Arzt-Info zu Änderungen im DMP COPD ab Januar 2018

(04.09.17) In einer "Arzt-Info" hat die AOK die wichtigsten Neuerungen bei den diagnostischen, therapeutischen und qualitätssichernden Maßnahmen im Disease-Management-Programm (DMP) für Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zusammengefasst. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hatte das DMP turnusmäßig anhand aktueller Leitlinien überprüft und auf den neuesten Stand gebracht. Die neuen Inhalte sind ab dem 1. Januar 2018 in den DMP-Praxen umzusetzen.

Wie aktuelle Studien zeigen, hat der Raucherstatus noch stärkeren Einfluss auf den Verlauf einer COPD, als im bisherigen DMP zugrunde gelegt. Sowohl die Sterblichkeit der Patienten als auch das Fortschreiten der Krankheit hängen im hohen Maße vom Tabakkonsum ab. Das neue Behandlungskonzept enthält deshalb hohe Qualitätsanforderungen an Tabakentwöhnungsprogramme, die Ärzte dringend empfehlen sollten. Ähnliches gilt für Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, kardiovaskuläre Erkrankungen, Osteoporose oder psychische Probleme wie Depressionen und Angstzustände. Das neue Programm für COPD-Patienten betont noch stärker als bisher die gleichzeitige Behandlung entsprechender Symptome.

Die 4-seitige "Arzt-Info" steht zum kostenlosen Download bereit.