eDMP: Elektronische Datenübermittlung

Wie funktioniert eDMP?

Grundvoraussetzung für eDMP ist eine DMP-Software, die in Ihrer Praxisverwaltungssoftware (PVS) integriert ist. Zum Einsatz sollte dabei ein System kommen, das durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zertifiziert worden ist.

Zertifizierte DMP-Software

Folgender Link führt Sie zur Homepage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Hier finden Sie ein Verzeichnis der zertifizierten DMP-Softwareprogramme mit den dazugehörigen Prüfnummern:

Register der KBV

Die Dokumentationen werden beim eDMP direkt im PC erfasst, was viele Vorteile mit sich bringt:

  • Das Programm weist Sie auf Eintragungen hin, die fehlen oder nicht plausibel sind.
  • Sofern Angaben zum Versicherten und seinen Befunden schon in der Praxissoftware vorhanden sind, können diese übernommen und müssen nicht manuell erfasst werden.
  • Elektronische Datensätze werden in der Datenstelle praktisch fehlerfrei eingelesen.
  • Je nach Praxissoftware gibt es noch weitere komfortable Zusatzfunktionen für die Betreuung der Patienten, wie z.B. das Anschreiben auf Knopfdruck.

Übertragung per E-Mail

Die  Dokumentationsdaten werden anhand lizenzierter Software direkt über Ihren PC an die Datenstelle übermittelt. Dazu benötigen Sie folgende Voraussetzungen:

  • Internetanschluss
  • PC
  • Browser (Programm zur Anzeige von Internetseiten – ist Bestandteil des Betriebssystems)
  • Lizenzierte Dokumentationssoftware

Korrekturverfahren

Stellt die Datenstelle Unplausibilitäten oder Unvollständigkeiten bei eingereichten DMP-Dokumentationsdatensätzen fest, erfolgt ein von der Datenstelle überwachtes Korrekturverfahren per Telefon.