Deutsche Krebshilfe gibt weitere Mittel für PREFERE frei

Deutsche Krebshilfe gibt weitere Mittel für PREFERE frei

(30.06.15) Die Deutsche Krebshilfe hat beschlossen, die Deutsche Prostatakrebsstudie PREFERE weiter zu fördern. PREFERE vergleicht in einer prospektiven randomisierten Studie über 13 Jahre alle vier aktuell gängigen Therapieoptionen bei Prostatakrebs. Die Fragen, die mit der Studie geklärt werden sollen, seien zentral für die künftige Behandlung von Prostatakrebs im frühen Stadium, sagt Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes. Die Gesetzliche Krankenversicherung beteiligt sich mit 11 Millionen Euro an PREFERE. Die DKH hat insgesamt 13,5 Millionen Euro eingeplant. ...-> Arzt und Praxis

Lesefassung zum Kabinettsentwurf für das KHSG

Lesefassung zum Kabinettsentwurf für das KHSG

Bild Lesefassung KHSG

(30.06.15) Der AOK-Bundesverband hat eine Lesefassung zum Kabinettsentwurf für das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) erstellt. Die Lesefassung ist eine Gegenüberstellung der aktuellen Regelungen zum Gesetzentwurf der Bundesregierung. Das Dokument steht zum Herunterladen auf der entsprechenden Seite bereit. ...-> Krankenhaus

Patienten bei Zahnärzten noch nicht auf Augenhöhe

Patienten bei Zahnärzten noch nicht auf Augenhöhe

(29.06.15) Die Patienten in Deutschland sind überwiegend zufrieden mit ihren Zahnärzten. Dennoch sehen sie Verbesserungsmöglichkeiten bei der Aufklärung über Kosten und der Kommunikation. Das Behandlungsgespräch findet bei vielen Patienten noch nicht auf Augenhöhe statt. Das geht aus einer aktuellen Auswertung von über 10.000 Zahnarztbewertungen im Arztvergleichsportal "Weisse Liste" hervor. ...-> Zahnarzt/Zahntechnik

Festbeträge leichter finden und vergleichen

Festbeträge leichter finden und vergleichen

(26.06.15) Mit zwei Klicks zur Alternative eines nicht erstattungsfähigen Medikaments, diese komfortable Recherche-Option gibt es jetzt beim Deutschen Institut für medizinische Information und Dokumentation (DIMDI). Die Behörde hat dafür ihre Datenbankfunktionen überarbeitet. ...-> Arzneimittel

TU Berlin: Deutschland ist attraktiver Pharmastandort

TU Berlin: Deutschland ist attraktiver Pharmastandort

(24.06.15) Nirgendwo stehen neue Arzneimittel nach ihrer Zulassung so schnell, umfassend und öffentlich erstattet zur Verfügung, wie in Deutschland, so das Fazit einer Studie der TU-Berlin zu den Rahmenbedingungen für Arzneimittelhersteller und -Verbraucher. Im Vergleich mit 15 anderen europäischen Ländern sei Deutschland auch nach der Neuordnung des Arzneimittelmarktes ein attraktiver Pharmastandort, meint Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen. Nur das Preis-Leistungs-Verhältnis könnte besser sein. ...-> Arzneimittel

Sichere Arzneimittel für Kinder

Sichere Arzneimittel für Kinder

Krankes Kind

(24.06.15) Nur ein Bruchteil der Medikamente auf dem deutschen Markt sind auf ihre Eignung für Kinder getestet. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) will deshalb die Forschung in diesem Bereich intensivieren. Im Mittelpunkt der Initiative steht die „Paediatric use marketing authorisation“ (PUMA), die eine Anwendung bereits zugelassener Arzneimittel ohne Markenschutz bei Kindern erlaubt. ...-> Arzneimittel

G+G 06/15: Schwesig mahnt bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf an

G+G 06/15: Schwesig mahnt bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf an

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

(24.06.15) Flexible Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind für Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig der Schlüssel für mehr Lebensqualität. Dabei hat die Ministerin nicht nur den Nachwuchs im Blick. "Die demografische Entwicklung führt dazu, dass Gesellschaft und Politik Lösungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden müssen", schreibt die Ministerin in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Schwesig verweist auf die Neuregelungen des Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, das seit Januar 2015 in Kraft ist. Dazu zählen das Pflegeunterstützungsgeld sowie der Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit. ...-> Pflege

Änderungen im Hilfsmittelverzeichnis

Änderungen im Hilfsmittelverzeichnis

(24.06.15) Neue Definitionen, neue Produktgruppen – der GKV-Spitzenverband hat über die Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses nach § 139 Abs. 2 SGB V informiert: In den Produktgruppen Bandagen (05), Lagerungshilfen (20) und Orthesen/Schienen (23) wurden unter anderem Zweckbestimmung, Materialien, Wirkungsweise und Indikation neu beschrieben. Zusätzlich gibt es nun einsatzbezogene Anforderungen an Qualität und Nutzen. ...-> Hilfsmittel

EPRD-Dokumentation knackt die Marke von 100.000 Operationen

EPRD-Dokumentation knackt die Marke von 100.000 Operationen

EPRD Logo - k

(22.06.15) Mehr als 100.000 Operationen sind inzwischen im Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) dokumentiert. Der überwiegende Teil davon entfällt mit rund 61.000 Eingriffen auf Hüftoperationen, weitere rund 47.000 auf Operationen des Knies. "Immer mehr Kliniken erkennen den Nutzen des Registers und beteiligen sich daran", erklärt EPRD-Geschäftsführer Prof. Dr. Joachim Hassenpflug. ...-> Krankenhaus

Aktuelle Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement

Aktuelle Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement

(19.06.15) Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hat die Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement überarbeitet. Neben redaktionellen Änderungen wurden insbesondere die Regelungen zur Neu- und Rezertifizierung aktualisiert. Der Paragraf sechs zu den Übergangsfristen ist entfallen. Die aktuelle Vereinbarung steht auf der entsprechenden Internetseite zum Herunterladen bereit. ...-> Reha/Vorsorge

Neuordnung der Erstausbildung in der Pflege

Neuordnung der Erstausbildung in der Pflege

(19.06.15) Die Reform der Pflegeausbildung geht voran. Dazu hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium für Gesundheit den Entwurf für ein Pflegeberufsgesetz erarbeitet. Ziel ist es, die Pflegeberufe attraktiver zu machen, um den zukünftigen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften in der Pflege zu decken ...-> Pflege

Mit besseren Daten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mit besseren Daten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

FOTO: EKG-Patient

(19.06.15) Immer weniger Deutsche sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dennoch sind es in Deutschland immer noch mehr als im OECD-Durchschnitt. Schlaganfälle, Herzinfarkte oder andere HKL-Erkrankungen bleiben Todesursache Nummer Eins. Betroffene könnten von einer besseren Vernetzung der Leistungserbringer im Gesundheitswesen profitieren. ...-> eGK

Ambulante Pflege benötigt eigene Qualitätsindikatoren

Ambulante Pflege benötigt eigene Qualitätsindikatoren

(18.06.15) Die Entwicklung von Indikatoren für die Messung der Ergebnisqualität in der ambulanten Pflege ist schwierig aber machbar: Das ist das Ergebnis eines Gutachtens zur Klärung von Grundsatzfragen zur Weiterentwicklung der Qualitätssicherung und -berichterstattung in der häuslichen Pflege. ...-> Pflege

Kliniken und Patienten profitieren von multiprofessionellen Teams

Kliniken und Patienten profitieren von multiprofessionellen Teams

Foto: Berliner Gesundheitspreis 2015

(18.06.15) Interdisziplinäre Teams begleiten Psychiatriepatienten und binden diese verantwortlich in die Therapie ein – so der Grundgedanke des "Weddinger Modells", das im Rahmen des Berliner Gesundheitspreises 2015 den ersten Platz belegt hat. Die Psychiatrie der Charité im St. Hedwigs Krankenhaus sei ein Musterbeispiel für multiprofessionelle Zusammenarbeit, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei der Preisverleihung am Mittwochabend (17. Juni) im Foyer des AOK-Bundesverbandes in Berlin. Die Preisverleihung stand im Mittelpunkt der Feier zum 20-jährigen Bestehen des Wettbewerbs. ...-> Krankenhaus

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

(16.06.15) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell über 3.500 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...-> Arzneimittel

G7-Strategie gegen Antiobiotika-Resistenzen

G7-Strategie gegen Antiobiotika-Resistenzen

Foto: Antibiotika-Wirkstoffe im Fläschchen

(12.06.15) Die großen Industriestaaten haben sich bei ihrem Gipfeltreffen in Elmau auf eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen verständigt. Sie folgen damit der World Health Organization (WHO) und auch dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), das bereits seit zwölf Jahren auf mehr Zurückhaltung beim Einsatz dieser Medikamentengruppe drängt. ...-> Krankenhaus

Blickpunkt Klinik: Chancen und Risiken der Krankenhausreform

Blickpunkt Klinik: Chancen und Risiken der Krankenhausreform

Titel Ausgabe Juni 2015

(11.06.15) Das Bundeskabinett hat am 10. Juni 2015 den Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes beschlossen. Der Entwurf sieht unter anderem vor, die Qualität der Behandlung zum Maßstab für die Finanzierung und Planungen von Kliniken zu machen. In der Gesundheitsszene stößt das Vorhaben auf gemischte Reaktionen. ...-> Krankenhaus

Ab Ende Juni 2015 gilt europaweites Sicherheitslogo für Versandapotheken

Ab Ende Juni 2015 gilt europaweites Sicherheitslogo für Versandapotheken

Logo Versandapotheken

(11.06.15) Ab Ende Juni 2015 müssen Versandapotheken in Europa ein neues Sicherheitslogo auf ihre Internetseite stellen. Das hat die EU-Kommission in einer Durchführungsverordnung beschlossen, mit der neue technische Anforderungen zur Überprüfung der Echtheit von Online-Apotheken in den EU-Mitgliedstaaten etabliert werden. Alle Versandapotheken werden in ein nationales Register eingetragen. In Deutschland listet das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) aller zugelassenen Online-Apotheken auf. ...-> Apotheke

Neue Teilnahmeerklärungen für DMP-Patienten

Neue Teilnahmeerklärungen für DMP-Patienten

(10.06.15) Ab 1. Juli 2015 gibt es neue Formulare für die Einschreibung von Teilnehmern in die Disease-Management-Programme (DMP). Betroffen sind die indikationsspezifischen Teilnahmeerklärungen für die Behandlungsprogramme Diabetes Typ 1 und Typ 2 sowie für das DMP Koronare Herzkrankheit (KHK). ...-> DMP

Erste Gentherapie mit nicht quantifiziertem Zusatznutzen

Erste Gentherapie mit nicht quantifiziertem Zusatznutzen

(09.05.15) Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat zum ersten Mal eine Gentherapie im Verfahren der frühen Nutzenbewertung unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Das Ausmaß des gesetzlich unterstellten Zusatznutzens von Glybera® sei nicht quantifizierbar. Die vom Hersteller vorgelegten wissenschaftlichen Daten ließen eine belastbare fachliche Aussage darüber nicht zu, so der GBA. ...-> Arzneimittel

2015 klettern DRG-Erlöse auf 65 Milliarden Euro

2015 klettern DRG-Erlöse auf 65 Milliarden Euro

LBFW 2015 k

(09.06.15) 2015 können die somatischen Krankenhäuser erneut mit mehr Geld rechnen. Die Erlöse aus den DRG-Fallpauschalen klettern auf 65 Milliarden Euro. Das sind zwei Milliarden Euro oder 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die mit den Krankenkassen vereinbarte Leistungsmenge nimmt mit 1,2 Prozent wieder stärker zu. 2014 lag das Plus noch bei 0,7 Prozent. ...-> Krankenhaus

Neue Serie: DMP richtig umsetzen

Neue Serie: DMP richtig umsetzen

(09.06.15) Eine neue Serie im Magazin "info praxisteam" für medizinische Fachangestellte befasst sich mit der richtigen Umsetzung der Disease-Management-Programme. Hier kann es im Praxisalltag zu Problemen kommen - zum Beispiel bei der Übermittlung der Daten oder bei der Einhaltung der Fristen. Der erste Teil der Serie informiert darüber, wie solche Probleme beim Einschreiben der Patienten und beim Dokumentieren der Daten verhindert werden können. ...-> DMP

6. Juni: Tag der Organspende

6. Juni: Tag der Organspende

(05.06.15) Am 6. Juni ist Tag der Organspende. Patientenverbände und andere Organisationen haben diesen Tag 1983 ins Leben gerufen, um das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu heben. Etwa 11.000 Patienten stehen derzeit auf Wartelisten für eine Gewebe- oder Organspende. Die Bereitschaft zur Einwilligung bei den Deutschen ist grundsätzlich hoch, doch mit dem verbindlichen Entschluss tun sich die meisten schwer. Die AOK hat deshalb eine Entscheidungshilfe entwickelt. ...-> Krankenhaus

Arzt- und Krankenhausnavigator jetzt mit neuem Auftritt

Arzt- und Krankenhausnavigator jetzt mit neuem Auftritt

(04.06.15) Der Arztnavigator und der Krankenhausnavigator der AOK gehen mobil. Beide Portale sind jetzt auch auf Geräten wie Smartphones oder Tablets optimal nutzbar. Außerdem wird mit dem neuen Auftritt die Suche nach einem geeigneten Krankenhaus und einem passenden Arzt noch einfacher. ...-> Die AOK

Ärzte machen gegen Masern mobil

Ärzte machen gegen Masern mobil

Foto: Impfung bei Teenager

(04.06.15) Viele Teenager und Erwachsene sind anfällig für Masern. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat deshalb mit den Kassenärztlichen Vereinigungen eine Impfkampagne gestartet. Mit Info-Karten können niedergelassene Ärzte im Wartezimmer auf das Thema hinweisen, über die Erkrankung informieren und mögliche Folgen aufzeigen. Zusätzlich gib es Tipps für das Impf-Management in der Praxis. ...-> Arzt und Praxis

Methoden-Update für die Qualitätssicherung

Methoden-Update für die Qualitätssicherung

(02.06.15) Das AQUA-Institut hat die vierte Auflage seines Methodenpapiers zur gesetzlichen Qualitätssicherung (QS) im Gesundheitswesen veröffentlicht. Das Göttinger Institut, das seit 2009 im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss’ (GBA) die externe QS durchführt, legt darin seine Aufgaben und Verfahren im Rahmen der einrichtungsübergreifenden QS offen. Das Methodenpapier wird regelmäßig überarbeitet. Die jeweils aktuelle Version berücksichtigt veränderte Rahmenbedingungen wie zum Beispiel rechtliche Neuregelungen oder Erfahrungen aus der Praxis. Insbesondere beim Umgang mit Routinedaten und in der Risikoadjustierung seien zuletzt Fortschritte erzielt worden, teilte das Institut mit. ...-> Krankenhaus

IGeL-Angebote haben Konjunktur

IGeL-Angebote haben Konjunktur

Foto: Ultraschalluntersuchung

(01.06.15) Niedergelassene Vertragsärzte raten immer häufiger zu "Individuellen Gesundheitsleistungen" (IGeL). Insbesondere Gynäkologen, Augenärzte, und Orthopäden bieten gesetzlich Versicherten überproportional häufig private Zusatzleistungen an. Das ermittelte das WIdO-Institut in einer repräsentativen Studie. Einkommensstarke Patienten werden dabei offenbar bevorzugt. ...-> Arzt und Praxis

Arzneimittelrabattverträge sichern Ausgabenstabilität

Arzneimittelrabattverträge sichern Ausgabenstabilität

(29.05.15) Am 1. Juni 2015 starten neue AOK-Arzneimittelrabattverträge für Generika. Insgesamt umfasst die Tranche XIV 109 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen. Zu den umsatzstärksten Präparaten gehören neben den Antidepressiva Escitalopram und Sertralin, der Blutdrucksenker Bisoprolol, das Schmerzmittel Ibuprofen, Simvastatin gegen erhöhte Blutfettwerte sowie der Magensäurehemmer Omeprazol. Die Einsparungen durch direkte Arzneimittelrabattverträge der gesetzlichen Krankenkassen mit einzelnen Pharmaunternehmen haben 2014 erstmals die Grenze von jährlich drei Milliarden Euro überschritten. ...-> Arzneimittel

Keine Entwarnung beim Impfschutz

Keine Entwarnung beim Impfschutz

Foto: Masernimpfung beim Kleinkind

(28.05.15) Trotz steigender Impfquoten bleiben Kinderkrankheiten an deutschen Schulen ein Thema. Während die Impfquoten im Bereich der Infektionskrankheiten wie Diphterie und Tetanus anhaltend hoch sind, werden die Zielmarken im Bereich der Kinderkrankheiten in den meisten Bundesländern verfehlt. ...-> Arzt und Praxis

Mehr Beschwerden wegen vermuteter Behandlungsfehler

Mehr Beschwerden wegen vermuteter Behandlungsfehler

Behandlungsfehlerstatistik 2014 k

(27.05.15) Immer mehr Patienten suchen bei Verdacht auf Behandlungsfehler in Krankenhäusern und Arztpraxen Hilfe bei offiziellen Stellen. 2014 hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) rund 14.600 entsprechende Gutachten erstellt. Das waren gut 100 mehr als im Vorjahr. In rund jedem vierten Fall hat sich der Verdacht bestätigt. ...-> Krankenhaus

Antibiotika: WHO einigt sich auf Aktionsplan

Antibiotika: WHO einigt sich auf Aktionsplan

(27.05.15) Die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben einen globalen Aktionsplan zum Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen verabschiedet. Ziel sei es, eine wirksame Behandlung und Vorbeugung bakterieller Infektionen durch effektive und sichere Medikamente auch weiter gewährleisten zu können, erklärte die Organisation. Unter anderem fordert die WHO bessere Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern, um dort Infektionen mit resistenten und daher lebensbedrohlichen Keimen zu verhindern. ...-> Krankenhaus

Mehr Kompetenz für Patienten

Mehr Kompetenz für Patienten

(26.05.15) Die AOK hat zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung ein neues Info-Angebot für Patienten entwickelt: Die "Faktenboxen" im Online-Portal der AOK informieren kompakt und verständlich über Vorteile, Risiken und Nebenwirkungen medizinischer Untersuchungen und Behandlungen. Mit der Kampagne reagiert die AOK auf das Ergebnis einer Studie des WIdO-Instituts, derzufolge nur wenige Patienten den Nutzen einer medizinischen Maßnahme beurteilen können. ...-> Arzt und Praxis

Bund und Länder empfehlen engere Zusammenarbeit in der Pflege

Bund und Länder empfehlen engere Zusammenarbeit in der Pflege

(20.05.15) Gute Pflege geht nur gemeinsam. Dieses Fazit zogen Mitglieder einer Arbeitsgruppe (AG) aus Bund und Ländern, die sich seit September 2014 mit der Rolle der Kommunen in der Pflege befasst haben. Die AG unter der Leitung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) sollte Vorschläge erarbeiten, wie es Ländern, Kommunen und Pflegkassen noch besser gelingen kann, die Pflege vor Ort zu stärken. Ihre Empfehlungen liegen nun vor. ...-> Pflege

Wachsendes Interesse an neuen Versorgungsformen

Wachsendes Interesse an neuen Versorgungsformen

Pflegereport WIdO

(18.05.15) Neue Wohn- und Versorgungsformen im Fall von Pflegebedürftigkeit stoßen auf wachsendes Interesse. Jeder zweite 50- bis 80-Jährige findet Modelle wie "Betreutes Wohnen" oder das Leben in einem Mehrgenerationenhaus ansprechend. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für seinen ersten Pflege-Report. "Eine differenzierte Versorgungslandschaft, die sich an den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen orientiert, ist immer mehr gefragt", so der Mitherausgeber des Pflege-Reports, WIdO-Geschäftsführer Prof. Klaus Jacobs. ...-> Pflege

2014 sind 45 neue Arzneistoffe auf den Markt gekommen

2014 sind 45 neue Arzneistoffe auf den Markt gekommen

Anzahl neu eingeführter Medikamente 2014

(15.05.15) Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 45 neue Arzneistoffe auf den Markt gebracht, so viele wie nie zuvor. Gleichzeitig gab es noch nie so viele neue Arzneimittel, die so teuer waren. Darunter befindet sich auch das Arzneimittel Sovaldi mit dem neuen Wirkstoff Sofosbuvir, das zur Behandlung von Hepatitis C eingesetzt wird und zu Therapiekosten von bis zu 120.000 Euro führen kann. ...-> Arzneimittel

Hörgeräte-Markt legt zu

Hörgeräte-Markt legt zu

(13.05.15) In Deutschland werden immer mehr Hörgeräte verkauft. Laut aktuellen Zahlen des Marktforschungsgesellschaft GfK verzeichnete der Hörgeräte-Markt 2014 ein Umsatzplus von rund 34 Prozent und lag bei rund 1,3 Milliarden Euro. Insgesamt wurden vergangenes Jahr bundesweit rund 1,2 Millionen Hörgeräte über den Fachhandel verkauft. Im Jahr 2013 betrug das Umsatzvolumen rund 991 Millionen Euro. Die verkaufte Stückzahl lag bei rund 836.000. ...-> Hilfsmittel

Gemeinsame Empfehlungen für Patientenschulungen für chronisch Kranke überarbeitet

Gemeinsame Empfehlungen für Patientenschulungen für chronisch Kranke überarbeitet

(12.05.15) Die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene haben die Gemeinsamen Empfehlungen für Patientenschulungen für chronisch Kranke aktualisiert. Überarbeitet wurden die Qualifikationsanforderungen für das Schulungspersonal, die Voraussetzungen der Inanspruchnahme sowie die Leistungsgewährung. Ziel der Schulungen ist unter anderem, dass chronisch kranke Menschen lernen, besser mit ihrer Krankheit umzugehen, und sich dadurch ihre Lebensqualität erhöht. ...-> Reha/Vorsorge

Krankenhauseinweisungs-Richtlinie angepasst

Krankenhauseinweisungs-Richtlinie angepasst

(12.05.15) Die Krankenhauseinweisungs-Richtlinie (KE-RL) wurde an die aktuellen Gesetzesänderungen und an die geänderte Rechtsprechung angepasst sowie redaktionell überarbeitet. Die Richtlinie ist am 30. Mai 2015 in Kraft getreten und regelt die Details zur Verordnung stationärer Krankenhausbehandlung. ...-> Arzt und Praxis

Laumann startet Entbürokratisierungs-Tour in Berlin

Laumann startet Entbürokratisierungs-Tour in Berlin

(12.05.15) Am Internationalen Tag der Pflege startet die bundesweite Entbürokratisierungs-Tour in Berlin. Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Karl-Josef Laumann und die ehemalige Ombudsfrau des Bundesgesundheitsministeriums zur Entbürokratisierung in der Pflege Elisabeth Beikirch laden zu Informationsveranstaltungen zum sogenannten Strukturmodell ein. In insgesamt 15 bundesweiten Veranstaltungen wird das vereinfachte Dokumentationskonzept für die Pflege vorgestellt. ...-> Pflege

Ethikrat für Hirntod-Diagnose

Ethikrat für Hirntod-Diagnose

(11.05.15) Der Deutsche Ethikrat hält einstimmig an der Hirntod-Diagnose als Voraussetzung für eine Organentnahme nach dem Tod fest. Die Mehrheit des Gremiums sei der Ansicht, dass der Hirntod im Gegensatz zum Herzstillstand nach dem Stand der derzeitigen Erkenntnisse "ein sicheres Todeszeichen ist", heißt es in einer Unterrichtung des Ethikrates an den Bundestag. ...-> Krankenhaus

Lesefassung zum Hospiz- und Palliativgesetz

Lesefassung zum Hospiz- und Palliativgesetz

Lesefassung HPG Bild

(07.05.15) Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines "Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland" beschlossen. Mit dem Gesetz soll die palliativmedizinische Versorgung insbesondere im ländlichen Raum verbessert werden. Der AOK-Bundesverband hat eine Lesefassung zum Kabinettsbeschluss erstellt. Diese steht auf der entsprechenden Internetseite zum Herunterladen bereit. ...-> Pflege

Mehr als sechs Millionen Stammzellspender in Deutschland registriert

Mehr als sechs Millionen Stammzellspender in Deutschland registriert

(07.05.15) Die Zahl der registrierten Stammzellenspender in Deutschland liegt erstmals über sechs Millionen. Das teilte das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) jetzt mit. Im Vergleich zu anderen Ländern seien die Deutschen zudem die motiviertesten Spender - gemessen an der tatsächlich vermittelten Zahl für Transplantationen bei Blutkrebs-Patienten. Weltweit sind 25 Millionen Menschen in den Blutstammzellregistern gemeldet. ...-> Krankenhaus

Steigende Ausgaben für Blutverdünner

Steigende Ausgaben für Blutverdünner

(06.05.15) Die gesetzlichen Krankenversicherungen geben immer mehr für Blutgerinnungshemmer aus. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Danach lagen die Ausgaben für Blutverdünner (Antikoagulantien) 2008 noch bei rund 68 Millionen Euro. Mit dem Markteintritt neuer Mittel wie Xarelto® oder Pradaxa erhöhten sich 2014 die GKV-Ausgaben auf knapp 675 Millionen Euro. ...-> Arzneimittel

5. Mai 2015: Welt-Händehygienetag

5. Mai 2015: Welt-Händehygienetag

Hände waschen

(05.05.15) Der beste Schutz vor Infektionskrankheiten ist regelmäßiges Händewaschen. Besonders wichtig ist das gründliche Waschen und Desinfizieren der Hände im medizinischen Bereich. Darauf macht der Welt-Händehygienetag am 5. Mai aufmerksam. Ziel der Aktion ist es, die Patientensicherheit zu erhöhen. ...-> Krankenhaus

Infos zur Verordnung von Pflegeunterstützungsgeld online

Infos zur Verordnung von Pflegeunterstützungsgeld online

(28.04.15) Tritt ein akuter Pflegefall in der Familie auf, so können Angehörige seit Anfang 2015 Pflegeunterstützungsgeld beanspruchen. Dazu ist allerdings eine Bescheinigung des behandelten Arztes notwendig. Was Ärzte über die Verordnung dieser neuen Leistung wissen müssen, erläutert jetzt die AOK auf ihren Seiten. Dort finden Mediziner auch einen ausfüllbaren Vordruck, der die Verordnung erleichtert. ...-> Arzt und Praxis

Durch Impfung Krankheitsausbrüche verhindern

Durch Impfung Krankheitsausbrüche verhindern

(23.04.15) Impfungen können vor gefährlichen Infektionskrankheiten wie Diphtherie, Tetanus und Masern schützen. Die Krankheitserreger Masern und Röteln sollen, so das Ziel der WHO, auf Dauer ausgerottet werden. Ausbrüche, wie die große Masernwelle im Frühjahr 2015 in Berlin, lassen sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) erst verhindern, wenn mindestens 95 Prozent der Bevölkerung gegen das Virus immun sind. Deshalb ruft das RKI dazu auf, die Impfquoten in Deutschland gerade bei den Standardimpfungen gegen Masern, Mumps und Röteln zu verbessern. Während der Europäischen Impfwoche vom 20. bis 25. April 2015 klären Experten über die Bedeutung von Schutzimpfungen auf. ...-> Arzt und Praxis

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15: Wenn die Diagnose vom Zufall abhängt

G+G 04/15 Cover - pl

(22.04.15) Der Nationale Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen ist ins Stocken geraten. "Es fehlt an der Umsetzung des Zentrenmodells in das System der gesetzlichen Krankenversicherung und einer sektorenübergreifenden elektronischen Kommunikation zwischen den Leistungserbringern", kritisiert Dr. Andreas Reimann, Vorsitzender der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). ...-> Arzt und Praxis

Mehr Ärzte in Deutschland

Mehr Ärzte in Deutschland

(16.04.15) 2014 arbeiteten mehr als 365.000 Ärzte in Deutschland. Das geht aus der jetzt veröffentlichten Ärztestatistik der Bundesärztekammer hervor. Danach ist die Zahl der bei den Landesärztekammern gemeldeten ärztlich tätigen Mediziner im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent gestiegen. Auch der Anteil der Krankenhausärzte ist in diesem Zeitraum erneut leicht nach oben gegangen. Mit 186.329 (plus 5.317) liegt er nun bei 51 Prozent. ...-> Arzt und Praxis

Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

(16.04.15) Bereits über 160.000 Menschen in Deutschland hatten sich bis Ende 2014 für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden. Knapp 23.600 von ihnen haben sogar die zwölfmonatige Dienstzeit auf 18 Monate verlängert. Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke mitgeteilt. Der Bundesfreiwilligendienst wurde im Juli 2011 eingeführt und hat den Zivildienst abgelöst. ...-> Pflege

Soziotherapie-Richtlinie neu gefasst

Soziotherapie-Richtlinie neu gefasst

(15.04.15) Ärzte haben künftig mehr Möglichkeiten, schwer psychisch kranken Menschen eine Soziotherapie zu verordnen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat mit der Neufassung der Soziotherapie-Richtlinie das Spektrum der Diagnosen und Fähigkeitsstörungen erweitert, bei denen eine solche Behandlung in Betracht kommt. Der Beschluss wurde jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist am 15. April 2015 in Kraft getreten. ...-> Arzt und Praxis