AOK fordert mehr Patientenschutz

AOK fordert mehr Patientenschutz

PRO DIALOG aktuell - Ausgabe vom 21.04.17

(21.04.17) Defekte Kabel, brüchige Kunststoffteile: Was nach Schwierigkeiten auf der Baustelle klingt, beschreibt Ursachen schwerer Schäden durch fehlerhafte Implantate. Mit der jüngst verabschiedeten EU-Verordnung sollen Medizinprodukte sicherer werden. Der AOK-Bundesverband sieht dennoch sozialrechtlichen Handlungsbedarf in Deutschland. ...-> Arzt und Praxis

Symptomkontrolle bei Palliativpatienten bald Kassenleistung

Symptomkontrolle bei Palliativpatienten bald Kassenleistung

(20.04.17) Künftig können Ärzte die Symptomkontrolle bei Palliativpatienten im Rahmen der häuslichen Krankenpflege (HKP) verordnen. Damit soll die pflegerische Versorgung von sterbenden Menschen in ihrer häuslichen Umgebung verbessert werden. Dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die Regelungen für die HKP angepasst und somit eine Vorgabe aus dem Hospiz- und Palliativgesetz umgesetzt. ...-> Pflege

G+G 03/17: Schneller und flexibler zum Psychiater

G+G 03/17: Schneller und flexibler zum Psychiater

G+G 03/17: Kurzer Draht

(20.04.17) Zwischen vier Wochen bis zu einem halben Jahr warten Patienten auf einen Termin in einer psychiatrischen oder einer psychotherapeutischen Praxis. Daten der Krankenkassen deuten darauf hin, dass sich die Dauer einer psychischen Erkrankung damit zumindest um die Zeit, in der ein Patient nicht behandelt wird, verlängert. Der Gesetzgeber hat reagiert und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) im Zuge des Versorgungsstärkungsgesetz 2015 den Auftrag, die Psychotherapie-Richtlinie zu überarbeiten. Die neue Richtlinie trat am 1. April 2017 in Kraft. In der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) wird erklärt was sich ändert. ...-> Arzt und Praxis

Ausbildung für Pflegeberufe wird reformiert

Ausbildung für Pflegeberufe wird reformiert

(12.04.17) Die Große Koalition hat sich hinsichtlich der Reform der Ausbildung in den Pflegeberufen auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach soll künftig in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen fächerübergreifenden Pflegeausbildung beginnen. Danach entscheiden die Auszubildenden, ob sie die generalistische Ausbildung fortsetzen oder den bisherigen Abschluss als Altenpfleger oder Kinderkrankenpfleger wählen. Das Ziel ist ein einheitliches Berufsbild mit einer neuen generalistischen Grundausbildung und einer darauf aufbauenden Spezialisierung für die Alten-, Kranken- und Kinderpflege. ...-> Pflege

G+G-Spezial 3/17: Ein Abschied in Würde

G+G-Spezial 3/17: Ein Abschied in Würde

Cover G+G_Spezial 03/17 - kh

(11.04.17) Zu Hause friedlich einschlafen - so wünschen sich viele Menschen ihr Lebensende. Dass dieser Wunsch häufiger in Erfüllung geht, ist das erklärte Ziel des Hospiz- und Palliativgesetzes und auch der Charta zur Betreuung. Dazu ist auch das aktuelle G+G-Spezial "Abschied in Würde" erschienen. Darin werden Fragen, Konzepte und Ziele zur Versorgung schwerkranker und pflegebedürftiger Menschen an deren Lebensende aufgezeigt - mit einem Vorwort von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. ...-> Pflege

Neue Psychotherapie-Richtlinie erleichtert Zugang zur Versorgung

Neue Psychotherapie-Richtlinie erleichtert Zugang zur Versorgung

(10.04.17) Seit 1. April 2017 gilt die neue Psychotherapie-Richtlinie. Seelisch kranke Patienten erhalten damit schneller und unkomplizierter Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung. Zu den Neuerungen gehört unter anderem die Einführung von regelmäßigen Sprechstunden und von Zeiten telefonischer Erreichbarkeit. Neu seit 1. April ist auch, dass Terminservicestellen Termine bei Psychotherapeuten vermitteln. ...-> Arzt und Praxis

Kabinett beschließt Untergrenzen für Pflegepersonal in Krankenhäusern

Kabinett beschließt Untergrenzen für Pflegepersonal in Krankenhäusern

Foto: Pflegerin am Krankenbett

(07.04.17) Krankenhäuser müssen künftig auf ihren Stationen Vorgaben für die minimale Besetzung mit Pflegepersonal erfüllen. Entsprechende Regelungen hat das Bundeskabinett beschlossen. Die geplanten Personaluntergrenzen sollen künftig bundesweit für sogenannte pflegesensitive Bereiche gelten. Kassen und Kliniken sind aufgefordert, bis zum 30. Juni 2018 eine entsprechende Vereinbarung zu treffen. ...-> Krankenhaus

Berliner Gesundheitspreis 2017: Die Jury hat entschieden

Berliner Gesundheitspreis 2017: Die Jury hat entschieden

Logo Berliner Gesundheitspreis 2017

(06.04.17) 80 Einsendungen für den Berliner Gesundheitspreis 2017 zum Thema "Migration und Gesundheit – Integration gestalten" haben es der Jury nicht leicht gemacht. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren haben sich die neun Mitglieder für fünf Preisträger entschieden. Die genaue Platzierung sowie die Höhe des Preisgeldes erfahren die Gewinner jedoch erst im Rahmen der Preisverleihung. Sie findet am 19. Juni 2017 in Berlin statt. ...-> Die AOK

ASV-Indikationen um Mukoviszidose erweitert

ASV-Indikationen um Mukoviszidose erweitert

(06.04.17) Die Indikationen zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) wurden um Mukoviszidose ergänzt. Die Richtlinienänderung des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) ist am 18. März 2017 in Kraft getreten. In der Neuregelung hat der GBA die Leistungen konkretisiert, die im Rahmen der Diagnostik, Behandlung und Beratung von Patienten mit Mukoviszidose erbracht werden können. ...-> ASV

Pflege-Report 2017: Zu viele Psychopharmaka in Pflegeheimen

Pflege-Report 2017: Zu viele Psychopharmaka in Pflegeheimen

Pflege Report 2017 Cover

(05.04.17) Ein Teil der rund 800.000 Pflegeheimbewohner in Deutschland erhält zu viele Psychopharmaka. Besonders betroffen sind die rund 500.000 Demenzkranken. Das zeigt eine vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Untersuchung der Klinischen Pharmakologin Professor Petra Thürmann, deren Ergebnisse im Pflege-Report 2017 enthalten sind. Demnach erhielten gut 30 Prozent der Bewohner ein Antidepressivum, wobei es kaum Unterschiede zwischen Pflegebedürftigen mit oder ohne Demenz gibt. Dagegen bekommen 40 Prozent der Bewohner mit Demenz dauerhaft mindestens ein Neuroleptikum, aber nur knapp 20 Prozent der Heimbewohner ohne Demenz. ...-> Pflege

Investitionsbewertungsrelationen für 2017 online

Investitionsbewertungsrelationen für 2017 online

(05.04.17) Die Investitionsbewertungsrelationen für das Jahr 2017 stehen fest. Sie zeigen den leistungsbezogenen Investitionsbedarf für die unterschiedlichen Fallpauschalen. Die Bundesländer können sie für die Verteilung der Investitionsmittel auf die Krankenhäuser nutzen. Der aktuelle Katalog steht ab sofort zum Herunterladen bereit. ...-> Krankenhaus

Bundestag hat Mutterschutzgesetz beschlossen

Bundestag hat Mutterschutzgesetz beschlossen

Bild Schwangere Frau

(05.04.17) Der Deutsche Bundestag hat die Änderungen des Mutterschutzgesetzes beschlossen. Damit haben nun auch Schülerinnen und Studentinnen einen Anspruch auf Mutterschutz. Sie können zukünftig während des Mutterschutzes für verpflichtende Veranstaltungen, Prüfungen oder Praktika Ausnahmen beantragen. Der Bundesrat wird das Gesetz voraussichtlich am 12. Mai abschließend beraten. ...-> Arzt und Praxis

Höhere Festbeträge für Einlagen

Höhere Festbeträge für Einlagen

(04.04.17) Die Festbeträge der Produktgruppe 08 "Einlagen" aus dem Hilfsmittelverzeichniss steigen ab dem 1. April 2017. Das hat der GKV-Spitzenverband beschlossen. Gleichzeitig erfolgt auch bei der Produktgruppe 08 "Einlagen" eine Anpassung an den anerkannten Stand von Medizin und Technik. ...-> Hilfsmittel

Zielvereinbarung zu Arzneimitteln aktualisiert

Zielvereinbarung zu Arzneimitteln aktualisiert

(03.04.17) Die AOK Hessen hat die Hessische Arzneimittelvereinbarung nach § 84 SGB V für das Jahr 2017 aktualisiert. Das Dokument steht auf der entsprechenden Internetseite zum Herunterladen bereit. ...-> Arzneimittel

Neue Verordnung für Medizinprodukte und in-vitro-Diagnostik verabschiedet

Neue Verordnung für Medizinprodukte und in-vitro-Diagnostik verabschiedet

(03.04.17) Nach der EU-Kommission und den Vertretern der EU-Mitgliedstaaten im Rat der Europäischen Union hat nun auch das Europäische Parlament der neuen Medizinprodukteverordnung zugestimmt. Der mühsam ausgehandelte Kompromiss zwischen Markt- und Gesundheitsinteressen wird im Sommer 2017 in Kraft treten. Eine staatliche Zulassung für Hochrisiko-Medizinprodukte, wie von Teilen des EU-Parlaments gefordert, wird es nicht geben. ...-> Krankenhaus