Ohrlochstechen keine apothekenübliche Leistung

Ohrlochstechen keine apothekenübliche Leistung

(04.03.15) Das Stechen von Ohrlöchern zählt nicht zu den apothekentypischen Tätigkeiten. Das hat das Landgericht Wuppertal entschieden (Az.: 12 O 29/15). Damit wurde einer Apothekerin aus Solingen untersagt, ihren Kunden diesen Service anzubieten. Geklagt hatte die Wettbewerbszentrale im Auftrag der Apothekerkammer Nordrhein. ...-> Apotheke

LBFW in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz genehmigt

LBFW in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz genehmigt

(03.03.15) 2015 beträgt der Landesbasisfallwert (LBFW) in Niedersachsen 3.190,81 Euro und in Rheinland-Pfalz 3.396,00 Euro. Damit können Krankenhäuser in Niedersachsen mit einem Erlösvolumen von knapp sechs Milliarden Euro rechnen und in Rheinland-Pfalz mit rund drei Milliarden Euro. Die vereinbarte Leistungsmenge oder das Casemixvolumen liegt in Niedersachsen bei 1.762.042 und in Rheinland-Pfalz bei 911.500. ...-> Krankenhaus

176 Frühchen-Kliniken legen Qualitätsdaten offen

176 Frühchen-Kliniken legen Qualitätsdaten offen

(03.03.15) Bereits 176 Kliniken, die Frühchen mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500 Gramm behandeln, legen auf einer gemeinsamen Internetplattform ihre Qualitätsdaten offen. Nach Angaben des Göttinger AQUA-Instituts für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen sind das doppelt so viele wie vor einem Jahr. ...-> Krankenhaus

"Pille danach" bleibt kostenfrei

"Pille danach" bleibt kostenfrei

(03.03.15) Trotz Aufhebung der Rezeptpflicht bleibt die "Pille danach" weiter kostenlos verfügbar. Das hat der Bundestag jetzt beschlossen. So übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen auch weiterhin die Kosten der Pille für Mädchen und Frauen bis zu ihrem 20. Geburtstag, sofern eine ärztliche Verordnung vorliegt. ...-> Arzneimittel

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

Über 3.500 Medikamente ohne Zuzahlung

(02.03.15) Für die Versorgung der Patienten stehen aktuell über 3.500 Arzneimittel zur Verfügung, für die keine gesetzliche Zuzahlung geleistet werden muss. Darin enthalten sind Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe. Zuzahlungen für rezeptpflichtige Medikamente können entfallen, wenn der Preis des Medikamentes mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. ...-> Arzneimittel

Medizinischer Versorgungsatlas für seltene Krankheiten online

Medizinischer Versorgungsatlas für seltene Krankheiten online

(02.03.15) Künftig soll der neue medizinische Versorgungsatlas die Behandlung von Patienten mit seltenen Krankheiten vereinfachen. Betroffenen, Angehörigen, Ärzten und nicht medizinischem Personal gibt die Internetseite www.se-atlas.de einen Überblick über Versorgungsmöglichkeiten in Deutschland. Das hat die Universitätsmedizin Mainz jetzt bekannt gegeben, die das Portal mit betreut. Ziel ist es, mit gezielten und ausführlichen Informationen die Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen zu verbessern. ...-> Arzt und Praxis

Vergütung für Meldungen an Krebsregister steht

Vergütung für Meldungen an Krebsregister steht

(26.02.15) Übermittelt ein Krankenhaus, Arzt oder Zahnarzt Angaben zur Tumordiagnose eines krebskranken Patienten an ein klinisches Krebsregister, so gibt es dafür vom Register eine Vergütung von 18 Euro. Das hat der GKV-Spitzenverband jetzt mitgeteilt. Neben der Tumordiagnose müssen auch Daten zum weiteren Krankheitsverlauf gemeldet werden. ...-> Arzt und Praxis

Blickpunkt Klinik: Pflege steht im Fokus

Blickpunkt Klinik: Pflege steht im Fokus

Titel Ausgabe Februar 2015

(25.02.15) Stress, Frust, Überlastung - so erleben viele Krankenschwestern und Pfleger ihren Arbeitsalltag. Laut einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung steigt die Belastung für die Pflegenden. Für die Situation machen Forscher den Personalmangel auf Stationen verantwortlich. Mehr zu den Hintergründen und zu möglichen Lösungen für das Personalproblem in der Krankenpflege gibt es im aktuellen "Blickpunkt Klinik". ...-> Krankenhaus

G+G-Spezial 02/15: Patient Klinik

G+G-Spezial 02/15: Patient Klinik

G+G-Spezial 02/15 Cover - pl

(24.02.15) Wie rund sind die Eckpunkte der Bund-Länder-Arbeitsgruppe für einen qualitätsorientierten Umbau der Kliniklandschaft? Ziemlich rund, findet der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). Und auch die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), ist mit den Eckpunkten zufrieden. Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbands, fehlt noch der Dampf zur Umsetzung. Außerdem äußern sich im G+G-Spezial zur Krankenhausreform die gesundheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen. Dazu gibt es eine Reihe Beispiele aus der Praxis, die zeigen, wie es funktionieren könnte. ...-> Krankenhaus

Krankenhaus-Report 2015: Strukturwandel der Kliniklandschaft an der Qualität ausrichten

Krankenhaus-Report 2015: Strukturwandel der Kliniklandschaft an der Qualität ausrichten

Titel - KH-Report 2015

(20.02.15) Als das "wichtigste gesundheitspolitische Vorhaben dieser Legislaturperiode" bezeichnet der Mitherausgeber des Krankenhaus-Reports 2015, Prof. Dr. Jürgen Wasem, den "qualitätsorientierten Umbau" der Krankenhauslandschaft. "Es ist gut, dass die Regierung den Handlungsbedarf endlich erkannt und festgehalten hat", so Wasem bei der Präsentation des Krankenhaus-Reports 2015. In den von der Bund-Länder-AG formulierten Eckpunkten seien zahlreiche Ideen, wie man den Strukturumbau in Angriff nehmen könne. "Was aber fehlt, ist ein schlüssiges Handlungsprogramm, wie man die angedachte Qualitätsoffensive praktisch umsetzen kann", bemängelt Wasem. ...-> Krankenhaus

Expertenstandard zum Thema Mobilität geht in Probephase

Expertenstandard zum Thema Mobilität geht in Probephase

(19.02.15) Die Probephase des Expertenstandards "Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege" hat begonnen. Insgesamt nehmen 45 stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie ambulante Pflegedienste unterschiedlicher Träger daran teil. Ziel der Probephase ist es, die Praxistauglichkeit und Wirksamkeit des ersten Expertenstandards zu testen sowie die damit verbundenen Kosten zu ermitteln. ...-> Pflege

Neue Preislisten für Podologie-Praxen ab 2015

Neue Preislisten für Podologie-Praxen ab 2015

(18.02.15) Seit Januar 2015 gelten auch für Podologie-Praxen in den neuen Bundesländern neue Preisvereinbarungen. Die aktuellen Übersichten stehen jetzt zum Herunterladen bereit. ...-> Heilberufe

HPV-Impfung ab neun Jahren

HPV-Impfung ab neun Jahren

Impfkalender Februar 2015 k

(18.02.15) Künftig können sich Mädchen ab dem Alter von neun Jahren gegen Humane Papillomviren (HPV) impfen lassen. Bisher wurde empfohlen, die Immunisierung zwischen dem zwölften und 17. Lebensjahr zu verabreichen. Bereits Ende 2014 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die Änderung der Schutzimpfungs-Richtlinie beschlossen und ist damit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gefolgt. Dieser Beschluss wurde jetzt im Bundesanzeiger veröffentlicht. ...-> Arzneimittel

Europaweites Sicherheitslogo für Versandapotheken

Europaweites Sicherheitslogo für Versandapotheken

Logo Versandapotheken

(17.02.15) Versandapotheken in Europa müssen ab der zweiten Jahreshälfte 2015 ein neues Sicherheitslogo auf ihre Internetseite stellen. Das hat die EU-Kommission in einer Durchführungsverordnung beschlossen, mit der neue technische Anforderungen zur Überprüfung der Echtheit von Online-Apotheken in den EU-Mitgliedstaaten etabliert werden. Alle Versandapotheken werden in ein nationales Register eingetragen. In Deutschland listet das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) aller zugelassenen Online-Apotheken auf. ...-> Apotheke

Bremen und Niedersachsen wollen bei Klinikplanung kooperieren

Bremen und Niedersachsen wollen bei Klinikplanung kooperieren

(17.02.15) Bremen und Niedersachsen wollen bei der Klinikplanung enger zusammenarbeiten. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und sein Bremer Amtskollege Jens Böhrnsen haben sich auf einer gemeinsamen Kabinettssitzung für eine bessere Verzahnung in der stationären Patientenversorgung ausgesprochen, insbesondere bei der Geburtshilfe. ...-> Krankenhaus

Erstattungsbetrag für Sovaldi vereinbart

Erstattungsbetrag für Sovaldi vereinbart

(13.02.15) Der GKV-Spitzenverband konnte sich mit dem US-Pharmaunternehmen Gilead auf einen Erstattungsbetrag für das Hepatitis-C-Präparat Sovaldi® (Wirkstoff Sofosbuvir) einigen. Das haben der GKV-Spitzenverband und der Pharmahersteller in einer Pressemitteilung mitgeteilt. Die Verhandlungen dauerten über sieben Monate. ...-> Arzneimittel

AOKen begrüßen Idee der gemeinsamen Klinikplanung

AOKen begrüßen Idee der gemeinsamen Klinikplanung

(12.02.15) Die AOK Bremen/Bremerhaven und die AOK Niedersachsen begrüßen die Pläne der Länder Bremen und Niedersachsen, bei der Patientenversorgung und in der Krankenhausplanung in der Region Bremen, Bremerhaven und dem niedersächsischen Umland künftig enger zusammenzuarbeiten. Das sagten die beiden Vorstandsvorsitzenden der beiden AOKen, Olaf Woggan und Dr. Jürgen Peter, bei einer gemeinsamen Besichtigung des Neubaus der AOK-Hauptgeschäftsstelle in Bremerhaven. ...-> Krankenhaus

"Mit neuem Schwung": G+G Spezial zu DMP und Versorgungsmanagement

"Mit neuem Schwung": G+G Spezial zu DMP und Versorgungsmanagement

G+G-Spezial 11/14 - Titel

(11.02.15) Mit der Ankündigung im Koalitionsvertrag, dass neue Disease-Management Programme (DMP) eingeführt werden sollen, haben die DMP seit 2013 politischen Rückenwind bekommen. Was sich seitdem bei der Vorbereitung neuer Behandlungsprogramme für chronisch kranke Patienten getan hat, beleuchtet ein aktuelles "G+G Spezial" zum Thema Versorgungsmanagement. ...-> DMP

Destatis: Weniger jugendliche Komatrinker

Destatis: Weniger jugendliche Komatrinker

(11.02.15) Die Zahl der sogenannten Komarausch-Fälle unter Kindern und Jugendlichen geht zurück: 2013 mussten rund 23.300 junge Leute aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden. Ein Jahr zuvor lag die Zahl noch bei rund 20.700 (-12,8 Prozent). Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt. Sieben von zehn wegen Alkohol im Krankenhaus behandelten Jugendlichen waren noch nicht volljährig. ...-> Krankenhaus

10. Februar 2015: Tag der Kinderhospizarbeit

10. Februar 2015: Tag der Kinderhospizarbeit

(10.02.15) Mit dem "Tag der Kinderhospizarbeit" will der Deutsche Kinderhospizverein das Thema Sterben und Tod aus dem Tabubereich holen. Seit 2006 wird damit jedes Jahr auf die Situation betroffener Kinder und deren Eltern aufmerksam gemacht. Jährlich sterben laut dem Deutschen Kinderhospizverein rund 1.500 Kinder an einer unheilbaren Krankheit. ...-> Pflege