Klinikfälle: Ein Fünftel wäre vermeidbar

Klinikfälle: Ein Fünftel wäre vermeidbar

PRO DIALOG aktuell - Ausgabe vom 24.02.17

(24.02.17) 1,5 Millionen AOK-Versicherte wurden im Jahr 2015 mindestens einmal wegen einer potenziell vermeidbaren Erkrankung stationär behandelt. So das Ergebnis einer WIdO-Analyse. Hauptauslöser waren Herz- und Lungenerkrankungen, Suchtprobleme und Grippefälle. PRO DIALOG nennt Webangebote, die bei der Entscheidungsfindung in der Praxis hilfreich sein können. ...-> Arzt und Praxis

Runde zwei des QS-Reha®-Verfahrens abgeschlossen

Runde zwei des QS-Reha®-Verfahrens abgeschlossen

(23.02.17) Die zweite Runde des QS-Reha®-Verfahrens ist Ende Januar 2017 zu Ende gegangen. Das mit der Erhebung und Auswertung der Daten beauftragte BQS-Institut für Qualität und Patientensicherheit hat die Ergebnisberichte an die teilnehmenden Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen versandt. Die Berichte enthalten Auswertungen zur Prozessqualität, Patientenzufriedenheit und Ergebnisqualitätsmessung. Das Verfahren zur externen Qualitätssicherung in der Rehabilitation startete im August 2015. ...-> Reha/Vorsorge

Gesundheitsausgaben lagen 2015 bei 344,2 Milliarden Euro

Gesundheitsausgaben lagen 2015 bei 344,2 Milliarden Euro

(22.02.17) Die Ausgaben für Gesundheit in Deutschland stiegen auch 2015 und lagen bei 344,2 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung um 15,0 Milliarden Euro oder 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Somit entfielen auf jeden Einwohner in der Bundesrepublik gut 4.213 Euro (2014: 3.770 Euro). Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg leicht auf 11,3 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil 11,2 Prozent betragen. ...-> Arzt und Praxis

Meldungen beim Hämophilieregister sollen Pflicht für Ärzte werden

Meldungen beim Hämophilieregister sollen Pflicht für Ärzte werden

(21.02.17) Wer als Arzt Personen mit Hämophilie behandelt soll künftig Informationen über Menschen mit angeborenen Hämostasestörungen an das Deutsche Hämophilieregister weitergeben. Das hat das Bundeskabinett jetzt mit seinem Gesetzentwurf "Blut- und Gewebezubereitungen" beschlossen. Derzeit ist die Datenweitergabe noch freiwillig. Hämophilie ist eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. ...-> Arzt und Praxis

Zahl der Organspender erneut rückläufig

Zahl der Organspender erneut rückläufig

Organspende Zahlen 2016 k

(20.02.17) Nach leichter Besserung im Vorjahr ging die Zahl der Organspender 2016 abermals zurück. Mit 857 Spendern verzeichnete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) weniger Organspender als im Vorjahr (2015) mit 877, daraus ergibt sich ein Minus von knapp zwei Prozent. Die neuen vorläufigen Zahlen hat die DSO veröffentlicht. ...-> Krankenhaus

Deutscher Pflegetag 2017 – Pflege stärken mit starken Partnern

Deutscher Pflegetag 2017 – Pflege stärken mit starken Partnern

Deutscher Pflegetag 2017

(17.02.17) "Die Pflege hat die Wahl" - so lautet das Motto des Deutschen Pflegetages vom 23. bis 25. März 2017 in Berlin. Der Kongress bietet eine Plattform für Experten, Entscheider und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Pflege und Gesellschaft zum intensiven Erfahrungsaustausch. Er richtet sich gleichermaßen an Manager, Pflegefachpersonen, Pflegeschüler und -studierende oder Pflegeinteressierte. Der AOK-Bundesverband, gemeinsam mit dem Deutschen Pflegerat Gründungspartner des ersten Deutschen Pflegetages 2013, beteiligt sich auch 2017 mit zahlreichen Programmpunkten. ...-> Pflege

Bundestag verabschiedet Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz

Bundestag verabschiedet Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz

Foto: Heil- und Hilfsmittel im Einsatz

(16.02.17) Der Bundestag hat das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) verabschiedet. Die neuen Regelungen sollen die Qualität der Leistungen und Produkte verbessern und die aufzahlungsfreie Versorgung der Versicherten mit Hilfsmitteln sicherstellen. Die Regelungen des HHVG sollen überwiegend im März 2017 in Kraft treten. ...-> Hilfsmittel

IQTIG: Arbeitsgrundlagen zur Kommentierung veröffentlicht

IQTIG: Arbeitsgrundlagen zur Kommentierung veröffentlicht

(16.02.17) Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat eine Vorabversion seiner "Methodischen Grundlagen" veröffentlicht. Die Fachöffentlichkeit, aber auch interessierte Bürger haben nun bis zum 31. März 2017 die Möglichkeit, das Dokument zu kommentieren und inhaltliche Ergänzungen vorzuschlagen. ...-> Krankenhaus

Rund 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

Rund 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung

(15.02.17) Für mehr als 3.800 Arzneimittel müssen gesetzlich Versicherte zurzeit keine Zuzahlung leisten. Der Beitrag zum rezeptpflichtigen Medikament kann entfallen, wenn der Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. Die Liste enthält Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. ...-> Arzneimittel

Bundesrat stimmt Cannabisgesetz zu

Bundesrat stimmt Cannabisgesetz zu

(15.02.17) Der Zugang von chronisch Kranken zu Cannabis als Arzneimittel wird künftig gesetzlich geregelt. Der Bundesrat hat am 10. Februar 2017 dem Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften zugestimmt. Danach dürfen behandelnde Ärzte eigenverantwortlich entscheiden, ob für schwerkranke Patienten eine Cannabis-Therapie sinnvoll ist, auch wenn im Einzelfall noch andere Behandlungsoptionen bestehen. ...-> Arzt und Praxis

Zwei weitere Bundesländer vereinbaren Preise für Klinikleistungen

Zwei weitere Bundesländer vereinbaren Preise für Klinikleistungen

(14.02.17) Krankenhäuser und Krankenkassen in Berlin und Brandenburg haben sich auf die Landesbasisfallwerte für 2017 geeinigt. Demnach liegt der landesweite Preis für Klinikleistungen in Berlin bei 3.350,91 Euro. Das sind 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. In Brandenburg steigt der diesjährige Landesbasisfallwert um 2,1 Prozent auf 3.347,67 Euro. Damit können die brandenburgischen Krankenhäuser mit einem Erlösvolumen von knapp zwei Milliarden Euro rechnen. Die Erlöse der Kliniken in Berlin klettern auf 3,4 Milliarden Euro. ...-> Krankenhaus

InEK erhält erneut mehr Anfragen für NUBs

InEK erhält erneut mehr Anfragen für NUBs

(14.02.17) Für 154 Neue Untersuchungs- und Behandlugsmethoden (NUB) können deutsche Kliniken im laufenden Jahr über eine individuelle Vergütung verhandeln. Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) hat 21.946 entsprechende Anfragen zugelassen und damit erneut mehr als im Vorjahr (17.808). Insgesamt verzeichnete das InEK in diesem Jahr 36.675 Anfragen, die sich auf 686 Verfahren beziehen. ...-> Krankenhaus

Patienten verständlich informieren und beraten

Patienten verständlich informieren und beraten

(13.02.17) Eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld zeigt: Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland verfügt über eine eingeschränkte oder nicht ausreichende Gesundheitskompetenz. Die Broschüre "Gesundheitskompetenz – verständlich informieren und beraten" gibt Hinweise für die Gesprächsführung mit Patienten. Sie soll den Gesundheitsprofessionen Methoden an die Hand geben, um Behandlungen und Diagnosen verständlicher zu vermitteln. ...-> Arzt und Praxis

10. Februar: Tag der Kinderhospizarbeit

10. Februar: Tag der Kinderhospizarbeit

(10.02.17) Mit dem "Tag der Kinderhospizarbeit" will der Deutsche Kinderhospizverein das Thema Sterben und Tod aus dem Tabubereich holen. Seit 2006 wird damit jedes Jahr auf die Situation betroffener Kinder und deren Eltern aufmerksam gemacht. In Deutschland leben laut dem Deutschen Kinderhospizverein mehr als 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer Erkrankung, an der sie frühzeitig sterben werden. ...-> Pflege

Deutschland und EU: Weitere Schritte im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

Deutschland und EU: Weitere Schritte im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

(09.02.17) Laut Angaben der Europäischen Kommission führen Infektionen durch arzneimittelresistente Bakterien in der Europäischen Union (EU) jährlich zu 25.000 Todesfällen und Kosten von 1,5 Milliarden Euro. Die Kommission verschärft daher die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen und will bis zum Sommer 2017 einen neuen europäischen Aktionsplan vorlegen. Dazu holt sie jetzt Vorschläge von Bürgern und Behörden ein. ...-> Arzt und Praxis