Zahnarzt/Zahntechnik

In der vertragszahnärztlichen Versorgung geben der Gesetzgeber und in dessen Auftrag der Gemeinsame Bundesausschuss den bundeseinheitlichen Rahmen vor. Die konkrete Vertragsausgestaltung obliegt den Vertragspartnern auf regionaler Ebene.

In diesem Themenbereich finden Sie Ihre Ansprechpartner bei der jeweiligen AOK für Zahnärzte, Kieferorthopäden und Zahntechniker sowie Verträge und Vereinbarungen auf Landesebene, bundesweite Richtlinien und Informationen zum Datenträgeraustausch.

Zahnärzte

Zahntechniker

 

Innovationsfonds: Auch die ersten Förderprojekte der zweiten Welle stehen fest

Innovationsfonds: Auch die ersten Förderprojekte der zweiten Welle stehen fest

(27.04.17) Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) hat 26 weitere Projekte ausgewählt, die mit Mitteln des Innovationsfonds gefördert werden. Zur Bewerbung aufgefordert waren Initiativen aus dem Bereich neuer Versorgungsformen. Neun der neuen Förderprojekte befassen sich mit Patientenkommunikation und Gesundheitskompetenz. ...->

Neue Verordnung für Medizinprodukte und in-vitro-Diagnostik verabschiedet

Neue Verordnung für Medizinprodukte und in-vitro-Diagnostik verabschiedet

(03.04.17) Nach der EU-Kommission und den Vertretern der EU-Mitgliedstaaten im Rat der Europäischen Union hat nun auch das Europäische Parlament der neuen Medizinprodukteverordnung zugestimmt. Der mühsam ausgehandelte Kompromiss zwischen Markt- und Gesundheitsinteressen wird im Sommer 2017 in Kraft treten. Eine staatliche Zulassung für Hochrisiko-Medizinprodukte, wie von Teilen des EU-Parlaments gefordert, wird es nicht geben. ...->

Neuer Bundesmantelvertrag-Zahnärzte ab 1. April 2017

Neuer Bundesmantelvertrag-Zahnärzte ab 1. April 2017

(31.03.17) Ab 1. April 2017 gilt ein neuer Bundesmantelvertrag - Zahnärzte (BMV-Z). Die Vertragspartner GKV-Spitzenverband und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung haben unter anderem die Vordrucke der Anlagen 19b bis 19d angepasst und Befundkürzel auf dem Heil- und Kostenplan für prothetische Leistungen geändert. ...->

IGeL: Mehr Schaden als Nutzen

IGeL: Mehr Schaden als Nutzen

(01.03.17) Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) stehen weiterhin in der Kritik. Zwar hat sich der Umgang der Ärzte mit IGeL laut Medizinischem Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) verbessert. Doch sei die Schaden-Nutzen-Bilanz der Leistungen oft eher negativ. ...->

Immer mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen

Immer mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen

(25.01.17) Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen nimmt weiter zu. Laut Statistischem Bundesamt arbeiteten 2015 rund 5,3 Millionen Menschen in diesem Sektor. Das waren 2,2 Prozent mehr als im Jahr davor. Starke Zuwächse verzeichnete die Pflegebranche. Geringer fiel dagegen der Anstieg in den medizinischen Gesundheitsberufen aus. ...->

Anpassung der Festzuschussbeträge beim Zahnersatz zum 1. Januar 2017

Anpassung der Festzuschussbeträge beim Zahnersatz zum 1. Januar 2017

(13.01.17) Der Gemeinsame Bundesausschuss hat neue Festzuschussbeträge für Zahnersatz beschlossen, die seit dem 1. Januar gültig sind. Grundlage für die Erhöhung sind die Anpassungen des bundeseinheitlichen Punktwertes für zahnärztliche Leistungen und der Bundesmittelpreise für zahntechnische Leistungen. Die ab 2017 geltenden Festzuschussbeträge stehen zum Herunterladen bereit. ...->

Ärzte und Patienten sollen Nebenwirkungen von Arzneimitteln melden

Ärzte und Patienten sollen Nebenwirkungen von Arzneimitteln melden

(23.11.16) Ärzte, die bei der Behandlung ihrer Patienten unerwünschte Arzneimittelwirkungen feststellen, sind laut Berufsordnung aufgerufen, diese mitzuteilen. Patienten sollten solche Verdachtsfälle ebenfalls melden. Dazu haben das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) jetzt aufgerufen. ...->

Ab 2017 neue Preise für zahntechnische Leistungen

Ab 2017 neue Preise für zahntechnische Leistungen

(18.11.16) Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) und der GKV-Spitzenverband haben eine neue Vereinbarung über die bundeseinheitlichen durchschnittlichen Preise für zahntechnische Leistungen geschlossen. Die neue Vereinbarung sieht eine Erhöhung der Preise um 2,5 Prozent ab 1. Januar 2017 vor. Die Genehmigung vom Bundesgesundheitsministerium steht noch aus. Vereinbarung und Preisliste stehen zum Herunterladen bereit. ...->

Qualitätsmanagement: Eine Richtlinie für alle Sektoren

Qualitätsmanagement: Eine Richtlinie für alle Sektoren

(18.11.16) Die überarbeitete Qualitätsmanagement-Richtlinie ist in Kraft. Zweck der Überarbeitung war es, grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement, die sowohl für Praxen als auch für Kliniken gelten, zusammenzuführen. Die neue Richtlinie löst die drei bisherigen Qualitätsmanagement-Richtlinien für den vertragsärztlichen, vertragszahnärztlichen und stationären Bereich ab. ...->

Neuer Zahnersatz-Punktwert für 2017

Neuer Zahnersatz-Punktwert für 2017

(15.11.16) Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich auf eine Erhöhung des Punktwertes für Zahnersatz geeinigt: Ab 1. Januar 2017 liegt dieser Wert um 2,5 Prozent höher als im laufenden Jahr. Konkret erhöht sich der bundesweit geltende Punktwert von derzeit 0,8605 Euro (2016) auf 0,8820 Euro (2017). ...->

Operationen- und Prozedurenschlüssel 2017: Endgültige Fassung liegt vor

Operationen- und Prozedurenschlüssel 2017: Endgültige Fassung liegt vor

(27.10.16) Die endgültige Version des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) für das Jahr 2017 ist da. Das hat das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) mitgeteilt. Die wichtigsten Neuerungen im OPS 2017 sind im Systematischen Verzeichnis zusammengefasst. Aktualisierungslisten enthalten zusätzlich alle Änderungen im Detail. ...->

Zahnärzte: Mehr Service bei Bearbeitung von Leistungsanträgen

Zahnärzte: Mehr Service bei Bearbeitung von Leistungsanträgen

Online-Schulungen für Zahnarztpraxen

(13.10.16) Die AOK Bayern verbessert ihren Service für Zahnarztpraxen: Seit Oktober kümmern sich regionale Fachteams Zahngesundheit um die Bearbeitung aller Leistungsanträge aus den Praxen. Um die Zahnärzte und ihre Praxisteams über die neuen Strukturen und künftige Abläufe zu informieren, hat die AOK Bayern kostenfreie Online-Seminare angeboten. Die Seminarpräsentation und ein Fragen-Antwortenkatalog stehen hier zum Herunterladen bereit. ...->

Welthändehygienetag: "Erregersteckbriefe" informieren online über Infektionsrisiken

Welthändehygienetag: "Erregersteckbriefe" informieren online über Infektionsrisiken

Foto: Hände waschen

(05.05.16) Wer sich regelmäßig die Hände wäscht, schützt sich und andere vor Infektionskrankheiten. Für alle, die es genauer wissen wollen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) ein kompaktes Online-Informationsangebot zu Infektionsrisiken zusammengestellt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes und dem Robert-Koch-Institut (RKI) hat die BZgA detailliertes Hintergrundwissen zu bestimmten Krankheitserregern und ihren Übertragungswegen zusammengestellt - von A wie Adenovieren bis W wie Windpocken. ...->

Neue Vordrucke für zahnärztliche Gutachten

Neue Vordrucke für zahnärztliche Gutachten

(01.03.16) Für zahnärztliche Gutachten gibt es jetzt nur noch eine gemeinsame Version der entsprechenden Formulare zur Vorlage bei sämtlichen Krankenkassen. Da die Verhandlungen zur Harmonisierung des Bundesmantelvertrages Zahnärzte (BMV-Z) und des Ersatzkassenvertrages Zahnärzte (EKV-Z) noch nicht abgeschlossen sind, wurde das Inkrafttreten der angepassten Vordrucke vorgezogen. ...->

Woher kommt der Zahnersatz: Herstellungsort muss auf den Heil- und Kostenplan

Woher kommt der Zahnersatz: Herstellungsort muss auf den Heil- und Kostenplan

Abbildung: HKP-Formular 2016

(02.02.16) Zahnärzte müssen jetzt beim Ausfüllen des Heil- und Kostenplans den Herstellungsort des Zahnersatzes angeben. Darauf haben sich die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) geeinigt. Die Angabe zum Herstellungsort oder -land erfolgt im Teil 1 des Heil- und Kostenplans, dafür wurde im Formular ein neues Feld für die "Erklärung des Versicherten" eingefügt. ...->