Heil- und Hilfsmittel: BMG legt Referentenentwurf für bessere Versorgung vor

Heil- und Hilfsmittel: BMG legt Referentenentwurf für bessere Versorgung vor

Foto: Heil- und Hilfsmittel im Einsatz

(29.07.16) Das Bundesgesundheitsministerium hat den Referentenentwurf für ein Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) vorgelegt. Die neuen Regelungen sollen die Qualität der Leistungen und Produkte verbessern und die aufzahlungsfreie Versorgung der Versicherten mit Hilfsmitteln sicherstellen. Über die Vergütung von Heilmittelleistungen sollen die Vertragspartner flexibler verhandeln können. ...->

Neuer Vertrag über die Versorgung mit Sitzschalen und Sitzsystemen

Neuer Vertrag über die Versorgung mit Sitzschalen und Sitzsystemen

(05.04.16) Die AOK Bremen/Bremerhaven hat einen neuen Vertrag über die Versorgung ihrer Versicherten mit Sitzschalen und Sitzsystemen (PG 26) sowie den notwendigen Untergestellen und Rollstühlen (PG 18) geschlossen. Interessierte Hilfsmittelanbieter können die Vertragsunterlagen einsehen und herunterladen. ...->

Bessere Versorgung mit Inkontinenzhilfen

Bessere Versorgung mit Inkontinenzhilfen

Foto: Inkontinenzhilfen

(22.03.16) Der GKV-Spitzenverband hat die Qualitätsanforderungen für aufsaugende Inkontinenzhilfsmittel angehoben. Die Änderungen beziehen sich auf die Saugleistung, die Absorption von Gerüchen und die Atmungsaktivität. Die Produkte hatten aufgrund ihrer schlechten Qualität lange in der Kritik gestanden. Krankenkassen und Hersteller müssen zur Umsetzung der Neuregelung ihre Versorgungsverträge anpassen. ...->

Hilfsmittelverzeichnis: Neuerungen bei Inkontinenzhilfen und orthopädischen Einlagen

Hilfsmittelverzeichnis: Neuerungen bei Inkontinenzhilfen und orthopädischen Einlagen

(15.12.15) Der GKV-Spitzenverband will das Hilfsmittelverzeichnis in den Produktgruppen "Inkontinenzhilfen" und "Einlagen" fortschreiben. Leistungserbringer, Hersteller und Patientenvertreter im Bereich Inkontinenzhilfen können bis zum 22. Dezember 2015 ihre Stellungsnahmen abgeben. Das Anhörungsverfahren zur Produktgruppe der Einlagen endet am 15. Januar 2016. ...->

BSG sieht Bewegungsschiene Camoped als neue Methode

BSG sieht Bewegungsschiene Camoped als neue Methode

(10.11.15) Die therapeutische Selbstanwendung der aktiven Kniebewegungsschiene „Camoped“ durch Patienten im häuslichen Umfeld stellt eine neue Behandlungsmethode im Sinne des Paragrafen 135 SGB V dar und kann bis auf Weiteres nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) abgerechnet werden. So urteilte das Bundessozialgericht (BSG) in einem Streitfall um die Aufnahme des Produkts in das Hilfsmittelverzeichnis. ...->

Rheumatoide Arthritis: IQWiG veröffentlicht erste Empfehlungen für ein neues Chroniker-Programm

Rheumatoide Arthritis: IQWiG veröffentlicht erste Empfehlungen für ein neues Chroniker-Programm

(13.10.15) Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse der aktuellen Leitlinien-Recherche zur rheumatoiden Arthritis veröffentlicht. Der Bericht bewertet die Empfehlungen aus 16 Leitlinien – darunter eine aus Deutschland – im Hinblick auf die mögliche Etablierung eines neuen Disease-Management-Programms (DMP). ...->

Neue Verträge zur Versorgung mit Orthesen

Neue Verträge zur Versorgung mit Orthesen

(08.10.15) Die AOK Bremen/Bremerhaven hat einen neuen beitrittsfähigen Vertrag über die Produktgruppe 23 Orthesen mit der Innung für Orthopädie-Technik Niedersachsen/Bremen und Nord geschlossen. Der Vertrag setzt einen Beitritt zum Hilfsmittelrahmenvertrag voraus. ...->

Aktionsbündnis Patientensicherheit vergibt Preis

Aktionsbündnis Patientensicherheit vergibt Preis

(07.09.15) Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) vergibt auch 2016 wieder den Deutschen Preis für Patientensicherheit. Prämiert werden dieses Mal erfolgreiche Praxisbeispiele und Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement. Das können beispielsweise Methoden zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit, Modelle für eine patientenzentrierte Kommunikation oder wirksame Lösungsansätze zur Fehlerprävention sein. ...->

Pragmatischer Umgang mit Telemedizin

Pragmatischer Umgang mit Telemedizin

(06.08.15) Angst vor dem eigenen Pflegefall steht bei den Deutschen ganz oben auf der Liste der gefürchteten Lebensrisiken. Dies prägt auch die Einstellung gegenüber neuen Technologien. Telemedizinische Anwendungen zu Zwecken des Monitoring werden vor allem unter Älteren als sinnvoll betrachtet. Diese Ergebnisse brachte der "Sicherheitsreport 2015" der Telekom. ...->

Empfehlungen für Präqualifizierung von Hilfsmittelanbietern überarbeitet

Empfehlungen für Präqualifizierung von Hilfsmittelanbietern überarbeitet

(15.07.15) Der GKV-Spitzenverband hat seine Empfehlungen zur Präqualifizierung von Hilfsmittelanbietern überarbeitet. Mit der neuen Fassung wurden insbesondere für die Versorgungsbereiche Dekubitus- und Tracheostomaversorgung Regelungen zur Nachqualifizierung der fachlichen Leitungen geschaffen. Die aktuellen Empfehlungen und der zugehörige Kriterienkatalog stehen zum Herunterladen auf der entsprechenden Internetseite bereit. ...->

Bundessozialgericht klärt Anspruch auf Hilfsmittel

Bundessozialgericht klärt Anspruch auf Hilfsmittel

(16.07.15) Bei der Verpflichtung zur Kostenübernahme für Hilfsmittel im Rahmen neuer Behandlungsmethoden durch die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) bleibt der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die entscheidende Instanz: Ohne positive Bewertung keine Zahlungspflicht. Diese Entscheidung traf das Bundessozialgericht (BSG) am 8. Juli in zwei Fällen. Auch auf die Aufnahme entsprechender Hilfsmittel in das Hilfsmittelverzeichnis besteht kein Anspruch, solange der GBA den Nutzen einer Methode nicht bestätigt hat. ...->

Hörgeräte-Markt legt zu

Hörgeräte-Markt legt zu

(13.05.15) In Deutschland werden immer mehr Hörgeräte verkauft. Laut aktuellen Zahlen des Marktforschungsgesellschaft GfK verzeichnete der Hörgeräte-Markt 2014 ein Umsatzplus von rund 34 Prozent und lag bei rund 1,3 Milliarden Euro. Insgesamt wurden vergangenes Jahr bundesweit rund 1,2 Millionen Hörgeräte über den Fachhandel verkauft. Im Jahr 2013 betrug das Umsatzvolumen rund 991 Millionen Euro. Die verkaufte Stückzahl lag bei rund 836.000. ...->

Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung): Das gilt 2015

Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung): Das gilt 2015

(08.12.14) Was ändert sich, was bleibt im neuen Jahr in der gesetzlichen Kranken- und in der Pflegeversicherung bei Beiträgen, Zuschüssen und Leistungen? Antworten darauf gibt der Klassiker "Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung) - das gilt 2015". Übersichtlich, aktuell und zum Download. ...->

Arzneimittelausgaben steigen überdurchschnittlich

Arzneimittelausgaben steigen überdurchschnittlich

(08.12.14) Von Jahresbeginn bis Ende September 2014 haben die Krankenkassen 5,3 Prozent mehr für Leistungen (je Versicherten) ausgegeben als im gleichen Zeitraum 2013. Das geht aus dem vorläufigen Bericht des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum GKV-Finanzergebnis für das 1. bis 3. Quartal 2014 hervor. Danach hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) das vergangene Dreivierteljahr mit einem Minus von 763 Millionen Euro abgeschlossen: 152,6 Milliarden Euro an Einnahmen standen Ausgaben von rund 153,3 Milliarden Euro gegenüber. ...->

GBA-Beschluss zur Hilfsmittel-Richtlinie in Kraft

GBA-Beschluss zur Hilfsmittel-Richtlinie in Kraft

(29.10.14) Erleidet ein Patient einen Hörverlust, ist nur für die erstmalige Versorgung eine ärztliche Verordnung notwendig. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) in einer Änderung der Hilfsmittel-Richtlinie klargestellt. Die Änderung ist jetzt in Kraft getreten. Mit diesem Beschluss setzt der GBA die vom Bundesgesundheitsministerium erteilten Maßgaben zur Neufassung der Richtlinie um. ...->