Qualitätsprüfungsrichtlinien (QPR)

Die Mindestanforderungen für die Prüfung der in Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und deren Qualität sind in den Qualitätsprüfungsrichtlinien (QPR) formuliert, die der GKV-Spitzenverband unter Beteiligung des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) beschließt (§ 114 SGB XI).

Die QPR regeln den Ablauf und die Organisation der Begehungen und geben den Prüfern ein Instrument an die Hand, mit dem sie die Qualität der Pflegeeinrichtungen nach einheitlichen Kriterien erfassen können. Die gleichen Prüfkriterien erlauben es, die Prüfergebnisse zusammenzufassen und zu analysieren. Zugleich sollen die Richtlinien dazu beitragen, die Qualität solcher Prüfungen weiterzuentwickeln. Deshalb werden sie regelmäßig an Erkenntnisse, insbesondere der Pflegewissenschaft, der Medizin und der Rechtsprechung angepasst.

Die Überarbeitung zum 1. Januar 2018 resultiert aus den Regelungen des dritten Pflegestärkungsgesetzes (PSG III). Sie betrifft zum einen die Regeln, nach denen in der ambulanten und stationären Pflege die Einwilligung der Pflegebedürftigen in die Qualitätsprüfung eingeholt wird. Zum anderen werden in die Qualitätsprüfung von ambulanten Pflegediensten zukünftig auch Personen einbezogen, die nur Leistungen der häuslichen Krankenpflege nach dem fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) oder eine außerklinische Intensivpflege erhalten.

Qualitätsprüfungs-Richtlinien Teil 1: Ambulante Pflege mit Anlagen
(Stand: 27.11.17; Quelle: MDS, Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen)

Qualitätsprüfungs-Richtlinien Teil 2: Stationäre Pflege mit Anlagen
(Stand: 27.11.17; Quelle: MDS, Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen)