Neues Formular für Mutter- und Vater-Vorsorge

(23.05.18) Die Verordnung medizinischer Vorsorge für Mütter und Väter wird zum 1. Oktober 2018 bundesweit vereinheitlicht. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung hingewiesen. Ziel ist es, den Aufwand für Ärzte zu verringern. Bisher müssen Mediziner verschiedene Formulare ausfüllen, um eine Vorsorgeleistung zu verordnen.

Formular 64 mit Praxisverwaltungssoftware ausfüllen

Das neue Formular 64 ersetzt die derzeit verwendeten Formulare. Die bisher bestehenden Formulare erhalten die Patienten von ihren Krankenkassen oder direkt von Anbietern von Vorsorgeleistungen wie dem Müttergenesungswerk. Allerdings können die bestehenden Vordrucke nicht per Praxisverwaltungssoftware (PVS) ausgestellt werden und umfassen oftmals drei Seiten und mehr. Das soll nun anders werden: Das Formular 64 kann für alle Patienten verwendet werden und lässt sich mit Praxisverwaltungssoftware oder per Blankoformularbedruckung ausfüllen.

Neues Formular 65 für mitzubehandelnde Kinder

Im Zusammenhang mit der medizinischen Vorsorge für Mütter und Väter wird zum 1. Oktober ein weiteres Formular eingeführt: das Formular 65 "Ärztliches Attest Kind".

Es wird nur dann benötigt, wenn bei einer Vorsorgeleistung der Mutter oder des Vaters ein Kind dabei ist, das mitbehandelt werden muss. Kommen mehrere Kinder mit zur Vorsorge, die mitbehandelt werden sollen, wird für jedes Kind ein solches Attest benötigt.

Weitere Informationen: