. "Sowohl die Überprüfung der Pflegequalität als auch die Darstellung der Ergebnisse müssen dringend in die Inspektion." Die breite Kritik an der derzeit geübten Praxis sei zweifelsohne berechtigt. Ein Notensystem, das nur "Einser" vergebe, sei gescheitert, da für eine Orientierung nicht geeignet. ...->

Viele Deutsche vertrauen dem Gesundheitssystem

Viele Deutsche vertrauen dem Gesundheitssystem

(31.03.15) Die meisten Deutschen sind mit ihren Ärzten, Kliniken und Krankenkassen zufrieden. Das hat eine Befragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ergeben. Danach sehen mehr als die Hälfte der 1.062 Teilnehmer das deutsche Gesundheitssystem unter den Top drei weltweit. Die Hälfte der Deutschen vergibt für eine Behandlung in der Klinik die Noten eins oder zwei. Insgesamt 80 Prozent der Befragten sind mit den Leistungen ihrer Krankenkasse zufrieden. ...->

Referentenentwurf zur Hospiz- und Palliativversorgung liegt vor

Referentenentwurf zur Hospiz- und Palliativversorgung liegt vor

(26.03.15) Die Bundesregierung will die Versorgung sterbenskranker Menschen in Deutschland verbessern. Das geht aus dem Referentenentwurf für ein "Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung" hervor, den das Bundesgesundheitsministerium jetzt vorgelegt hat. ...->

Präventionsgesetz im Bundestag

Präventionsgesetz im Bundestag

(23.03.15) Der Bundestag hat am 20. März 2015 in erster Lesung den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention debattiert. Ziel des Gesetzes ist, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen. So sollen beispielsweise Ärzte bei Vorsorgeberatungen in Zukunft auch über Impfempfehlungen beraten. ...->

Kommunen: Schlüsselrolle in der Pflege

Kommunen: Schlüsselrolle in der Pflege

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(18.03.15) Die meisten Pflegebedürftigen wollen so lange wie möglich in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung wohnen bleiben. Dazu benötigen sie aber eine passende Infrastruktur vor Ort. Diese bereitzustellen ist eine Aufgabe der Kommunen. Aber sind die Städte und Gemeinden auf diese Herausforderung vorbereitet? Darüber diskutierten bei einer Podiumsveranstaltung des AOK-Bundesverbandes im Rahmen des Deutschen Pflegetags 2015 Vertreter der Krankenkassen, der Länder und Kommunen sowie der Pflegebranche. ...->

WHO schätzt steigende Zahl der Demenzkranken

WHO schätzt steigende Zahl der Demenzkranken

(18.03.15) Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) steigt die Zahl der Demenzkranken um rund 28 Millionen innerhalb der nächsten 15 Jahre. Während derzeit rund 47,5 Millionen Menschen unter einer Form von bislang nicht heilbarem Gedächtnisverlust leiden, würden es im Jahr 2030 bereits 75,6 Millionen sein. Bis 2050 werde sich die Zahl der Demenzkranken auf 135,5 Millionen verdreifachen. ...->

Angehörige leisten Großteil der Altenpflege

Angehörige leisten Großteil der Altenpflege

(16.03.15) Mehr als zwei Drittel der 2,63 Millionen deutschen pflegebedürftigen Menschen wurden 2013 zu Hause gepflegt. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt. Nach der aktuellen Pflegestatistik lebten 71 Prozent oder 1,86 Millionen der Menschen, die Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, in den eigenen vier Wänden. ...->

G+G 02/15: "Pflege braucht einen Qualifizierungs-Schub"

G+G 02/15: "Pflege braucht einen Qualifizierungs-Schub"

G+G 02/15 Cover - k

(13.03.15) Der Krankenstand in der Pflege lag 2014 rund 30 Prozent höher als in vergleichbaren Berufen. "Wir dürfen Frauen und Männer im Umgang mit Leben, Leiden, Krankheit und Tod nicht allein lassen", sagt die Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie an der Berliner Charité, Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, im Gespräch mit dem AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Zur körperlichen Belastung kämen die emotionalen Herausforderungen, ergänzt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann. Zusammen mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, und der Pflegeunternehmerin Ute Schulz diskutieren die beiden in der aktuellen G+G über gesellschaftliche Anerkennung und bessere Führungskräfte in der Pflege. ...->

Dreyer erhält Deutschen Pflegepreis

Dreyer erhält Deutschen Pflegepreis

Malu Dreyer

(06.03.15) Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer erhält den diesjährigen Deutschen Pflegepreis. Der Deutsche Pflegerat, der den Preis verleiht, zeichnet damit insbesondere Dreyers Engagement für die Belange der Pflege in ihrer Zeit als Sozialministerin aus. ...->

G+G-Spezial 02/15: Patient Klinik

G+G-Spezial 02/15: Patient Klinik

G+G-Spezial 02/15 Cover - pl

(24.02.15) Wie rund sind die Eckpunkte der Bund-Länder-Arbeitsgruppe für einen qualitätsorientierten Umbau der Kliniklandschaft? Ziemlich rund, findet der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). Und auch die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), ist mit den Eckpunkten zufrieden. Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbands, fehlt noch der Dampf zur Umsetzung. Außerdem äußern sich im G+G-Spezial zur Krankenhausreform die gesundheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen. Dazu gibt es eine Reihe Beispiele aus der Praxis, die zeigen, wie es funktionieren könnte. ...->

Expertenstandard zum Thema Mobilität geht in Probephase

Expertenstandard zum Thema Mobilität geht in Probephase

(19.02.15) Die Probephase des Expertenstandards "Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege" hat begonnen. Insgesamt nehmen 45 stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie ambulante Pflegedienste unterschiedlicher Träger daran teil. Ziel der Probephase ist es, die Praxistauglichkeit und Wirksamkeit des ersten Expertenstandards zu testen sowie die damit verbundenen Kosten zu ermitteln. ...->

Altenpfleger verdienen weniger als Krankenpfleger

Altenpfleger verdienen weniger als Krankenpfleger

(05.02.15) Altenpfleger in Deutschland verdienen deutlich weniger als Krankenpfleger. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB). Die Studie zeigt darüber hinaus, dass sich die Löhne nicht nur je nach Pflegeberuf, sondern auch je nach Regionen stark unterscheiden. ...->

Destatis: Krebs ist zweithäufigste Todesursache

Destatis: Krebs ist zweithäufigste Todesursache

(03.02.15) Im Jahr 2013 erlagen rund 25 Prozent aller verstorbenen Personen einem Krebsleiden. Krebs ist damit nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Das hat das Statistische Bundesamt (destatis) anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar 2015 gemeldet. ...->

Neue Ratgeber für das Gesundheitswesen

Neue Ratgeber für das Gesundheitswesen

SVR

(28.01.15) In Berlin hat sich der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) neu konstituiert. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe überreichte den Mitgliedern ihre Ernennungsurkunden. Neu dabei sind die Pflege-Expertin Prof. Gabriele Meyer von der Universität Halle sowie der Gesundheitsökonom Prof. Jonas Schreyögg von der Universität Hamburg. SVR-Vorsitzender bleibt der Allgemeinmediziner Prof. Ferdinand Gerlach (Universität Frankfurt). ...->

Regionale Unterschiede in der ambulanten Pflege

Regionale Unterschiede in der ambulanten Pflege

(23.01.15) Die Versorgungssituation in der häuslichen Pflege ist in den einzelnen Regionen Deutschlands sehr unterschiedlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege und des Instituts für Medizin-, Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft an der Charité Universitätsmedizin Berlin. Demnach besteht beispielsweise in Norddeutschland bei jedem zweiten Pflegebedürftigen ein zusätzlicher Hilfe- und Pflegebedarf. Im Bundesdurchschnitt gilt dies immerhin für jeden Dritten. ...->