Startschuss für den Deutschen Preis für Patientensicherheit

(28.08.17) Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) hat den diesjährigen Deutschen Preis für Patientensicherheit ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden Praxisbeispiele und Forschungsarbeiten zum Thema Risiko-Management, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Sicherheitskultur im Gesundheitswesen leisten. Insgesamt ist der Preis mit 19.500 Euro dotiert. Der Wettbewerb richtet sich an ein breites Spektrum von Akteuren und Institutionen. Einsendeschluss ist der 1. November 2017.

Patientensicherheit ist eine Querschnittsaufgabe, die potenziellen Bewerber und ihre Beiträge sind vielfältig. Gefragt sind Methoden zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit, Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für medizinische Berufsgruppen, Ideen zur Optimierung von Infrastruktur und Organisation oder auch Modelle für eine patientenzentrierte Kommunikation. An der bundesweiten Ausschreibung können Akteure und Institutionen aus Versorgung, Pflege und Forschung teilnehmen, ebenso Vereine, Initiativen und öffentliche Apotheken. Das Preisgeld verteilt sich auf drei Gewinner. Informationen zur Bewerbung und Formulare stehen auf der Webseite der Initiatoren zur Verfügung. Die Preisverleihung findet im Rahmen der APS-Jahrestagung statt.

Die Auswahl der Projekte übernimmt eine unabhängige Expertenjury aus den Bereichen Ärzteschaft, Pflege, Apotheke, Selbsthilfe- und Kostenträger zusammen mit je einem Vertreter der Kooperationspartner. Hierzu gehören die Aesculap Akademie, der Ecclesia Versicherungsdienst, MSD Sharp & Doehme sowie der Thieme-Verlag.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit wurde im April 2005 als gemeinsame Initiative von Vertretern der Gesundheitsberufe, ihrer Verbände und der Patientenorganisationen gegründet. Ziel ist es, eine gemeinsame Plattform für die Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland aufzubauen. Auch das AOK-System unterstützt das Bündnis.

Weiterführende Informationen zum Thema Patientensicherheit: